Im Tessin stehen die Kamelien-Büsche in voller Blüte © cm

Im Tessin stehen die Kamelien-Büsche in voller Blüte

Das Jahr 2014 bringt einen Wärmerekord

Hanspeter Guggenbühl / 21. Dez 2014 - Trotz kühlem und verregnetem Sommer: Das Jahr 2014 wird in der Schweiz wahrscheinlich das wärmste seit Messbeginn.

Im Jahr 2011, dem bisher wärmsten seit Messbeginn vor 150 Jahren, betrug die Durchschnitts-Temperatur in der Schweiz 8,4 Grad. Dieser Wärmerekord wird 2014 wohl noch übertroffen werden. Das bestätigt auch Stephan Bader, Klimaexperte bei Meteo Schweiz: «Mit den jetzt verfügbaren Temperatur-Prognosen bis Ende 2014 ist bei der Schweizer Jahrestemperatur ein neuer Rekord von 8,5 Grad in Sicht.»

Dieser Rekord ist deshalb erstaunlich, weil der Hochsommer in der Schweiz verregnet und etwas kühler war als im langjährigen Mittel. Doch die weit überdurchschnittlichen Temperaturen im ersten Halbjahr und dann wieder im Herbst haben diese kurze kühle Periode stark überkompensiert. Der Umstand, dass vor allem die (Heiz-) Monate Januar bis April und September bis Dezember sehr warm waren, wird sich auch in der Energiestatistik niederschlagen: Der Verbrauch von Heizöl, Erdgas und Elektrowärme dürfte gegenüber dem Vorjahr deutlich sinken.

Langfristig starke Klimaerwärmung

Der Rekordwert von 8,5 Grad, den Meteo Schweiz fürs Jahr 2014 prognostiziert, liegt um 1,3 Grad über dem Mittelwert von 1980 bis 2014. Dabei waren schon die letzten 34 Jahre im Schnitt rund ein Grad wärmer als der frühere Mittelwert zwischen 1864 und 1980. Das belegt: Langfristig ist die von gewissen Seiten immer wieder bezweifelte Klimaerwärmung in der Schweiz bereits eine messbare Realität.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine.

Meinungen / Ihre Meinung eingeben

Ähnliche Artikel dank Ihrer Spende

Möchten Sie weitere solche Beiträge lesen? Ihre Spende macht es möglich:

Mit Kreditkarte oder Paypal - oder direkt aufs Spendenkonto für Stiftung SSUI, Jurablickstr. 69, 3095 Spiegel BE
IBAN CH0309000000604575581 (SSUI)
BIC/SWIFT POFICHBEXXX, Clearing: 09000

Ihre Spenden können Sie bei den Steuern abziehen.

Einzahlungsschein anfordern: kontakt@infosperber.ch (Postadresse angeben!)

3 Meinungen

L'augmentation de la température moyenne était non seulement prévisible mais encore prévue. Il en ira de même au cours des prochaines années et des prochaines décennies, selon les courbes du GIEC (IPCC).
Lorsque le Plateau suisse se retrouvera - thermo-climatiquement - à la latitude
d'Avignon, nous aurons très certainement plus, beaucoup plus d'inconvénients que d'oliviers, de thym, de lavande et de ces «Marchés de Provence» chantés (en 1957) par Gilbert Bécaud .....
G.S
Gil Stauffer, am 21. Dezember 2014 um 19:02 Uhr
Klimaskeptizismus.
Verblendung als Zeitgeist...
Gil Stauffer, am 22. Dezember 2014 um 11:14 Uhr
Ich halte nicht viel von der Theorie der antropogenen Klimaerwärmung. Dennoch müssen wir mit allen Resourcen nachhaltig umgehen. Keineswegs möchte ich das grosse Geschäft mit Öl, Kohle und Gas unterstützen. Ebensoweng möchte ich mit der Atommafia ins Loblied ihrer gefahrvollen Technik als Beitrag zur Lösung des antropogenen Klimawandels einstimmen. Ich habe Vertrauen in die Natur, die uns das Leben schenkt und allein schon deshalb dürfen wir Mutter Natur nicht dermassen schänden. Ob die Theorie stimmt oder nicht ist wenig bedeutsam. Ganz schlimm sind Versuche, mit Aerosolen eine «Klimarettungstechnik» (Chemtrails) zu versuchen. Geschäft ist Geschäft und die Zauberlehrlinge sind am werkeln.
Urs Lachenmeier, am 22. Dezember 2014 um 19:23 Uhr

Ihre Meinung

Loggen Sie sich ein, um Ihre Meinung unter Ihrem richtigen Namen zu äussern. Wir gestatten keine Meinungseinträge anonymer User, um Missbräuche zu vermeiden. Hier können Sie sich registrieren.
Sollten Sie ihr Passwort vergessen haben, können Sie es neu anfordern. Achtung: Die Länge der Einträge ist beschränkt und wir erlauben nicht, zwei Meinungseinträge unmittelbar hintereinander zu platzieren. Unnötig herabsetzende Formulierungen ändern oder löschen wir ohne Korrespondenz.