Ecke zu einer Hauptstrasse in Yangon (Rangoon): Bilder von Aung San Suu Kyi und ihrem Vater © José Duvoisin
Werbung für Aung San Suu Ky neben einer Hauptstrasse in Yangon © Werbung für Aung San Suu Ky in Yangon
Foto von Aung San Suu Ky in einem Taxi © José Duvoisin
Fotos von Aung San Suu Kyi mit Spielzeug-Gewehren in einem Markt bei Old Bagan © José Duvoisin
Fotos von Aung San Suu Kyi in einem Markt bei Old Bagan © José Duvoisin
Fotos von Aung San Suu Kyi in einem Markt auf dem Land © José Duvoisin
Fotos von Aung San Suu Kyi und ihrem Vater in einem Markt bei Old Bagan © José Duvoisin
Stand der «National League for Democracy» an einer Hauptstrasse auf dem Land © José Duvoisin

Myanmar: Oppositionsführerin überall präsent

Red. / 28. Feb 2012 - Vor einem Jahr noch unvorstellbar: Aung San Suu Ky kandidiert fürs Parlament. Unsere Bilder dokumentieren ihre öffentliche Präsenz.

Im ganzen Land darf man für die National League For Democracy Wahlwerbung machen. Die Bilder der Oppositionsführerin Aung San Suu Ky, der die Generäle viele Jahre jegliche politische Tätigkeit verboten hatten, und deren Vater Aung San sind auf den Strassen, in Märkten und in Taxis überall präsent. Aung San, der Vater der Friedensnobelpreisträgerin war 1947 ermordet worden, kurz bevor Myanmar (Burma) unabhängig wurde.

Erst am 13. November 2010 entliess die Militärregierung Aung San Suu Kyi aus ihrem insgesamt 15 Jahre dauernden Hausarrest.

Aung San Suu Kyi war in Indien aufgewachsen, wo ihre Mutter ab 1960 Burma als Botschafterin vertrat. Nach dem Highschool-Abschluss in Neu-Delhi zog sie nach England und studierte an der Universität Oxford, wo sie ihr Studium 1967 mit dem B.A. in Philosophie, Politik und Wirtschaft abschloss. Von 1969 bis 1971 arbeitete sie im UN-Sekretariat in New York (Verwaltungs- und Finanzabteilung), in ihrer Freizeit war sie ehrenamtlich in einem Krankenhaus tätig.

Die National League for Democracy (NLD), die heute bei den Wahlen wieder antreten kann, war 1988 mit Aung San Suu Kyi als Parteivorsitzender gegründet worden. Die Partei wollte ihre politischen Ziele mit zivilem Ungehorsam und gewaltfrei erreichen.

Trotz Drohungen und Gewalt gegen ihre Anhänger setzte sie ihren Wahlkampf fort. Doch 1989 verboten die Militärs ihre Kandidatur und stellten sie ab Juli 1989 zum ersten Mal unter Hausarrest, weil sie angeblich die staatliche Sicherheit gefährde.

Trotzdem gewann ihre Partei 1990 die Wahlen. Doch das Militär anerkannte das Ergebnis nicht.

Jetzt herrscht eine Art burmesischer Frühling. Die USA und andere westliche Länder lockern ihre Sanktionspolitik.

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Die Fotos von José Duvoisin stammen vom Januar 2012.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

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