Bedroht von Ökonomisierung & Ökologisierung

 Jürgmeier © jm
Jürgmeier / 24. Nov 2014 - Ecopop gefährdet alte Freundschaften & provoziert unheimliche Verbindungen. Da kann man nicht sachlich bleiben. Ein Offener Brief.

LiebeR Andrea *

Wir beide werden nicht feiern. An diesem 30. November 2014. Und nicht zusammen trauern. Einer von uns wird Verliererin, die andere Sieger sein. Vermutlich wird dem (ungewohnten) Gewinner einer Volksabstimmung der Jubel im Hals stecken bleiben, wenn sie hört, wer mit ihm jubelt. Wahrscheinlich werden wir beide, die wir so viele Abstimmungen gemeinsam verloren haben, irgendwo verlassen an einem Tisch sitzen. Du, weil du nicht mit jenen anstossen magst, die (zum Beispiel) geschrieben haben: «Ausländer bauen Wohnungen für Ausländer. Ausländische Pfleger pflegen Ausländer. Ausländer eröffnen Geschäfte für Ausländer. Das Schneeballsystem zur Untergrabung der Schweizer Kultur. JA zu ECOPOP.» (Facebook-Eintrag) Ich, weil ich beim Satz «Es kamen nicht nur Menschen. Es kam vor allem auch Innovation.» (Christa Markwalder bei Schawinski, 10.11.2014) zusammengezuckt bin.

Es wurde viel mit Zahlen hantiert in diesem Abstimmungskampf und den anderen vorgehalten, sie beherrschten das Einmaleins nicht wirklich. Womöglich, um die immer wieder formulierte Forderung nach «Sachlichkeit» zu erfüllen. Aber wo Menschen auf Zahlen reduziert werden, sind Individuen mit Gefühlen gefährdet. Wer sagt «Die Wirtschaft braucht Zuwanderung» (Bundesrätin Simonetta Sommaruga, 20 Minuten, 30.10.2014), meint auch: Wenn wir sie nicht brauchen, sollen sie bleiben, wo sie sind – die AusländerInnen. Wer fragt «Wie viele Menschen erträgt unser Land?» (Erika Häusermann, Kantonsrätin GLP, in Abstimmungszeitung Ecopop) rückt menschliche Individuen in den Eliminierungsfokus. Denn irgendwann lautet die Frage: Wie viele Menschen erträgt die Welt?

Kostenfaktor oder ökologischer Fussabdruck

Mir wäre mehr Emotion lieber gewesen. Das Eingeständnis von Angst, Verzweiflung und Ohnmacht. Zum Beispiel. Angesichts der Komplexität gesellschaftlicher Probleme in globalisierten Welten, welche die Sehnsucht nach einfachen Lösungen weckt. Aber einfache Lösungen haben noch immer böse geendet. Die Ökonomisierung, aber auch (und das liegt uns beiden näher) die Ökologisierung von allem tendieren dazu, das menschliche (und nicht-menschliche) Individuum ausschliesslich in den Kategorien von Nützlichkeit&Belastung, als Kostenfaktor oder ökologischen Fussabdruck zu sehen.

Ein kleines Gedankenexperiment macht die Parallelität ökonomistischer beziehungsweise ökologistischer Denkfiguren deutlich. Stell‘ dir für einen Moment vor, alles wäre ganz anders – «die Wirtschaft» litte nicht unter Fachkräftemangel, sondern -überschuss, und das Ökosystem Schweiz wäre untervölkert. Die ganze «Wirtschaft» würde die Initiative unterstützen, die ihr nie lanciert hättet. Wo Systeme, Kollektive oder Gattungen dem Individuum übergeordnet werden, ist das Leben der einzelnen gefährdet. Da werden zugunsten betriebs- oder volkswirtschaftlicher Profite Menschen freigesetzt. Wird, zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts, auch schon mal die Jagdsaison eröffnet – selbst auf grundsätzlich geschützte Tiere. Wann auch auf Menschen?

Ich weiss, du wirst mir solche Zuspitzung übel nehmen. Besonders unter FreundInnen. Ginge es um eine SVP-Initiative, die Empfindlichkeiten wären, vermutlich, kleiner. Die SVP hat gelernt mit dem Vorwurf zu leben, zuweilen in Gewässern zu stochern, in denen andere braun sehen. Auch zu Recht. Wir aber wussten uns immer einig in wachstums- und kapitalismuskritischen Haltungen. Da sind gegenseitige Zuschreibungen und Distanzierungen besonders schmerzlich. Aber es genügt nicht, die Nähe zu «Eugenikern und Rassisten» pauschal von sich zu weisen (Ecopop-Geschäftsführer Andreas Thommen im Tages-Anzeiger, 12.8.2014), es muss auch reflektiert werden, ob bestimmte Denkfiguren (vor denen niemand von uns gefeit ist) nicht zumindest zweideutig sind, ins Menschenfeindliche zu kippen drohen und einem erhoffte, aber ungeliebte Gefolgschaft verschaffen. Soviel muss, gerade unter uns, gesagt werden können. Auch der Freundschaft zuliebe.

Mangel an Phantasie oder Verzweiflung

Wenn materielle Ressourcen knapp werden, gibt es (mindestens) drei Möglichkeiten: Mehr Wachstum, Reduktion von Geburtenraten&Bevölkerungszahl, bessere Verteilung (in einer Welt, in der materielle Güter und Lebenschancen gerecht verteilt wären, gäbe es, beispielsweise, keinen «Migrationsdruck»). Wenn zusätzlich ökologische Grenzen erreicht werden, bleiben das ominöse qualitative Wachstum, gerechtere Verteilung (das hiesse für uns Reduktion des materiellen Lebensstandards) und Dezimierung ungeborenen beziehungsweise geborenen Lebens. Wer von diesen Varianten ausschliesslich die Bevölkerungskarte zieht, spielt auf den Menschen. Macht ihn, am liebsten den anderen, zum Problem. Wer Wachstums- und Kapitalismuskritik betreibt, dann aber nur auf Begrenzung von Einwanderung in nationale Territorien und Förderung von Geburtenverhütung da unten im Süden kommt, will weder die Wachstumsgesellschaft noch den Kapitalismus ernsthaft überwinden, sondern Stimmen fangen.

«Unsere Bevölkerung», schreibt Ruedi Aeschbacher in der Neuen Zürcher Zeitung vom 3. November 2014, «ist zu wesentlichen Einschränkungen ihrer Lebensqualität und Bequemlichkeit nicht bereit. Wir wollen und können ihr auch nicht vorschreiben, Jahr für Jahr weniger Wohnraum, weniger Mobilität, weniger Energie, weniger Wasser, Luft und Umwelt zu ‹konsumieren›. Aufrufe zu freiwilligem Verzicht zeigen wenig Wirkung. Damit bleibt nur noch beim Bevölkerungswachstum anzusetzen. Dieses ist zu 20 Prozent ‹hausgemacht›, hauptsächlich als Folge des Geburtenüberschusses. 80% Prozent macht die Netto-Zuwanderung aus. Sie ist der grosse ‹Treiber› des Bevölkerungswachstums, nur logisch also, dass man hier ansetzt.»

Besser lässt sich (auch von GegnerInnen) nicht illustrieren, weshalb diese Initiative ergriffen worden ist. Aus Mangel an Phantasie, wie die Wachstumsgesellschaft nachhaltig überwunden werden könnte (u.a. durch Befreiung vom suchtartigen Warenkonsum, durch Entkoppelung von Erwerbsarbeit&Existenzsicherung – beides, Konsum und Arbeitsplätze um jeden Preis, steigert Produktion&Bereitstellung unnötiger umweltbelastender Güter sowie Dienstleistungen). Aus Verzweiflung darüber, dass wirklich wachstumskritische sowie ökologische Projekte zumindest vorläufig nicht mehrheitsfähig sind. Weil sie uns selbst und nicht nur anderen weh täten.

Hauptsache Erfolg

Das ist es, was mich ernsthaft enttäuscht – dass du dich mit Leuten gemein machst, die immer zur Stelle sind, wenn es gegen die anderen geht. Hauptsache endlich einmal ein Erfolg. Auch wenn hinterher nichts anders sein wird. Wenn du am nächsten Sonntag zu den SiegerInnen gehören solltest, wird dir schnell&schmerzlich klar werden – nicht die WachstumskritikerInnen, sondern die mit dem menschenfeindlichen Blick haben gewonnen. So wie ich, im umgekehrten Fall, mit denen geheult hätte, die nur dann für offene Grenzen und internationale Solidarität sind, wenn es sich rechnet.

Warum nur habt ihr diese Initiative nicht zurückgezogen?

Traurig und etwas verzweifelt, aber in alter Freundschaft

Jürgmeier

* Name geändert

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Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

keine

Weiterführende Informationen

Dossier Ecopop Pro und Contra (auf InfoSperber)

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10 Meinungen

Ich verstehe nicht, warum der Name der Adressatin geändert werden muss. Es geht hier nicht um eine persönliche Auseinandersetzung. Wer eine solche Initiative mit lanciert, verdient namentlich genannt zu werden. Die Annahme dieser Initiative würde die Schweiz nicht nur aussenpolitisch isolieren, sondern auch im Land selber Kämpfe provozieren und Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufhetzen. Wer bestimmt denn, wieviele SchauspielerInnen aus Deutschland eine neue Intendanz in Zürich mitbringen darf? Und wer sagt, dass ein neuer CEO bei Novartis mehr Recht hat hier zu sein als ein Flüchtling aus Eritrea? Ganz zu schweigen von den nirgendwo vermerkten tausenden von Sans-Papiers, die durch die Initiative kaum weniger zahlreich würden, im Gegenteil. Wer mit solchem Feuer spielt, ist bereit FreundInnen zu opfern.
Guy Krneta, am 24. November 2014 um 11:54 Uhr
Zu Kreta 11.54: Für den CEO bei Novartis wird sich vermutlich nichts ändern, weil er bzw. seine Auftraggeberin reich ist. Für den Flüchtling aus Eritrea, der bedroht ist, auch nicht. Für andere gilt dann vielleicht einmal wieder der Zustand vor 2002, vielleicht geht es aber auch so.

Der Artikel drückt jedoch einen tatsächlich unschön ausgetragenen Konflikt in einer ungewohnten Konstellation aus. Wobei er dann einseitig den Inititianten die Schuld dafür gibt (und sie selber angreift), und nicht diejenigen, welche die Probleme verursachen.

Egal wie die Abstimmung ausgeht, das Gute daran dürfte sein, dass eine längst überfällige Wachstumsdiskussion angefangen hat und nur noch ganz Unwissende oder Kurzsichtige ein «weiter wie bisher» propagieren können.
Theo Schmidt, am 24. November 2014 um 13:24 Uhr
Jürgmeier: Sie fragen «wie viele Menschen erträgt die Welt?"
Ernähren könnte sie 12 Mia. ,wenn man es richtig macht.
Ökologisch tragfähig ist sie für ca. 4 Mia.
Bei 4 Mia. begann das durch die Menschheit verursachte zusätzliche Artensterben und dieses zusätzliche Artensterben ist nun bei einer Vertausendfachung angelangt.
Selbst die Vorbildleute des WWF bräuchten 1,5 Welten.
Was ist das Resultat von Jürgmeier, wenn er beim WWF-Portal seine Lebensweise eintippt?

Solidarität

Familien-Solidarität
In der Regel gut gerät.
Jedoch in der Gemeinde Schoss
Da ist sie schon nicht mehr so gross.

Im Staat ist sie ein paar Prozent,
Nur weil man dort nicht alle kennt.
Und weltweit liegt’s in den Promillen;
Nicht jeder kann den Hunger stillen.

Das schwächste Solidarbestreben
Gilt denen, die in Zukunft leben.
Das Schlimmste muten ich und du
Drum unsern Enkelkindern zu.

Lasst uns doch zukunftsfähig leben
Und stets nach Öko-Balance streben!

Markus Zimmermann-Scheifele
Markus Zimmermann, am 24. November 2014 um 14:11 Uhr
Diese unsäglichen langen Blogbeiträge zeigen eines auf, wir alle werden zu den Verlierern gehören, weil wir nicht unvoreingenommen die Argumente anhören wollen welche nicht der eigenen Vorstellungen entsprechen und diese sofort ins Links/Rechts-Schema einordnen. Die verschiedenen Gruppen werden gegeneinander ausgespielt, was nicht zielführend ist. Shame on you Swiss People!
Da werden mindere Gefühle angesprochen, obwohl sie nicht bewiesen werden können, es ist endlich Zeit, dass abgestimmt und ausgezählt wird.
Wir befinden uns ohnehin auf der Titanic und die hat bekanntlich kein gutes Ende genommen, obwohl praktisch nur Ausländer auf der Titanic waren...... Wusste allerdings nicht, dass Rechtspopulisten auf der Titanic den Ton angegeben haben, und untergegangen ist die Mehrheit der Passagiere, ob links oder rechts tickend...!
Hören wir doch endlich auf, mit dieser Rechthaberei und in die Ecke stellen von anderen Meinungen. Der Brief von Jürg Meier ist auch keineswegs zielführend sondern nur symptomatisch.
Die Schweizerische Konkordanzdemokratie ist unter diesen Umständen ohnehin am Ende angelangt, nicht erst seit gestern! Sic transit gloria Helvetia!
Beda Düggelin, am 24. November 2014 um 17:47 Uhr
@jürgmeier. Noch ein Gedankenexperiment: Sollte bei Annahme von Ecopop nur ein Bruchteil der von Wachstumsapologeten vorhergesagten Wirkung auf Wohlstand und Wohlfahrt eintreffen, wäre das grosse Kofferpacken in den Reihen jener Propheten eine logische Folge. Wer Wachstum zuoberst auf der Prioritätenliste hat müsste folgerichtig dem Wachstum folgen; die Auswanderungsquote stiege, mit mindestens zwei Konsequenzen: Wir hätten auf bequeme Weise einen Teil jener Menschen vom Hals, mit den Jörg einen möglichen Sieg nicht feiern möchte. Und eine höhere Auswanderungsquote lässt Platz für andere Menschen, aller Voraussicht nach solchen, die nicht zu den Treibern von Zuwachsraten zählen.
Nur ist das mit Gedankenexperimenten so eine Sache, da ihnen bei Realisierung die Gefahr innewohnt ungeahnte Dynamiken zu entwickeln, an die niemand zuvor gedacht hat. Auch deshalb steht auf meinem Stimmzettel ein Nein.
Georges Kübler, am 24. November 2014 um 17:57 Uhr
"Wieviele Menschen erträgt die Welt?» war vor 60 Jahren Bedingung der Möglichkeit breitflächiger Forschungsprogramme betr. Geburtenkontrolle, zwar ein unmenschlich tönendes Wort, vgl. noch das Storm-Gedicht über nicht sterilisierte u. nicht bei Geburt «reduzierte» Katzen, als er am Ende fragte: «Was fang ich an mit 56 Katzen?» Storm, hervorragender und humaner Schriftsteller, dazu Religionskritiker, konnte dieses Problem mit rein kreativen Ideen nicht lösen. Dass die Ecopop-Gegner die These vertreten, Abtreibungen und Geburtenkontrolle usw. würden die Probleme nicht lösen, stellt erstaunlicherweise eine Annäherung an das dar, was die katholische Kirche schon immer gelehrt hat, aber kaum im Sinne, die Gläubigen müssten möglichst viele Kinder haben, etwa um andere Konfessionen zu überholen. Einerseits kannte der Katholizismus keine Heiratspflicht, liess auch unverheirateten Frauen, etwa zur Epoche der Beginen, eine sinnvolle vollgültige Lebensgestaltung zu, wollte mit der Forderung nach «Keuschheit» durchaus unverantwortliche Fortpflanzung, die man sich nicht leisten könne, verhindern usw., was alles in alten Beichtspiegeln nachzulesen ist. Ich glaube indes nicht, dass die Nein-Propaganda mit Andeutungen in dieser Richtung so was meint. Sowieso sind wohl kaum die Methoden der kath. Kirche gemeint, bloss gewisse Argumentationen werden übernommen. Ein Grundirrtum liegt ferner in einem supponierten Menschenrecht auf Einwanderung und Abschieben der Lösungen an den Staat.
Pirmin Meier, am 24. November 2014 um 18:57 Uhr
Sie blasen die ECOPOP-Abstimmung emotional furchtbar auf. Wieso soll die Schweiz - anders als viele Länder mit weniger Dichtestress - die Zuwanderung nicht selbständig regeln? Wollen Sie alle Leute willkommen heissen, umarmen, die Lust haben, in die Schweiz einzureisen? Bleiben Sie auf dem Boden der Realität und drücken Sie nicht auf die Tränendrüsen!
Alex Schneider, am 25. November 2014 um 06:23 Uhr
@dem «einerseits» beim Beitrag Nr. 9 folgt kein «andererseits». Auf www.textatelier.com der seit vier Jahren bestehenden Autorenseite des Journalisten Walter Hess von Biberstein, steht ein grösserer Diskussionsbeitrag zu diesem Thema, u.a. mit Ausführungen von Dr. med. Thomas Binder und einer Entgegnung an ihn; im Zusammenhang mit der Minarett-Initiative werden auch grundsätzliche Fragen der direkten Demokratie erörtert. Mit Nachdruck wird auf das Buch der Infosperber-Publizisten Gasche und Guggenbühl «Wider den Wachstumswahn» von 2010 hingewiesen. Dies sollte der Ausgangspunkt einer qualifizierten Diskussion sein.
Pirmin Meier, am 25. November 2014 um 08:38 Uhr
Herr Jürgmeier schreibt: «Wer von diesen Varianten ausschliesslich die Bevölkerungskarte zieht, spielt auf den Menschen."
Ich weiss nicht, woher Herr Jürgmeier dieses «Argument» nimmt. Art. 139 unserer Bundesverfassung (Einheit der Materie) verlangt, dass eine Initiative immer eindimensional sein muss. Deshalb kann man niemals davon ausgehen, dass Initianten «ausschliesslich eine Karte ziehen.» Wie Urs P. Gasche in seinem Beitrag «Mit Ecopop gegen den Wachstumswahn» schon geschrieben hat, unterstützten die Initianten in der Vergangenheit eine grosse Anzahl grüner Anliegen. Aus «der Einheit der Materie» abzuleiten, man spiele auf den Menschen, ist schlicht und einfach irreführend und verletzend.
WErner Zumbrunn, am 25. November 2014 um 11:59 Uhr
PS. Nachträglich noch das Zitat von Theodor Storm betr. vernachlässigter Geburtenkontrolle mit ausdrücklich thematisierter Humanität. Das Gedicht endet mit der Zeile:

"O Menschlichkeit, was fang ich an mit sechsundfünzig Katzen?"
Pirmin Meier, am 27. November 2014 um 19:52 Uhr

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