«Banken könnten US-Klage überleben»

upg © Peter Mosimann

upg /  Ein Anwalt der Zürcher Wirtschaftskanzlei Homburger widerspricht der Bankiervereinigung.

Claude-Alain Margelisch, CEO der Schweizerischen Bankiervereinigung, hat wie andere Bankenvertreter Politikern gedroht, eine Strafklage in den USA gegen Schweizer Banken würde deren Untergang bedeuten. Sie hätten keinen Zugang mehr zum US-Geschäft und würden vom US-Dollarhandel ausgeschlossen.
Dieser Angstmacherei widersprach gestern in der Wirtschaftssendung «Eco» des Schweizer Fernsehens Flavio Romerio. Er arbeitet in der Zürcher Wirtschaftskanzlei Homburger und vertritt als Anwalt mehrere bedrängte Schweizer Banken in den USA. Konfrontiert mit der Behauptung Margelischs, eine US-Anklage sei gleichbedeutend mit dem Tod der betroffenen Bank, erklärte der Banken-Anwalt: «Seine Aussagen treffen nicht zu und tragen zur Verunsicherung der Kunden bei.»

Siehe Kommentar «Ausgerechnet Banker lobbyieren für Staatshilfe» vom 2. Juni 2013.


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