Multikulti am Ende? Vier von zehn Einwohnern in New York City sind im Ausland geboren © flickr/pele

Multikulti am Ende? Vier von zehn Einwohnern in New York City sind im Ausland geboren

Zuwanderung Schweiz: Übersicht statt Nabelschau

Christian Müller / 29. Jul 2012 - Migration ist kein Problem der wirtschaftlich hochentwickelten Schweiz. Es gibt sie weltweit und es hat sie immer schon gegeben.

Der Medien-Alltag wird von den sogenannten «News» bestimmt: von den neusten Nachrichten. Vielleicht nicht jeden Tag, aber meist mehrmals wöchentlich ereignet sich etwas, das medial aufgeheizt werden kann. Zwei kurze Zeiten im Jahr allerdings zwingen die Medien, eigene Ideen zu entwickeln und aufzubereiten: die Sommerferien und die paar Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Die eine dieser beiden Zeiten ist jetzt. Und siehe da: «Der Sonntag» widmet die heutige Ausgabe (29.7.2012) schwergewichtig der Stadt und der Region Genf. Eine gute Idee und im vorliegenden Fall auch sehr gut realisiert. Es ist erfreulich, dass so etwas in der heutigen Medien-Welt noch Platz hat.

Versachlichung tut not

Auch ein anderes Thema gehört in diese Zeit, wo es statt emotional aufgeheizt in aller Sachlichkeit angegangen werden kann: die Zuwanderung. Denn es ist endlich Zeit, das Thema Zuwanderung nicht als ein «Problem der Schweiz» wahrzunehmen, sondern die Migration als Realität zu begreifen: als weltweite Realität, und dies seit Jahrtausenden. Es gab immer schon Migration, es gibt die Migration heute, und es wird sie immer geben.

Internationale Studien zeigen, dass weltweit ca. 220 Millionen Menschen pro Jahr über eine Landesgrenze hinweg migrieren. Das sind knapp 3 Prozent der Welt-Bevölkerung, Einwandernde und Auswandernde zusammengerechnet. Umgerechnet auf die Schweiz mit 8 Millionen Einwohnern wären das etwa 240'000 Einwandernde und Auswandernde, nicht weit weg von den realen Zahlen: in den letzten Jahren verzeichnete die Schweiz pro Jahr rund 140'000 Zuwandernde und um die 70'000 Auswandernde, also sogar etwas weniger als im Durchschnitt der Welt.

Es geht immer um dasselbe: um einen Arbeitsplatz

Hauptgrund für die Migration ist die Suche nach einem Arbeitsplatz. Die Migration bewegt sich deshalb vor allem Richtung Industriestaaten, auf der Weltkarte also tendenziell von Süden Richtung Norden und innerhalb Eurasiens von Osten Richtung Westen. Wer meint, vor allem europäische Länder mit einem ausgebauten Sozialsystem seien Ziel der Migration, liegt falsch. Selbst Länder mit massiven eigenen Wirtschaftsproblemen wie etwa Ägypten oder Libyen sind ausgesprochene Zuwanderungsländer für Menschen aus noch südlicheren Ländern. Die gleiche Verschiebung findet innerhalb Eurasiens statt: Gut ausgebildete Polen und Tschechen migrieren Richtung Deutschland, ukrainische Bauleute migrieren Richtung Polen und Tschechien, und die Ukraine selbst wiederum verzeichnet eine starke Zuwanderung aus den Kaukasusländern. Oder ein anderes Beispiel: Polnische und slowakische Frauen kümmern sich in Deutschland oder in der Schweiz um alte, pflegebedürftige Menschen. Die Lücke, die sie in ihrer eigenen Familie hinterlassen, wird mit einer Frau aus der Ukraine gefüllt. Der Geldstrom geht naturgemäss in die umgekehrte Richtung: Die Polin schickt Geld von der Schweiz nach Polen, die Ukrainerin schickt Geld von Polen in die Ukraine.

Die Migration ist weltweit eine Realität, mit der wir leben müssen, sagt Khalid Koser, der Chef des «Geneva Center for Security Policy» (siehe seine Rede am Europa Forum Luzern). Die Migration verbieten oder sogar mit Waffengewalt verhindern zu wollen, ist reine Illusion. Ein Grossteil der Migration ist ja auch erwünscht. Viele Wohlstandsländer suchen Arbeitskräfte für die Dreckarbeit. Welcher Westeuropäer ist bereit, die WCs auf den Autobahn-Raststätten zu putzen? Zuwanderer dagegen, die einen Job suchen, sind auch für die Übernahme einer solchen Arbeit bereit. Und heute suchen die höchstentwickelten Länder, darunter die Schweiz, sogar gut ausgebildete Fachkräfte.

Kriminelle und Arbeitsscheue?

Die Meinung, dass vor allem Arbeitsscheue migrieren, um in einem hochentwickelten Industrieland mit einem ausgebauten Sozialsystem von der staatlichen Unterstützung zu leben und daneben auf der faulen Haut zu liegen, ist ein von rechtspopulistischen Gruppierungen gerne und oft verbreitetes Ammenmärchen. Es gibt den Missbrauch, selbstverständlich, aber er ist die Ausnahme. 99 Prozent der Zuwanderer möchten im «Land ihrer Träume» arbeiten, mit Arbeit Geld verdienen und einen Teil dieses Geldes zur Linderung der Not nach Hause schicken. Das ist der Normalfall.

Auch die Schweiz kannte und kennt die Auswanderung

Oft wird vergessen, dass auch die Schweiz lange ein Auswanderungsland war. Wirtschaftliche Not, vor allem im Wallis, veranlasste Tausende, in die «Neue Welt», in die USA, nach Kanada oder nach Argentinien auszuwandern. Und dies nicht im Mittelalter, sondern vor allem im 19. Jahrhundert. Erst ab dem Jahr 1880 verzeichnete die Schweiz mehr Zuwanderer als Auswanderer. Professor Gianni d’Amato von der Universität Neuenburg hat zu diesem Thema erst vor kurzem wieder interessante Forschungsergebnisse vorgelegt (Infosperber berichtete).

Aber auch heute wandern Zehntausende jedes Jahr aus. Es sind Rückwandernde: Eingewanderte, die in ihr Heimatland zurückkehren. Es sind Junge, die aus der engen Schweiz ausbrechen wollen und ihr Glück in den USA oder in Australien suchen. Es sind Bauern, die in Frankreich oder in Neuseeland bessere Bedingungen zu finden glauben. Und es sind – mehr und mehr – auch ältere Menschen, die sich mit ihren beschränkten finanziellen Mitteln in anderen Ländern, in Spanien oder neuerdings auch auf den Philippinen, ein besseres Leben erhoffen. Auch alle diese Menschen sind – man vergisst es meistens – Teil der weltweiten Migration.

Die Netzwerke sind die Richtungsgeber

Irgendeinmal hat man es in der Schule gehört: In New York City leben mehr Italiener als in Rom. Gut 8 Prozent der Einwohner New Yorks sind Italiener. Doch warum gerade das?

Die Migration geht Richtung Wohlstand, nicht weil die Migrierenden meinen, dort nicht arbeiten zu müssen, sondern weil sie hoffen, dort Arbeit zu finden. Und sie geht dahin, wo bereits Menschen aus dem eigenen Land, Menschen gleicher Sprache und Religion, eine Arbeit gefunden haben. Die ersten Italiener in New York, die sich etablieren konnten, zogen weitere Italiener an. Eine Arbeit in einem fremden Land zu finden, ist einfacher, wenn dort schon Landsleute sind, Landsleute, die einem helfen, erste Unterkunft gewähren, den Weg zu offenen Stellen kennen und oft auch den Weg dazu weisen können. In New York City etwa hat es aufgrund dieses Meccanos besonders viele Italiener und Iren.

Die Migration wird heute sogar angeheizt – über die Medien

Wird die Migration auch wieder einmal zurückgehen, zahlenmässig, zum Beispiel aufgrund der immer stärkeren Repression innerhalb der Zuwanderungsländer? Nein, diese Aussicht besteht nicht. Im Gegenteil. Heute kann jeder Einwohner in hintersten Dorf eines zentralafrikanischen Landes am Fernsehen im Versammlungsraum – der «Dorfbeiz» gewissermassen – sehen, wie in Europa und in Amerika gelebt wird, wie die Leute hierzulande arbeiten und zu Wohlstand gekommen sind. Die Idee, selber in so ein Land auszuwandern, um eher überleben zu können, wird da auf dem (elektronischen) Silbertablett geliefert. Und dazu kommt, dass der Klimawandel und die mit Agrochemie ausgelaugten Böden immer grössere Gebiete unwirtlich werden lassen und dass das Überleben der Einheimischen in vielen Gegenden immer schwieriger wird.

Auch die Schweiz braucht die Zuwanderung

Dass die Schweizer Industrie zu wenig gut ausgebildete Fachkräfte hat, ist bekannt. Die Pharma-Industrie, um ein Beispiel zu nennen, ist nach eigenen Angaben dringend auf (gutausgebildete) Zuwanderer angewiesen. Aber auch die Bauern brauchen Zuwanderer. Welcher Schweizer ist bereit, für einen relativ bescheidenen Lohn Feldarbeit auf einem Landwirtschaftsbetrieb zu leisten? Die Polen sind es. Dass die meisten Spitäler schliessen müssten, könnten sie nicht auf ausländisches Pflegepersonal zurückgreifen, ist ebenfalls bekannt.

Doch warum haben heute viele Schweizer die Meinung, dass die Zuwanderung vor allem ein Problem sei, ja ein Übel, das massiv bekämpft werden müsse?

Die Medien leben von den «News», den Nachrichten, den Neuigkeiten. «News is, what’s different» ist die professionelle Definition von «News»: Eine Nachricht ist eine Nachricht, wenn sie sich vom Normalfall unterscheidet. In Zürich Airport landen jeden Tag mehrere hundert Flugzeuge, alle ganz normal und sicher. Eine Nachricht ist das erst, wenn eines dabei zu Bruch geht oder zumindest Schwierigkeiten hatte.

Und so ist es auch mit der Zuwanderung. Tausende von Zuwanderern kommen in die Schweiz, suchen eine Stelle, finden eine Stelle, sind glücklich, dass sie hier arbeiten können und Geld verdienen. Da aber, wo einer statt zu arbeiten die Sozialhilfe betrügt, da ist das eine «Nachricht». «News», wie die Journalisten das nennen. Und so kommt es in die Zeitung, in die Medien.

Wie also muss man mit der Zuwanderung umgehen? Was ist zu tun?

Eines vor allem: Wir müssen aufhören, die Zuwanderung als ein Schweizer Problem zu betrachten. Nur unsere Sicht der Dinge in die Diskussion einzubringen, ist realitätsfremd und kleinbürgerliche Nabelschau. Die Schweiz ist keine Insel, die sich gegen die Umwelt abschotten kann. Sie lebt mit den Anderen, und sie lebt – zu einem grossen Prozentsatz – von den Anderen. Da ist es eine Frage der Fairness, dass wir auch ein wenig für die Anderen leben.

Jeder ist betroffen

Heute ist von der Migration fast jeder betroffen, aktiv oder passiv. Auch der Autor dieser Zeilen. Er hat als Journalist Dutzende von Ländern auf allen Kontinenten intensiv bereist und sich nicht zuletzt die sozialen Verhältnisse vor Ort näher angeschaut. Und er hat selber zu helfen versucht. Er hat einer Philippinin zwanzig Jahre lang die Ausbildung finanziert, von der Einschulung weg mit 7 Jahren bis zum Erwerb des Universitätsabschlusses als Dr. med. dent, als Zahnärztin. Dann lud er die junge Frau in die Schweiz ein, um sie auch noch persönlich kennenzulernen. Hier entstand die Idee, zwei Jahre lang als professionelle Zähneputzerin, genannt «Dental Hygienist», zu arbeiten, um sich so das Geld für die Eröffnung einer eigenen Zahnarztpraxis in Manila zu verdienen. Das aber ging nicht. Eine Philippinin, auch wenn sie in ihrer Heimat die Ausbildung zum Dr. med. dent hinter sich hat, muss hier wie eine Anfängerin drei Jahre zur Schule, um als professionelle Zähneputzerin – als Dental Hygienist – angestellt werden zu können. So schützt sich die Berufsgruppe der Zahnärzte vor «billiger» Konkurrenz...

Was aber ist aus der Philippinin dann geworden? Sie arbeitet heute an einem Militärhospital in Saudi-Arabien, in dem Auswanderungsland der Philippinen schlechthin – und sie schickt, wie alle anderen auch, jeden Monat Geld nach Hause, zur Verbesserung der Lebenssituation ihrer Familie. Sie ist gläubige römisch-katholische Christin und arbeitet in einem arabischen Land, in dem die Frauen fast rechtlos sind und bis vor einem Jahr zum Beispiel nicht einmal den Pw-Führerschein machen durften.

Gescheiterte Entwicklungshilfe also?

Ist also das Experiment des Autors, im Kleinen «Hilfe zur Selbsthilfe» zu leisten, also gescheitert? Die Frage stellt sich nicht. Die Migration ist eine weltweite Realität, die es zur Kenntnis zu nehmen gilt. Und auch dieser konkrete Fall zeigt: Es gibt die Migration nicht, weil faule Leute von Anderen profitieren wollen, sondern weil arbeitswillige Menschen sich mit den Ihren zuhause solidarisch fühlen und ihnen zur Verbesserung ihrer Lebenssituation Geld nach Hause schicken wollen – unter Inkaufnahme von vielen Gefahren (man denke an die Bootsflüchtlinge), behördlichen Schikanen (man denke an die drohenden Rückschaffungen) und einem Leben in Gesellschaften, deren Kultur und Religion für sie total fremd sind. Das ist die Realität – und nicht die Schauermärchen aus den Werbe-Küchen der Rechtspopulisten, wo die Migranten pauschal als Schmarotzer beschrieben und verunglimpft werden.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Der Autor ist Schweizer Bürger mit Migrationshintergrund. Seine Vorfahren mütterlicherseits waren Hugenotten und sind im 18. Jahrhundert als politisch Verfolgte in die Schweiz geflüchtet.

Weiterführende Informationen

New York City, Schmelztiegel der Migration (Zeit-online)
Khalid Koser zum Thema internationale Migration
Forum Europa Luzern zum Thema Zuwanderung 2012
Zahlen zur Migration der Schweiz (Quelle: Bundesverwaltung)
Hilfe vor Ort ohne Einfluss auf Zuwanderung (foraus-Studie)
Schweizer Schriftsteller schreiben über Ausländer in der Schweiz
Die Schweiz: von Auswanderungs- zum Einwanderungsland (Prof. Gianni D'Amato)

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2 Meinungen

Ich denke der Schweizer hat etwas mehr zu kämpfen mit der „Einwanderung“ als andere Gebiete weil wir ein kleines Land sind. Unser Boden ist beschränkt und daher kostbar.
Wir sehen heute schon mit Besorgnis wie alles überall zugepflastert wird, MFH. werden reihenweise abgerissen um neuen Wohnungen platz zu machen, danach braucht es neue zufahrts Strassen, neue OV Anschlüsse, dann Schulen und Spitäler, und, und, und …
Wenn jährlich 140’000 neue Einwohner zu uns kommen braucht es doch zumindest 70’000 (wenn nicht mehr !) neue Wohnungen, … ja, aber wie kann es so weiter gehen ? Ich denke dies ist das Unbehagen dass uns Schweizer beschleicht. Es geht um den erhalt der Lebensqualität die langsam so verloren geht.

Dann gibt es noch das Phänomen der Pseudo-Emigranten, sprich Asylanten die nun zahlenmässig ein grösseres Problem darstellen.
Diese Leute begeben sich auf die Reise obwohl sie genau wissen (die sind ja bestens vernetzt …), dass es keine Arbeit für sie gibt; aber sie forcieren es über den lohnenden „Asylanten Status“, auch da im Wissen dass es null Chancen gibt aufgenommen zu werden … aber es gibt gratis Unterkunft, Verpflegung, Sozialhilfe und viel Zeit dazwischen bis etwas passiert, daher auch die Aussicht auf Nebenverdienste (!) …, dies alles zusammengezählt ist auch eine form von gutem und attraktiven Einkommen.

Um den beweis zu erlangen dass es so ist wie oben erwähnt, wäre folgendes Experiment zu machen, oder zumindest eine Nachricht in dieser Form zu verbreiten …: Wer ohne eine garantierte Arbeitsstelle zu uns kommt, für den gibt’s NULL & NICHTS ... auch kein Asyl. Alle würden garantiert sofort wegbleiben.
Nur Kriminelle liessen sich nicht abschrecken, aber diese würden ja nach … „getaner Arbeit“ das Land sowieso wieder verlassen ...
Frau Carmey Bruderer, am 29. Juli 2012 um 18:27 Uhr
Wie wäre es denn, wenn die Wirtschaft, die ständig so laut nach «gutquailfizierten HR", also menschlichen Ressourcen schreit, Tochterbetriebe in den Ländern aufbauen würde, wo es diese Menschen gibt? Anstatt ständig neue Leute in unser kleines Land zu holen, in dem die Enge immer drückender wird.

Wer das nicht glaubt, soll nur mal einige Tage lang morgens um 7.30 Uhr mit der Zürcher S-Bahn fahren und in Zürich eine zahlbare Wohnung suchen. Und mal zu schauen, wo in und rund um Zürich, bis an die Ränder des Kantons, überall gebaut wird. Der ganze Kanton erstickt im Verkehr, der durch die Zuwanderer kräftig angeheizt wird, und wird vom Flug- und übrigen Verkehrslärm um die Ruhe gebracht.

Klar, dass die Wirtschaftsleute und ihre Vertreter in den Parlamenten, sowie die Medien, die ja von der Wirtschaft leben, das nicht so sehen.
Daniel Nägeli, am 30. Juli 2012 um 11:12 Uhr

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