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Syrien, ein Krieg um Gas und Öl – wirklich?

Michael Graf / 17. Dez 2015 - Auf «Watson» beschimpfte Philipp Löpfe unseren Autor Helmut Scheben als «Putin-Troll». Auf Argumente von Scheben ging er nicht ein.

Red. Kürzlich publizierte Helmut Scheben auf Infosperber den viel beachteten Beitrag «Syrien, ein Krieg um Gas und Öl», wonach es beim Krieg in Syrien wesentlich auch um Rohstoffe geht. Der Zürcher Naturwissenschaftler Michael Graf hat die Darstellung Helmut Schebens so akribisch wie möglich überprüft.

Auf der Suche nach Russland-Propaganda

Den Artikel von Helmut Scheben auf Infosperber hat Watson wenig später ebenfalls verbreitet. Die Online-Reaktionen darauf waren überwiegend positiv. Kurz darauf publizierte Watson-Wirtschaftsredaktor Philipp Löpfe eine Replik mit dem Titel «Syrien – ein Spielball der Mächte? Wie Watson auf einen Putin-Troll hereingefallen ist». Darin bezeichnet er Helmut Scheben und verschiedene Kommentarschreiber auf Watson als «Putin-Trolls».

Nun kann es durchaus sein, dass Löpfe richtig liegt und es sich bei diesem Artikel um Russland-Propaganda handeln könnte. Allerdings wirkt Löpfes Argumentationslinie wenig überzeugend und es sind auch nach aufmerksamen Lesen von Schebens Artikel keine klaren Hinweise darauf ersichtlich.

Aus diesem Grund habe ich den Artikel von Helmut Scheben genauer unter die Lupe genommen. Da dieser sehr dicht ist, habe ich mich auf drei wichtige Behauptungen konzentriert. Ich habe Belege und Quellen in seriösen Medien, aber auch Gegenpositionen gesucht.

Behauptung 1: Katar und Saudiarabien waren Drahtzieher des Aufstands in Syrien, der Westen war in diese Pläne involviert

Helmut Scheben schreibt in seinem Artikel:

  • Doch zu diesem Zeitpunkt hatte der sogenannte arabische Frühling die Verhältnisse im Nahen Osten bereits ins Schleudern gebracht. Fest steht, dass Katar bereits 2011 begonnen hatte, einen bewaffneten Aufstand zu finanzieren, um Assad zu stürzen, und dass mindestens Grossbritannien, USA, Frankreich und die Türkei in diese Pläne eingeweiht waren und sie unterstützten.

Löpfe bestreitet dies in seiner Replik vehement. Gehen wir nun diesen Vorwürfen auf den Grund.

Der «Independent» schrieb am 13.06.2012: «Rebel fighters from the Free Syrian Army (FSA) have received weapons from the two Gulf countries (Saudi Arabia and Qatar), which were transported into Syria via Turkey with the implicit support of the country's intelligence agency, MIT, according to a Western diplomat in Ankara.» Demnach geben Quellen aus den Reihen der FSA an, mehrere Ladungen an Waffen von Golfstaaten erhalten zu haben, darunter Kalaschnikow-Sturmgewehre, Maschinengewehre und Panzerabwehrwaffen. Rebellen und westlichen Diplomatenkreisen zufolge sollen die Waffen mit Unterstützung des türkischen Geheimdiensts über die türkische Grenze nach Syrien gelangt sein. (1)

Das Wall Street Journal berichtete am 13.06.2012, der US-Geheimdienst CIA sei in verdeckte Operationen involviert und arbeite mit der Türkei, Saudi Arabien, Katar und anderen Verbündeten zusammen (2). Gemäss New York Times bewaffnete und trainierte die CIA die syrischen Rebellen (3, 4).

Im Juli 2012 meldeten der US-Fernsehsender CNN und die Nachrichtenagentur Reuters die Finanzierung der Rebellen mit rund 25 Millionen US-Dollar durch die USA (5). Zudem stellten Frankreich (6) und Grossbritannien (7) den oppositionellen Kräften nicht-tödliche militärische Unterstützung zur Verfügung. Auf Drängen von Frankreich und Grossbritannien hob die Europäische Union im Mai 2013 das Waffenembargo für die syrischen Rebellen auf (8). Dies macht deutlich, dass sie zu diesem Zeitpunkt auch mit tödlichen Waffen in den Syrien-Konflikt eingreifen wollten.

Fazit: Es handelte sich offenbar um eine koordinierte Aktion verschiedener westlicher Kräfte zusammen mit Saudi-Arabien und Katar. Diese Allianz wollte die oppositionellen Kräfte in Syrien stärken, um Assad schliesslich zu stürzen. Man nennt dies auch erzwungene Transition oder erzwungener Regimewechsel (engl. «regime change»). Inwiefern Grossbritannien und Frankreich in die Pläne, die oppositionellen Kräfte zu bewaffnen, eingeweiht waren, wird aus den angegebenen Quellen nicht deutlich. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass die beiden Länder keine Informationen über dieses Vorhaben hatten, da sie bei der Unterstützung der Rebellen involviert waren. Gegenpositionen waren für mich in seriösen Medien bislang nicht zu finden. Behauptung 1 ist nach aktuellem Stand also korrekt.

Behauptung 2: Die Türkei ist ein Transitland für Geld, Waffen und «Gotteskrieger»

Helmut Scheben schreibt in seinem Artikel:

  • Die Türkei war ab 2011 Transitland und Transportdrehscheibe, über die Waffen und Kombattanten nach Syrien eingeschleust wurden. Das wird zwar von Ankara offiziell dementiert, doch die Beweise für die Zusammenarbeit türkischer Militärs und türkischer Geheimdienstleute mit radikal-islamischen Milizen in Syrien sind erdrückend.

Bereits im Juni 2011 trafen sich gemäss «France24» Aktivisten der syrischen Opposition in Istanbul, um ihre Pläne eines Regimewechsels zu besprechen (9).

Die Türkei trainierte Dissidenten der syrischen Armee auf ihrem Territorium und eine Gruppe davon rief schliesslich unter der Aufsicht des türkischen Geheimdiensts im Juli 2011 die Geburt der Freien Syrischen Armee (FSA) aus (10). Ab spätestens Mai 2012 wurden Kämpfer der syrischen Opposition vom türkischen Geheimdienst trainiert und bewaffnet (11) . Die meist sunnitischen und teilweise islamistischen Kämpfer der FSA verbündeten sich immer stärker mit radikal-islamischen Gruppierungen (14).

Die Zersplitterung der bewaffneten Opposition wurde laut einem Bericht der Washington Post von Mitte Juni 2013 weiter vorangetrieben, da private Sponsoren aus der Golfregion begonnen hatten, gezielt Milizen im Bürgerkrieg zu unterstützen, die ihren eigenen, meist radikalen religiösen Ansichten am ehesten entsprachen (15).

Im November 2013 wurde die Islamische Front (IF) durch den Zusammenschluss verschiedener islamistischer Gruppierungen gegründet. Diese wollte auch mit der FSA kooperieren (16, 17). Am 25. August 2015 veröffentlichte die türkische Zeitung Bugün, dass angeblich Waffen und Sprengstoffe aus der Türkei an den IS geliefert worden waren. Einige Tage später wurde der Besitzer dieser Zeitung von der türkischen Polizei festgenommen (18).

Ende November 2015 rief die US-Regierung die Türkei auf, die Grenze für IS-Kämpfer zu schliessen. Ausserdem wird der Grenzübergang gemäss «Independent» für den Ölhandel der Türkei mit dem IS genutzt, wodurch dieser beträchtliche Einnahmen generiert (12, 13). In der Folge beschuldigte Russlands Präsident Putin die Türkei, den IS und Al-Qaida zu unterstützen (12).

Fazit: Auch Behauptung 2 ist somit korrekt. Allenfalls kann man bemängeln, dass es sich nicht um Beweise für die Zusammenarbeit türkischer Militärs und türkischer Geheimdienstleute mit radikal-islamischen Milizen handelt, sondern um Indizien.

Behauptung 3: Giftgas-Einsatz durch Assad könnte eine Propagandalüge des Westens sein

Das ist wohl die gravierendste Behauptung, da die US-Regierung einen Giftgas-Einsatz durch Assad als Legitimation für eine militärische Intervention in Syrien bezeichnete. So sprach Präsident Obama vom Überschreiten einer «roten Linie», sollte Machthaber Assad in Syrien Chemiewaffen einsetzen (19). Andere Staaten wie Frankreich und Grossbritannien äusserten sich auf ähnliche Weise.

Helmut Scheben schreibt in seinem Artikel:

  • Der militärische Geheimdienst «Defense Intelligence Agency» (DIA) hatte unter anderem im Juni 2013 in einem streng geheimen Papier darauf hingewiesen, dass die Al-Nusra-Front eine Abteilung zur Produktion von Sarin habe und dabei von Agenten der Türkei und Saudiarabiens unterstützt werde. Innerhalb der Geheimdienste rumorte es, denn man hatte offenbar genug Hinweise, die nahelegten, dass die ideologisch bei Al Kaida angesiedelte Al-Nusra Front den Anschlag verübt hatte, um einen Einmarsch der Amerikaner zu provozieren. Einige Geheimdienstleute entschlossen sich, gegenüber einem renommierten Journalisten wie Seymour Hersh auszupacken (The red line and the ratline. London Review of Books. April 2014).

Wir beschränken uns hier auf die Giftgasangriffe von Ghuta am 21. August 2013, da es sich wohl um den bisher schlimmsten Chemiewaffen-Einsatz im syrischen Bürgerkrieg handelt. Ein Uno-Bericht bestätigt, dass es sich tatsächlich um Boden-Boden-Raketen handelte, welche mit dem Nervengift Sarin bestückt waren. Allerdings wurde die Frage, wer für den tödlichen Einsatz verantwortlich ist, in dem Bericht ausdrücklich nicht beantwortet.

Sarin gehört zu den am meisten gefürchteten Kampfstoffen: Es ist farblos, geruchlos, geschmacklos – und laut Weltgesundheitsorganisation 26-mal tödlicher als Zyanid (20). Bereits am 26. August 2013 war für das Weisse Haus so gut wie erwiesen, dass Syriens Regime Chemiewaffen eingesetzt hatte. Präsident Obama äusserte sich folgendermassen: «Zu diesem Zeitpunkt herrschen kaum Zweifel mehr, dass das syrische Regime bei diesem Vorfall eine Chemiewaffe gegen Zivilisten einsetzte» (21). Staaten wie Frankreich, Grossbritannien, Israel und Deutschland äusserten sich ähnlich (22, 23, 24). Russland und Assad widersprachen diesen Behauptungen und verdächtigten oppositionelle Gruppen (24). Klar ist in dieser Frage, dass eine Seite nicht die Wahrheit sagt und Propaganda macht oder von den Geheimdiensten belogen wurde. Ich versuche dem nun auf den Grund zu gehen.

Der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Seymour Hersh glaubt der russischen Version. Er ist bekanntermassen regierungskritisch und hatte beispielsweise den Abu-Ghuraib-Folterskandal aufgedeckt (32). Hersh behauptet, dass es sich beim Giftgasangriff von Ghuta um eine sogenannte «False-Flag-Operation» handelte. Dieser Begriff bezeichnet eine Operation, meist des Militärs oder eines Geheimdiensts, für die durch Verschleierung der Identität und der Absichten des tatsächlichen Urhebers eine andere, dritte Partei verantwortlich gemacht wird. Der Anschlag sollte gemäss Hersh dazu dienen, die USA in den Konflikt hineinzuziehen. Gemäss seiner anonymen Quelle war die der Al-Qaida nahestehende, islamistische Al-Nusra-Front direkt für die Anschläge verantwortlich. Zudem sei auch die türkische Regierung in die Pläne involviert gewesen.

Wichtige US-amerikanische Leitmedien wie die «Washington Post» und das renommierte Magazin «New Yorker» lehnten es ab, Hershs Beitrag «Whose sarin?» zu publizieren (31). Er erschien schliesslich am 19. Dezember 2013 in der Literaturzeitschrift «London Review of Books» (28). Der «Guardian» bestritt dessen Kernaussagen in einem Meinungsbeitrag vom 22. April 2014 vehement (25, 26, 27).

Nun könnte es tatsächlich sein, dass es sich bei den Ausführungen von Hersh um pro-russische Propaganda handelt, allerdings weckt eine Studie des MIT Zweifel an der offiziellen Version der USA. Gemäss der Anfang 2014 publizierten Studie von Theodore Postol und Richard Lloyd, hatten die verwendeten Raketen eine maximale Reichweite von zwei Kilometer. Dies deutet darauf hin, dass die Raketen nicht aus einer von der syrischen Regierung kontrollierten Region abgeschossen worden sein konnten (29). Ergebnisse dieser Studie wurden in der «New York Times» erwähnt (30).

Eliot Higgins und Dan Kaszeta behaupten in einem Meinungsbeitrag in der renommierten britischen Tageszeitung «The Guardian», sie könnten die Thesen von Hersh, Postol und Lloyd widerlegen. Als wichtigsten Beweis führen sie zwei Dutzend YouTube-Videos der russisch-sprachigen Nachrichtenseite ANNA News an, welche zeigen sollen, dass syrische Regierungstruppen näher an den Oppositionsstellungen operierten als bislang angenommen (26). Allerdings wurden die Videos inzwischen alle gelöscht und der verknüpfte Account von YouTube gekündigt. Auf den Beitrag reagierte Theodore Postol mit einer weiteren umfangreichen Publikation, in welcher er Dan Kaszeta heftig angreift und ihm vorwirft, keinen einzigen Beweis für seine Behauptungen vorzubringen. Dabei publiziert er auch den E-Mail-Verkehr zwischen ihnen beiden (33).

Am 10. Dezember 2015 erklärte der türkische Oppositions-Parlamentarier Eren Erdem während einer Parlamentssitzung,

er besitze Beweismaterial, u.a. Telefonaufzeichnungen, dass die türkische Regierung involviert sei in den Schmuggel von Saringas-Komponenten und Saringas über die türkische Grenze zu Terroristen-Gruppen in Syrien (34). Eine unabhängige Einsicht in die Dokumente gab es nicht.

Fazit: Auch Behauptung 3 lässt sich durch seriöse Quellen nicht widerlegen, allerdings ist sie am stärksten umstritten. So publizierten und diskutierten nur sehr wenige als seriös geltende Medien Hershs Syrienbericht sowie die Resultate der Studie von Theodore Postol und Richard Lloyd. Dies ist insofern bemerkenswert, als es sich um eine ernstzunehmende Gegenposition zum allgemein verbreiteten Narrativ der westlichen Medien handelt. Wenn die Leitmedien nicht mehr in der Lage sind, verschiedene Narrative zuzulassen und zu debattieren, führt dies zwangsläufig zu einer verzerrten Wahrnehmung der realen Gegebenheiten.

Das Etikett «Putin-Troll» ist nicht gerechtfertigt

Auch wenn es bei Behauptung 3 unterschiedliche Ansichten gibt, so sind die Ausführungen von Helmut Scheben gut dokumentiert und durch seriöse Quellen unterlegt. Wer auf dieser Basis Helmut Scheben als Putin-Troll bezeichnet, müsste dies konsequenterweise bei jedem seriösen Journalisten tun, der über den Krieg in Syrien differenziert informieren will.

Die Herabsetzung Helmut Schebens als «Putin-Troll» erscheint diffamierend und haltlos. Philipp Löpfe müsste diese Beschimpfung zurücknehmen oder den Vorwurf konkret beweisen können. Alles andere sieht unter der derzeitigen Faktenlage sehr seltsam aus.

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Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine. Autor Michael Graf hat an der ETH im Fach Atmosphärenwissenschaften doktoriert. Gleichzeitig beobachtet er seit Längerem die Entwicklungen der Medienlandschaft. Er ist Inhaber und Geschäftsführer eines ETH-Spin-offs im Bereich Meteorologie und Data Science.

Weiterführende Informationen

Der ursprüngliche Beitrag von Helmut Scheben vom 2.12.2015
Die Replik von Philipp Löpfe vom 9.12.2015

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11 Meinungen

Helmut Scheben fügt als einer seiner Kronzeugen den Politologen Mitchell Orenstein an. Dieser war kürzlich auch auf einer ZDF-Doku über Putin zu sehen. http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2626830/Machtmensch-Putin#/beitrag/video/2626830/Machtmensch-Putin. Ich würde raten, die beiden Aussagen miteinander zu vergleichen und was Orenstein sonst noch über Putin und seine Trolls sagt. Zudem: Die Pipeline-These habe ich nie bestritten, nur was Scheben daraus fabriziert hat.

Philipp Löpfe
Philipp Löpfe, am 17. Dezember 2015 um 10:54 Uhr
Diese ZDF-«Doku» scheint mir insgesamt eine geschickt manipulierte Darstellung zu sein. Wir JournalistInnen sollten die immer raffinierter werdende Propaganda von hüben und drüben gleich kritisch analysieren.
Urs P. Gasche, am 17. Dezember 2015 um 11:57 Uhr
Die Frage, wer den hier der Troll von wem ist, sei erlaupt, Herr Löpfe...
hans läubli, am 17. Dezember 2015 um 12:58 Uhr
Typisches Troll-Verhalten ist, auf sachliche Argumente nicht einzugehen, sich nicht für haltlose Vorwürfe zu entschuldigen, und dafür gleich neuen Seitenhiebe auszuteilen...
Peter Hadorn, am 17. Dezember 2015 um 13:20 Uhr
Falls es noch Journalisten gibt, sollten sie eigentlich wissen was sie nun endlich zu tun haben. Eben – recherchieren! Also bleibe nun dran Infosperber! Zeige, dass Du kein Hasenfuss bist! Nur so kannst Du aus Deinem Dämmerzustand hinaustreten. Du kannst nur gewinnen! Gewiss – Es werden sich Politik, Geheimdienste, Medien, Universitäten sehr unangenehm bemerkbar machen. Jedoch – Wie wir es in letzter Zeit mit aller Deutlichkeit erlebt haben. Es sind Feiglinge, Marionetten

Wir alle wissen es. Herr Löpfe ist bei weitem nicht der einzige ist, der in der Schweiz der eindeutig oder subtil die USA/Nato- und Israel-Linie vertritt. Also eindeutig nicht das Wohl, die Interessen der Bevölkerung.

Gerne beteilige ich mich an einer finanziellen Mitunterstützung dieser Recherchen.

Es eilt, sonst ist es das baldige Aus von Europa – inklusive Schweiz – !

Hier nochmals die Regeln resp. 5 Gebote an die sich unsere Medien-Propagandisten/Demagogen strikte zu halten haben (Gilt genauso für die Schweiz):
http://www.neopresse.com/medien/springer-presse-solidaritaet-mit-den-vereinigten-staaten-von-amerika/
Beat Wick, am 17. Dezember 2015 um 17:44 Uhr
Ich frage mich jeweils - vielleicht naiv? - Wer vertritt in wessen Interesse welches Ziel? Dabei wird mit verdeckten Karten gespielt, werden Identitäten verschleiert und es gibt Gute und Böse. Das wird schon in frühesten Kinderspielen so vermittelt, und wir glauben unverbrüchlich daran: in der Welt gibt es Gute und Böse. Die Guten sind immer die Amis und ihre Verbündeten. Das steht wohl schon in der Bibel?
Ruth Obrist, am 19. Dezember 2015 um 00:07 Uhr
Obwohl ungläubig, ist für mich Eugen Drewermann glaubwürdig. Ganz im Gegensatz zu den Kirchen.
Eugen Drewermanns Worte sind Orientierung

STOPP RAMSTEIN 2016 – Eugen Drewermann zur Friedensbewegung STOPP Drohnenkrieg STOPP Syrien Krieg
https://www.youtube.com/watch?v=f71oxsJZvTs
Beat Wick, am 19. Dezember 2015 um 20:17 Uhr
@Gasche. Dies scheint mir eine der Hauptaufgaben von Infosperber zu sein.
Pirmin Meier, am 23. Dezember 2015 um 12:15 Uhr
Journalisten haben heute nicht mehr das Recht, andere Meinungen als haltlos oder diffamierend hinzustellen, denn sie haben ihre eigene Glaubwürdigkeit längst untergraben. Die meisten Medien bemühen sich nicht mehr um Sachlichkeit, sondern um Infotainment, denn etwas anderes als mit antiintellektueller Rhetorik ihre Halbbildung zur Schau zu stellen (Antiintellektualismus ist die Waffe der Geistesschwachen), beherrschen sie gar nicht mehr. Die Schweiz hat auch keine seriösen Tageszeitungen mehr. Es funktioniert alles nach dem Prinzip der Käuflichkeit. Wahrheit wird nach Kaufkraft definiert. Daher ist auch dieser Schlagabtausch des kontaminierten Journalistenkuchens nicht mehr als heisse Luft.
Thomas Läubli, am 25. Dezember 2015 um 17:42 Uhr
Leider hab ich den Artikel erst jetzt gesehen und meiner Meinung nach geht man hier schon mal gar nicht auf den Vorwurf betreffend des Gases ein. 2009 wurde solche ein Projekt Gas aus Katar erstmals erwähnt, der syrische Minister für Oel und Resourcen, Allaw, war sehr optimistisch über solche ein Projekt. 2010 tauchten die ersten Berichte auf, wonach nicht Syrien gegen das Projekt war, sondern die Saudis. Auch die Türkei förderte nicht nur das Projekt gas aus katar, sondern auch eine direkte Pipeline aus dem Iran, die nicht durch Syrien geführt hätte. Dann kam noch das Gerücht auf, man hätte eine Pipeline aus dem Iran, durch den Irak und Syrien in den Libanon verhindern wollen, doch die ersten Abkommen für ein solches Projekt wurden erst 2011 abgeschlossen, lange nachdem der Aufstand schon begonnen hatte. Zudem müsste das Gas im Libanon verflüssigt werden, was wiederum ein Wettbewerbsnachteil wäre. Scheint also nicht sehr plausibel zu sein, zumal zu dem Zeitpunkt auch der Irak alles andere als stabil war.
Ein paar Anmerkungen noch, was die Rebellen, die von den USA ausgebildet wurden, angeht. Dabei handelt es sich um 60(!) Rebellen, die nachher sogar noch verheizt wurden. Ein Ausschaus des Senats hat das untersucht, die Aussagen der Beteiligten sind geradezu peinlich. Was den Giftgasangriff angeht, da soll ein deutsches «Schnüffelschiff» doch ein Telefonat abgehört haben, welches aus dem Umfeld Assads (Verwandter ??? ) kam.
Thomas Sennhauser, am 24. Januar 2017 um 20:25 Uhr
Entschuldigung, die BM-14 hat eine Reichweite von 2 Km ? Und dieDIA hat die Berichte nie bestätiigt und es wäre an Hersh gelegen, die Herausgabe der Dokumente zu verlangen. Er hätte dazu nämlich ein Recht, warum nutzt er das nicht ?
Thomas Sennhauser, am 16. April 2017 um 22:26 Uhr

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