Agro-Multis machen die Bauern mit Saatgut- und Pestizid-Paketen abhängig © -

Agro-Multis machen die Bauern mit Saatgut- und Pestizid-Paketen abhängig

Die Saatgut-Konzerne diktieren unsern Speisezettel

Kurt Marti / 12. Jan 2017 - Die Schweiz ist beim Saatgut grösstenteils von den internationalen Konzernen abhängig. Trotzdem reagiert der Bund nur zaghaft.

«Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern fünf nach zwölf. Die Landwirte müssen den internationalen Saatgut-Multis wie Monsanto die Macht über das Saatgut entreissen und wieder unabhängig werden», fordert der Zürcher Bio-Pionier Martin Ott, Präsident des «Forschungsinstituts für biologischen Landbau» (FiBL). Das gehe «nicht ohne den gemeinsamen Effort aller Beteiligten der Saatgut-Kette, von der Züchtung über den Handel bis zu den Bauern und den Konsumenten.» Jetzt müsse «ein Ruck» durch die Landwirtschaft gehen.

Frappante Auslandabhängigkeit

Tatsächlich ist die Schweiz beim Saatgut je nach Sorte stark vom Import abhängig. Das zeigen die Zahlen, die das Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) auf Anfrage bekannt gibt: Für Saatgut von Gemüse, Raps und Zuckerrüben liegt der Importanteil bei nahezu 100 Prozent, für Futterpflanzen bei 90 Prozent, für Mais bei 71 Prozent und für Soja bei 37 Prozent. Einzig beim Getreide-Saatgut ist der Importanteil kleiner als 10 Prozent. Ähnlich sieht es beim Bio-Saatgut aus: Rund 90 Prozent des Biogemüsesaatguts wird laut Auskunft des FiBL importiert. Hingegen stammt – wie beim konventionellen Saatgut – fast das gesamte biologische Getreide-Saatgut aus heimischer Produktion und Züchtung.

Biosaatgut reicht nicht aus

Dazu kommt, dass das Biosaatgut nicht ausreicht, um den Biobedarf der Schweiz abzudecken. So stammt laut FiBL «im biologischen Anbau von Gemüse und Kartoffeln rund die Hälfte aus konventioneller Vermehrung und bei den Futterpflanzen ist der konventionelle Anteil je nach Mischungsart momentan noch bei 30 bis 60 Prozent». Nur bei Weizen und anderen Getreiden ist der Grossteil des eingesetzten Saatguts aus Schweizer Biovermehrung. Falls nicht genügend Bio-Saatgut vorhanden ist, erteilt das FiBL «nach eingehender Prüfung auf Grundlage der Angaben in der Saatgut-Datenbank organicxseeds.com eine zeitlich begrenzte Ausnahmebewilligung» zum Einsatz von konventionellem Saatgut, das jedoch «nicht chemisch behandelt» sein darf.

Um für alle Biobauern die gleichen Bedingungen zu schaffen, gibt es laut FiBL ein «Lenkungsabgaben-System». Wer konventionelles Saatgut verwendet, müsse «bei bestimmten Kulturen eine Lenkungsabgabe bezahlen, die der Preisdifferenz entspricht. Mit dem Erlös werden Projekte unterstützt, die der Verbesserung des Angebots an Biosaat- und Biopflanzgut dienen». Dies sei «ein weltweit einmaliges System, das andere Länder auch gerne einführen würden». Mit der Richtlinienänderung 2016 habe sich «Bio Suisse» das ehrgeizige Ziel gesetzt, «langfristig nur noch für den Biolandbau gezüchtete Sorten» einsetzen zu wollen.

Rückzug des Bundes…

Die teilweise hohe Importabhängigkeit der Schweiz beim konventionellen und biologischen Saatgut ist eine direkte Folge der fehlenden öffentlichen Mittel für die Pflanzenzüchtung. Im neoliberalen Marktglauben hat sich der Bund in den 1990er-Jahren fast ganz aus der Förderung der Saatgut-Züchtung zurückgezogen und diese der Privatwirtschaft überlassen. Dazu hält die «Strategie Pflanzenzüchtung 2050» des Bundes fest: «Einige öffentliche Züchtungsprogramme (Wintergerste, Mais, Dinkel, Triticale, Birnen, Kirschen, Beeren, Gemüse und Zierpflanzen) wurden seit den 1980er-Jahren im Zuge von Sparmassnahmen aufgegeben und das genetische Material daraus zum Teil privaten Züchtern übergeben.»

Heute zahlt der Bund bescheidene vier Millionen Franken jährlich an die Pflanzenzüchtung. Das entspricht 0,1 Prozent des Marktwerts der pflanzlichen Erzeugnisse der Schweiz von vier Milliarden Franken pro Jahr. Agroscope ist die einzige öffentliche Forschungsanstalt, die sich um die Züchtung kümmert. Daneben gibt es zehn private Züchter, beispielsweise die «Sativa Rheinau» oder die «Getreidezüchtung Peter Kunz» (siehe Interview unten), die beide nach biologischen Kriterien züchten. Zudem gibt es eine Vielzahl kleiner Züchter.

…zur Freude der Saatgutmultis

Über den Rückzug aus der Saatgut-Züchtung können sich vor allem die internationalen Saatgutkonzerne Monsanto, Syngenta und DuPont freuen. In den letzten 30 Jahren haben diese Konzerne auf internationaler Ebene durch den Kauf anderer Firmen die Vorherrschaft über den weltweiten Saatgut-Markt übernommen: Der Anteil der neun grössten Saatgut-Firmen am globalen Saatgut-Markt stieg von 1985 bis 2012 von 12,5 auf 62 Prozent, wie eine Studie des EU-Parlaments zeigt. Die Chemie- und Pestizid-Konzerne haben sich sukzessive des Saatgut-Markts bemächtigt.

Und der Konzentrationsprozess steigert sich weiter: Zur Zeit ist eine beispiellose Fusionswelle der Pestizid- und Saatgutgiganten im Gange: Bayer und Monsanto (66 Milliarden Dollar), Chemchina und Syngenta (43 Milliarden Dollar), DuPont und Dow Chemical (65 Milliarden Dollar).

Bauern sind den Konzernen ausgeliefert

Als logische Konsequenz nimmt die Abhängigkeit der Landwirte von den internationalen Konzernen ständig zu: Die Patentierung des Saatguts zwingt die Bauern, jedes Jahr neues Saatgut zu kaufen. Dieselbe Wirkung hat hybrides Saatgut, das keine anbaufähigen Nachkommen produziert. Zudem kann das Saatgut meist nur im Paket mit Pestiziden gekauft werden. Das ist teuer, fördert die Resistenzbildung bei Schädlingen und vergiftet die Böden und die Gewässer.

Der Konzentrationsprozess im internationalen Saatgutmarkt hat gravierende Folgen, wie der Strategiebericht des Bundes festhält: «Die derzeitigen Konzentrationsprozesse im Saat- und Pflanzgutmarkt bewirken eine Reduktion der Züchtungsprogramme und so eine Abnahme der Vielfalt an Züchtungsmaterial für den Züchter.» Die Dominanz der Saatgutkonzerne zeigt sich am eindrücklichsten beim Saatgut für Gemüse: Über die Hälfte der Tomaten-, Peperoni- und Blumenkohlsorten, die im EU-Sortenkatalog eingetragen sind, gehören den Marktleadern Monsanto und Syngenta.

Der Bund schweigt sich aus

Obwohl die stets wachsende Marktmacht der internationalen Konzerne gravierende Folgen für die Schweizer Landwirtschaft und folglich für die Ernährungssicherheit hat, sind erstaunlicherweise keine Zahlen zur Abhängigkeit der Schweiz von den einzelnen Saatgutkonzernen vorhanden beziehungsweise öffentlich zugänglich: Das BLW kann auf Anfrage «keine konkreten Zahlen» zum Anteil der internationalen Konzerne am konventionellen und biologischen Saatgutmarkt der Schweiz liefern. Die Bauerngenossenschaft Fenaco, die grösste Saatguthändlerin der Schweiz, gibt «keine Auskunft» und die Vereinigung der Samenhändler «Swiss-Seed», in deren Vorstand auch die Vertreter von Syngenta und der Fenaco sitzen, verweist «direkt an unsere Mitgliedfirmen».

Ein erfolgreicher Vorstoss der grünen Nationalrätin Maya Graf brachte dann aber beim Bund Hebel in Bewegung. Sie forderte im Dezember 2011 ein stärkeres Engagement des Bundes in der Biozüchtung. Als Reaktion liess der Bundesrat den bereits erwähnten Strategiebericht ausarbeiten, an dem die wichtigsten Saatgut-Akteure teilnahmen, vom BLW über die eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope und das FiBL bis zum Schweizer Bauernverband (SBV) und den privaten Biozüchtern. Nach dreijähriger Arbeit wurde der Strategiebericht im Herbst 2015 veröffentlicht. Bis nächsten Frühling soll ein Massnahmenplan zur Umsetzung vorliegen.

Biozüchtung ignoriert

Am Inhalt der Strategie haben die Vertreter des biologischen Landbaus wenig Freude. Für Martin Bossard, Leiter Politik bei «Bio Suisse», ist es zwar «positiv, dass es überhaupt eine Strategie gibt». Doch er ist «enttäuscht». Man habe im Vorfeld «aus Sicht des biologischen Landbaus zahlreiche Inputs geliefert» und müsse nun feststellen, dass «die Biozüchtung in der Strategie fast keine Rolle» spiele, obwohl das Postulat von Maya Graf primär auf die Biozüchtung abzielte, die sich wesentlich von der konventionellen Züchtung unterscheidet (siehe Text unten).

Peter Kunz, Leiter der «Getreidezüchtung Peter Kunz», der im Projektteam der Strategie sass, war es die Projektleitung der Strategie, die entschieden hat, «dass die Biozüchtung und der Biolandbau als Ganzes in der Strategie nicht thematisiert werden soll.» (siehe Interview unten). Das überrascht nicht, sass in der Projektleitung doch keine Person mit einem besonderen Bezug zum Biolandbau.

Bund blockiert Innovationszentrum

Die fehlende Unterscheidung von biologischer und konventioneller Pflanzenzüchtung hat bereits Konsequenzen für die Biozüchtung. Laut «Bio Suisse»-Vertreter Bossard will das BLW bislang kein «Kompetenz- und Innovationszentrums Biozüchtung» aufbauen. Auch Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat sich im Nationalrat gegen eine separate Biozüchtung ausgesprochen, weil es «keine anwendbaren Kriterien für die Förderung einer eigenständigen Biozüchtung» gebe. Ein entsprechendes Finanzierungs-Gesuch des FiBL wurde vom BLW im letzten Juni vorerst abgelehnt.

Bossard wirft den Zuständigen im BLW vor, dass sie sich nicht darauf einlassen wollen, «mit einer eigenen Biozüchtungsschiene auf die besonderen Bedürfnisse des Biolandbaus einzugehen». Dies im Gegensatz zur EU, wo im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon 2020 in den nächsten Jahren rund 20 Millionen Franken in die Biozüchtung investiert werden.

Geld fliesst in andere Kanäle

Kein Problem hat damit der SBV-Präsident Markus Ritter, der selber Biobauer ist: Die Strategiebericht des Bundes habe «das Augenmerk auf die gesamte Schweizer Züchtung gelegt», die Bio-Züchtung sei dabei «eingeschlossen». Die Fenaco hingegen, die mit dem SBV eng verbandelt ist, hat andere Fakten geschaffen. Sie beteiligt sich am Aufbau eines «Kompetenzzentrums für Pflanzenzüchtung» an der ETH Zürich. Im Frühjahr wurde dort eine Professur für molekulare Pflanzenzüchtung geschaffen und mit Professor Bruno Studer besetzt. Die Bauerngenossenschaft Fenaco sponsert die Professur in den nächsten zehn Jahren mit 1,5 Millionen Franken, wie die ETH auf Anfrage bekannt gibt. Als Belohnung für das Sponsoring durfte ein Fenaco-Vertreter in der ETH-Berufungs-Kommission Platz nehmen und bei der Wahl des Professors mitreden. So jedenfalls steht es in der «UFA-Revue», der Fachzeitschrift des Fenaco-Konzerns.

Dieses Sponsoring der Fenaco wirft forschungsethische Fragen auf. Denn ausgerechnet die Fenaco profitiert von der zunehmenden Marktdominanz der internationalen Saatgutkonzerne mit saftigen Margen auf dem importierten Saatgut, wie das Forschungsinstitut «BAK Basel» in einer Studie im Auftrag des BLW festhält. Besonders bei den Ölsaaten sowie beim Saatgut für Futterpflanzen und Gemüse hat das BAK «teilweise hohe Preisdifferenzen beobachtet»: Im Vergleich mit Deutschland horrende 47 Prozent. Dies zeigt, dass bei der Saatgutstrategie auch grosse finanzielle Interessen im Spiel sind.

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Interview mit Bio-Saatgut-Pionier Peter Kunz, Leiter der «Getreidezüchtung Peter Kunz»

«Zu 99 Prozent Syngenta & Co.»

Pro Natura: Sie waren Mitglied des Projektteams der «Strategie Pflanzenzüchtung 2050» des Bundes. Wieso kommt die Biozüchtung in der Strategie des Bundes nicht vor?

Peter Kunz: Es wurde von der Projektleitung entschieden, dass Biozüchtung und Biolandbau als Ganzes in der Strategie nicht thematisiert werden soll.

Auch bezüglich der Finanzierung der privaten Pflanzenzüchtung steht nichts in der Strategie des Bundes. Welches sind da ihre Vorstellungen?

Wichtig ist, zwischen privatwirtschaftlicher und gemeinwirtschaftlicher Züchtung zu unterscheiden. Die «Getreidezüchtung Peter Kunz» ist eine sehr schlank organisierte, aber gemeinnützig anerkannte Institution, die statutarisch dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Wenn unsere Sorten erfolgreich sind, geht der Gewinn nicht in private Taschen wie bei den Syngenta-Aktionären sondern kommt zu 100 Prozent wieder der Züchtung zugute. Deshalb wäre eine öffentliche Unterstützung angemessen, aber das BLW wollte sich auf diese Argumentationslinie partout nicht einlassen.

Wie sieht es für die biologische Pflanzenzüchtung im Massnahmenplan aus, der zur Zeit in Bearbeitung ist?

Von den laufenden Abklärungen kann man nicht viel Neues erwarten, da kein Wille da ist, mehr Geld dafür auszugeben. Zurzeit wird das, was nach den vergangenen Sparrunden noch übriggeblieben ist, noch weiter reduziert. Die Pflanzenzüchtung hat in der Schweiz keine gute Lobby, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass sie kein klares Profil hat. Würde sich die CH-Züchtung voll und konsequent auf Biozüchtung fokussieren, bekäme sie wesentlich mehr Unterstützung.

Genügt die «Strategie Pflanzenzüchtung 2050», um der fortschreitenden Monopolisierung des Saatgut-Marktes durch die Multis die Stirn zu bieten?

Züchtung darf nicht nur ein Problem der Landwirtschaft sein. Alle Marktpartner und die KonsumentInnen müssen sich daran mitbeteiligen. Es ist eine gemeinsame Aufgabe! Aber es ist nicht nur eine schweizerische Aufgabe: alle Kulturpflanzen sind Kosmopoliten, deshalb muss man in der Züchtung immer zugleich auch global denken und handeln. Denn das importierte Gemüse und Obst stammt zu 99 Prozent aus Züchtungen von Syngenta und Co. Es braucht deshalb eine grosse Allianz.

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Züchtung ohne Pestizide und Düngemittel

Die konventionelle und die biologische Pflanzenzüchtung unterscheiden sich in wesentlichen Punkten, einerseits bezüglich dem Züchtungsverfahren und andererseits bezüglich den Eigenschaften der Pflanzen.

Der Bio-Getreidezüchter Peter Kunz nennt zwei wesentliche Unterschiede des Züchtungsverfahrens: Erstens werde in der Biozüchtung «konsequent auf biologisch-dynamischen Betrieben selektioniert», das heisst die Pflanzenselektion wird unter ökologischen Anbaubedingungen durchgeführt. Als zweiten Unterschied nennt Kunz «den Blick auf die Pflanze als Ganzes». Die Pflanze brauche «eine gesunde Architektur und einen Wachstumsverlauf, der zum Beispiel zu den Bodenprozessen des Biolandbaus passt». Am Ende sei «eine intensive Reifungsphase für die Qualitätsbildung nötig». Um dies zu erkennen und «die entsprechenden Einzelpflanzen aus den Zehntausenden im Zuchtgarten schnell und sicher selektieren zu können», brauche es einen geschulten Züchterblick.

Im Unterschied zum Biolandbau kommen im konventionellen Landbau grosse Mengen von Pestiziden und Düngemitteln zum Einsatz. Um die damit verbundene Schädigung der Böden und Gewässer sowie den Verlust an Artenvielfalt zu vermeiden, setzt der Biolandbau gezielt auf Pflanzen mit folgenden Eigenschaften:

  • Resistenz gegenüber Krankheiten und Schädlingen
  • Anpassungsfähigkeit an regionale, klimatische Bedingungen
  • Effiziente Aufnahme der Nährstoffe und höhere Robustheit
  • Unterdrückung des Unkrauts

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Dieser Beitrag ist erstmals im Pro Natura-Magazin 1/2017 erschienen.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

Weiterführende Informationen

DOSSIER: Landwirtschaft
Dokumentation zum Saatgut (Erklärung von Bern/Public Eye und ProSpecieRara)

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2 Meinungen

Verblüffend: Gewisse Kreise wehren sich «gegen fremde Richter». Ebenso grundlegend wie Rechts-Souveränität schiene mir Pflanz-Souveränitat. Trotzdem habe ich von denselben Kreisen noch nichts «gegen fremde Züchter» oder gar gegen Abhängigkeit von Saatgutlieferanten gehört ...
Hans Hauri-Karrer, am 13. Januar 2017 um 09:29 Uhr
Hans Hauri-Karrer, da haben Sie vollkommen recht. Hängt wohl damit zusammen, dass das Wissen darüber, wie sich die unterschiedlichen Anbau- und Haltungsarten letztendlich auf Wohlbefinden, Geldbörse, Gesundheit jedes Einzelnen von uns auswirkt, viel zu klein ist.
Bei «Geldbörse» meine ich nicht, dass «Bio» ein paar Rappen oder Franken mehr kostet.
Im Gegenteil, ich möchte sagen, dass diese eingesparten Rappen und Franken letzt-
endlich weit mehr Wohlbefinden und Gesundheit und enorm die Geldbörse belasten.
Nur das Wissen darüber ist nur bruchstückweise vorhanden. Und die Industrie hat kein Interesse, das zu ändern.
Elisabeth Schmidlin, am 24. Januar 2017 um 16:01 Uhr

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