In neuen Anlagen der Lonza in Visp soll der Impfstoff produziert werden. © SRF

In neuen Anlagen der Lonza in Visp soll der Impfstoff produziert werden.

Ein genbasierter Impfstoff soll’s richten

Rafael Lutz / 18. Okt 2020 - Der Bund vertraut im Kampf gegen das Coronavirus auf einen mRNA-Impfstoff der Firma Moderna – er geht ein ziemliches Risiko ein.

Anfang August machte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) publik, dass der Bund einen Vertrag mit dem US-Biotech-Unternehmen Moderna abgeschlossen hat. Die Schweiz soll 4,5 Millionen Impfdosen des Impfstoffes mRNA-1273 erhalten. Produziert werden sollen sie unter anderem in neuen Anlagen der Lonza in Visp.

Vorteile dieses neuartigen Impfstoffs

Beim vorbestellten Impfstoff handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff, mit dem fremdes und genverändertes Material in die Zellen einer Person eingebracht wird. Ein solcher Impfstoff wurde bis heute noch nie am Menschen angewendet. Genetische Ansätze werden laut der «Schweizerischen Ärztezeitung» unter anderem von Bill Gates und dem deutschen Virologen Christian Drosten favorisiert. Fast die Hälfte der Impfstoffe, die gegen Sars-Cov-2 entwickelt werden, stützen sich auf diese neue Technologie.

Mit diesem genbasierten Impfstoff wird die mRNA als Botenstoff von Zellen im Körper aufgenommen. Dort setzt das körpereigene Eiweiss das Protein frei und erzeugt Antigene, die dem eindringenden Coronavirus Paroli bieten sollen. Dieser Impfstoff hat den Vorteil, dass er nicht mehr aufwändig herangezüchtet werden muss, sondern er kann mittels sogenannter RNA-Drucker produziert werden. Leicht transportierbare und lokal stationierte Produktionseinheiten können die konservierte mRNA in hunderttausende Impfdosen umwandeln. Bei der Entwicklung von genbasierten Impfstoffen ist das US-Unternehmen Moderna führend. 

Bisher war Moderna wenig erfolgreich

Doch sind die Chancen, dass der neuartige, von der Schweiz und anderen Ländern bereits bestellte Impfstoff von Moderna je zugelassen wird, nur mittelprächtig. Erstens ist das Vertrauen in das Unternehmen wenig gerechtfertigt, denn Moderna versuchte seit der Gründung im Jahr 2010 schon mehrere Male, einen Impfstoff auf den Markt zu bringen, jedoch jedes Mal ohne Erfolg. Der Optimismus aber war stets sehr gross. Moderna gelang es, bei Investoren und Regierungen immer wieder Gelder lockerzumachen.

Zweitens ist das Risiko bei einer neuen, noch nie an Menschen erprobten Art von Impfstoff grösser, dass unerwartete Nebenwirkungen auftreten. Trotzdem haben die US-Zulassungsbehörden dem Unternehmen ein beschleunigtes Zulassungsverfahren erlaubt. Die den klinischen Studien vorangehenden Tierversuche beispielsweise konnte Moderna überspringen. Läuft alles nach Plan, soll der Impfstoff bereits nächsten Frühling zugelassen werden, erklärte Moderna-CEO Stéphane Bancel. Nach eigenen Angaben haben bereits über 22’000 Probanden in der sogenannten Phase 3-Studie eine notwendige zweite Impfdosis erhalten.

Bund erlaubt rasche Zulassungsverfahren

Auf Anfrage von Infosperber bestätigt Swissmedic, dass die Zulassungsverfahren auch in der Schweiz verkürzt werden, um den Impfstoff möglichst rasch auf den Markt zu bringen. «Swissmedic ist bereit, mehrere mögliche regulatorische Optionen für die Zulassung des Covid-19-Impfstoffes anzuwenden», schreibt die Zulassungs- und Kontrollbehörde für Heilmittel in der Schweiz. In ihrer Antwort verweist sie unter anderem auf die «Rolling Submission».

Diese stellt eine Sonderform eines Erstzulassungsverfahrens dar, welche es der Gesuchstellerin erlaubt, auch eine unvollständige Dokumentation über das beantragte Arzneimittel einzureichen. Dies unter der Bedingung, dass die Dokumentation vom Pharmaunternehmen laufend nachgereicht wird, sobald die Daten vorliegen.

Die Sonderzulassungen stützen sich auf Artikel 21 der Covid-19-Verordnung des Bundes, welche Swissmedic die Möglichkeit gibt, auf der Grundlage einer Nutzen-Risiko-Analyse «Abweichungen von dem im Rahmen der Zulassung genehmigten Herstellungsprozess» zu bewilligen. Die Verordnung erlaubt es Swissmedic, «eine vorzeitige Marktfreigabe für Arzneimittel» zu erteilen. Auf Nachfrage erklärt Swissmedic, dass eine rasche Zulassung nur unter der Bedingung zum Zuge kommt, wenn «genügend Unterlagen zur Sicherheit/Wirksamkeit zur Verfügung stehen».

Nebenwirkungen bei Tests

In den USA zeigten sich bei einzelnen Testpersonen Nebenwirkungen. In der 45 Personen umfassenden Phase-1-Studie, in der die richtige Dosis des Impfstoffes gefunden werden soll, erlebten vier Teilnehmer so genannte starke, pflegebedürftige Nebenwirkungen («Grad 3»). Moderna erklärte, dass drei der Probanden die höchste Dosis des getesteten Impfstoffes gegeben wurde. Eine vierte Person bekam eine niedrigere Dosis und hatte lediglich an der Injektionsstelle einen Ausschlag.

Einer der vier Testpersonen mit starken Nebenwirkungen war Ian Haydon, ein 29-jähriger Mann aus Seattle. Gegenüber CNN und CNBC erkläre er, zwölf Stunden nach Erhalt der zweiten Dosis Fieber von 40 Grad entwickelt zu haben. Er benötigte ärztliche Hilfe und wurde nach der Entlassung aus der Notaufnahme zu Hause ohnmächtig. Eigentlich mussten die Testpersonen eine Schweigepflicht gegenüber der Öffentlichkeit unterschreiben. Doch Haydon entschied sich zu sprechen. «Ich hoffe, dass dadurch keine Feindseligkeit gegen Impfstoffe im Allgemeinen oder gegen diesen Impfstoff im Speziellen geschürt wird», sagte Haydon. Er betonte aber auch, dass er mit seiner Geschichte Menschen sensibilisieren möchte, die ungeachtet der Folgen so schnell wie möglich einen Impfstoff auf den Markt bringen wollen.

Daten seien vielversprechend

Vom BAG wollte Infosperber wissen, wieso sich der Bund bei seiner ersten Bestellung ausgerechnet für den mRNA-Impfstoff von Moderna entschied – obwohl eine solche Art Impfstoff noch nie zugelassen wurde und Testpersonen in der Phase 1 bereits starke Nebenwirkungen zeigten.

Das BAG zeigte sich zuversichtlich: «Die ersten Daten sind vielversprechend. Natürlich besteht immer das Risiko, dass ein Impfstoff-Kandidat, der vielversprechend gestartet ist, später aus Gründen der Sicherheit oder Wirksamkeit nicht mehr in Frage kommt.» Weiter schrieb das BAG: «Die klinischen Studien laufen noch; eine Beurteilung ist erst am Schluss möglich. Die Studien erfüllen die gängigen und hohen Anforderungen, die international an solche Projekte gestellt werden.»

Infosperber wollte von BAG ebenfalls in Erfahrung bringen, ob im Zuge der Vorbestellungen des Bundes bereits Geld an Moderna floss und ob dieses zurückgezahlt würde, wenn der Impfstoff nicht zugelassen werden sollte. Dazu schreibt das BAG: «Zu den Vertragsbestimmungen können wir uns nicht äussern.» Über das finanzielle Risiko, welches der Bund bei dieser Bestellung eingegangen ist, herrscht Stillschweigen.

Zu Haftungsfragen halten sich BAG und Swissmedic bedeckt

Zur Frage, wer bei möglichen Impfschäden haften wird, verwies Swissmedic auf die Antwort des Bundesrats auf eine Anfrage des Thurgauer CVP-Nationalrats Christian Lohr. Darin heisst es nur vage, dass die Haftpflicht «primär den üblichen Haftungsregelungen» folgt.

Das BAG seinerseits berief sich zuerst auf die Antwort der Swissmedic. Auf erneute Nachfrage seitens Infosperber, ob letztlich der Bund für mögliche Impfschäden aufkommen müsse, schreibt das BAG: «Ein Unternehmen ist in der Schweiz bei allfälligen Impfschäden einklagbar und im Falle einer Verurteilung auch haftbar. Vertragliche Verpflichtungen zur ‹Schadloshaltung› sind grundsätzlich möglich, wobei wir aber allfällige Verpflichtungen nicht offenlegen.» Moderna reagierte nicht auf eine entsprechende Anfrage von Infosperber.

Weg gefunden, um Zellen «umzuprogrammieren»

Der Erfinder der mRNA-Impfstoffe ist der emeritierte kanadische Professor für Stammzellenforschung und Mitgründer des US-Biotechunternehmens Moderna Derek Rossi. Der Stammzellenforscher sagt, er habe mit den mRNA-Impfstoffen einen Weg gefunden, Zellen «umzuprogrammieren». «Die wirklich wichtige Entdeckung war, dass man jetzt mRNA tatsächlich verwenden konnte. Wenn man sie in die Zellen brachte, dann konnte man die mRNA dazu bringen, jedes beliebige Protein in den Zellen zu exprimieren. Das war die grosse Sache», sagte Rossi im Mai gegenüber der «National-Post». Theoretisch könnten mit mRNA-Impfstoffen unzählige schwere genetische Störungen behandelt werden, indem die schlechten Gene und Mutationen einfach umprogrammiert werden, erklärte Rossi.

Impfstoff könnte infektionsverstärkende Antikörper hervorrufen

In der Vergangenheit haben sich die bisherigen am Menschen getesteten mRNA-Impfstoffe stets als Flopp erwiesen – so unter anderem gegen das «Schwere akute Atemwegssyndrom» (SARS) sowie auch gegen das «Middle East respiratory syndrome-related coronavirus» (MERS). Präklinische Studien dagegen haben das Risiko schwerwiegender entzündlicher Veränderungen des Lungengewebes offengelegt, die über eine Überreaktion der Th2-Lymphozyten vermittelt wurden.

Der Genetiker William A. Haseltine warnte in der Zeitschrift «Scientific American» davor, verkürzte Zulassungsverfahren zu gewähren. Er machte auf Beispiele aufmerksam, in denen mRNA-Impfstoffe angewendet wurden. Haseltine sagte, dass es gute Gründe gebe gerade bei COVID-19 besonders vorsichtig zu sein. Er schrieb: «Einige Impfstoffe verschlimmern eher die Folgen einer Infektion als zu schützen, ein Phänomen, das dazu führt, dass infektionsverstärkende Antikörper (Antibody dependent enhancement, ADE) gebildet werden. Solche Antikörper wurden bei früheren Versuchen zur Entwicklung von Coronavirus-Impfstoffen beobachtet.»

Gleiches geschah auch im Zuge der Impfungen gegen das Denguefieber. 2016 mussten Kinder, welche dagegen den mRNA-Impfstoff Dengvaxia verabreicht bekamen, hospitalisiert werden, schreibt Haseltine weiter. Auf die Gefahr weisen auch Forscher in der Fachzeitschrift «Nature» hin. Infektionsverstärkenden Antikörpern müsse bei der Evaluation des Covid-19-Impfstoffs grösste Aufmerksamkeit geschenkt werden, schreiben die Forscher.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine. Rafael Lutz arbeitet als Redaktor bei der Regionalzeitung «Der Tössthaler» und schliesst gerade ein Studium der Soziologie an der Universität Freiburg mit dem Master ab.

14 Meinungen

1. Eine mRNA is kein Gen
2. Eine mRNA wird mit der Zeit durch die Zelle abgebaut
Walter Hunziker, am 18. Oktober 2020 um 12:57 Uhr
@Hunziker. Wo steht denn in diesem Artikel, eine mRNA sei ein Gen? Es wird gesagt, der mRNA-Impfstoff bringe genverändertes Material in die Zellen einer Person. Der Impfstoff sei gentechnisch hergestellt. Wo liegt hier die Schwachstelle?
Ulrich Gasser, am 18. Oktober 2020 um 13:03 Uhr
Die Entscheidungsträger bei Bund und Swissmedic zugunsten Moderna sollen vorbildmässig als Testpersonen hervortreten. Sie sollen sich verpflichten, sämtliche (Miss-) Erfolge von Wirkungen der ganzen Bevölkerung zur Einsicht freizugeben. Dann schauen wir...

Drei «Reizworte» müssten den Hinterletzten aufhorchen lassen: 1. Gen-basierter Impfstoff (danke Swissmedic und BAG, dass die Schweizer als Testpersonen auserkoren sind); 2. US-Firma (Moderna), Finanzinteressen; 3. Bill Gates, Finanzinteressen plus Vorgeschichten wie Regulierung der Bevölkerung.
Adam Baumgartner, am 18. Oktober 2020 um 14:22 Uhr
Es ist für mich nicht nachvollziehbar weshalb ein solches Thema von den Leitmedien nicht kritisch aufgenommen wird. Wir sprechen von 4.5 Millionen Impfdosen. Wenn nur 1 % davon schwere Nebenwirkungen haben (ganz zu Schweigen von völlig unbekannten langfristigen Nebenwirkungen), haben wir 45000 Kranke Menschen in der Schweiz! Und das betrifft dann auch Kinder und gesunde Erwachsene! Für mich ist das Vorgehen unseres Bundes hier ein absoluter Skandal. Und die Verflechtungen in die Pharmaindustrie müsste genau geprüft werden
Joe Meier, am 18. Oktober 2020 um 19:57 Uhr
Ich werde jede Person, die versucht, über mich zu verfügen um eine Impfung applizieren zu dürfen einen persönlichen Haftungs-Vertrag verpflichten vom Notar beglaubigt unterschreiben zu lassen. Wenn der Bundesrat glaubt Swissmedic vertrauen zu dürfen, soll das Personal von Swissmedic und der Bundesrat als erstes sich impfen lassen.
Werner Schenkel, am 19. Oktober 2020 um 09:10 Uhr
Immerhin hat die Firma «Moderna» einen Namen auf Esperanto, das ist doch schon einmal ein Zeichen der Hoffnung...
Dietrich Michael Weidmann, am 19. Oktober 2020 um 10:49 Uhr
Es ist mir ein Rätsel, dass in einem Land, welches seit 15 Jahren ein Gentech-Moratorium hat, kein lauter Aufschrei in Parlament und Volk gegen einen m-RNA-Impfstoff erfolgt. Der Anbau genetisch modifizierter Pflanzen ist verboten, doch einem Eingriff in das menschliche Genom, noch dazu mit einem beschleunigt zugelassenen Impfstoff, wird entgegengefiebert?
Helene Felber, am 19. Oktober 2020 um 11:39 Uhr
Herr Baumgartner, wo kann man nochmal die Pläne von Bill Gates zur Regulierung der Bevölkerung nachlesen? Ich finde da gerade gar nichts. Sind Sie sicher, dass Sie das nicht nach einer zu schweren Mahlzeit geträumt haben
Die restlichen Punkte: Sehe ich genauso.
Paul Sommer, am 19. Oktober 2020 um 14:28 Uhr
Für die Nebenwirkungen wird der Steuerzahler aufkommen.
gemäss Epidemiegesetz max. Fr. 70000.- pro Person.
siehe:
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20091983/index.html
Peter Probst, am 19. Oktober 2020 um 19:13 Uhr
@ Jo Meyer: Die Pharmabranche befielt wie die medizinische Versorgung in der Schweiz abläuft und nicht BAG, Swissmedic oder sonst wer. Das ist ja auch logisch. Wieso sollte die Pharmaindustrie Interesse an gesunden Menschen haben? Dann könnten ja keine überteuerten Medikamente verkauft werden. Die Pharmaindustrie hat ein Interesse an lebenslangen Patienten, um diese mit Medikamenten ein Leben lang zu begleiten.

Wenn es sie interessiert, empfehle ich ihnen folgende Bücher:
1. «Der betrogene Patient» von Gert Reuther
2. «Der Viruswahn» von Claus Köhnlein
Michael Bacher, am 19. Oktober 2020 um 21:04 Uhr
Interessant ist auch die Korrelation zwischen Moderna Aktienkurs und den Corona-"Appellen» aus der SNC-TF, gefolgt von Medien-Hypes, Druck auf Politik und dann Massnahmen:

https://www.finanzen.ch/chart/moderna?exchange=brx

1) Zweite Juni-Hälfte Moderna Akien-Fall, -> 28.6. SNC-TF T. Stadler ändert Methode (Mitteilung vom 28.6.) zur Berechnung des R-Wertes, Werte steigen, Start Maskenpflicht ab 6.7.

2) Anfang Sept. Moderna Aktien-Fall -> Apokalypse-Meldungen aus Kt. Waadt , massiv mehr Testen führt zu massivem Anstieg der Fallzahlen -> Aktien Kurs schiesst mit den Fallzahlen durch die Decke.

Kritische Fragen zu PCR-Tests und Fallzahlen sind absolutes Tabu. Ich verfolge seit Beginn alle Medienkonferenzen in ganzer Länge. Noch nie hat ein anwesender Journalist in der Fragerunde eine Frage dazu gestellt.
THOMAS OETTLI, am 19. Oktober 2020 um 21:19 Uhr
@Thomas Oettli- Diese Fixierung auf die Fallzahlen hat beinahe religiösen Charakter und ist die wohl wirksamste Art, die Leute an der Leine zu halten.
Christoph Schweizer, am 20. Oktober 2020 um 09:28 Uhr
@Werner Schenkel
... «Ich werde jede Person, die versucht, über mich zu verfügen um eine Impfung applizieren zu dürfen einen persönlichen Haftungs-Vertrag verpflichten vom Notar beglaubigt unterschreiben zu lassen. »...

Der Zwang erfolgt subtiler, z.B. über berufliche Einschränkungen, wenn Arbeitgeber eine Impfung als Anstellungskriterium verlangen..., Reisen in Ihre beruflich erforderlichen Länder oder gewünschten Ferienorte eine Impfung voraussetzen, Besuche in Alters-/Pflegeheimen nur mit Impfausweis möglich sind. etc.
Haftung: Die Verträge mit dem Bund beinhalten einen Haftungsausschluss, d.h. der Bund müsste aufkommen für Entschädigungen wegen «Nebenwirkungen». Immerhin, da stünden die Chancen für eine Entschädigung möglicherweise besser als bei einigen Asbest-Opfern, die noch immer auf eine solche warten.
THOMAS OETTLI, am 20. Oktober 2020 um 10:25 Uhr
@ Paul Sommer: Sorry, ich bin erst heute wieder auf dieser Seite. Tatsächlich fand ich im Internet auch kaum mehr kontroverse Stimmen über Gates und ja, auch Google ist ein US-Unternehmen. Bei Wikipedia wird die Bill+Melinda-Gates-Foundation als «wohltätig» beschrieben. Wer das amerikanische Steuersystem kennt, weiss, warum die grossen «Geldsammler» Stiftungen machen, das nebenbei.

Die Bevölkerungsregulierung durch Investitionen ist eine alte Geschichte schon vom Jahr 2010. Ich fand selber nur diese umstrittene Quelle von 2012, die den Ruf von Fake-News hat:
https://www.naturalnews.com/035105_Bill_Gates_Monsanto_eugenics.html.
"Naturalnews» verweist zum Thema immerhin auf eine seriöse Quelle: https://www.theguardian.com/global-development/poverty-matters/2010/sep/29/gates-foundation-gm-monsanto, Jahr 2010, siehe Links am Schluss.

Die WOZ schrieb im 2013 einen Artikel «Was Bill Gates in Afrika treibt: https://www.woz.ch/-47f8

Nicht von der Hand zu weisen ist, dass Bill Gates schon seit Jahren im Bereich Nahrungsmittel und Gesundheitswesen mitmischt. Lebensmittel gentechnisch leicht verändern, US-patentieren, den Markt beherrschen war so ein Rezept. Wer die Nahrung steuern kann, kann Bevölkerungen steuern. Nun, es sind 10 Jahre vergangen und Monsanto war kein Goldesel. Jetzt aber ist Corona-Zeit und wer wittert wieder einmal Rendite und Einfluss? Zudiener gibt es traurigerweise zur Genüge, wir schauen Ihnen auch in der Schweiz zu.
Adam Baumgartner, am 22. Oktober 2020 um 20:39 Uhr

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