© Patrick Chappatte in «Der Spiegel»

Weltweite soziale Unruhen

Red. / 19. Nov 2019 - -

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Eine Meinung

Danke für die Zeichnung, es erinnert mich an den Nebelspalter...

Als engagierter im Sozialbereich sehe ich jede Woche quälende Unzufriedenheit, viel Angst und Depression. Menschen welche ihr Leben lang gearbeitet haben und an das «Gute» unserer Nation glaubten, und nun reicht das Geld vorne und hinten nicht. Viele Erwerbslose über 50, bereits von Krankheit so gezeichnet, das sie keine Stelle mehr finden werden. Steigende Suizidraten, Zunahme der Tötungsdelikte. Menschen mit Arbeit distanzieren sich von Menschen welche ohne Erwerb sind, Angst breitet sich aus. Die Solidarität in der Mittelschicht bröckelt. Ein kollektives Unbehagen breitet sich aus. Das Internet und der Zugang zu Informationen welche verschiedene Blickwinkel einnehmen, gibt vielen das Gefühl, jahrelang für blöd und dumm verkauft worden zu sein. Manche klammern sich an das letzte Gut «Kapital». Damit bekommt man alles, auch wenn es brennt in der Wirtschaft, bilden sich viele ein. Wenn ich 10 Personen frage, die pensioniert sind, dann warten 8 davon auf den grossen Crash. Zwangsenthusiasmus, Zwangspositivismus werden von den einen Erwartet, ja oft am Arbeitsplatz gefordert. Ich habe noch nie so viele Menschen gesehen mit Existenzangst wie in diesem Jahr. Im September sind gleich 2 Bundesräte gleichzeitig zurück getreten, ich hörte Worte wie: Die wollen draussen sein wenn’s schwierig wird. Das alles gibt zu denken, und die Schere reich und arm weitet sich weiter aus.
Beatus Gubler, am 19. November 2019 um 14:57 Uhr

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