«Die gute Nachricht: Sie wurden nicht von den amerikanischen Steuerbehörden verfolgt.» © Patrick Chappatte in «Le Temps Suisse»

Beschattung eines Starbankers der Credit Suisse

Red. / 02. Okt 2019 - -

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Chappatte zur Credit Suisse Ueberwachung: «Die gute Nachricht: Sie wurden nicht von den amerikanischen Steuerbehörden verfolgt.»

Der Chef der Credit Suisse Tidjane Thiam will nichts davon gewusst haben, dass Iqbal Khan beschattet worden ist. Für die Medien ist diese Beschattungs-Affäre ein gefundenes Fressen. Dabei gehen «alltägliche» Geschäfte der Grossbanken vergessen. Zum Beispiel die Investitionen der Credit Suisse, der UBS und auch der Schweizerischen Nationalbank in Unternehmen die an der Produktion von Atombomben beteiligt sind. Dies Geldanlagen dokumentierte die Organisation ICAN, die internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung, Friedensnobelpreisträger 2017.
Die UBS, die Nationalbank und die Crédit Suisse kurbeln das nukleare Wettrüsten mit ihren Atombomben Investitionen an. Sie gefährden mit ihrer kurzsichtigen Anlagepolitik auch unsere Sicherheit. Unter den im Atomwaffenbericht der ICAN Bericht erfassten Schweizer Finanzinstituten belegt die UBS, wie schon in früheren Jahren, den Spitzenplatz mit Investitionen im Wert von 6,316 Milliarden US Dollar, gefolgt von der Schweizerischen Nationalbank (1,314 Milliarden Dollar), der Credit Suisse (1,313 Milliarden Dollar) und Fisch Asset Management (41 Millionen Dollar). Alle erfassten Schweizer Banken zusammen haben 8,984 Milliarden Dollar in die Atomwaffensparte investiert. Im Vergleich zum vorherigen Bericht von ICAN hat der Wert der Schweizer Investitionen um 87% zugenommen.
https://www.dontbankonthebomb.com
Heinrich Frei, am 02. Oktober 2019 um 22:04 Uhr

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