Hinter der Angst verschwindet das Leben

Bernd Hontschik © Ute Schendel
Bernd Hontschik / 21. Okt 2020 - Entsetzen über Bilder aus Intensivstationen? So sieht es auf jeder aus! Virengefahr auf Oberflächen? Nur bei völliger Dunkelheit!

Red. Chirurg und Publizist Bernd Hontschik ist gelegentlicher Gastautor von Infosperber.

Religionskriege wegen Masken

Auf meinem Schreibtisch türmt sich ein Berg auf wie noch nie, ein riesiger Stapel Papier, Dokumente, Kolumnen, Stellungnahmen, Features, Kommentare, wissenschaftliche Artikel, Tabellen und Grafiken. So riesig der Stapel, so einzig das Thema: Corona. Alles ist gesagt, zu jeder nur erdenklichen Fragestellung, zu jedem möglichen und tatsächlichen Problem, mit dem dieses Virus unsere Gesellschaft konfrontiert. Und zu jedem Problem gibt es die gegensätzlichsten Auffassungen, was wieder neue Probleme verursacht.

Nehmen wir zum Beispiel die Masken. Für die einen sind sie ein Hindernis für Erreger, verschieden gut und wirksam je nach Qualität der Maske, selbstverständlicher Teil eines Schutzkonzepts. Für die anderen sind sie entwürdigend, behindernd, ganz und gar sinnlos, ineffektiv gegen das Virus, stattdessen geradezu infektionsfördernd, ja sogar von Todesfällen durch die Atemmasken ist im Netz zu lesen. Ich staune. Vierzig Jahre lang habe ich tagaus, tagein mit Masken gearbeitet, im OP, auf Intensivstation, in der Notfallambulanz und in meiner Praxis. Zwar habe ich in all den Jahren keine Lösung für das Problem der beschlagenen Brille gefunden. Lästig ist das. Aber dass man mit Atemmasken Religionskriege entfesseln kann, das verblüfft mich schon. Für die Masken gilt jedoch wie für alle anderen Fragen: Es ist alles gesagt. Dazu kann ich nichts Neues beitragen.

Ich kann aber berichten, was mich bewegt: Überall ist Angst. Wir möchten ins Kino gehen, rufen Freunde an: Nein, ins Kino möchten sie nicht mit uns gehen, davor haben sie Angst. Wir gehen ins Theater. Wir wundern uns, wie leicht wir Karten bekommen. Sind denn nicht viele Sitzplätze gesperrt, wegen des gebotenen Abstands? Im Zuschauerraum sehen wir dann, dass von den wenigen erlaubten Sitzplätzen viele nicht besetzt sind. Man traut sich nicht ins Theater: Angst. Andere Bekannte lassen bis heute ihre Putzfrau nicht mehr in die Wohnung. Überall Angst.

Nackte Menschen, die beatmet werden

Und dann erinnere ich mich an den März, als immer wieder und auf allen Kanälen der immer gleiche Film aus der italienischen Intensivstation gezeigt wurde. Eine Schwester begleitet das Fernsehteam hinein, man sieht aufgereiht fast nackte Menschen, beatmet, auf dem Bauch und auf dem Rücken liegend, das Personal gekleidet wie Astronauten: Apokalypse pur. Apokalypse? Ich sah das Entsetzen in den Augen meiner Mitmenschen und sagte ihnen: So sieht es auf jeder Intensivstation aus, immer, Tag und Nacht und überall, daher der Name Intensivstation, es geht auf diesen Stationen um Leben und Tod. Diese Bilder haben mit dem Virus nichts zu tun, sondern mit der Medizin, die hier gemacht werden muss. Euch hatte man bisher nur noch nie mit hinter diese Türen genommen. Jetzt aber schon. So schürt man Angst. Und in allen Medien berichteten Virus-Überlebende von ihren fürchterlichen Erfahrungen, in allen Talkshows sassen wochenlang die immer gleichen Gäste mit immer der gleichen Botschaft: Fürchtet euch!

Viren auf Banknoten und Türfallen

Jüngstes Beispiel: Eine der ersten Meldungen auf allen Nachrichtenkanälen war vor wenigen Tagen, dass Sars-CoV-2 wochenlang auf glatten Oberflächen überleben kann. Was für eine Horrorvorstellung! Nichts könnten wir mehr anfassen. Ausser den Masken müssten wir dann auch noch ganztags Handschuhe tragen, um Geldscheine, Türklinken, Bankomaten, Zeitungen, Telefone und Tastaturen anfassen zu können, ohne der tödlichen Gefahr ausgesetzt zu sein. Da ist sie wieder, die Angst. Aber man muss schon genau lesen, was die australischen Forscher da zusammengeforscht haben. Das gesamte Experiment wurde in völliger Dunkelheit durchgeführt, da Licht, besonders Sonnenlicht das Virus rasch abtötet. Alles im Dunkeln! Lebensferner geht es kaum. Aber da ist sie wieder, die Angst. Erste Meldung auf allen Kanälen! Und für diejenigen, die jetzt immer noch nicht genug Angst haben: Meldungen über das nächste gefährliche Corona-Virus namens SADS-CoV sind schon da. Es kommt natürlich wieder aus China, über Fledermäuse und Schweine.

Mediale Pandemie

Ich hätte viele Fragen. Eine davon wäre, warum alle Medien, Print, Radio und Fernsehen, öffentlich und privat, es als ihre Hauptaufgabe angesehen haben und immer wieder ansehen, ständig aufs Neue Angst und Schrecken zu verbreiten. Mediale Pandemie.

_____________________________________________

Diese Kolumne erschien in einer leicht anderen Form am 12. Juni in der «Frankfurter Rundschau».

********************************************************

Infosperber-DOSSIER:

Irreführende Statistiken aus Medien

********************************************************

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Meinungen / Ihre Meinung eingeben

Ähnliche Artikel dank Ihrer Spende

Möchten Sie weitere solche Beiträge lesen? Ihre Spende macht es möglich:

Mit Kreditkarte oder Paypal - oder direkt aufs Spendenkonto für Stiftung SSUI, Jurablickstr. 69, 3095 Spiegel BE
IBAN CH0309000000604575581 (SSUI)
BIC/SWIFT POFICHBEXXX, Clearing: 09000

Ihre Spenden können Sie bei den Steuern abziehen.

Einzahlungsschein anfordern: kontakt@infosperber.ch (Postadresse angeben!)

17 Meinungen

Danke für den nüchternen Bericht.
Patrik Eschle, am 21. Oktober 2020 um 12:10 Uhr
In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei dem hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.
Gabriel J. Hurni, am 21. Oktober 2020 um 12:13 Uhr
Es ist ein Missbrauch des Rechtes auf Meinungsfreiheit,
was selbst staatliche TV-Medien sich erlauben.
Ein schönes Beispiel war die Kolonne von Militärlastwagen in Bergamo,
die zeigen sollte, dass nicht mehr genug zivile Leichenwagen zur
Verfügung ständen.

Im Krieg wird die Verbreitung von Angst und Panik unter
dem Vorwurf der Wehrkraftzersetzung geahndet.
Effekthascherische Angstmache funktioniert auch im Frieden und
ist erst noch straflos.
Peter Schleuss, am 21. Oktober 2020 um 13:18 Uhr
Dieser Bericht spricht mir aus der Seele! Was mir zum Beispiel Angst macht: Am 8. Oktober äusserte David Nabarro, kein Geringerer als der Pandemie-Delegierte der WHO, in einem Videointerview mit der englischen Zeitschrift «Spectator» in einem Appell gegen Lockdowns das Fazit: «Lockdowns haben nur eine Konsequenz, die man niemals kleinreden sollte: Sie machen arme Menschen um ein Vielfaches ärmer.» Dass ein solches Statement hierzulande in den Medien weder diskutiert, noch kleingeredet, sondern (fast) nirgends erwähnt wird, ist für mich kaum fassbar. Denn hätte Nabarro als WHO-Sprecher gesagt, es sei «fünf vor zwölf», wäre dies mit Bestimmtheit von unzähligen Medien innert Minuten übernommen und publiziert worden. Im März schrieb ich in einem nicht veröffentlichten Leserbrief: «Es ist zu wünschen, dass am diesjährigen Welthungertag als Fazit zur Tatsache, dass alle drei Sekunden ein Mensch an Hunger stirbt (davon häufig Kinder), auch wieder laut zu hören ist: «Jeder Tote ist einer zu viel» (wie damals an den täglichen Medienkonferenzen). Am 16. Oktober war Welternährungstag. Nichts zu lesen darüber, nichts zu hören. Er fand medial gar nicht statt. Weshalb wohl? In den Printmedien erscheinen kritische, nicht Angst schürende Stimmen fast ausnahmslos unter Gastkommentare. Sind solche Beispiele unsere gesellschaftliche Antwort auf Covid-19? Das macht mir jedenfalls mehr Angst als das Virus selbst.

Alain Vannod, Rickenstrasse 27, 9014 St. Gallen
Alain Vannod, am 21. Oktober 2020 um 13:33 Uhr
Danke für den guten Beitrag. Besonders gefreut hat es mich, den Begriff «mediale Pandemie» zu lesen. Genau so ist es. Es ist eben schon so, dass die Medien Realitäten schaffen.......
Reto Derungs, am 21. Oktober 2020 um 13:58 Uhr
Ihr Pragmatismus bezüglich Masken in Ehren, aber ein Bahnsteig oder eine Kneipe ist nun mal kein Operationssaal oder ein Zahnarztstuhl, wo Masken ja nicht nur wg. Viren sehr sinnvoll sind. Nach meiner Wahrnehmung hat der Maskenkult den Bezug zur Realität längst verloren, er ist eine Sturmbanner der Panikmacher, ein auferzwungener Talisman, der uns Zwangsbekehrte tagtäglich daran erinnern soll, wie einzigartig gefährlich und neuartig SARS-CoV-2 sein soll. Ich halte nichts von Symbolen, wo eine Maske sinnvoll ist, habe ich null Problem damit, aber hier wehrt sich alles in mir, ich kann nicht anders. Ein Hut ist an sich etwas sinnvolles, aber wenn ich mich vor einem Hut auf dem Markplatz öffentlich verneigen muss, dann rebelliert der alte Eidgenosse. Nun können Sie einwenden, es sei doch lächerlich, einen Krieg um einen alten Hut anzuzetteln, ich solle die Verneigung einfach als harmlose Turnübung betrachten, wir hätten ernsthaftere Probleme, und Sie haben nüchtern betrachte völlig recht. Aber falls es den Tell oder eine ähnliche Figur gegeben haben sollte, fände ich es trotzdem schade, wenn er sich verbeugt hätte. Schiller hätte Tell glatt erfinden müssen, um sein grossartiges Drama der Aufklärung zu schreiben.
Alexander Baur, am 21. Oktober 2020 um 14:43 Uhr
Die Medien verbreiten keine Angst. Es sind die Menschen, die sie haben. Die einen mehr, die anderen weniger. Und wenn sich das Virus weiter so schnell verbreitet, ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn die Menschen Angst haben. Und weshalb darf man nicht Angst haben. Es ist ein Menschenrecht Angst zu haben.
Ruedi Beglinger, am 21. Oktober 2020 um 15:07 Uhr
Herr Hontschik hat scheinbar einen anderen Film aus Italien gesehen als ich. Er hat nicht gesehen, dass Kranke in Altersheime «ausgelagert» wurden, weil es im Spital keinen Platz mehr hatte. Er hat nicht gesehen, wie die Pfleger Mühe haben, die richtige Leiche zu finden, weil es so viele Särge hat und die nicht ordentlich versorgt werden konnten. Er hat nicht gesehen, wie Militärlastwagen die Leichen abtransportiert haben. Er hat nicht gesehen, wie im «L'eco di Bergamo» auf einmal zehn Seiten Todesanzeigen pro Tag waren anstatt eineinhalb wie üblich. Die Massengräber in New York hat er auch nicht gesehen. Es schien ihm vermutlich normal, dass wir in Basel und Baden-Württemberg Patienten aus dem Elsass aufnehmen mussten, weil in dortigen Spitälern kein Platz mehr war. Für Hontschik ist das alles ganz normal.
Stefan Heimers, am 21. Oktober 2020 um 18:32 Uhr
Sie sprechen bzw. schreiben mir aus dem Herzen, Herr Hontschik. Die Pandemie ist zum guten Teil medial generiert (der Tagi z.B. ist eine regelrechte Skandalschleuder, aber auch SRF), die Hysterie drum herum leider echt (viele sind verunsichert und haben Angst), nicht wegen der «Pandemie», sondern wegen der geförderten Hysterie (namentlich durch Breittreten von Einzelschicksalen). In unserem «Gesundheits-Fetischismus» erscheinen steigende COVID-"Fallzahlen» (was für ein blödsinniger und fehlleitender Ausdruck) nicht als natürliches Phänomen, sondern als einen SKANDAL. Wie ist es möglich, dass Regierungen und Bevölkerung durch Nachlässigkeit sowas ZULASSEN und immer mehr von uns dieser TODESGEFAHR aussetzen?? Einfach skandalös. Einsperren sollte man alle, die Regierungen und alle, welche die Anweisungen nicht befolgen - überhaupt alle, die keine Angst haben, denn das sind die Schlimmsten, die wollen ums Verrecken all die Viren nicht sehen, welche um sie herum tanzen...
Markus Reichmuth, am 21. Oktober 2020 um 19:33 Uhr
Viele Dank für Ihren Bericht und die intelligente Schlussbemerkung betreffend medialer Pandemie. Sie tragen dazu bei, dass der Infosperber den Anspruch gute Augen zu haben wenigstens zum Teil verdient. In letzter Zeit erlebe ich den Blick des Infosperbers benebelt. Es wäre interessant zu lesen was für weitere Fragen Sie hätten.
Chuen Gerber, am 21. Oktober 2020 um 21:23 Uhr
Vielen Dank, @Heimers, für den Beitrag. Eindrücklich zu sehen, wie sich studierte Leute von längst aufgeklärten Panikschlagzeilen steuern lassen, Fakten und Statistiken mit aller Konsequenz ausblenden und ganz offensichtlich im Panikmodus verharren wollen.
Roman Brusa, am 22. Oktober 2020 um 09:25 Uhr
Es ist sicher richtig, sich über die Angstkultur Gedanken zu machen. Die Frage ist nur, wie die Schlussfolgerungen ausfallen. Wir sind eine angstgetriebene Spezies - das hat schon Heidegger erkannt. Und die Massenmedien mit ihrem selektiven Blick auf Unglücke und Verbrechen tragen das Ihre dazu bei. Das ist auch jetzt so. Nur: Im Sommer wich die Angst der Zuversicht und der Lebensfreude und mit ihr schwand die Vorsicht. Die Frage, die sich daraus ergibt: Sind wir Menschen (zumindest in unserem Kulturkreis) überhaupt in der Lage, uns ohne Angst mit der angemessenen Umsicht zu verhalten. Die Empirie zeigt etwas anderes: Wir scheinen erst «aus Schaden klug» zu werden. Stefan Heimers hat in Erinnerung gerufen, wie der Schaden in Bergamo ausgesehen hat. - Wollen wir so lange warten? Oder schaffen wir es, das Verhalten und die Regulierungen so anzupassen, dass dieser Schaden nicht eintritt? Und erreichen wir dieses Ziel, ohne uns in Erinnerung zu rufen, was der Schaden sein könnte, also durch Angst? - Das sind Fragen, die nicht nur Covid betreffen, sondern die Prävention allgemein.
Martin Hafen, am 22. Oktober 2020 um 13:16 Uhr
Die Unsicherheit und Angst wird stark gefördert durch das sehr eigentümliche Verhalten vieler bekannter Wissenschaftler. Vor weniger als 4 Wochen sagte einer der prominentesten Epidemiologen des Landes und Mitglied der «Science Task Force», die Situation sei unter Kontrolle, er erwarte eine baldige Verbesserung der Lage: Es sehe «sehr gut» aus. Natürlich darf man sich irren. Aber dies ist beileibe kein Einzelfall: Die hochbezahlte Professorenschaft samt ihrer Entourage scheint den Durchblick in ihrem ureigensten Fachgebiet genauso viel oder genauso wenig zu haben, wie jeder halbwegs gebildete kritische Beobachter. Das ist doch sehr enttäuschend.
Das sich die Wissenschaft medial stark für maximal einschneidenden Massnahmen ausspricht, ist ihr gutes Recht. Selbstprofilierung ist ebenfalls ihr Recht und ohnehin Teil des Wissenschaftsbetriebes.
Aber an Glaubwürdigkeit hat die Wissenschaft im Verlaufe dieses Jahres sicherlich nicht gewonnen.
Markus Stadler, am 22. Oktober 2020 um 17:29 Uhr
Vielen Dank! Zu den Banknoten: ich habe irgendwo eine Studie gelesen, dass diese wie Zeitungen und überhaupt poröse Oberflächen kaum gefährlich sind, ausser bedingt schweizerische Banknoten, vermutlich wegen eines hohen Plastikanteils!

Zu den Massengräber in New York. Ich habe eine Sendung gesehen, welche erklärte, dass man jahrelang gelagerte Leichen von Personen ohne Angehörige bestattete, um vorausschauend Platz zu machen, und die Bilder von diesen alten Leichen her stammten, und nicht etwa von Covid-19-Toten. Ähnliche Geschichten gibt es auch zu den italienischen Lastwagentransporten. Ich denke die Medien machen nicht absichtlich Angst, aber sie tragen dazu bei.
Theo Schmidt, am 22. Oktober 2020 um 18:51 Uhr
@Stefan Heimers

Es gibt da ein Video von einem Reporter, der in Bergamo war und sich die Lage auf Friedhöfen und Spitäler vor Ort angesehen hat. Er redet davon, vieles wäre inszeniert gewesen. So wären leere Krankenwagen mit heulenden Sirenen in der Gegend herum gefahren. Auch die vielen Särge in den Militärlastwagen seien leer gewesen. Dann wurde von den Medien von 6000 Toten berichtet. Auf den Friedhöfen jedoch habe es immer noch Platz in Massen. Die Covid 19 Abteilungen in den Krankenhäusern wären unterbesetzt gewesen. Der Reporter fand auf den Friedhöfen einige Gräber aus März 2020. Großteils mit Verstorbenen die 80, 90 oder gar 100 Jahre alt waren. Wenige 70 jährige. Auch wird berichtet, dass in Norditalien vorher Impfungen stattfanden welche als Nebenwirkung zu Atemlähmungen führen können. Die interviewten Friedhofsangestellten machten unterschiedlich Angaben bei den Zahlen. Ein Angestellter sagte, die Verstorbenen wären umgehend kremiert worden das wäre Vorschrift und die Angehörigen hätten die Urnen mitnehmen können. Da fragt sich, warum die Angehörigen nur Covid 19 Urnen mitnahmen und Urnen von an anderen Ursachen Verstorbenen auf dem Friedhof blieben. Aber sehen Sie das Video selbst und bilden Sie ihr Urteil:

https://dein.tube/watch/H7U9fVdDWUzqVf1

https://www.schwaebische.de/portale/gesundheit_artikel,-faktencheck-steckt-gar-nicht-covid-19-hinter-den-vielen-todesfaellen-in-norditalien-_arid,11264618.html
Paolo Ermotti, am 23. Oktober 2020 um 10:32 Uhr
Werter Herr Kollege Hontschik
Sehr schöner Artikel.
Sie stellen die Frage, warum» alle Medien....öffentlich und privat, es als ihre Hauptaufgabe angesehen haben und immer wieder ansehen, ständig aufs Neue Angst und Schrecken zu verbreiten."
Und geben gleich selbst die Antwort:"Mediale Pandemie.» Warum? Klicks, Abos, Likes-> Kohle.
Es sind -Wirtschaftsunternehmen! Die tun dat!
Was will ein Unternehmen als erstes? Gewinnmarge erhöhen. Das ist so banal, das muss eigentlich garnicht mehr formuliert werden.

Wenn man die Leute in Panik versetzt, kann die Politik umso besser Restriktionen durchsetzen . Klassische Win win Situation....
Bernd Mensing, am 24. Oktober 2020 um 11:53 Uhr
Guten Tag Herr Hontschik, auch wenn mir der Artikle sehr zusagt, bin ich doch ein wenig erstaunt, dass Sie Masken in einem OP-Saal mit Masken im öffentlichen Leben vergleichen. Die Unterschiede sind doch sehr gross. Ein Beispiel: Wie oft benutzen Sie ein und dieselbe Maske zum operieren und wie oft benutz wohl der Durchschnittsbürger ein und dieselbe Maske? Ein Verkäufer, der mit dem ÖV zur Arbeit geht, würde wohl etwa zehn Masken am Tag benötigen, um ein und dieselbe nicht mehrmals verwenden zu müssen.

Haben sie eine Meinung zu dieser Studie?
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1174-6591
Stöckli Marc, am 28. Oktober 2020 um 11:44 Uhr

Ihre Meinung

Loggen Sie sich ein. Wir gestatten keine Meinungseinträge anonymer User. Hier können Sie sich registrieren.
Sollten Sie ihr Passwort vergessen haben, können Sie es neu anfordern. Meinungen schalten wir neu 9 Stunden nach Erhalt online, damit wir Zeit haben, deren Sachlichkeit zu prüfen. Wir folgen damit einer Empfehlung des Presserats. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge, welche andere Personen, Institutionen oder Unternehmen beleidigen oder unnötig herabsetzen, oder sich nicht auf den Inhalt des betreffenden Beitrags beziehen, zu kürzen, nicht zu veröffentlichen oder zu entfernen. Über Entscheide der Redaktion können wir keine Korrespondenz führen. Zwei Meinungseinträge unmittelbar hintereinander sind nicht erlaubt.