Missbrauchte Trauer

Christian Müller © aw
Christian Müller / 25. Mär 2015 - Wo Menschen sterben, ist Trauer angesagt. Doch sie wird mehr und mehr missbraucht.

Keine Frage: Es ist traurig, wenn ein Flugzeug abstürzt und dabei Menschen ihr Leben verlieren. Ob das nun in Peru, in der Ostukraine oder in den französischen Alpen geschieht, egal. Dass das Interesse am Drum und Dran umso grösser ist, je näher die Absturzstelle liegt und je näher die Wohnorte der Opfer liegen, ist nachvollziehbar. 150 Opfer sind 150 Opfer zu viel.

Allerdings: ein bisschen Augenmass wäre auch hier kein Fehler. Frau Merkel liess gestern verlauten, sie habe nach Eintreffen der Hiobsbotschaft alle Termine abgesagt. Und sie wird, zusammen mit den beiden Staatschefs von Frankreich und Spanien, an den Unglücksort jetten bzw. helikoptern. Drei europäische Staatschefs an einem Ort, wo es nichts mehr zu retten gibt!

Im Vergleich dazu: Allein in Deutschland starben im Jahr 2014 nicht weniger als 3364 Menschen – mehr als 20 mal mehr – auf der Strasse. Porsche und BMW lassen grüssen. In ganz Europa sind es 70 Verkehrstote pro Tag – oder 25'700 im Jahr! Jeder einzelne Verkehrstote hinterlässt, gleich wie die Opfer eines Flugzeugabsturzes, Familienangehörige: Partner, Kinder, Eltern, Geschwister.

Nach der politischen Empörungsbewirtschaftung – man denke an Charlie Hebdo – haben wir nun also auch die politische Trauerbewirtschaftung zustande gebracht. Natürlich zur Freude der Medien!

Zur Freude der Medien?

Nein, es sind die Medien, die die Empörungsbewirtschaftung und die Trauerbewirtschaftung erst möglich machen und sie bewusst inszenieren! Gestern berichtete die Schweizer Tagesschau eine volle Viertelstunde über das Unglück in den französischen Alpen, obwohl die Message ganz simpel war: Man wusste noch gar nichts. Einige Schweizer Zeitungen widmen dem Unglück heute, am Tag danach, mehr als zwei volle Seiten. Und erst in Deutschland! Die Bild-Zeitung setzt die ganze Frontseite ein, eine Headline, ein Bild! Und die letzte Seite dieses Boulevard-Blattes kommt einfach schwarz – schwarz als Zeichen der Trauer...

Für den Hinterkopf: Auch bei den Diskussionen um die direkte Demokratie sollten diese neuen Medien- und Polit-Phänomene nicht ganz ausser Acht gelassen werden.

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43 Meinungen

Da ich am 21. Februar 1970 beim Terroranschlag an der Swissair Coronado in Würenlingen war, muss ich Herrn Eggenberger korrigieren, die Leichen können nicht aufgebahrt werden, wenn es kein Stück gibt mit über einem Kilo «Schlachtgewicht», Entschuldigung die Ausdrucksweise. Ausser dem Bezirksamtmann von Baden war niemand vor Ort, der Bundesrat interessierte sich nie im Ernst für dieses grösste Kriegsverbrechen an der Schweiz seit 1798, zu schweigen von den Regierungschefs der umliegenden Länder. Also nein, die Leichen werden in solchen Fällen nicht aufgebahrt. Das mit den 150 Kindern alle 15 Minuten müsste man näher anschauen, die Sache ist im Einzelfall möglicherweise komplexer und kann so wohl nicht ausgespielt werden, so wenig die verhungernden Rentner in Griechenland, mit denen das absurdeste Geldspiel in der Geschichte Europas gerechtfertigt wird, allein mit den weggeworfenen Nahrungsmitteln in der Schweiz und in Deutschland könnten diese durchgefüttert werden. Die beiden Artikel von Christian Müller und Urs P. Gasche stellen Proportionen her, wobei der Beitrag von Gasche meines Erachtens fast stärker als jeder andere die Existenznotwendigkeit von Medien wie «infosperber» unter Beweis stellt.
Pirmin Meier, am 26. März 2015 um 11:56 Uhr
Sie sprechen mir aus der Seele, Herr Müller, Show, nichts als reine, leere Show, man zeigt sich, um gesehen zu werden, man mimt Beileid und Mitgefühl, , um so Stimmen zu fangen.

Ich wunderte mich auch, dass die Präsident|inn|en unserer Nachbarläner nichts besseres zu tun haben, als vor die Kameras der Welt zu stehen, wobei man sich fragt, wieviel der ganze Politiker-Klamauk kosten dürfte. Da spielt Geld keine Rolle, wichtig, man gibt sich als mitfühlender Mensch dem Pöbel zu erkennen, taucht ein in die schmutzige Brühe vorgespielter Mitmenschlichkeit.

Es ist zum Weinen, wie geistig pervers die politische Garde geworden ist. Vielleicht genau aus diesem Grund hat man ja immer auf DIE ein, die einfach noch versuchen, ganz normale Menschen und Politiker|innen zu sein, denn die dekadente Banalität und Show zählt, längst nicht die Wirklichkeit.

Keine Wunder, es sind ja schon Alle geschminkt, um der Mode und dem Trend zu entsprechen. Wer wollte denn da schon aussen vor stehen. Ausser ein paar verbliebenen alten Säcken, von Ehedem, wie Blocher und Co., wie ja sowieso keine Ahnung mehr haben, wie die 'Moderne' funktioniert.
Ernst Jacob, am 26. März 2015 um 13:07 Uhr
Abscheulich wie sich gewisse Leute wieder ausdrücken ... sie reden von «alte Säcke» und sagen noch den Namen dazu: Blocher ... na ja, was soll man anderes erwarten hier, auf dieser «Kultivierte» Kommentatoren Spalte, schämt euch !!!
Frau Carmey Bruderer, am 26. März 2015 um 15:40 Uhr
Mir gingen die gleichen Gedanken durch den Kopf wie Herrn Müller. Die Tatsache dass Kinder Hunger leiden müssen, dass auch ein Hungertod möglich ist finde ich unerträglich. Aber: wir können unsere Essensportionen nicht halbieren und meinen wir könnten mit der gesparten Hälfe not leidenden Kindern helfen. Das Problem liegt in der Politik der betroffenen Gesellschaften. Selbstbeschuldigungen durch hiesige Gutmenschen können das offensichtlich nicht ändern.
Ulrich Hertig
Ulrich Hertig, am 26. März 2015 um 16:39 Uhr
Wir sollten die Diskussion abschliessen, weil mutmasslich kein Unfall, sondern ein Verbrechen vorliegt in einer entsetzlichen Dimension; dies gibt der anfänglich unproportional scheinenden Beachtung durch Medien und Regierungen nachträglich doch noch Gewicht. Betr. unsensible Formulierungen: selber war ich tatsächlich vor 45 Jahren durch den Schauplatz des Massakers von Würenlingen traumatisiert, es war wirklich ein «Schlacht"-Feld und es sah wirklich aus wie im Schlachthaus meines Vaters. Dass nun freilich bei dieser Diskussion noch Blocher herhalten muss, zeigt zwergenhaft verengte Perspektive, man hätte ja gleich noch Geri Müller bemühen können. Insofern es sich aber um ein Verbrechen zu handeln scheint, muss die Diskussion anders geführt werden. Dabei kann aber in seinem solchen Fall der Meinung des Staatsanwaltes nie eine abschliessende Bedeutung zukommen. Notwendigerweise wären auch Verteidigungsperspektiven des verdächtigten jungen Mannes zu erörtern, zumal dieser als Toter sich nicht mehr wehren kann. Eher daneben indes auf Newsnet die Meinung von Hans Stutz, es müsse sich gleichsam jeder, der Andreas heisse, analog vom Terror distanzieren wie wenn der Beschuldigte zum Beispiel Achmed heissen würde. Auch hier wird wieder eine unnötige Polemik vom Zaun gerissen. Über alles ergibt es sich aber: der Artikel von Christian Müller erfolgte aufgrund einer allzu unvollständigen Nachrichtenlage. Für weiterführende Erörterung wäre wohl derjenige von Gasche noch eher geeignet.
Pirmin Meier, am 26. März 2015 um 17:39 Uhr
@Frau Carmey Bruderer: Sie haben mich wahrscheinlich falsch verstanden, es war vielleicht auch etwas Resignation mit im Satz, die eines alten Sacks, von vorgestern. Blocher und Co. schrieb ich daher eher nur als Beispiel, um nicht immer nur mich selbst erwähnen zu müssen. Oder besser, um mich nicht nur immer persönlich, oder gar allein, durch derartige Audrücke betroffen fühlen zu dürfen. Auch wenn das hier nicht der Fall ist, eher auf Sites wie Politnetz, wo ich halt, stellvertretend für die alten Säcke, und meistens sehr ungeschminkt, gar schmutzig provokativ, Meinungen vertrete, die nicht dem modernen, heutigen, modischen Verhaltensmuster entsprechen.

Fakt, zum Thema, ist aber, dass, statistisch, jeden Monat in Deutschland doppelt so viele Leute im Verkehr umkommen, wie im Flugzeug sassen, und trotzdem weder eine Bundeskanzlerin noch sonst jemand davon auch nur Notiz nimmt. Es geht ja darum, schnelle und teure Autos zu verkaufen, und sowas zählt mehr, offenbar, als ein paar tausend Tote im Jahr.

Das ist es, was ich meinte. Das vordergründig gespielte, plakative, falsche Mitgefühl, das organisierte Entsetzen, die hoch-politische Anteilnahme, der Schall und der Rauch, der damit verbunden ist, dem Pöbel etwas vorzuspielen.

Blocher erwähnte ich als Beispiel, wie doch die genau gleichen Leute sich aber nicht davor scheuen, Leute, wie Blocher, bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Unmenschen zu stempeln. Wo bleibt denn hier die Menschlichkeit, und, vor Allem, der Anstand?
Ernst Jacob, am 26. März 2015 um 18:40 Uhr
"the show must go on».
Sogar unser seriöser Blog-Historiker nennt einen Unfallort «Schauplatz», Inhalt der Schau ist das Masaker. Die Worte sind nicht bewusst gewählt, nur unsorgfältig, kann ja «passieren».
Ich finde es durchaus diskussionwürdig, was Christian Müller aufwirft. Es ist nicht nur der ständige Wahlkampf, es ist auch der Wettbewerb der Medien. Angebrachtes Schweigen in Trauer ist nicht medienwirksam. So wird in den Vordergrund gezerrt, was sich anbietet: die Careteams. Die Trauer wird professionell zerredet.
Während die einen gerne in den Vordergrund gehen, sind andere eher lichtscheu. Das sonderbare Verhalten des Copiloten lässt Fachleute erschauern. Er musste angeblich seine Ausbildung unterbrechen, ein Insider machte nur vage Andeutungen weshalb.
Gewisse Antidepressiva haben verheerende Nebenwirkungen: Ammok und Suizid. https://www.youtube.com/watch?v=RFFmSnyoXpc
Obwohl der Behörde und den Herstellern bekannt, wurden diese heimtückischen Gifte nicht aus dem Verkehr gezogen, mindesten nicht sofort. Die mächtigen PR-Abteilungen und Wissenschaftsjournalisten werden schon dafür sorgen, dass Zusammenhänge - falls vorhanden - nicht an die Öffentlichkeit kommen werden.
Urs Lachenmeier, am 26. März 2015 um 21:23 Uhr
... und meiner unmassgeblichen Meinung nach mit ein Grund, über die Rolle unserer eigenen Medien-Anstalten ganz intensiv nachzudenken. Wir finanzieren nämlich das ganze Theater mit, ein riesiges Spektakel, der mediale Kampf um die besten Plätze, Blut, Schweiss und Tränen, und unser subventioniertes Aargauer Staats-Fernsehen ist genau so voll mit den gleichen Bildern, wie die meisten anderen Lokalsender auch.

Millionen wurden ausgegeben, um die Rettungskräfte möglichst davon abzuhalten, ihre Arbeit zu tun. Der Himmel ist voll von Heli's, und der Aufwand allein, um die Staatsführer|innen verursachen, um auch gesehen zu werden, übersteigt doch Alles, was irgendwie noch 'normal' wäre.

Es ist Alles nur noch Show. Und Marketing, und Werbung. Für Die, die grad am Drücker sitzen, irgendwo, wo man Katastrophen, wie Diese, dazu nutzen kann, sich vorteilhaft, und, vor Allem, menschlich und mitfühlend zu produzieren. Und genau diese 'Zuneigung' und 'Popularität', diesen Bonus, nutzt FRAU/MANN nachher aus, um natürlich auch Inhalte einfacher 'rüberzubringen', die dann halt strikt parteipolitischen Charakter hat, und genau hier beginnt dann das Problem, welches ich ansprach, als ich, als Beispiel, einen Namen erwähnte, der doch ganz speziell unter diesem 'Phänomen' zu leiden hat.

Irgendwo hängt halt alles zusammen. Alles, untrennbar, medial zumindest. Man muss es akzeptieren, aber dann auch dafür sorgen, dass es uns wenigstens nichts kostet. Ohne, dass wie was dazu zu sagen hätten.
Ernst Jacob, am 27. März 2015 um 01:38 Uhr
@Lachenmeier. «Schauplatz» - ja Schauplatz. Ich war am 21. Februar 1970 mit Distanz von nur gut einem Kilometer Ohrenzeuge des verbrecherischen Attentats auf die Swissair, habe damals und später darüber geschrieben. 30 Minuten nach der Katastrophenmeldung durch Radio Beromünster waren alle Strassen aus allen Richtungen vollständig verstopft, Polizei und Feuerwehr, die sonst nichts mehr machen konnten, hatten als Hauptaufgabe fast nur noch die Abwehr der Menge der Neugierigen. In einem Artikel in der Aargauerzeitung zum 40. Jahrestag habe ich dargetan, dass die Stelle im Wald, wo das Flugzeug aufprallte, schon seit 1760 als «verfluchter Platz» galt, weil dort bereits mal ein Verbrechen stattgefunden hatte, nämlich die Verbrennung eines geistig behinderten Holzsammlers durch Nachtbuben. Unterdessen steht dort eine Gedenksäule an die Opfer der Swissair-Coronado-Attentat-Katastrophe. Es ist also noch immer ein «Schauplatz». Man kann es bedauern, verurteilen, aber es bleibt so. Desgleichen werden Barcelonette und le Vernet, bisher vor allem Kennern der Tour de France bekannt und alpinen Volkskundlern, in den nächsten Jahren mehr Besucher haben als bis anhin, einschliesslich der gespenstischen Stätte, wo das Flugzeug zerschellte. Auch Pompej ist zum Schauplatz geworden und leider unterdessen sogar Auschwitz.
Pirmin Meier, am 27. März 2015 um 12:10 Uhr
Vielleicht noch zum Germanwings Absturz: Die Faktenlage lässt noch nicht einmal genug Spielraum für eine Vermutung. Und trotzdem sind die Zeitungen und das Fernsehen voll von Unwahrheiten, Unfug und Unsinn. Selbst ernannte Aviatik-Auskenner (wo finden die Medien diese Typen eigentlich?) brabbeln ihren unsäglichen Mist ins Mikro und das tumbe Volk glaubt den Medien, aus Mangel an Alternativen.

Ich spreche hier von meinem Fachgebiet. Aber wie unseriös muss die Berichterstattung in anderen Gebieten sein... Wir erhalten keine recherchierte, ausgewogene Information mehr, sondern nur noch Überschriften, welche als Message herhalten müssen. Das Volk verblödet und jemand macht daraus ein Geschäft.

Man weiss so wenig. Und deshalb warte auch ich als Profi ein paar Tage, bevor ich öffentlich meinen Senf dazu beitrage. Dass sich ein offenbar unerfahrener, möglicherweise depressiver Kopilot umgebracht haben soll, ist noch nicht erwiesen. Und so lange sollten wir uns zurückhalten. Airbus hatte in den letzten sechs Monaten z.B. drei Fast-Abstürze, weil der Autopilot das Flugzeug (LH A320) plötzlich in einen Sinkflug manövrierte. Glücklicherweise konnten alle Computer ausgeschaltet werden und die Flugzeuge notgelandet werden. Von Hand natürlich, wie die allermeisten Landungen auch. Hat man davon etwas erfahren? Nein. Airbus, Sidestick, Frankreich, Jobs? Fragen.

Dass die europäischen Spitzen(...)politiker die allgemeine Trauer zum Wahlkampf missbrauchen, sollte uns zu denken geben.
Renato Stiefenhofer, am 27. März 2015 um 12:50 Uhr
@Hans Ueli Ellenberger: Woher wollen Sie das wissen? Wir fischen alle im Trüben. Alle.

Dem zweiten Teil Ihres Kommentars stimme ich zu..
Renato Stiefenhofer, am 27. März 2015 um 13:02 Uhr
Auch am Himmel können sich menschliche Tragödien abspielen.
Alles spricht (leider) für einen erweiterten Suizides :

1. Unmittelbar nach dem austreten des Chef Piloten setzt der Co Pilot den Sinkflug ein, dies muss manuell geschehen.
2. Die wiederholte anfragen aus der Flugsicherung werden ignoriert, bzw. nicht beantwortet.
3. Das klopfen, rütteln, rufen an der Tür bewirkt kein Einlass.
4. Das eintippen des geheim Codes fürs öffnen der selbe bewirkt kein einlass was für 5 Sekunden in jedem Fall möglich wäre (Vorrichtung bei Airbus für den Fall dass drinnen keiner mehr bei Bewusstsein ist), DIES KANN ABER VON DRINNEN VERHINDERT WERDEN, indem der Locked Schalter betätigt wird (es ist eine zusätzliche Sicherheits-Massnahme die eingeführt wurde bei eventuelle Geiselnahme des Personals, die sich nun aber als Fatal erweist !), die Türe bleibt zu.
Auch Gewalt bringt die Türe nicht auf, die Zeit vergeht, der Berg kommt näher, es ist aus.
Nun wird bekannt dass der Co Pilot krank geschrieben war, es aber nicht einhielt und trotzdem zur Arbeit erschien. Die Angst vor einem Arbeitsplatz Verlustes bewog ihm vermutlich dazu.
Der Mann hatte bestimmt Psychische Probleme, die Gelegenheit bot sich, er entschied sich spontan dazu.
Einziger Trost, die meisten Leute bekamen nicht mit was geschah, die Crew und den Piloten wussten auch nicht genau was abgeht, sie starben alle sofort ohne grosses Leid, hoffe ich.

Was aber bleibt sind enorme Schäden, materiell wie menschliche !
Frau Carmey Bruderer, am 27. März 2015 um 14:14 Uhr
Die Sicherheit der Cockpittüre steht nun prominent im Fokus. 0911 wurde der Krieg gegen den Terror erfunden und besagte Tür «sicher» gemacht. Nun scheint der Krieg gegen psychotische Schläfer-Kollegen im Cockpit erfunden zu werden. Die Kultur des Misstrauens innerhalb der Crew fördert Feindbilder aber nicht Lösungen. Und wiederum halten sich die Verursacher im Hintergrund.
Es ist bekannt, das gewisse Psychopharmaka aus harmlosen Patienen unbewusste Killer machen können. Es gibt mehr als genug Berichte über Zusammenhänge von «Heilmitteln» mit Amok- und Selbsttötungen.
Die Story 0911 gilt als Dogma, obwohl nachweisbar falsch. Wer hat denn Interesse oder Macht, Licht ins Dunkel zu bringen?
So werden wir wohl auch in Jahrzehnten noch über die Sicherheit von Cockpittüren diskutieren und uns über Amoktaten wundern.
Oder hat denn irgend jemand ein kritisches Wort über Psychopharmaka in den aktuellen Berichten vernommen?
Psycho- und Pharma-Fachleute scheuen sich, etwas gegen ihre eigenen Wirtschaftsinteressen zu sagen oder zu tun... Auf Fachleute ist deshalb leider kein Verlass!
https://www.youtube.com/watch?v=YfrE-o4TdDI
Urs Lachenmeier, am 27. März 2015 um 14:54 Uhr
Vielleich noch, ausnahmsweise mal ganz kurz, meine Feststellung, dass, bis data, noch nie irgendwo erwähnt wurde, ob und wie der Mann, ich doch reiferem Alter schon, eine Beziehung führte. Für mich zumindest ist es schlecht vorstellbar, Marathon-Läufe, oder anderen Leistungssport, als Ausgleich für die Bedürfnisse, denen ein Mann, naturgemäss, 'ausgeliefert' ist, zu treiben.

Offenbar scheint man dieses Thema bewusst auszuklammern, wobei, meiner Meinung nach, gerade hier sich doch mögliche Abgründe eröffnen, die zumindest Erklärungsansätze liefern würden...

Um es abzurunden, wenn mann schon darüber spricht.
Ernst Jacob, am 27. März 2015 um 15:50 Uhr
@Jacob. Kant, Thomas von Aquin, Newton und unzählige andere lebten streng zölibatär, zu schweigen von den mir bekannten Mönchen von Einsiedeln, Hauterive usw., bei denen der Anteil an Psychopathen trotzdem nicht grösser ist als bei den Ehemännern. Soeben hat sich Gerhard Schröder zum vierten Mal getrennt, der war politisch auch nicht zuverlässiger als ein durchschnittlicher Papst oder der Dalai Lama.
Pirmin Meier, am 27. März 2015 um 15:57 Uhr
Gebe Ihnen recht, erkenne aber auch, dass Sexualität zu den menschlichen Dingen gehört, die am meisten unkalkulierbare Risiken beinhalten. Das gehört Mord und Sühne dazu, bekanntermassen, gerade deshalb schon müsste dieses Thema zumindest 'ergründet' werden, um mögliche Rückschlüsse ziehen zu können, objektiv.

Dabei spielt es eine sehr untergeordnete Rolle, welcher 'Art' von Beziehung jemand zugeneigt ist. Partnerschaften, und Alles, was damit zusammenhängt, sind nunmal immer potentiell problembelastet, mit 40+ Jahren Erfahrung, und einer eigentlich wirklich 'unproblemtischen' Partnerin, war auch ich nicht davor gefeit, vielleicht zwei/drei Mal an Grenzen zu stossen, wo's wohl nur noch ein einziges Lüftchen, oder einen falschen Ton, gebraucht hätte, um die Selbstkontrolle zu verlieren. Ohne, dass das Umfeld es vielleicht vorher zu erkennen in der Lage war, man versucht ja vielleicht geradezu, sich nach aussen abzuschliessen. Vor Allem, wenn es vielleicht im 'Umfeld' solcher Lebenslagen auch sonst nicht grad nach Schema läuft. Wer in so Momenten keine vertrauten Freunde hat, dann wird es sehr eng.

---

Mit ein Grund, für mich, ja auch in Foren dafür einzustehen, die Thematik offener, sachlicher und themenbezogener zu diskutieren, und nicht zu versuchen, mit Verboten und betretenem Schweigen gegenüber dem eigenen Nachwuchs, so zu tun, als wäre Sexualität eigentlich nur etwas, was der Teufel den Männern mitgegeben hatte. Und wir müssten es halt tun, um Kinder zu bekommen...
Ernst Jacob, am 27. März 2015 um 17:15 Uhr
Vielleicht sollten wir uns einmal im Klaren sein, wieweit wir die ökonomisch motivierten Optimierungen in Hochrisikosystem noch treiben wollen. Wieweit geht die Achtsamkeit und Verantwortung des Managements?
Strategisch kommt diese Tragödie für die Lufthansa im dümmsten Moment. Ich rufe in Erinnerung, dass die Lufthansapiloten in letzter Zeit dauernd am Streiken sind. Ich hoffe nur, dass die reisserischen Reportagen der kommerzgetriebenen Medien bald aufhören. Es leiden viele Arbeitnehmer still vor sich hin und die nächste Tragödie im menschenfeindlichen Umfeld ist bereits vorprogrammiert.
Stephan Schlegel, am 27. März 2015 um 17:55 Uhr
Die Trauerbewirtschaftung.

Um zurück zu kommen zum Artikel von Christian Müller: Politiker folgen dem Rat von Zeremonienmeister und PR Berater und allenfalls (bei bedarf !) von „Image-Aufpolierer“ die alles für sie Organisieren.
Wir müssen es dann erdulden dass „abgedroschenes und tausendmalgehörtes“ erneut erwähnt wird.

Medien & Mensch.

Der moderne Mensch ist (nur noch) ein „getriebener“ !
Die Sucht nach Information treibt die seltsamste Blüten denn immer schneller wollen wir Alles & Sofort wissen. Parallel mit der Entwicklung von Internet und Smartphones hat sich beim einzelnen auch der Wunsch entwickelt „es“ (die Information), ... „als erster in den social media verbreiten zu können“.
Ein Run auf die aktuellste News ist aber vorab von den neuen Medien selbst gepusht worden denn mehrere neue gratis Blätter (analog und digital) mussten schnellstens gefüllt werden.
Viele sehen sich nun zum „schreiben“ berufen (Blogger) da es viel einfacher geworden ist, und jagen ihre Texte in die Welt hinaus.
Der schnellste hat dann die Aufmerksamkeit. Auch wieder eine Form von Wettbewerb und es scheint halt doch so zu sein … dass der Mensch „dies braucht“ ... !
Frau Carmey Bruderer, am 27. März 2015 um 22:59 Uhr
>> Strategisch kommt die Tragödie für die Lufthansa im dümmsten Moment. <<

Für mich erhebt sich eher doch die Frage, wieso ein|e Bus- oder LWK-Fahrer|in, eigentlich alle zwei Jahre den Aemtern belegen muss, noch fit und gesund zu sein, und in der Luftfahrt, oder ähnlichen Hochrisiko-Berufen vielleicht auch, besteht offenbar nicht einmal die Pflicht, z.B. 'erhebliche' Arztzeugnisse direkt an den Arbeitgeber zu senden, und diese nicht den Patienten, auf gut Glück, mitzugeben. Vielleich auch nur aus Datenschutz-Gründen, wäre ja verständlich, braucht nicht Jeder zu wissen, wenn's Einem mal nicht gut geht...

Zudem, wenn Jemand mit, bereits erkannten und auch schon behandelten, Psychosen und zumindest aehnlichen 'Dingen' Flugzeuge lenken darf, dann frage ich mich überhaupt, was das Ganze eigentlich soll. Irrsinn, gepflegter, datengeschützter Irrsinn, oder dann zumindest eventualvorsätzliche Irgorranz.

Es kommt mir schon fast so vor wie bei Pharma und Chemie, und vielleicht auch noch bei den Banken, da kontrollieren und bestrafen die Unternehmen ihre fehlbaren Mitarbeiter selber, wenn überhaupt, der Staat schaut nur zu, und hofft, dass die Leute schon wissen, was sie tun, oder dann nicht. Wie überall wohl, wo's um richtig viel Geld geht...

"Die Sucht nach Information ....», gut geschrieben, auch Eine, auch wenn, wie beim Alki, wohl nur die allerwenigsten Betroffenen offen zugeben würden, es auch zu sein - oder dann nur ein 'Kleiner', wie Einer's mir mal zu erklären versuchte...
Ernst Jacob, am 29. März 2015 um 05:36 Uhr
»...wie bei Pharma.. Chemie.. Banken..der Staat schaut nur zu, und hofft..».
Es ist noch schlimmer: Der Teil des Staates «der hofft» das sind wir. Der zuschauende Teil ist der unterwanderte Teil, hier herrscht nicht nur Passivität, sondern echte Interessenvertretung, was auch Zusammenarbeit genannt wird. So sind doch die Zulassungsbehörden verantwortlich für die Zulassung gefährlicher Antidepressiva. Wie werden denn Fachleute für solche Behörden erlesen? Kritische und eigenständige Persönlichkeiten werden aussortiert, oder in einer unbedeutenden Minderheit als Feigenblatt gehalten. Auf diese Weise wird der Bürger-Staat korrumpiert, es geht um sehr viel Geld, und dieses regiert fast alles bis zur täglichen Suchtbefriedigung durch «Infotainement» - PR und Produkteplazierung integriert.
Medizinische Kontrollen genügen wohl nicht, es braucht strikte Verbote gewisser Substanzen!
Ein Miliiarden Geschäft - gefährliche Psychopharmaka:
https://www.youtube.com/watch?v=YfrE-o4TdDI
Urs Lachenmeier, am 29. März 2015 um 10:54 Uhr
Interessantes Video, wir dürfen aber nicht vergessen dass am Anfang der Patient steht der bei Arzt mit beschwerden vorstellig wird.
Nun was tun wenn „körperlich“ alles in Ordnung ist aber der vor ihnen stehende offensichtlich leidet ?
Es ist unmöglich eins zu eins eine begleit Person zu ernennen die den betroffenen mit „Worte“ alleine wieder aufbaut, ergo greift die äerzteschaft zu Medikamente.

Unsere Gehirne werden auch immer komplexer ! Die Verteufelung aller Psychopharmaka ist wieder eine typische Pauschalisierung. Früher landete jeder der etwas auffällig war in die (manchmal geschlossene) Psychiatrie, und hatte danach ein lebenslängliches Stigma.
Diese Leute sind Heute mehrheitlich unter uns, nehmen aber (mit Erfolg) Medikamente, sie können ein nahezu normales Leben leben. Als frappantes Beispiel sind die drogenabhängige die dank Methadon auch (fast) unauffällig geworden sind.

Klar das alles kostet Geld, und „EINER“ verdient immer daran, das ist das System !

Dem Co Pilot A. L. konnte nicht mehr geholfen werden weil er vermutlich die Medikamente die ihm verschrieben wurden, (daher auch seine zwingende Krankschreibung !), NICHT nahm aus angst nicht 100 % präsent zu sein (die mittel machen schläfrig oder verlangsamen die Reaktionen), was sein Fehler war.
Er hätte wirklich sein Leben umstellen müssen (Aufgabe der Fliegerei), was er offensichtlich nicht wollte und deshalb sich entschloss dem ein ende zu setzen, mit den verheerenden folgen die wir nun alle kennen.
Frau Carmey Bruderer, am 29. März 2015 um 14:15 Uhr
@Bruderer
Sie finden das Dok-Video gut, und dennoch schreiben Sie von pauschaler Verteufelung aller Psychopharmaka. Welche Passagen im Video meinen Sie damit? Welche Geschichten und Zusammenhänge?

Wie kommen Sie zur Annahme, dass der Co-Pilot «die» Medikamente nicht genommen hätte? Ich halte es mit Siefenhover weiter oben und möchte keine personenspezifische Spekulation machen oder fördern. Bitte tun Sie das auch nicht.
Die Zusammenhänge von gewissen Psychopharmaka und Persönlichkeitsveränderungen sind ziemlich klar. Es leiden und litten nicht vorwiegend Piloten an diesen Problemen, es kann alle betreffen, sogar Kinder! Die sachliche Kritik sollten Sie nicht «Verteufelung» nennen, und falls Kritik falsch ist, kann sachlich korrigiert werden. Gemäss http://www.drugwatch.com/ geht es nicht um wenige Einzefälle.
Sie GLAUBEN, «es» passierte, weil er die die Medikamente NICHT genommen hätte, die Wahrscheinlichkeit ist umgekehrt bedeutend grösser, Persönlichkeitveränderung wegen deren Einnahme. (Wie erwähnt, ich schreibe von Wahrscheinlichkeit, nicht von einer konkreten Person.
Ein ZDF DOKU zum Thema https://www.youtube.com/watch?v=G8mt4tFaDzI
Urs Lachenmeier, am 29. März 2015 um 20:44 Uhr
Es stimmt, sie klingen schon etwas anmassend meine Behauptungen, … an mir ist halt eine passionierte Ermittlerin (smile) verloren gegangen. Ich betreibe das als Hobby. Aber ich posaune nicht irgendwas herum, sondern da wird akribisch nachgedacht.
Nun, zu viele Zufälle müssten übereinstimmen um zum Schluss zu kommen dass dieser Crash nicht vom Mensch herbeigeführt worden ist.

1. Zufall.
Wie schon oben erwähnt, A. L. müsste handlungs-unfähig sein (Ohnmacht), und zwar von der erste Minute an nachdem der Captain das Cockpit verlassen hat.

2. Zufall.
Die Maschine müsste ebenfalls haargenau in derselbe Minute von sich aus in ein Sinkflug gehen, und gleichzeitig noch eine bestimmte Höhe ( warum dann auf ca. 100 m. ab Boden ?) einstellen.

3. Zufall.
Die Türe, die nach Eingabe (nach dem vergeblichen rufen, klopfen, donnern und rütteln), des geheim Code von aussen trotzdem nicht aufgehen (was auf alle fälle für 5 Sekunden möglich ist, laut Airbus), weil eine „Geisterhand“ unmittelbar danach den Hebel im Cockpit auf Lock stellt (auch eine verheerende sicherheits- Vorkehrung), und den einlass verunmöglicht.

Es sind zu viele Zufälle !
Ein bewusster gesunder Pilot, hätte schon nur beim ersten Anzeichen von Probleme (wenn es solche überhaupt gab !), ein mayday absetzen können.
Ein kranker Pilot kann sich einschliessen, stumm stellen und leider ein Unglück herbeirufen.
Frau Carmey Bruderer, am 30. März 2015 um 01:43 Uhr
@Urs Lachenmeier: gewisse Praktiken der Medien, und Anderer, in Frage zu stellen, ist vergleichbar gefährlich, in etwa wie damals das eher ungeschickte Vorgehen des Herrn Meili, mit den jüdischen Bankkonto-Akten. Es geht um Rechte, um eine gewaltige Macht, um ganze Regionen, wer wollte es auf sich nehmen, zumindest eine gewisse 'Normalität' und 'Neutralität' mit ins Spiel bringen zu wollen, der Chemie/Pharma Mann hat grad kürzlich am TV ganz klar mitgeteilt, man würde sonst einfach nichts mehr Neues erfinden, oder dann halt wohl gehen.

Spielte zwar eigentlich auch keine grosse Rolle, es gibt ja schon fast Alles, und anderswo erfinden sie trotzdem noch Neues, ich finde es eher einfach arrogant, derartige Aussagen ohne die geringste Scheu, dem Volke, und der Politik, vor die Füsse zu werfen.

Es wird solange funktionieren, wie der Hahn offen ist, und fliesst. Und der eigenen Gesundheit zuliebe wird niemand es wagen, daran etwas ändern zu wollen. Unsere vermeintliche Gesundheit ist es uns wert, jeden Preis dafür zu bezahlen. Auch wenn sich jeder 10te Patient im Spital eine Krankheit holt, wie soeben belegt.

Und die organisierte Desinformation, in einigen Bereichen, wird weiterhin blühen, und, als logische Konsequenz, damit lukrative, immer neue, Märkte schaffen, die es ja auch nicht mehr gäbe, wenn es nicht so wäre, wie es halt ist. So haben wahrscheinlich Alle irgendwie auch Vorteile, hätten sie nicht, wäre es wohl anders.

Nehm ich zumindest an.
Ernst Jacob, am 30. März 2015 um 02:33 Uhr
Konnte denn zweifelsfrei analysiert werden, ob oder allenfalls welche Wirkstoffe der Co-Pilot wirklich eingenommen hatte? Konnten Körperteile gefunden und analysiert werden?
Die Annahme, es sei passiert, weil die Medikamente nicht eingenommen wurden müsste schon noch bewiesen werden. Bis dahin gilt ein solcher Schluss als PR der interessierten Kreise.
@Bruderer als «Skeptikerin» - sind Sie nun skeptisch gegenüber den viele Erfahrungsberichten betreffend dramatischer Persönlichkeitsveränderung durch gewisse Antidepressiva oder wollen Sie gegenüber den Promotoren dieser heiklen Wirkstoffe skeptisch sein? Skepsis ist eine Grundhaltung, welche eben nicht selektioniert.
Ob Sie eine verkannte Mrs. Marple sind? - der Marpl'sche Scharfsinn würde es nicht gestatten, ursächliche Wirkungen von Psychopharmaka perse aus der Indizienkette auszuschliessen.
Urs Lachenmeier, am 30. März 2015 um 09:46 Uhr
@ Lachenmeier

Die Chancen die Überresten des Co Piloten zu finden sind gering denn sein Körper ist mit 700 km/h am Berg aufgeprallt, viel bleibt nicht übrig und die Zeit zersetzt die Überreste.
Dann kommt es darauf an welche Teile gefunden werden. Z. B. Haare könnten Aufschluss auf Medikamenten Einnahme geben, andere teile weniger.

Die folgen bei nicht Einnahme von Medis bei Depressionen sind schwer, das Bewusstsein bekommt eine Art Tunnelsicht, die Gedanken kreisen immer über das gleiche Thema. Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, hyper Reaktion und Überempfindlichkeit auf alles was einem gesagt wird, die kleinste (angebliche) Beleidigung oder höhnische Bemerkung wird überproportional gewichtet, usw.
Es braucht nur noch einen zusätzlichen Funken und die Lage kann explodieren. Vielleicht hat der Chef Pilot sich draussen mit dem Kabinen Personal nach dem Toilettengang etwas vergnügt und er blieb alleine. Schon so etwas ist Gift wenn jemand in depressiver Stimmung ist. Er hätte bei seiner Stimmungslage wirklich zu Hause bleiben müssen.
Die Polizei hat bei ihm Medikamente gefunden, leider wissen wir nicht welche denn diese Information hätte Aufschluss geben können.
Gerade hier werden die Ermittler ein Stopp reissen und wir werden es vermutlich nie erfahren !

Natürlich stimmt dies alles nur vorausgesetzt er litt an Depressionen !

PR für die Pharma Industrie betreibt hier niemanden, ich persönlich bin nur dankbar dass es „etwas gibt“ was mir hilft !
Frau Carmey Bruderer, am 30. März 2015 um 13:31 Uhr
ja, eben.... dann ist auch kein seriöser Schluss möglich. Sie spekulieren.
Persönliche Erfahrungen sind nicht übertragbar.
Meine kritischen Bemerkungen betreffen gewiss nicht ALLE pharmazeutischen Hilfsstoffe, sondern nur die spezifisch gefährlichen, jene, die erfahrungsgemäss Menschen zu selbstvergessenen Mördern machen können. Die Informationsquellen habe ich angegeben. Problematische Veränderungen der Persönlichkeit durch gewisse Psychopharmaka sind dokumentiert. Ich äussere mich keineswegs über konkrete Personen.
Urs Lachenmeier, am 30. März 2015 um 18:08 Uhr
Nun ist es definitiv erwiesen, er litt (leider) unter Depressionen und war seit langem Suizid gefährdet, nur sein Arbeitgeber wusste von nichts.
Arztgeheimnis und Datenschutz haben' s verhindert.

Aber wir können ruhig weiter «an andere Theorien herum spinnen», bin mir ja gewohnt solches hier zu lesen !
Frau Carmey Bruderer, am 30. März 2015 um 22:51 Uhr
Ob er an Depressionen litt, ist doch höchstens von rechtlicher Relevanz, genauso wie das Arztgeheimnis und der Datenschutz. Beides auch Dinge, die doch nur dazu dienen, sich aus jeder Verantwortung zu stehlen, sollte einmal etwas daraus resultieren, wie z.B. das Geschehene.

Ich leide auch an Depressionen, wie wohl Alle, gelegentlich, nur überwiegt bei mir das bare, und für Einige vielleicht auch nur animalisch / triebhaft / schmutzig, omnipräsente Lustgefühl, auf Alles Lustige, Glatte, wahrscheinlich, ich lasse zumindest zu, dass es mein Leben dominiert. Das Leben ist zu kurz, um es zu versäumen.

Meine Mutter war etwas anders, ich erlebte auch mit, wie Depression auch dazu verführen kann, andere an sich zu binden. Für mich endete die 'Geschichte', zumindest, damit, dass ich, nach Jahren des Mit-Ertragens, irgendwann, beim dritten Wecken, extrem sauer, rüber schrie, man solle mich keinesfalls mehr wecken, bevor sie nicht gestorben sei...

Es hat ihr jedenfalls geholfen, denn sie lebte von da an noch etwa 40 Jahre, wurde dabei steinalt, er übrigens auch, und Sie hat wohl gar nie mehr vom Sterben gesprochen. Und ich hatte Ruhe, wenn ich schon einmal im Bett lag, und schlafen wollte. Zumindest in der Zeit, wo ich noch keine 'Feste' hatte...

Vom Vater gar nicht zu reden, er war mir auf ewig dankbar, dass ich meiner Mutter gelegentlich, aus Sohnes Sicht, die Art erklärte, wie Frau mit Mann umzugehen habe, um ihn so, zum Beispiel, zu ermuntern, mehr Zeit mit ihr zu verbringen.
Ernst Jacob, am 31. März 2015 um 01:49 Uhr
@Bruderer
Dass der Co-Pilot schon depressiv war ist «erwiesen», da haben Sie recht.
Hingegen, ob das finale Problem mit dem Verzicht oder mit der Einnahme einer Psychopharmaka ursächlich zusammenhängt ist völlig offen. Mit weiter herum spinnen hat das nichts zu tun. Der Ausschluss von schwerwiegender Wahrscheinlichkeit hat sehr viel mit verdrängen zu tun.
Weshalb weigern sich denn alle gegen den offenen Blick auf ursächliche Zusammenhänge? Die Öffentlichkeit darf doch wissen, in wie fern Antidepressiva aus normalen Patienten Amokläufer machen können! Die Geheimniskrämerei ist Anlass zu grosser Skepsis. Der Einsatz von Psychopharmaka bedarf einer viel grösseren Sorgfalt und Vorsicht betreffend Wirkung und Nebenwirkung.
Urs Lachenmeier, am 31. März 2015 um 09:16 Uhr
@ Lachenmeier

Wir sollten akzeptieren dass auch der Mensch schreckliches tun kann, … damit haben wir offensichtlich hier mühe …
Warum muss unbedingt ein externer (die Pharma Industrie) als „schuldige“ herbeigezerrt werden ?
All die Terroristen die auf der Welt die da und dort Bomben legen sind bestimmt nicht „Psychopharmaka (fehl) gesteuerte“ …

Es ist nicht so dass ich die Pharma Industrie a tout prix in Schutz nehmen will, im Gegenteil da läuft vieles schief, von den horrenden Preise bis auf die zu hohe Löhne fürs Management und die viele Tricks uns altes zu neuen Preise anzudrehen mittels umbenennen und umzupacken, usw.
Aber wir sollten nicht all die vorteile die die Menschheit davon gewonnen hat vergessen.

Der Co Pilot war in seinem Geist kein dienstleister, er wäre besser aufgehoben gewesen in der Forschung z.B. bei der Fa. Airbus selbst als Test Pilot oder ähnliches.
Vom Psychogramm her ein Einzelgänger der nur das fliegen über alles liebte. Eine Airline ist ein Dienstleistungsunternehmen welches Leute und Ware befördert. Dies war nicht seine Vision, nicht sein Traum, aber um fliegen zu können hat er vermutlich diesen Job angestrebt denn technisch fehlte ihm nichts dazu, nur der Mensch A.L. war nicht geeignet dazu.
Frau Carmey Bruderer, am 31. März 2015 um 13:33 Uhr
Natürlich sind Terroristen nicht Psychopharmaka-gesteuerte, aber sie 'leiden' unter demselben 'Drang', wie Depressive, sie überschätzen sich, ihre Meinung, ihre Gefühle, ihre Empfindungen, in der genau gleich übersteigerten Art, davon überzeugt, sie seien gar dazu berufen, der Menschheit - die (für solche Leute) grösstenteils nur aus oberflächlichen, gefühllosen und abgefuckten Idioten bestehe, seelen- und gefühllos, für andere, versuchen würden, sich irgendwie, möglichst profitabel durch ihr banales Leben zu schmuggeln - mit ihrem Verhalten aufzuzeigen, quasi zu belegen, dass es noch Menschen gebe, die Gefühle hätten, verletzbar seien, sich unverstanden fühlten, einsam, und so weiter, und so weiter...

Terroristen machen es einfach anders, als Depressive, sie verkriechen sich nicht in sich selbst, sie schlagen einfach zu, dort, wo sie, ihrer Meinung nach, den grössten Effekt erzielen, um ihre Botschaft rüberzubringen.

Depressive vermissen vielleicht auch, dass jemand ihnen zuhört, sie bemitleidet, bemuttert, und ihnen hilft, auf ihrem so mühsamen Weg, ihre eigentliche, vermeintliche, Bedeutungslosigkeit einfach zu akzeptieren, und falls erforderlich, mit Hilfe der Pharmabranche.

Man ist, was man für Andere ist, nicht, was man glaubt, Selber zu sein. Depression ist deshalb, zumindest für mich, einer der Auswege, vielleicht aber auch nur eine Ausrede, sich dem REALEN Leben nicht stellen zu müssen. Ein Leben, das auf Träume + Sonderwünsche halt nur selten Rücksicht nimmt.
Ernst Jacob, am 31. März 2015 um 17:23 Uhr
@Jacob. Ich gehe davon aus, dass zumindest hochintelligente und zumindest ausgesprochgen tüchtige Depressive keineswegs total unbewusst handeln und nicht schlechthin für unzurechnungsfähig erklärt werden dürfen, was bei allen Diskussionen, die wir hier führen, doch das Problem des Radikalbösen in den Mittelgrund rückt. Gerade aus diesem Grund würde ich in diesem Fall dem Psychologisieren eine Grenze setzen. Ich nehme auch an, dass zwischen Ihnen und dem nunmehr weltweit diskutierten Fall eines Höchstverdächtigen letztlich Welten liegen. Ich begreife sehr gut, dass sich in Blogs und Leserbriefen Depressive zur Zeit outen, sogar von einer Kampagne gegen Depressive sprechen. Das Depressive war in diesem Fall nur eine die Tat mit ermöglichende Bedingung, mit grösster Wahrscheinlichkeit aber nicht die Ursache der Tat. Noch sehr gut fand ich zu diesem Thema einen Kommentar von Eugen Sorg in der Basler Zeitung, mutmasslich heute, ev. gestern.
Pirmin Meier, am 31. März 2015 um 18:54 Uhr
Keineswegs, meine Mutter war, als Beispiel, auch alles Andere als unzurechnungsfähig, nur weil sie gelegentlich etwas 'mühsam' war. Und aufgrund ihrer Geschichte konnte ihr sehr gut nachfühlen, es hätte mich wohl genau so 'angesch....', hätte ich mein Leben damit versäumen müssen, als Neugeborene in einen beginnenden Krieg geboren zu werden, und als junge Frau die Krisenjahre durchzuleben - allein schon das, als spätere Ehefrau eines Gewerblers, und Mutter, in einer Zeit, als junge und intelligente Frauen bereits frei über ihre Zukunft verfügen konnten...

Sie hat, nach dem Unfall-Verlust ihres Verlobten, späten Ihm genommen, er, der sein Verlobte verlor, weil ennet der Grenzen etwas abging, was ihn dazu bewog, zu ihrem un seinem Schutz die geplante Verehelichung abzubrechen. In den Jahren, als Vernunft und Partnerschaft eine halt noch überlebenswichtigere Rolle spielten als blonde lange Haar und geile HighHeels.

Damit aber damit konfrontiert zu werden, wo schön es hätte sein können, wäre man nur etwas später, oder früher, auf die Welt gekommen. Verglichen mit, was einem blieb, und war es noch so nett, schön und eigentlich ganz unproblematisch angenehm, muss, z.B. für Frauen, deren Intellekt allein zu sehr viel mehr fähig gewesen wäre, tatsächlich eine etwas frustrierende Erkenntnis sein. Das machte es, zumindest mir, verständlich, und begreifbar, dass es für solche Leute, gelegentlich wirklich auch die Hilfe der Pharma-Industrie braucht.

Ich bin froh, es nicht zu sein.
Ernst Jacob, am 31. März 2015 um 19:37 Uhr
Niemand hat «das Recht» so verstanden zu werden wie er das selbst möchte....
Ich versuch's trotzdem noch einmal:
Unbestritten ist, dass es verschiedene Charaktere, Veranlagungen und Absichten gibt.
Etwas völlig anderes ist die Wirkung von Drogen, Rauschgiften und gewissen Psychopharmaka. Sie können Wahrnehmung und Verhalten verändern.
https://www.youtube.com/watch?v=4Uk4f_hMvT4
Dieses Video der ARD zeigt verschiedene konkrete Fälle wo unbescholtene Menschen unter Einwirkung von Prozac, Paxo, Paxil und anderen Antidepressiva nicht nur Selbsttötungen versuchten oder vollendeten, sondern auch andere Menschen töteten. Psychiater Prof. David Healey wies als erster den kausalen Zusammenhang von Antidepressiva und Gewalttaten nach. Unter Einfluss von Paxil ging ein 15-Jähriger in einen Laden und erschoss von hinten eine Frau, er hatte sie nicht gekannt, er hatte sie nicht beraubt, er wusste nicht was er tat.
Ein niederländisches Gerichtsgutachten stellte fest, dass Serotoninwiederaufnahmehemmer bei gewissen Personen Agressivität auslösen können. Also bevor hier jemand wiederum die Zusammenhänge von Psychopharmaka und Gewaltbereitschaft ausschliessen möchte, sollte genanntes Video aufmerksam angeschaut werden! Ich bestreite übrigens nicht, dass Psychopharmaka auch lindernd wirken können.
Urs Lachenmeier, am 31. März 2015 um 23:17 Uhr
Psychopharmaka muss überwacht und korrekt eingenommen werden. Der Patient darf nicht von sich aus noch Alkohol trinken, kiffen oder sonst was dazu mischen wie Party Drogen, LSD oder halluzinogene Pilze, dann dreht das Gehirn wirklich durch !

Also warten wir ab, nirgendwo wird mit derartiger Persistenz ermittelt wie bei Milliarden Schäden, wir hier sind an unsere grenzen gestossen.
Frau Carmey Bruderer, am 01. April 2015 um 02:02 Uhr
Sie liegen sicher richtig, Frau Bruderer, aber auch nur ein Wahnsinniger würde wohl einen Trip nehmen, und gleichzeitig einen DOWNER, wie ein Psychopharmaka, oder sonst was, was im besten Fall gegenteilige Wirkung hat. Höchstens, um so etwas runterzukommen, machte man übrigens vor 40 Jahren mit Valium, als ich noch jung und schön, und gelegentlich etwas in den Wolken war.

Kiffen wäre wohl noch ein wenig anderes, gemäss meinen Erinnerungen, es entspannt zwar schon, schaltet aber zumeist das Hirn nicht ab, im Gegenteil, und sowas kann halt, in depressiven Phasen, auch das Gegenteil dessen bewirken, was es vielleicht zu bezwecken geplant war.

Die allermeisten Jungen werden es aber auch wissen, nehm ich mal an. Und deshalb passiert ja wahrscheinlich auch nicht mehr. Aber da es ja sowieso verboten ist, offenbar von Gott gewollt, oder sonstwem, Wichtigem, spielt es ja auch keine Rolle, was es anrichtet, sind sowieso alle selber schuld, die es tun.

So zumindest ist doch der Tenor. Zumindest Aller, die saufen, oder Tabletten, nur sind die wenigstens von der Kasse bezahlt. Zum grössten Teil, wenigstens. Ich bin gar überzeugt davon, wäre Hasch legal käuflich, das Gramm würde mit Sicherheit 50 Stutz kosten. Und so, im selbst allerbesten Fall, zum Eigentor werden, für die, die vorher glaubten, es lasse sich regeln, so wie z.B. Zigarretten.

Blocher hat wahrscheinlich schon recht, sein lassen, wie es ist. Passt am Besten, für alle Beteiligten, man hat sich bereits daran gewöhnt...
Ernst Jacob, am 01. April 2015 um 04:30 Uhr
Sie haben Recht, Herr Ellenberger, aber es wurde ja bereits derart Vieles in nicht sachbezogener Weise darüber geschrieben, dass es auf unsere paar Kommentare doch auch nicht ankommt. Vielleicht hat ja das Eine, oder Andere, irgend jemanden interessiert, wenn nicht, was soll's, es ist ja schliesslich auch Wahljahr, und da wird noch viel geschrieben, und gesagt, ob es Sinn macht, oder nicht.

Wie das sozialistische Manifest, derer, die ja auch nicht wissen, von was sie reden..., und es trotzdem tun.

Damit, over and out!
Ernst Jacob, am 01. April 2015 um 12:41 Uhr
ziemlich arrogant, Herr Ellenberger!
Weshalb wollen Sie die Aufgabe der Redaktion übernehmen?
Urs Lachenmeier, am 01. April 2015 um 13:10 Uhr
Ehrlich gesagt war der Beitrag von Herrn Müller schon nach wenigen Tagen aufgrund einer doch weitgehend neuen Lage längst nicht mehr auf dem neuesten Stand, insofern war es nicht illegitim, dass die Diskussion sich teilweise selbständig machte.
Pirmin Meier, am 01. April 2015 um 13:14 Uhr
Hahaha … Herr Ellenberger, da ist schon anderes hier „neben der Spur abgelaufen“, ich verweise sie auf den untenstehenden Artikel … wo in (nur) 290 Post wir das Thema „ausgedehnt haben“, … keiner hat aber nach nur 40 Wortmeldungen schon gemeckert … allerdings hab ich’s dann auch irgend wann mal getan ! … smile


http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesellschaft/Nach-Paris-SchlappThiel-als-Mentoren-von-Pegida
Frau Carmey Bruderer, am 01. April 2015 um 13:56 Uhr
Tod auf Rezept - ein aktueller Fim auf 3sat
Antidepressiva und Beruhigungsmittel werden oft verordnet, obwohl sie fatale Nebenwirkungen haben können: Sie stehen im Verdacht, in manchen Fällen Suizidgedanken und Aggressionen auszulösen.
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=54773
Urs Lachenmeier, am 27. Oktober 2015 um 13:48 Uhr
Schon fast vergleichbar mit unserem sonstigen Verhalten, den ganzen Tag lang schaudern und empören wir uns doch darüber, wenn irgendwo ein Verbrechen geschieht, und sei es nur Einer, der irgendwo jemandem 10 Gramm Shit an der Strassenecke verkauft. Aber kein einziger Abend vergeht doch, ohne dass wir uns mindestens eine Handvoll Tote reinziehen, am TV, oder mindestens Schwerverletzte, denn was wäre doch das Leben, so ohne Spannung, Blut, und Tränen...

Und daran, dass die Pharma-Industrie sich dumm und dämlich verdient, mit potentiell tödlichen Drogen, auch daran stört sich Keiner, irgendwo muss ja schliesslich die Pensionsvorsorge-Verzinsung reinkommen. Und wäre Alles erlaubt, was es auf der Welt von NATUR aus gibt, gäbe es wohl auch nicht so viele Krimi's, die darauf basieren, dass die EINEN die Anderen jagen, und verfolgen, und Blut fliesst, und Tränen.

Gib dem Pöbel, was der Pöbel braucht, zum Glücklichsein und Wohlbefinden, und um sich BESSER zu fühlen, berglichen mit dem Rest des Packs. Aber natürlich nur so, und nur so viel, dass Du selber damit reich wirst. Das war schon bei den alten Römern so, und es wird doch sicher niemand behaupten wollen, wir seien mittlerweile intelligenter, oder gar gescheiter, geworden.

Das klare Gegenteil ist der Fall, und die Medien sorgen schon dafür, dass es so bleibt. Es geht schliesslich um Geld, um sehr viel Geld. Und Macht, und Einfluss, und Exklusivität. Weil man es sich wert ist, nehm ich mal an...

meine ich wenigstens.
Ernst Jacob, am 27. Oktober 2015 um 18:17 Uhr

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