Das Problem sind weniger Lügen als Auslassungen und Einseitigkeiten © cc

Medien verlieren ihr Ansehen im Sog der Politik

Urs P. Gasche / 05. Feb 2018 - Viele Zeitungen klagen über Desinformation und Fake-News. Doch manchmal stellen sie ihre eigene Glaubwürdigkeit selber aufs Spiel.

Gelogen wird selten. Aber Auslassungen und krasse Einseitigkeiten untergraben die Glaubwürdigkeit auch von Medien, die sich als seriös abgrenzen möchten.

Auffällig einseitig sind Darstellungen von internationalen Konflikten. Viele grosse Medien übernehmen die von der Politik und ihren Lobbys propagierte Schwarz-Weiss-Optik und verbreiten das verzerrte Bild von den Guten und Bösen.

Wahlen in Russland

Beispiel 1: Bereits viele Male haben grosse westliche Medien und Politiker über die Farce der kommenden Präsidentenwahlen in Russland etwa wie folgt informiert:

  • «Potenzielle Rivalen des Präsidenten wurden von den Wahlen ausgeschlossen, mit Verfolgung bedroht oder ins Gefängnis gebracht. Der Präsident hat die Medien weitgehend unter seiner Kontrolle. Am Wahltag wird das Volk lediglich die Wahl haben zwischen dem Präsidenten und einem seiner treuen Gefolgsleuten – eine fragwürdige Figur, welche die Peinlichkeit einer ‹Wahl› mit feststehendem Ergebnis vermeiden soll.»

Diese Informationen treffen für Russland weitgehend zu.

Doch das Zitat stammt aus der «New York Times» und bezieht sich nicht auf Russland, sondern auf die anstehende Wahl von Abdelfatah al-Sisi zum Präsidenten Ägyptens.

Schlimmer als Mubarak

Trotz dieser Ähnlichkeit der Wahlen in Ägypten mit denen in Russland schweigen Regierungen westlicher Länder weitgehend, wenn es um al-Sisi geht. Von Angela Merkel, Theresa May oder Emmanuel Macron ist kaum etwas zu hören, obwohl das Regime al-Sisi in Sachen Unterdrückung und Gewalt dasjenige des früheren Dikators Husni Mubarak in den Schatten stellt. Im Jahr 2016 verurteilten Militär-, Straf- und Staatssicherheitsgerichte 237 Menschen zum Tod. 44 Menschen wurden hingerichtet.

Die Opposition in Ägypten wird noch weit stärker drangsaliert als die Opposition in Russland. Das «Project on Middle East Democracy» spricht von der «repressivsten Politik in Ägyptens moderner Geschichte».

Mehrere hundert Mitglieder der ägyptischen Journalisten-Gewerkschaft protestierten 2016 gegen Verhaftungen von Redaktoren und die Gängelung von Journalisten. (Bild: EPA)

Medien, auch ausländische Journalisten, werden in Ägypten heute ungleich stärker behindert als in Russland. Bei uns informieren Fernsehen und Zeitungen kaum darüber.

Ägypten gehört zur saudischen Koalition, die seit 2015 unter schwersten Verletzungen des Völkerrechts in Jemen einen grausamen Krieg führt und ein Massenelend verursacht – logistisch unterstützt von den USA.

Mit 1,3 Milliarden Dollar jährlich erhält kein Land ausser Israel so viel Militärhilfe der USA. Donald Trump nannte al-Sisi einen «fantastischen Kerl».

Über die Wahl und die Zustände in Ägypten mit seinen fast hundert Millionen Einwohnern informieren grosse Medien auf Sparflamme, während sie über die Farce in Russland regelmässig berichten.

Grund: Russland ist ein feindliches, Ägypten ein befreundetes Land.

Türkei in Syrien – Russland in der Ostukraine

Beispiel 2: Der Nato-Staat Türkei sichert sich auf syrischem Gebiet mit militärischen Mitteln unter Verletzung des Völkerrechts entlang der langen Grenze einen rund 30 Kilomenter breiten Korridor, um die «feindlichen» Kurden von der türkischen Grenze fernzuhalten. Die betroffene Bevölkerung lehnt eine türkische Kontrolle mehrheitlich ab.

Nach einem türkischen Bombenangriff auf die syrische Stadt Afrin. Am Boden kämpfen türkische Truppen zusammen mit islamistischen und dschihadistische Kämpfern, sogar solchen der «Ahrar al Sham», welche die deutsche Regierung als terroristische Vereinigung bezeichnet. (Quelle: Monitor ARD)

Westliche Regierungen halten sich mit Kritik zurück. Von Sanktionen gegen die Türkei ist nicht die Rede. Nicht einmal von einem Waffenembargo.

Die grossen Medien berichten zurückhaltend und auf Sparflamme. Etliche übernahmen sogar den türkischen Propaganda-Begriff «Operation Olivenzweig».

Im Kontrast dazu spulte die Informationsmaschine auf Hochtouren, als sich die Russen nach dem Putsch in Kiew auf ukrainischem Gebiet in der Ostukraine entlang eines Teils der Grenze einen Korridor sicherten, um das potenzielle Nato-Land Ukraine von der russischen Grenze fernzuhalten. Die betroffene, russisch sprechende Bevölkerung begrüsste mehrheitlich die russische Unterstützung. Ähnliches gilt für die Halbinsel Krim.

Westliche Regierungen protestierten. Unser Fernsehen und unsere grossen Zeitungen berichteten lange fast täglich über die Aggression Russlands und die Verletzung des Völkerrechts. Drastische Wirtschaftssanktionen wurden gegen Russland verhängt und von den meisten grossen Medien befürwortet.

Grund: Russland ist ein feindliches Land, die Türkei eine Bündnispartnerin der Nato.

Aleppo und Mossul

Beispiel 3: Mit grausamen Bombardierungen zerstörte Russland mit Kampfflugzeugen und mit Hilfe syrischer Truppen die syrische Stadt Aleppo. Westliche Regierungen protestierten heftig. Fernsehen und Zeitungen berichteten während Wochen fast täglich über die Zerstörungen und das Leid der Zivilbevölkerung.

Anders in Mossul. Mit ebenso grausamen Bombardierungen zerstörten US-Kampfflugzeuge und US-Mehrfachraketen mit Hilfe von irakischem Artilleriebeschuss insbesondere West-Mossul. Dort waren mehr als doppelt so viele Einwohner betroffen wie in Aleppo.

Der Westteil von Mossul ist zu 90 Prozent zerstört, berichtet ein Reporterteam des ZDF: «Mossul nach der IS-Herrschaft»

Doch westliche Regierungen hielten sich mit Kritik am rücksichtslosen Vorgehen zurück. Grosse Medien berichteten über Mossul im Vergleich zu Aleppo nur selten.

Grund: In Aleppo waren Kampfflugzeuge des Feindes Russland im Einsatz, in Mossul Kampfflugzeuge und Mehrfachraketen der USA, mit Hilfe befreundeter Länder.

Einseitige Rhetorik von Politikern und Medien

Die Einseitigkeit beschränkt sich nicht auf die drei Beispiele Wahlen Russland/Ägypten, Korridorsicherung Russland/Türkei und Aleppo/Mossul.

Das Anprangern von Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts wirkt unglaubwürdig, wenn es einseitig gegen «feindliche» Länder wie Iran, Nordkorea oder Venezuela gerichtet ist, und «freundliche» Länder wie Saudiarabien, Ägypten oder Honduras mit Kritik weitgehend verschont bleiben.

Diese Einseitigkeit hat Geschichte. Während des Kalten Kriegs gehörten Despoten wie Mobutu Sese Seko in Zaire (heute Kongo), der Schah von Iran oder General Augusto Pinochet in Chile zu den Freunden der USA und des Westens. Sie wurden hofiert, unterstützt und mit Waffen beliefert, Wegen Verletzungen von Menschenrechten und des Völkerrechts wurden einseitig die Sowjetunion, Kuba und China angeprangert.

Es geht um Machteinfluss, Strategie und Sicherheit

Die «New York Times» bilanziert nüchtern und realistisch: «Trotz hochfliegendem und jahrzehntlangem Gerede von Demokratie und Menschenrechten ... haben Strategie, Einflusssphäre und Sicherheit immer Vorrang.» Dies gelte mehr denn je mit dem «Patriot Act» («Gesetz zur Einigung und Stärkung Amerikas durch Bereitstellung geeigneter Instrumente, um Terrorismus aufzuhalten und zu blockieren») und den entsprechenden CIA-Aktiviäten seit 9/11.

Wenn sich grosse Medien diesen Realitäten der Weltpolitik nicht stellen und sich von der Machtpolitik der einen oder andern Seite einspannen lassen, leidet ihre Glaubwürdigkeit und damit ihre Abgrenzung zur Desinformation und zu Fake News.

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VERTIEFTE INFORMATIONEN ZU DEN DREI BEISPIELEN:

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine. Der Autor hatte seine Studien der Internationalen Beziehungen in Genf mit einem Master abgeschlossen.

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10 Meinungen

Sehr guter Artikel. Die «seriöse» Schweizer Tagespresse macht bei diesem Machtpoker eifrig mit, Fernsehen SRF inbegriffen. Die saudische Islamistendiktatur wird geschont, ebenso deren Verbündete Israel und USA, Iran und Russland werden verteufelt. Die ägyptische Diktatur wird auch geschont, weil sie wie Saudiarabien Teil des transatlantischen Bündnisses ist. Kritische Artikel sucht man in der Schweizer Tagespresse vergebens, man ist dazu auf ausländische Quellen angewiesen, z.B. Le Monde, The Guardian, La Republica, SPIEGEL, Süddeutsche Zeitung.
Alois Amrein, am 05. Februar 2018 um 11:48 Uhr
@ Urs P. Gasche,
Wie Sie in ihren Artikel schreiben,treffen sie genau den Punkt. Es ist wirklich eine Freude die Richtigstellung zu lesen. Unsere Mainmedien sind nicht zu ertragen mit der Verdrehung der Realität. Es handelt sich hierbei um eine totale Verdummung unserer Bürger. Unsere Journalisten leben in der totalen Unterwürfigkeit, des Herrschaftssystems. Wenn man sich nicht durch das Internet informieren könnte, würden wir überhaupt nicht wissen was da abläuft. Daher ist es immer ratsam sich zu informieren. Unser Deutschland ist in
den Untergang geweiht, von diesen Journalismus.
Freundliche Grüße Werner Kämtner
Werner Kämtner, am 05. Februar 2018 um 14:36 Uhr
Das ist aber eine happige Fehlleistung: Die Türken bezeichnen die YPG als Terroristen, welche einen eigenen Staat bilden wollen - auch in der Türkei (sie unterscheiden PKK und YPG nicht). Die Ukraine ist ein eigener Staat und will nichts anderes als die Respektierung der eigenen Grenzen. Dieser Vergleich einer «Pufferzone» stinkt zum Himmel, das kann man wirklich nicht anders formulieren.

Man darf sich ja beklagen über mangelnde Aufmerksamkeit für ägyptische Wahlen, auch wenn das nun mal weniger interessiert. Die Streubomben der Russen zu vergleichen mit den Amerikanern in Mossul -nun, offensichtlich Geschmackssache. Aber der Vergleich von Kurden und Ukraine ist ein kompletter journalistischer Kollateralschaden.

Ich zitiere: «als sich die Russen nach dem Putsch in Kiew auf ukrainischem Gebiet in der Ostukraine entlang eines Teils der Grenze einen Korridor sicherten» - Das ist zwar tatsächlich die korrekte Beschreibung des Einrückens Russlands mit Panzern in die Ukraine aber soll es diese Aggression rechtfertigen? Im Klartext: Dieser Artikel rechtfertigt etwas, das die Russen selber leugnen. Der Artikel geht damit noch über russische Propaganda hinaus. Das ist einfach nur peinlich und zum Löschen. Verständnislos KK
konrad keller, am 05. Februar 2018 um 15:13 Uhr
Im obigen Artikel rechtfertige ich weder die russischen Interventionen in der Ostukraine noch die türkischen in Syrien. In beiden Fällen will sich ein Staat im benachbarten Ausland eine von ihm kontrollierte Pufferzone einrichten. Der Artikel thematisiert die sehr unterschiedliche Berichterstattung darüber.
Urs P. Gasche, am 05. Februar 2018 um 17:10 Uhr
Die «Vertrauensfrage» beziehungsweise der Vertrauensverlust in die (Leit-) Medien wird leider in der Diskussion zur sog. «Medienkrise» (momentan z.B. gerade 2 schweizer Filme zum Thema hier in den Kinos) zu wenig berücksichtigt. Das Abwandern der Werbeeinnahmen und der Leser und Leserinnen ins Internet sind wohl die Hauptgründe, aber eine gewisse Rolle spielt sicher auch der Umstand, dass die Konsumenten für weit blöder gehalten wurden und werden als sie es sind.
Thomas Bissegger, am 05. Februar 2018 um 23:11 Uhr
@Jacqueline Zwahlen-Stucki - das stimmt so einfach nicht. Niemand hat einen Umsturz finanziert, das war die Summe von 15 Jahren Entwicklungshilfe. Und auch das andere ist russische Propaganda: «Ethnische Säuberungen» zu befürchten ist eine reine Propaganda-Lüge. Das Problem dieses Artikels hier bleibt: Die YPG ist in türkischer Sicht eine terroristische Organisation. Darum will die Türkei einen Puffer. Hier wird die Nato durch den Vergleich (Puffer zu Russland) gleichermassen zur terroristischen Organisation. Da ist das Bild mit der Lügenpresse gar nicht so falsch - aber auf den Artikel hier bezogen! Gruss KK
konrad keller, am 06. Februar 2018 um 18:26 Uhr
@Keller. Es gibt kein internationales Recht, das der Türkei erlaubt, im Nachbarland Syrien eine als Terroristen bezeichnete Gruppe militärisch anzugreifen – ausser die Türkei handle nach einem Angriff in Notwehr. Im konkreten Fall ist es so, dass die Türkei in Syrien im Verbund mit der islamistischen Gruppe «Ahrar al Sham» kämpft, welche die deutsche Regierung als terroristische Vereinigung bezeichnet. Mit Terroristen gegen Terroristen in einem Nachbarland Krieg führen? Die Kurden in Syrien gelten übrigens längst nicht überall als «Terroristen». Die USA haben sie massiv unterstützt, um gegen den IS zu kämpfen.
Urs P. Gasche, am 06. Februar 2018 um 18:36 Uhr
@Gasche: ist mir alles (dank guter Medien?) bekannt. Auch mich hat „Olivenzweig“ gestört aber Bauchgefühl ist egal und Historiker werden diesen Namen brauchen müssen (mein Bauchgefühl n.b.: Ihr Artikel erinnert an einen Lügenpresse-Brüller bei Pegida). Ich hab den Artikel kritisiert, weil er Melonen mit Birnen vergleicht und sich darüber beklagt, dass die zwei Früchte nicht genau gleich beschrieben werden.
Die Russen leugnen ihre Panzer, also kann man nicht gleich berichten. Sanktionen gegen die Türkei bin ich sofort dabei. Wer Sanktonen will, soll schreiben, dass er Sanktionen will und nicht über Medien. Sie, Gasche, wollen, dass die Medien anders berichten? (Oder war das nur Werbung in eigener Sache?) Betrachet man den Artikel sind alle drei Vergleiche fragwürdig, der Vergleich Ukraine/Syrien eine Fehlleistung. Medien berichten nicht gleich über verschiedene Fakten, das könnten nur Demagogen/Populisten. Ich sehe, Herr Gasche differenziert und will kein Demagoge sein. Anliegen: Falsche Vergleiche werden (zum Glück) nie etwas beweisen. Ich verstehe nicht, warum Herr Gasche den Artikel so schrieb. Es ist einfach ein schlechter Artikel, unreflektierte Gefühlsäusserung, ersichtlich aus: Bei Pauschalität („viele grosse Medien“) kann sich niemand betroffen fühlen. Eine bessere Presse gibt es so nie, denn keiner der im Artikel vielleicht Gemeinten wird sich betroffen fühlen – und das völlig zurecht. Gruss KK
konrad keller, am 07. Februar 2018 um 08:53 Uhr
An Details kann man sich abarbeiten, aber mit seiner Kernaussage ist Herr Gasche in bester Gesellschaft: die einseitige Berichterstattung der Leitmedien gibt ist ja längst hinlänglich belegt. Ich verweise der Kürze halber nur auf www.swisspropaganda.ch, die nachdenkseiten.de, Noam Chomski und Professor Rainer Mausfeld.
Daniel Fahm, am 08. Februar 2018 um 18:21 Uhr
@Zwahlen: Die Anzahl Jahre der 5 Milliarden spielen sehr wohl eine Rolle und es waren sogar 22 Jahre seit 1991 (nicht 15, sorry mein Fehler). Halb erfundenen „Nazi Batallionen“ kann man auch nicht zuhören aber dafür sehr wohl OSZE-Berichten. Einfach Fakten. Wer „Ethnische Säuberungen“ erfindet, lässt mehr Hass zu als jede Bevölkerung der Ukraine. Ich empfehle zum Verstehen der mehrsprachigen Ukraine das Standardwerk „Kleine Geschichte der Ukraine“ von Andreas Kappeler.

@Fahm: Das hab zum Glück nicht ich gesagt, aber es stimmt wohl tatsächlich: Herr Gasche ist in übelster Gesellschaft: swisspropaganda ist ein lächerlicher annonymer Blog. Der will auch noch beweisen, dass die zwei in repräsentativen Umfragen (Fakten!) glaubwürdigsten Medien NZZ und DRS1 unglaubwürdig seien. Fällt der Groschen? (Ja, ausländische Groschen, keine Räppler)

Diese Seite hat den Anspruch, sich an Entscheidungsträger zu wenden. In den Kommentaren findet sich ein Publikum, das Information von kleingeistigen Verschwörungstheoretikern propagiert (wie anderewelt, nachdenkseiten, swisspropaganda). Das liegt wohl auch an den Artikeln. Das war jetzt meine Medienkritik zu Infosperber. Mit solchen undifferenzierten Aussagen in Artikeln verfehlt man ganz sicher sein Zielpublikum.

Die Fakten (NYT, ARD (mit «90 Prozent zerstört")) stammen ja genau aus den kritisierten Medien! Die faktenfreien Interpretationen("genauso grausam» - aber ohne konkrete Berichte) stammen von hier. Mir sind Fakten lieber. Gruss KK
konrad keller, am 09. Februar 2018 um 23:52 Uhr

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