Wachstumskritiker Niko Paech fordert einen radikalen Umbau der Wirtschaft © UN-Dekade BNE/Flickr/CC-BY 2.0

Wachstumskritiker Niko Paech fordert einen radikalen Umbau der Wirtschaft

Wir müssen uns vom Überfluss befreien

Romano Paganini / 30. Sep 2016 - «Weg mit dem Wohlstandsschrott, der nur unser Leben verstopft!» Das fordert der Umweltökonom und Wachstumskritiker Niko Paech.

«Und wie», wollte eine junge Zuhörerin am Ende des Vortrags wissen, «wie können wir das der Gesellschaft klarmachen?» Niko Paech war vorbereitet auf diese Frage, schliesslich reist er seit Jahren durch den deutschsprachigen Raum und hält Vorträge zur Ökonomie danach. Oder wie er es nennt: Von der Konsumverstopfung zur Postwachstums-Ökonomie. «Es fehlt an Vorbildern», antwortet der Umweltökonom, «es fehlt an Leuten mit Rückgrat, an Suffizienz-Rebellen.» Man müsse die Neuen Medien nutzen, dort Lärm machen und den Boden für die Zukunft vorbereiten – «friedlich und fröhlich», wie er betont. Und man dürfe keine Erwartungen an die Politik haben. «Wenn es um Wandel geht, scheidet sie von vornherein aus.»

Niko Paech ist Professor am Lehrstuhl «Produktion und Umwelt» der Universität Oldenburg und gilt als einer der radikalsten Wachstumskritiker seiner Zeit. Vielfach ausgezeichnet für seine Werke wurde der 55-Jährige auch schon als «Lichtgestalt in der Postwachstums-Diskussion» («Die Zeit») bezeichnet. Und als solche pflegt er in seinen Referaten jeweils mit der Tür ins Haus zu fallen – als ob er angesichts der Dringlichkeit des Themas, keine Zeit verlieren wolle. So auch in Luzern, wo er bereits zu Beginn seines Vortrags bestätigte: «Ja, wir müssen die Industrie abschaffen – punktuell und graduell. Sonst wird die Krise noch grösser.» Das sage er nicht, weil er gegen die Industrie sei, sondern weil die Produktionsfalle, in der sie sich befände, zu einer Verschärfung des Wachstumsdilemmas führe. «Noch nie waren wir derart auf Wachstum angewiesen und noch nie war Wachstum so wenig möglich wie heute.»

Der Verlust an Autonomie

Die Zahlen sind bekannt, die Situation ebenfalls: Peak of oil, peak of sand – und überhaupt gehen die Materialien, die den globalisierten Laden am Laufen halten, langsam aus. Auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen lässt sich ein auf Wachstum ausgerichtetes Wirtschaften irgendwann nicht mehr aufrechterhalten. Das hatten Andere schon vor 40 Jahren erkannt (Club of Rome) – oder auch schon vor 150 (Karl Marx). Dieses «irgendwann» ist längst heute, und wenn man Niko Paech die erste halbe Stunde sprechen hört, würde man sich gerne irgendwo in den Wald zurückziehen und schreien.

Aufwühlend sind nicht seine Argumente, sondern die Art und Weise, wie er sie in Zusammenhang stellt. Niko Paech schafft Bewusstsein dafür, wie sich unser Konsum sowohl auf das Wohlbefinden von Menschen auf anderen Kontinenten auswirkt, als auch auf unser eigenes: Burnouts, Sinnkrisen, Suizide hier, Ausbeutung, Unterdrückung, Hunger dort. Seine Kritik ziehlt jedoch nicht in erster Linie auf das System, seine Worte richten sich an Leute wie die/der LeserInnen dieses Textes: «Dass wir heute an diesem Punkt angelangt sind, liegt an der Vernachlässigung individueller Verantwortung», sagt Niko Paech. Schliesslich seien wir als Konsumenten verantwortlich dafür, was mit den Ressourcen passiere – auch wenn wir eigentlich nichts von dem verdienten, was wir konsumierten, denn: Wer pflanzt Früchte und Gemüse, die wir essen? Wer näht die Kleider und Schuhe, die wir tragen? Wer baut die Wohnungen und Häuser, in denen wir leben?

Und wenn es einem vorher nicht klar war, dann jetzt: Wir, die vom Geld abhängen, sind Teil einer einzig grossen Maschinerie und nehmen in der Wertschöpfungskette längst den Platz des Drogenabgängigen ein: «Unser Schuss», sagt Niko Paech, «ist das Geld. Die Folgen sind der Verlust von Kompetenzen und damit von Autonomie.» Die Fähigkeiten, unser Überleben in einer Gemeinschaft ohne Erdöl und Computer zu sichern, liegen irgendwo unter dem Konsumschutt begraben.

Gegen die Wand

Aus diesem Zeitgeist erwachsen dann Bücher wie «Digitale Demenz» oder «Das erschöpfte Selbst». Und um sich zu beruhigen, schluckt man ein paar Pillen. Gemäss Recherchen von Niko Paech hat sich der Verkauf von Antidepressiva in Deutschland zwischen 2000 und 2010 verdoppelt. «Entweder», sagt er, «wir fahren gegen die Wand und schauen dann, was wir mit den Brocken machen oder wir beginnen die Wirtschaft heute umzubauen.»

Als Vorschlag präsentiert Paech ein vierstufiges Reduktionsprogramm. Es besteht aus Suffizienz, Subsistenz, Regionalökonomie und dem Umbau der Industrie. Es gehe nicht darum, Bestehendem das grüne Mäntelchen anzuziehen. «Bionade und Ökostrom sind schon gut, aber nicht als Kompensation für Schäden, die wir durch andere Konsumgüter verursachen.»

Nachhaltigkeit hin, grünes Wachstums her: Dank der sich zuspitzenden Krisen – auch in den Industrienationen – sind weltweit Menschen daran, sich (wieder) den elementaren Dingen des Lebens zu widmen und das Materielle tatsächlich wertzuschätzen. Im Internet schiessen Tausch- und Teilplattformen wie Pilze aus dem Boden, in den Städten wird Gemüse gepflanzt und die Transition- und Permakultur-Bewegung erhält regen Zulauf. Und Niko Paech, bereits als Student Verfechter einer anderen Wirtschaft, liefert die Theorie zu diesen stattfindenden Prozessen.

«Ein Geniesser wählt aus»

Suffizienz ist eines der Schlagwörter und Paech verdeutlicht an einem Beispiel, dass es dabei nicht um Verzicht, sondern um Schutz eines Objektes oder einer Handlung geht. «Wenn ich ins Kino gehe und der Film beginnt um acht, aber um neun habe ich eine Verabredung, dann kann ich nicht einfach sagen: Spielt den Film ein bisschen schneller ab, ich hab' noch einen Termin!» Suffizienz heisse, sich selber begrenzen und Genuss nicht mit Quantität gleichzusetzen. «Denn ein wirklicher Geniesser», sagt Paech, «wählt aus».

Auswählen ist das Eine, sich Zeit nehmen das Andere. «Schliesslich ist Zeit weder erneuerbar noch kann man sie multiplizieren.» Für jene, die ihre Gedanken nicht an apokalyptische Phantasien verlieren und stattdessen etwas Konstruktives machen wollen, nennt Niko Paech ein paar Zeit-Nutzen-Beispiele: handwerkliche Kompetenzen erwerben, soziale Netzwerke aufbauen, selber produzieren, Kaputtes reparieren und unserem Dasein letztlich eine andere Form geben. «Es soll ein Leben mit mehr Gefühl, Gesundheit und Selbstverwirklichung sein.»

Da kommt er dann doch noch, der ersehnte Silberstreifen am Horizont. Und Niko Paech, der atemlos durch das Referat führte, stösst zum Schluss die Tür, mit der er anfangs ins Haus gefallen war, noch ein Stückchen weiter auf: «Wir haben eigentlich alles, um mit dem Wandel zu beginnen.»

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Dieser Text ist in der Zeitschrift «Wendekreis» erschienen.

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11 Meinungen

Mehr Freizeit ist heute für viele Leute mehr wert als mehr Einkommen. Das erklärt auch die relativ vielen freiwilligen Frühpensionierungen. Null-Wachstum des BIP/Kopf ist sicher kein eigenständiges Ziel, aber möglicherweise das Ergebnis einer menschlich und umweltmässig vernünftigen Lebensweise, bei der auf „Immer-mehr-Konsum“ verzichtet wird. Mit Romantik hat das gar nichts zu tun, sondern mit Vernunft und Lebensweisheit.
Alex Schneider, am 30. September 2016 um 11:41 Uhr
A propos Umweltpolitiker und Wachstumsökonom. Heute abend um 19.30 Uhr spricht in der Oberen Kirche von Bad Zurzach der Chemiker und Umweltfachmann Prof. René Schwarzenbach zur nicht überflüssigen Fragestellung «Wem gehört das Wasser?» auf Einladung der Schweizerischen Paracelsus-Gesellschaft, auf deren Homepage noch Näheres zu entnehmen wäre. Solche Fragestellungen, wie sie auch Niko Paech postuliert, machen von mir aus gesehen bei Infosperber eine langfristige Perspektive aus.
Pirmin Meier, am 30. September 2016 um 11:45 Uhr
Ich (m, 22) empfinde das Leben in dieser Gesellschaft, in welcher man die Fähigkeit zum Konsum gleichwertig zum Wert einer Person definiert, unglaublich anstrengend und demotivierend. Deswegen distanziere ich mich immer mehr von diesen Verhaltensweisen. Sie sind so dermassen künstlich und verdorben, dass ich nur noch isoliert von der Arbeitsbox zur Schlafbox husche, als mich von dieser Oberflächlichkeit konsumieren zu lassen. Leider bedeutet dies nach heutigem Standard nicht eine Vorbildfunktion inne zu haben, denn Erfolg und Kompetenz werden durch materiellen Besitz und nicht durch eine hohe Sozialkompetenz gepaart mit Intelligenz definiert. Besitzt man letztere Eigenschaften endet man als vereinsamter Eremit in einem abgedunkelten Wohnzimmer und einer Tüte im Maul, damit man auch mal selbst die Realität ignorieren kann. Unser Konsumwahn scheint omnipräsent. Meine Altersgenossen und ich betreiben mittels sozialer Netzwerke doch lediglich eine Selbstbeweihräucherung, wenn wir den Moloch mittels «Daumen hoch» bezwingen wollen. Schon verdammt traurig, wenn Demos gegen genau diese krankhafte Manie mehr Likes bekommen als Personen, die tatsächlich teilnahmen. Wahrscheinlich muss erst etwas ganz, ganz Hartes geschehen und sich der Spiess drehen, damit die Leute in diesem Land aufhören sich selbst zu belügen, zu heucheln und tatsächlich Hand in Hand etwas erreichen wollen. Ich danke euch für eine saubere Berichterstattung.

Gruss

Sonam
Sonam Ledergerber, am 02. Oktober 2016 um 11:40 Uhr
Ich teile die Gefühle des Autors. Aber leider kommt man mit Gefühlen nicht so weit wie mit einer ehrlichen Analyse. Wie soll denn das gehen im Kapitalismus, auf Wachstum verzichten? Wachstum ist eine Grundbedingung für das «Fiunktionieren» des Systems. Wenn Konsum und Produktion sinken, dann zeigen sich die Widersprüche schonungslos. Dann werden die Verteilungskämpfe um den immer kleiner werdenden Kuchen entweder in den Untergang oder in die Revolution münden.
Paul Jud, am 03. Oktober 2016 um 17:48 Uhr
@ Paul Jud: Deshalb heisst es ja im ersten Abschnitt «von der Konsumverstopfung zur Postwachstums-Ökonomie». Das «System» kann auf Dauer eben nicht funktionieren, weil es kollabieren wird. Wir haben die Wahl, es intelligent «herunter zu fahren» oder es «crashen» zu lassen. Im ersten Fall gibt es zwar Entbehrungen, aber trotzdem eine partielle Steigerung der Lebensqualität. Im zweiten Fall gibt es irgend wann den Untergang.
Theo Schmidt, am 13. Oktober 2016 um 18:17 Uhr
@Theo Schmidt: Schön wärs, wenn wir die Wahl hätten! Herunterfahren oder Crash, das ist doch nicht die Alternative. So lange der Kapitalbesitz in privater Hand ist, so lange können «wir» erstmal gar nichts machen. Denn was produziert wird und für wen, liegt nicht in unserer Hand. Was produziert wird, entscheidet das Profitstreben der nach Anlagemöglichkeit suchenden Geldmassen. In meinem Utopia arbeitet jeder, was er kann, und jeder bekommt, was er braucht. Öffentlich deklariert und demokratisch legitimiert. Dafür muss der Kapitalbesitz der Allgemeinheit wieder zurückgegeben werden.
Paul Jud, am 13. Oktober 2016 um 23:35 Uhr
@Jud. Was können wir, die «Allgemeinheit», eigentlich in Europa bestimmen oder auch nur noch in der eigenen Gemeinde? Und was hat der einzelne Chinese zu sagen im Zusammenhang mit ihrem Feindbegriff «Kapital"? Es ist schon gut, dass wir hoffentlich über den Atomausstieg abstimmen können. Falls es knapp ausgeht, darf es nicht durchgesetzt werden, weil es eine Vergewaltigung der Minderheit durch die Mehrheit wäre. Also geht es besser nichts knapp aus.
Pirmin Meier, am 13. Oktober 2016 um 23:48 Uhr
@ Paul Jud: Wir leben im vielleicht demokratischten Land der Welt und haben die Wahl, wenigstens teilweise. Hier in Steffisburg und im Kanton Bern stimmen wir immer wieder ab über Wachstumsprojekte samt «Konsumtempel», als «Bildung» oder «Sport» getarnte Megabauten, usw. Allerdings werden diese Dinge in der Regel mit grossem Mehr angenommen, weil selbst die intelligentesten und wohlmeinensten Leute die einfache Tatsache nicht begreifen, dass unendliches Wachstum nicht möglich ist. Oder sie begreifen es zwar, aber es ist ihnen wichtiger, kurzfristig in Saus und Braus zu leben, als Menschen in anderen Ländern oder in der Zukunft am guten Leben teilhaben zu lassen. Wir haben auch die Wahl in der täglichen Abstimmung des persönlichen Einkaufs, ob Lebensmittel, Kleider oder überflüssige elektronische Geräte oder als Transportmittel getarnte Spielzeuge. Auch hier sprechen Geld und unsere Gene stärker als die Vernunft.

So gesehen haben Sie Recht: die Wahl ist nur theoretisch, und wir werden uns ausserhalb lokaler Inseln nie freiwillig beschränken und unsern Nachkommen zahlreiche schlimme Probleme bescheren. Trotzdem ist das Engagement von Leuten wie Niko Paech, den Infosperber-Beteiligten, usw., enorm wertvoll, da die Probleme dann etwas weniger schlimm ausfallen, sogar heute schon.
Theo Schmidt, am 14. Oktober 2016 um 09:03 Uhr
Lieber Herr Schmidt, ich stehe auf Ihrer Seite, sehe die Lage aber ganz anders. Wir tun bloss so, als lebten wir in der besten aller Demokratien. Alle Welt sieht z.B., wie Putin die Demokratie verhöhnt. Trotzdem glaube ich, dass in Russland mehr Veränderungsmöglichkeiten bestehen, als im Potemkinschen Dorf Schweiz, wo alles nur Fassade ist. Die Bourgeoisie, die dieses System aufgebaut hat, tut alles, um es zu erhalten. Darum ist sie auch so besorgt, dass seit Jahren die
M e h r h e i t der Schweiz nicht mehr zur Urne geht. Wie können Sie da nur so optimistisch sein? Mit freundlichen Grüssen. P. Jud, Stühlingen (D)
Paul Jud, am 14. Oktober 2016 um 10:00 Uhr
@Jud. Kanton SH hat Stimmpflicht, was sich noch positiv auswirkt, allerdings nichts ändert, dass Schaffhausen ungefähr so stimmt wie die Deutschschwiezer Kantone mit niedrigererer Stimmbeteilitung. AG hat Stimmzwang abgeschafft, weil eine Partei zur Abschaffung des Stimmzwanges gegründet wurde, von Unfreiwilligen gewählt, eine originelle Bewegung aus Wohlen, nicht das Gegenteil von Peach Weber.. Und noch zu Ihrer Beratung betr. Putin: Die Abstimmung auf der Krim 2014 wurde innerhalb von 5 Tagen auf die Beine gestellt, mit «besserer» Stimmbeteiligung als in der Schweiz im Durchschnitt, hatte nun aber mit direkter Demokratie nichts zu tun, weil hier auch nicht von einem Hauch von Verfassungsmässigkeit und Rechtstaatlichkeit beim Vorgehen gesprochen werden konnte, da könnten wir am nächsten Sonntag gleich darüber spontan abstimmen, ob man den Mörder von Adeline hinrichten soll. Usw. Habe mich nun mal 50 Jahre aktiv in Gemeinde, Kanton und Bund an der direkten Demokratie beteiligt, sicher nicht wenige Enttäuschungen einstecken müssen, dummerweise auch echte Erfolge mit wenig Geld durchsetzen helfen. Natürlich ist die Schweiz ein freieres Land als Russland, und auch als Deutschland, wo auch der Bundespräsident, er sagte es im Bellevue Palace Bern, der Meinung ist, dass der Durchschnittsbürger nicht in der Lage sei, sich über ein kompliziertes Problem eine Meinung zu bilden. Früher hätte man Ihnen, @Jud, den Tipp gegeben «Moskau einfach». Habe selber in Moskau schon publiziert.
Pirmin Meier, am 14. Oktober 2016 um 10:35 Uhr
Danke, Herr Jud! Ich bin ja gar nicht optimistisch, höchstens (relativ) dankbar. Ich weise nur darauf hin, dass nicht nur «die» das Problem sind, sondern auch «wir». Ich bin auch froh, dass ich hier lebe, wo es mindestens auf lokaler Ebene (v.a. in Städten) wenige wachstumskritische Grüne und sogar ganz vereinzelt solche in anderen Parteien gibt. Ich nehme an, dass ist in Deutschland ähnlich. Klar, diese Leute sind, wie wir, immer in der «Opposition», nicht in einer Regierung, und haben keine formelle Macht, müssen aber auch nicht wie vielerorts damit rechnen, eingesperrt oder umgebracht zu werden. Daselbe gilt analog in der Medienwelt und in der Bildung.
Theo Schmidt, am 14. Oktober 2016 um 10:36 Uhr

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