Markus Somm, Chefredaktor der Basler Zeitung © Picasa-Google

Markus Somm, Chefredaktor der Basler Zeitung

Markus Somm Chefredaktor beim Tages-Anzeiger?

Red. / 18. Aug 2012 - Der SVP-nahe Chefredaktor der BaZ und frühere Chef-Stv. der Weltwoche soll Markus Eisenhut in der TA-Chefredaktion ersetzen

Das verlautet aus Kreisen, die dem Zürcher FDP-Nationalrat und Verleger der Basler Mediengruppe, Filippo Leutenegger, nahe stehen. Die Spekulation ist von etablierten Medien recherchiert worden.

Dementis von allen Seiten

Doch alle Beteiligten haben ausdrücklich dementiert. Erfahrungsgemäss bedeuten diese Dementis aber wenig: Solche Spekulationen werden regelmässig solange als reine Erfindung bezeichnet, bis eine Ernennung bekannt gegeben wird.

Co-Chefredaktor Eisenhut soll ersetzt werden

Dass sich an der Spitze der TA-Chefredaktion etwas tut, zeigten, bereits Anfang August Gerüchte, der Chefredaktor des «Sonntag», Patrik Müller, sei im Gespräch. Dem Vernehmen nach soll Eisenhut als Ko-Chefredaktor (neben Res Strehle) ersetzt werden, weil er kein publizistisches Profil entwickelt habe.

Patrik Müller ist Initiant des Luzerner Swiss Media Forum, das Events mit VIPs auf Wirtschaft, Politik und Medien veranstaltet. Auf Facebook und Twitter ist Müller äusserst aktiv.

Die neue Spekulation, Markus Somm könnte Ko-Chefredaktor des TA werden, weckt einerseits ungläubiges Kopfschütteln, wird aber andererseits als politisch und wirtschaftlich einleuchtende Option gesehen: Somm gehörte zur Redaktionsspitze der SVP-nahen «Weltwoche» unter Roger Köppel, bis er 2010 vom neuen Eigner Titto Tettamanti zum Chefredaktor der Basler Zeitung ernannt wurde.

Fühler der Tamedia nach Basel

Somm verfügt über enge Beziehungen zu Christoph Blocher und war daran beteiligt, dass die BaZ 2011 unter die Kontrolle von dessen Tochter Rahel Blocher kam. Unter Somm hat die BaZ markant Abonnenten verloren. Als einleuchtend sehen Beobachter, dass Tamedia-Chef Pietro Supino an Somm interessiert sein könnte. Denn mit einem TA-Chefredaktor Somm und einem Somm-Statthalter bei der BaZ käme Tamedia ihrem Ziel näher, die BaZ mit der Zeit an den «Tages-Anzeiger» zu binden.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

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16 Meinungen

Und wer hat diesen Text verfasst? Das Kürzel R.L. führt ins Blaue, .d.h. zu einer Mail-Adresse. Gerade wenn ziemlich abenteuerliche Spekulationen losgetreten werden, sollte eine Zuordnung zu einem Autor/einer Autorin möglich sein.

Danke im Voraus für die Präzisierung.
Mark Balsiger, am 18. August 2012 um 20:43 Uhr
Wir haben den Namen des Autors resp. der Autorin nicht bekannt gegeben, weil sonst ein Rückschluss auf die Quelle leichter möglich wäre.
Red., am 19. August 2012 um 09:31 Uhr
Quellenschutz ja, aber etwas tranpsarenter darf es scho sein:
Zitat «-> Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors keine"

Der Leser kann das 'qui/cui bono' ohne mehr Informationen nicht richtig einordnen. Ist es Taktik, gar eine Nebelpetrade oder soll es verunsichern? Wir schwören: Wir verraten es auch niemandem wenn der Autor offengelegt wird:-)
Tek Berhe, am 20. August 2012 um 09:00 Uhr
das hat gerade noch gefehlt. Um das Bild abzurunden fehlt nur noch Roger Köppel.
was liegt näher, als den Tagi zu meiden und das Abo zu kündigen. Die verstehen nur eine Sprache.
Günthart Peter, am 20. August 2012 um 14:35 Uhr
Es wäre nun wirklich fatal, wenn ein Somm beim Tagi zum Zug kommen sollte. Ich bin nicht Abonnent dieser Zeitung, lese aber immer mal wieder gerne eine Ausgabe durch.Ich bin zutiefst besorgt darüber, in welchem Ausmass die (Deutsch-)Schweiz nach rechts rückt und sich von SVP/AUNS usw. vereinnahmen lässt.Was wir dringend brauchen ist nicht so sehr ein linkes Gegengewicht, sondern ein (Wochen-)Blatt oder eine Tageszeitung, die überall dort eingreift, wo etwas faul ist in Staat und/oder der Gesellschaft. D.h. wo Starke und Mächtige (Politiker, Firmen, Banken) die Schwächen des «gemeinen Volkes» zu ihrem eigenen Vorteil auszunutzen versuchen.
Dass dieses Eingreifen nach rechts und links möglich ist, hat die ehemalige WELTWOCHE von ihrer Gründung an bis zu ihrer Köppelisierung immer wieder bewiesen.
Ueli Ganz
Ueli Ganz, am 20. August 2012 um 18:15 Uhr
Ich kann für uns Basler/Innen nur Beten, dass dieser Somm endlich «Leine zieht". Er, als populistischer Dobermann von Blocher, hat es geschafft die, damals unsere, LIBERALE BAZ ins Elend zu stürzen. War schliesslich auch Zweck der Sache. Wenn dieser Herr wieder zurück über den Bötzberg geht, werde ich ihm noch ein paar Blocher-(früher Basler) Leckerli mitgeben.
Markus Hofstetter, am 20. August 2012 um 18:54 Uhr
Lieber Herr Hofstetter
Das ist St. Florians-Politik: Lieber den Somm beim Tagi als hier in Basel! Ich kann diese Position zwar sehr gut verstehen, aber sie greift zu kurz! Es muss doch verhindert werden, dass dieses ständige nach Rechtsrücken der Deutschschweizer Presse weitergeht. Wir dürfen doch nicht einfach die journalistische Vielfalt verlegerischer Gewinnsucht opfern. Blicken auch Sie hinüber über den Bötzberg, denken Sie und schreiben Sie an gegen die Gefahr eines Presse-Einheitsbreis. Dafür danke ich Ihnen.
Ueli Ganz
Ueli Ganz, am 20. August 2012 um 19:08 Uhr
Guten Abend Herr Ganz
Ja.. ich gebe Ihnen Recht, es ist St. Florians-Politik. Ich habe die Hoffnung, dass wir gehen diese Herren (rechter Presse-Einheitsbrei) etwas unternehmen können, schon lange aufgegeben. Gegen die wirklichen Drahtzieher, sprich Atom-, Bank-, Chemie- und Waffenlobbyisten, haben wir 0,00 % Chancen und sind absolut Machtlos. Und wenn es nur die Presse wäre.... Schauen Sie mal ins Bundes(h)aus! Vetternwirtschaft wies es im Buche steht....
Markus Hofstetter, am 20. August 2012 um 19:23 Uhr
Ich hab' die Kündigung des Tagi-Abos Ende Juni vollzogen. Schon die letzte Abo-Erneuerung vor drei Jahren «vollbrachte» ich nur schweren Herzens. Rund 35 Jahre war ich Abonnent. Die Qualität und Unabhängigkeit liess und lässt rapide nach. Das Blatt geht Richtung Boulevard. Und jetzt soll noch Somm in die Redaktion. Die Reaktion wird dann wohl, wie in Basel, eine Abo-Kündigungswelle sein.
Urs Dietschi, am 20. August 2012 um 19:54 Uhr
Occupy Basel hat ganz aktuell eine neue Aktion gegen die abhängige und einseitige BaZ gestartet. Um ein Zeichen zu setzen gegen solche Machenschaften, im Besonderen bei der BaZ, aber auch im Allgemeinen gegen billigsten Populismus und einseitige Stimmungsmache, für unabhängige Medien in der Schweiz!
Vorerst beschränkt sich die Aktion auf Facebook: www.facebook.com/OccupyBaZ
In Kürze wird auf der dann neuen Homepage auch ein Blog dazu aufgeschaltet.
Stefan Bohren, am 20. August 2012 um 20:24 Uhr
Schon wieder dieses Gejammer um alles was nur annähernd an «Schweizer-Feind Nummer-Eins", Christoph Blocher erinnert .. !
Skandal wird laut gejault, denn nur linke Intellektuelle haben ja das recht aufs «gedruckte Wort", alle andere sollen bitte ihre Meinung unter dem Tisch wischen …

Ich sage euch allen : Es ist höchste Zeit mit diesem Kindergartengetue aufzuhören.
Markus Somm als Redaktor ?, na und, was soll’s, … wir sind doch Erwachsene Menschen die „alle“ Meinungen ertragen können.
Ausserdem haben wir schon genügend linkslastige Medien in unserem Land.

@Hans Roggwiler sagt folgenden Stuss :

… eine Gegenstrategie zu entwickeln …

… von Publi-Sektierer Köppel redigiert …

… Der Tagi als etabliertes Hoforgan der SVP,

… inhaltlich der Oberschicht, der Bahnhofstrasse-Sechseläuten-Bruderschaft und dem krankmachenden Kapitalismus verpflichtet …

….Bis hin zu Gehorsam und autoritären Strukturen, als ob es ein ‚1968‘ nie gegeben hätte. Also ein Restaurationsblatt des ‚anciene- Regime‘, so wie zu Blochers Jugendzeiten, …

...wo er im lieblosen - (Roggwiler war anscheinend dabei !) - evangelikalen Pfarrhaus aufgewachsen und somit geprägt worden ist …

...bis hin zur, von der Gegenseite, angestrebten Leibeigenschaft wie im späten Mittelalter…

Aber Hallo, sind wir im Krieg oder was ? ... die Hitze soll endlich etwas nachlassen denn die 68iger geprägte Gehirne ertragen die anscheinend nicht so gut …

Und noch etwas, weiter oben wird folgendes geschrieben :

Zitat : „…Wir haben den Namen des Autors resp. der Autorin nicht bekannt gegeben, weil sonst ein Rückschluss auf die Quelle leichter möglich wäre … „
Ah ha, Angst herrscht, da kann einer offensichtlich nicht zu seiner Äusserungen stehen !

Wir kleine „Kommentatoren“ müssen unsere Identität preisgeben, also fordern wir von den Infosperber Journalisten dasselbe, anonymisierte Artikel sollen in Zukunft nicht mehr publiziert werden dürfen … !!!
Frau Carmey Bruderer, am 21. August 2012 um 15:32 Uhr
@ Hans Roggwiler

Dieser beleidigender ton nervt und ist unfair,... muss denn immer «gegen den Mann» gespielt werden ?, … Blocher, Mörgeli und R. Köppel, diese Leute despektierlich hinzustellen als wären sie die grösste Zerstörer der Nation ...
Dasselbe „Spiel der Verunglimpfungen“ geht in Deutschland ab, dort ist die FDP von Westerwelle und Co., das Opfer.
Es scheint halt doch ein beliebter (und unausrottbarer) Zeitvertrieb der „linken“ (besser bekannt als Sozialdemokraten …), zu sein !

Als intelligenter Mensch wissen sie ganz genau welche Worte sie besser nicht gebraucht hätten !
Frau Carmey Bruderer, am 21. August 2012 um 23:32 Uhr
Frau Bruderer
diese drei Herren kennen auch kein Pardon. Die spielen auch auf die Frau und den Mann. Zum Beispiel auf Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf.
Pauschalurteile verfehlen meistens das Ziel.
Günthart Peter, am 22. August 2012 um 09:27 Uhr
Ich reagiere halt skeptisch auf (Wort) Krawallanten !
Es waren schon immer extreme Haltungen die Zwist unter den Menschen hervorbrachten, daher soll ab und zu regulativ (please cool-down …), eingewirkt werden.

Sie möchten verhindern dass Personen wie Somm an „den Drücker der Informationswelt“ kommen ? Wenn sie dies bewirken wollen sollten sie Objektive Argumente vorbringen, bestimmt aber nicht mit beleidigende und lang gezogene schimpf Paraden.

Nimmt es sie wunder für was ich einstehe ? … wenn sie das wirklich interessiert hier ein kurzer Auszug :

1. Anstand und gutes Benehmen ist für mich alles. Rasse, Herkunft, Hautfarbe alles unwichtig, nur das Benehmen einer Person (habe das Wort Benehmismus anstatt Rassismus kreiert), ist wesentlich.
2. Jeder der auf dieser Welt ist soll in erster Linie für sich selbst aufkommen. Dies bedeutet, etwas lernen und dann arbeiten. Das Schlaraffenland gibt es nicht, wir sind zu viele die alle ernährt werden müssen.
3. Wenn jemand zu „Kapital“ gekommen ist soll hingeschaut werden WIE er dazu gekommen ist. Drogen Handel und Mafiöse Tätigkeiten sowie Korruption (auch in der Politik) sollen streng geahndet und verurteilt werden.
4. Ein Unternehmer hingegen der aus dem nichts und mit eigener Kraft (Z.B.) 1000 Arbeitsplätze geschaffen hat soll respektiert werden und nicht etwa als „Reiches Schwein“ abgetan werden.
5. Banken sind Dienstleister, WIR alle haben sie so gewollt mit unsere Ansprüche, zum bespiel mit hohe Zinsen (Gewerkschaften haben damals für die Pensionskassenguthaben eine Verzinsung von 5-6 % gefordert !), also wurden die Geld Institute … erfinderisch und kreierten die beklagenswerte Papiere die keiner mehr verstand. Auch hier gilt ein „Mea culpa“, jeder von uns war doch gierig !
6. Bin für Null-Toleranz bei Littering und sonstige öffentliche Verschmutzungen. Saftige Bussen sollten (wie in Singapur) zu mehr Sauberkeit bei uns verleiten. Ich sehe nicht ein warum gesunde Menschen alles neben sich auf die Strasse fallen lassen sollten, und dafür andere (auf Steuerzahler Kosten), zwingen dieses Zeug aufzulesen.
7. Spekulation mit Rohstoffe, Lebensmittel, Bauland, Wasser, Strom sollen sofort eingedämmt und verboten werden.
8. Hohe Millionen Löhne solle es nicht mehr geben. Das Aktienrecht soll dem neu angepasst werden.
9. Wohnen soll vermehrt zur Genossenschaftlichen Aufgabe werden. Spekulanten die alte Leute aus ihren Häuser werfen und danach auf demselben Boden teuere Luxus Wohnungen erstellen sollen steuerlich so belastet werden dass es sich nicht mehr lohnt so zu handeln.
10. Und zu gutem Schluss : Die „Gier im Menschen“, soll abgebaut werden. Wie, ist mir aber auch noch nicht ganz klar denn die ist bestimmt genetisch schon verankert. Ausserdem mehr Bescheidenheit soll uns Menschen vor der rasante Ausbeutung der Erde bewahren sonst stehen wir eines Tages doch noch alle hungernd da ! In der Schule vielleicht kann langsam damit begonnen werden.
Frau Carmey Bruderer, am 22. August 2012 um 14:25 Uhr
Leute, es reicht!
Längst ist die Diskussion ins Allgemeine abgedriftet. Immer weiter hat sie sich von der Frage des droheneden Pressebreis in der Schweiz entfernt.
Bitte kehrt zum Thema zurück, oder schliesst die Debatte ab.
Danke
Ueli Ganz
Ueli Ganz, am 22. August 2012 um 15:11 Uhr
Herr Ueli Ganz hat recht ... wir sollten HIER aufhören !
Vielleicht ist es eine Anregung an die Redaktion wert eventuell ein «Leser Forum» zu öffnen und diskussions-Themen anzubieten wo wir uns dann ungestört «austoben» dürften ?! ...
Frau Carmey Bruderer, am 22. August 2012 um 15:31 Uhr

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