Zum Glück gibt es «zentralplus»

Christian Müller © aw
Christian Müller / 04. Okt 2019 - Wer politisch interessiert ist, ist zusehends auf regionale Online-Plattformen angewiesen. Ein Beispiel.

Im Kanton Luzern wurde einer Familie mit vier Kindern vier Jahre lang die ihr zustehende Sozialhilfe aufgrund einer Falschinformation eines Sozialdetektivs nicht bezahlt. Nachbezahlt wird aber nichts, weil, wie es hiess, Sozialhilfe niemals vergangene Zeiten, sondern immer nur die Gegenwart betreffen könne.

Wo kann man über solche beschämenden Behördenentscheide lesen? In diesem Fall auf «zentralplus», dem «Onlinemagazin für Luzern und Zug». Diese Publikation lebt wie Infosperber ohne bezahlte Abonnements, hat sich in den letzten Jahren aber mehr als nur fest etabliert und bringt jeden Tag drei, oft aber auch fünf oder mehr Artikel. Und viele davon sind informativ und interessant. Man darf den «zentralplus»-Machern und natürlich auch den Spendern der Plattform ein uneingeschränktes Lob aussprechen. Eine solche Plattform ist als Ergänzung zum Monopolblatt «Luzerner Zeitung» eine echte Bereicherung.

Zur Geschichte über die Falsch-Informationen eines Sozialdetektivs hier anklicken.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine.

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