NZZaS: «Jeder zehnte Corona-Patient erkrankt lebensgefährlich»

Urs P. Gasche © Peter Mosimann
Urs P. Gasche / 16. Jul 2020 - «Jeder vierte Patient» stirbt sogar an Covid-19, schreckte die «NZZ am Sonntag» auf der Titelseite ihre Leserschaft auf.

Die Schlagzeile hatte etwas Bedrohliches: «Jeder zehnte Corona-Patient erkrankt lebensgefährlich». Als Quelle gab die «NZZ am Sonntag» das Universitätsspital Zürich USZ an, welches Daten von Intensivstationen aus zehn europäischen Ländern ausgewertet habe und fuhr fort: «Fast jeder vierte dieser Personen [Covid-19-Patienten. Red] verstarb.»

Die «NZZ am Sonntag» unterliess es, klar darüber zu informieren, wen sie denn alles zu den «Corona-Patienten» zählte und wen alles nicht. Bei den Lesenden konnte ein falscher Eindruck entstehen. Erst bei genauerem Lesen konnte man annehmen, dass damit nicht alle gemeint waren, welche an Corona erkrankt waren, sondern nur Patienten auf Intensivstationen.

Auf die Frage, welche Definition von «Patient» die NZZ für den oben zitierten Artikel verwendet hat, meinte NZZ-Wissenschaftsredaktorin Theres Lüthi: «Jeder zehnte Corona-Patient erkrankt lebensgefährlich. Das Unispital Zürich hat Daten von Intensivstationen ausgewertet. Ein Patient ist NICHT jemand, der positiv getestet wird.»

Was ist ein «Patient» denn dann? Die Verwirrung ist eher grösser. Zählte die «NZZ am Sonntag» etwa auch alle diejenigen Angesteckten zu den «Patienten», die nicht getestet wurden? Oder nur diejenigen, welche in ein Spital eingeliefert und positiv getestet wurden? Oder nur Patienten in Intensivstationen?

Ein Blick in die Originalstudie des Universitätsspitals Zürich klärt auf: Die Studie hat gar nicht untersucht, wie viele aller Corona-Angesteckten lebensgefährlich erkranken. Sie erwähnte lediglich in der Einleitung zwei Studien aus China vom 24. Januar und 9. März 2020, laut denen zehn Prozent aller dort positiv getesteten Spitalpatienten «critically ill» wurden. Diese Zahl ist also nicht, wie die «NZZ am Sonntag» behauptete, ein Resultat der Studie des Unispitals Zürich.

Ein aufmerksamer Infosperber-Leser schrieb uns dazu: «Die USZ-Studie nimmt einleitend so nebenbei Bezug auf fast 5 Monate alte Daten aus China, wonach 10 Prozent der Fälle auf der Intensivstation landen würden. Diese Aussage wird nun von der Medienstelle des USZ und von der ‹NZZ am Sonntag› so hochgejazzt, dass man den Eindruck erhält, das USZ hätte diese 10 Prozent Intensivpflege-Quote soeben mit europäischen Daten bestätigt.»

Gleiche Schlagzeile im Wissenschafts-Portal «higgs»: Die Studie des Universitätsspitals hat überhaupt nicht untersucht, ob jeder Zehnte lebensgefährlich erkrankt. [Nachtrag: Unterdessen hat «higgs» den Lead leicht abgeändert.]

«Moderate Sterblichkeit» in den untersuchten Intensivstationen

Tatsächlich untersuchten die Forschenden am Unispital Zürich lediglich die Behandlungen und die Mortalität von Covid-19-Patienten in Intensivstationen. Nur unter diesen verstarben fast ein Viertel. Diese Sterblichkeit bezeichnet die Studie als «moderate mortality». Das heisst also, dass eine solche Todesrate auf Intensivstationen nicht ungewöhnlich ist. Dies ist für eine Schlagzeile eher ungeeignet.

In Zahlen: Es wurden 639 Patienten berücksichtigt, die sich bereits in einem kritischen Zustand in einem Spital befanden. Sie wurden auf Sars-Cov-2 positiv getestet. Sie mussten entweder auf Intensivstationen (Intensive Care Unit ICU) verlegt werden oder auf eine Intermediate Care Unit (IMC) mit «organ support therapies» inklusive Beatmungsgeräten. Von den 398 Patienten, die am Stichtag der Untersuchung nicht mehr auf der Intensivstation lagen, konnten 301 Patienten die Intensivstation verlassen und 97 waren auf der Intensivstation gestorben. Das heisst, 24,3 Prozent der 398 Patienten, die am Stichtag nicht mehr auf der Intensivstation waren, sind verstorben.

Die Studie enthält jedoch keine Angaben darüber, wie viele aller positiv Getesteten in Spitäler gelangen und wie viele davon intensiv behandelt werden mussten.

Angeblicher Trugschluss

Eigentlich war der Frontartikel in der «NZZ am Sonntag» vom 12. Juli lediglich der Auftakt für zwei Zeitungsseiten im Inneren der Zeitung. Dort wurde, ebenfalls alarmierend, das tragische Schicksal eines 47jährigen Mannes beschrieben, der an Sars-Covid-19 fast gestorben wäre. Er hatte eine Vorerkrankung, von der er jedoch nichts wusste. Aus diesem gross aufgemachten, tragischen Einzelfall folgerte die «NZZ am Sonntag»:

    «Jung und gesund: Dann muss man sich nicht vor Corona fürchten, denken viele. Das ist ein Trugschluss

Diese Schlagzeile zielt daneben. Einzelfälle gibt es immer. Die «NZZ am Sonntag» informiert denn auch nicht darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass ein «Junger und Gesunder» wegen des Virus lebensgefährlich erkrankt. Wie viele von 10'000 positiv getesteten «Jungen und Gesunden» erkranken lebensgefährlich?

Selbst während einer schweren Influenza-Welle wie im Winter 2014/2015 in der Schweiz oder 2017/2018 in Deutschland gab es vereinzelt Junge, die schwer erkrankten und sogar starben.

Jedenfalls müssen sich junge Gesunde vor Corona nicht fürchten, die Krankheit jedoch trotzdem ernst nehmen. Ihr Risiko, an Corona lebensgefährlich zu erkranken, ist bedeutend kleiner, als bei einem Auto- oder Motorradunfall schwer verletzt zu werden oder sogar zu sterben.

Trotzdem gilt natürlich auch für junge Gesunde, Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen zu meiden und, wo es nötig ist, Schutzmasken zu tragen und Hygienevorschriften einzuhalten, um das Virus möglichst nicht weiter zu verbreiten und keine Mitmenschen anzustecken.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Weiterführende Informationen

200712_NZZ am Sonntag Corona
Higgs 10 Prozent lebensgefährlich

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16 Meinungen

'Was ist ein «Patient» denn dann?'

Patient ist man nur bei Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Krankheit, nicht wenn nur eine Diagnose wie Covid-19 gestellt ist und/ oder nur ein positiven Erregertest vorliegt. Covid- 19 ist eine Diagnose, aber keine Krankheit. An Diagnosen oder Infektionen allein stirbt man nicht.
Ralf Schrader, am 15. Juli 2020 um 12:03 Uhr
Danke, sehr informativ und erhellend. Vielleicht glauben einige Entscheidungsträger, das Angst erzeugen ein Abschreckungsmittel sei, damit alle Menschen erreicht werden um vorsichtiger zu sein. Etwas so zu schreiben das eine Fehlinterpretation der Leser/innen schon vorprogrammiert scheint, um Angst und somit Vorsicht zu erzeugen, halte ich für den falschen Weg eine gute Prävention zu leisten.
Beatus Gubler, am 15. Juli 2020 um 12:29 Uhr
Dieser Artikel in der NZZ sagt wohl alles über das Narrativ der Mainstream Medien aus. Danke für die Aufklärung Herr Gasche.
Roger Ernst, am 15. Juli 2020 um 14:25 Uhr
Vielen Dank Urs P. Gasche für diesen Artikel. Ich hatte mich sehr über diese Headline auf der NZZ a.S. Frontseite geärgert. Das war wieder mal bewusste Falschinformation, um den Absatz zu fördern. Und die Headline hatte erst noch sehr wenig mit dem Hauptartikel zu tun. Der NZZ a.S. gehts immer mehr um Umsatzsteigeung statt qualitative Information.
Thomas Bänninger, am 15. Juli 2020 um 14:28 Uhr
Umso höher die Angst vor Corona in der Masse ist, umso eher ist die Masse bereit, auch weit überhöhte Preise für Pharmaprodukte hinzunehmen, wenn es denn mal wirklich wirksame Mittel gibt.

'Remdesivir' war gegen Ebola fertig entwickelt, da aber wenig wirksam. Die jetzigen Produktions- u. Vertriebs-Kosten liegen im niedrigen einstelligen Prozentbereich bei Kosten von 2'000-2'500 USD je Therapie. Es ist aber nur eine Notlösung.
Wie sagt der Volksmund, in der Not frisst der Teufel fliegen, sogar weit überteuerte.

Ein gesundes Immunsystem wird mit dem Corona-Virus leicht fertig, auch ohne weitere Folgeschäden. Dass das natürliche Immunsystem aber oft schon stark geschädigt ist zeigt sich ja an der zunehmenden Zahl an Auto-Immunerkrankungen.
Mit der Anwendung von salzigen Aerosolen bei Atemwegsproblemen ist leider viel weniger Geld zu machen.
Sowohl für Bakterien, Viren, Schimmel u. Pilze ist SALZ in den allermeisten Fällen ein tödliches Gift.
Früher war Salz weniger ein Gewürz, sondern damit wurde Fleisch u. Hartkäselaibe für die Überwinterung konserviert.
Das sind nur Hinweise, jeder kann jetzt selbst mal zu Salzlufttherpie informieren und es tut einfaches Kochsalz. Teure Spezialsalze sind vielleicht in speziellen Fällen nötig.
Ludwig Pirkl, am 15. Juli 2020 um 14:52 Uhr
Die NZZ war einmal eine Zeitung mit Niveau, jetzt ist sie nur noch ein 'Käsblatt' wie viele andere auch. Wes Brot ich fress, des Lied ich sing.
Alfred Egle, am 15. Juli 2020 um 15:52 Uhr
Herzlichen Dank für diese Aufklärung!
Jetzt müsste Infosperber nur noch eine Gratiszeitung herausgeben, damit es auch viele lesen. Oder dann müssten andere Gratiszeitungen verboten werden!
Cornelia Mori, am 15. Juli 2020 um 23:19 Uhr
Eine nicht Menschen zentrierte Sichtweise der Corona Pandemie hilft mir, diese aus einem anderen Gesichtspunkt zu sehen:
Wenn man die Corona Pandemie aus einer biologischen Sicht betrachtet, ist diese doch ein Wink oder eher eine Massregelung der Schöpfung an ihre Spezies Homo ,sapiens‘,
welche in rasantem Tempo und einem selbstherrlich verheerendem Ausmass die bisher erfolgreiche Evolution mit all ihren wunderbaren Lebewesen zerstört.
Urs-Peter Stäuble, am 16. Juli 2020 um 12:06 Uhr
Ich schliesse mich Frau Moris Meinung an! Im kleinen Kreis der Infosperber können wir die Täuschungen erkennen, aber das grosse Problem die Masse zu erreichen bleibt ungelöst! Die Beweisführung ist vollbracht, es gibt so viele Ungereimtheiten und jetzt? Noch eine Beweisführung? Den Eisberg haben wir doch längstens als Ursache der Schieflage erkannt...
Chuen Gerber, am 16. Juli 2020 um 20:11 Uhr
Danke, Herr Egle für das Sprichwort 'Wes Brot ich fress, des Lied ich sing.', das heute besonders treffend ist. Die meisten Journalisten / Zeitungen sind Diener der finanziell Mächtigen und die freie Meinungsäusserung gibt es beinahe nicht mehr. Nur die Angst.
Danke auch Herrn Gasche für diesen Artikel.
Trudy Krkoska, am 16. Juli 2020 um 21:20 Uhr
REPLIK VON BEAT GLOGGER von 'higgs'

Sehr mutig, wie Urs P. Gasche zwei wissenschaftliche Studien chinesischer Autoren sowie die sich darauf beziehende Studie des Universitaetsspitals Zuerich USZ anzweifelt.
Die Aussage, dass 10 Prozent der Erkrankten intensivmedizinische Pflege benoetigen, belegt die Studie des USZ mit Literatuverweisen:
1C.L. Huang, Y.M. Wang, X.W. Li, et al. Clinical features of patients infected with 2019 novel coronavirus in Wuhan, China. Lancet, 395 (10223) (2020)
2 F. Zhou, T. Yu, R.H. Du, et al. Clinical course and risk factors for mortality of adult inpatients with COVID-19 in Wuhan, China: a retrospective cohort study. Lancet, 395 (10229) (2020)
Die Publikationen von Huang et al. und Zhou et al. waren die ersten Publikationen, die COVID klinisch beschrieben, und es sind auch ein paar der wenigen Publikationen, die ihre Patientenzahl situativ in die Gesamtzahl an positiv getesteten Personen in einem Zeitraum und Ort setzen. Hunag et al. beschreiben die ersten 41 positiven COVID Patienten Wuhans und Zhou et al. hatten Zugriff auf alle 831 positiven COVID Faelle in Wuhan bis zum 31. Januar.

Als Mass fuer kritisch Kranke nehmen sie Patienten mit einem Lungenversagen, bzw. wie viele intubiert und maschinell beatmet wurden. Dies sind in der Huang Publikation 4/41 (9.7%) Zhou Publikation 32/191 (17%).Zuercher Forscher daraus einen Wert von ca. 10% aiv getesteten Patienten ableiten, ist plausibel.
Nur Gasche weiss es besser.

DUPLIK VON URS P. GASCHE (praezisiert am 18.7.20)
'Higgs' behauptete, das Universitaetsspitals Zuerich USZ sei in einer Studie zum Resultat gekommen, dass jeder zehnte Covid-19-Patient lebensgefaehrlich erkranke. Das ist definitiv falsch.
Glogger selber gibt nun zu, dass das USZ sich auf zwei chinesische Studien stuetzt, aus denen die Zuercher Forscher diese 10 Prozent abgeleitet haetten. Wie sie das taten, dokumentieren sie jedoch nicht. Diese Aussage hatte mit ihrer Arbeit auch nichts zu tun, sondern wurde nur einleitend erwaehnt. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2589537020301930?via=ihub
Nun versucht Glogger, diesen Schritt zu begruenden, allerdings mit zweifelhaftem Erfolg. Er argumentiert, dass die zitierte umfassendere Studie von Zhou, in der auch die Faelle der ersten Studie eingeschlossen sind, mit urspruenglich 813 (nicht 831) Patienten zu einem Wert von 17 Prozent Kranken mit Lungenversagen kam. 97 Prozent von ihnen starben. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0140673620305663). Weshalb die Zuercher Forscher laut Glogger einerseits 17 Prozent auf 10 Prozent 'plausibel' reduzierten, und andererseits nur Patienten mit 'invasiver mechanischer Beatmung' unter der Kategorie 'kritisch krank' subsummierten, die intensivmedizinisch betreut werden mussten (siehe Pressemitteilung USZ http://www.usz.ch/news/medienmitteilungen/Seiten/covid-19-studie.aspx ), ist nicht nachvollziehbar.
Infosperber hatte sich bereits am 16. Juli beim USZ nach genaueren Erlaeuterungen erkundigt, bis jetzt jedoch keine Antwort erhalten.
Aus Gloggers Replik geht zudem nicht hervor, welche Definition fuer 'Covid-19_Patient' gewaehlt wurde.
Ueber die beiden chinesischen Studien laesst sich diskutieren. Aber fuer deren Resultat ist sicher nicht das USZ verantwortlich.
Beat Glogger, am 17. Juli 2020 um 22:13 Uhr
War etwas erstaunt, weshalb sie dafür überhaupt eine Studie brauchten.

Diese groben Zahlen ... 10% und 1% konnte jeder herausfinden, welcher die Täglichen Zahlen um 17:00Uhr auf den Kantonalen Webseiten zu Corona im Kanton und zur Hospitalisierung zusammengetragen hat und diese in eine Excel eingetragen und weitergeführt hat.

10% der Infizierten in die Hospitalisierung
Von diesen verstarben jeweils 1% ...
was man nicht eruieren konnte,
war die Fluktuation zwischen Invasiver Beatmung ( Intensiv Pflegestation ) und Nicht Invasiver Beatmung und Umgekehrt.
Sowie die aus dem Spital entlassenen Patienten.

Auffällig war dabei der Kanton Luzern.
Welcher auf dem Höhepunkt bis 28%, im Verhältnis Hospitalisiert hatten. Habe mir aber sagen lassen, dass andere Kantone, Spitalkapazitäten des Kanton Luzern in Anspruch genommen hätten.
Jacques Marchand, am 18. Juli 2020 um 01:09 Uhr
@Glogger: Die beiden chinesischen Studien vom Januar sind völlig veraltet. Inzwischen weiss man, dass nur ein kleiner Bruchteil der Fälle erfasst wurden. Die Schlagzeilen von NZZ und higgs sind irreführender Unsinn. Der Leser wird mit dem Begriff «Corona-Patient» wissentlich getäuscht. Die meisten Medien haben in der Coronazeit den letzten Rest ihrer Glaubwürdigkeit unnötigerweise zerstört. Man jagte Klicks, verbreitete Panik und verdiente doch nichts damit. Tragisch.
Michael Javav, am 18. Juli 2020 um 09:31 Uhr
Die Frage ist, was man unter Vorerkrankung versteht ?
In der Schweiz sind 42 % der Erwachsenen übergewichtig. 11 % sogar fettleibig.
Die Zahl hat sich in den letzten 25 Jahren verdoppelt !

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/gesundheitsfoerderung-und-praevention/koerpergewicht/uebergewicht-und-adipositas.html

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/determinanten/uebergewicht.html

Das ist im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt aber noch relativ gering !
https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/prognose-90-millionen-adipositas-tote-erwartet.html
Dieter Gabriel, am 18. Juli 2020 um 18:22 Uhr
@Jacques Marchand
Zum Thema Spitalauslastung.
Um Kapazitäten freizuhalten wurde in Deutschland zwischen 1 bis 1,5 Millionen Operationen verschoben. Laut Krebshilfe 50.000 Krebsoperationen sowie Krebsvorsorge und Nachbehandlungen.
Die Frage ist, wie viele Opfer kostet das ?
Dieter Gabriel, am 19. Juli 2020 um 12:25 Uhr
Erkrankte sind eine Untergruppe von Angesteckten. Die Angesteckten teilen sich in beschwerdenfreie, leicht erkrankte, solche mit Spitalbehandlung mit vollständiger Ausheilung, mit Restschäden und Tod. Die Beschwerdenfreien werden mit ca. 20% beziffert, alle ohne Spitalbehandlung um >90%, sodass für das Spital weniger als 10% der Angesteckten bleiben.
Roman Osusky, am 31. Juli 2020 um 09:14 Uhr

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