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Der Ausweis: das Original – der Mensch: die Kopie

Jürgmeier / 22. Aug 2015 - «Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen.» Schrieb Bertolt Brecht 1940/41. Da gab es noch keine WRCTS-Punkte. Ein Essay.

Eigentlich bin ich kein Morgenmuffel. Jeder Tagesanbruch ist mir ein bisschen Neujahr. Ein weisses Blatt. Ein leerer Bildschirm. Jeden Morgen die Freiheit, sich neu zu erfinden. Jeden Tag die Ungewissheit, ihn zu überleben. Die Angst, der erste Satz entspräche nicht unseren Vorstellungen. Der erste Schritt legte uns für den Rest des Tages fest. Die einen stürzen sich ins kalte Wasser. Als glaubten sie, der Schock würde sie wärmen. Die anderen schrecken immer wieder zurück. Als hofften sie, am Ende wieder im wohligen Bett zu landen. Und natürlich sind wir nicht wirklich frei. Die Erinnerung bindet uns an vergangene Tage und eingegangene Verpflichtungen. Sollten wir es einmal vergessen oder glauben, wir seien uns entkommen – irgendein Ausweis bestimmt immer, wer wir sind. Oder was. Oder was wir haben.

«Alle Billette bitte»

Im Grunde bin ich kein Morgenmuffel. Aber wenn ich schon morgens um sechs – obwohl ich mir für diese Fahrt im Grauen meist einen Klassenwechsel leiste, was ja bei der SBB mit ein paar Franken möglich ist – kein leeres Abteil, ja, kaum einen freien Sitzplatz finde, um es mir mit ZwirbelbrötliVollkorngipfelMineral gemütlich zu machen, sondern überall von AktenkoffernSockenfüssenBörsenüberblicken vertrieben werde, kann ich schon mal einigermassen brummig murmeln: «Isch da na frei?!» Freiwillig klappen die Herrli & Dämli ihre Notebooks, mit denen sie Geschäftigkeit inszenieren – ein indiskreter Blick verrät allerdings: Fun-Games – ja nicht zu. Und die munteren RentnerInnen, die ihr Anti-Aging-Programm auch nicht früh genug beginnen können, haben offensichtlich das Gefühl, sie hätten sich mit dem vergünstigten Erst-Klass-Ticket auch gleich noch einen Platz für Wanderstöcke, Faserpelzjacken und atmungsaktive Überziehhosen erstanden.

Und wenn dann noch die auf unauffällig Uniformierten ausschwärmen, um die Wagen nach Sansbillets zu durchkämmen, werde ich endgültig zickig. Ich versuche die professionellen DenunziantInnen – die auch nur ihren Job machen wie der Elektriker oder die Apothekerin von Huntsville (1) – erst zu ignorieren, bis sie mir ihre Kontrollberechtigung unübersehbar ins Gesichtsfeld drängen und mir kommunikationstrainiert zusäuseln: «Dörfedmer Ires Billet gse!» Beleidigt halte ich ihnen mein GA – betont nachlässig, ohne von den Nachrichten aus aller Welt aufzuschauen, wie eine Zigarette zwischen die bekannten zwei Finger geklemmt – so entgegen, dass sie sich bücken müssen, wenn sie das Ablaufdatum lesen wollen. Als wollte ich, kleiner Mann ganz Tell, über siebenhundert Jahre danach, die österreichischen Vögte sind längst vertrieben, noch einmal Gesslers Hut den Gruss verweigern.

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(1) «Die texanische Kleinstadt Huntsville, nördlich von Houston gelegen, hält einen traurigen Rekord. Dort werden die meisten Todesurteile in den USA vollstreckt. Fast ein Drittel der 36.000 Einwohner lebt von der Todesmaschinerie, sei es durch Arbeitsplätze in sieben Gefängnissen, den Verkauf von Produkten, die die 15.000 Insassen herstellen, oder durch einen makabren Todestourismus. Der Bürgermeister bezeichnet die Haftanstalten als ‹ökonomisch belebende Spritze›. Über 1000 Hinrichtungen wurden bisher vollstreckt, im Durchschnitt eine pro Woche...» [Informationsdienst Dritte.Welt-Tourismus Nr. 17, Dez. 1999 – www.tourismus-watch.de, 2.2.2007, neu: www.tourism-watch.de]

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Im Laufe eines zivilisierten Menschenlebens füllen sich Portemonnaies, Brieftaschen und Hängeregister mit Identitäts-, Kredit-, Konto-, Familien- und Treuekarten von Grossverteilern, Boutiquen und Sandwichbars, mit Sport- und Theaterpässen, Impf-, Versicherungs- und Fähigkeitsausweisen. Badges & Ausweise öffnen uns Türen & Tore, Bankdepots & Grenzen. Verhelfen uns zu Prozenten, Lohnklassen und Zinsen. Ausweise stecken die Felder von Sein & Haben ab. Beantworten existentielle Fragen: Wer bist du? Was bist du? Was hast du?

Ausweise beantworten die Frage «Wer bist du?»

«Was bist du eigentlich?» Die Frage, die mich seit Jahrzehnten zusammenzucken lässt. Diesmal kommt sie von einem Mann, der erstmals an einer von mir geleiteten Gesprächs- und Selbsterfahrungsgruppe für Männer teilnimmt. «Nichts», gebe ich zur Standardantwort. «Psychologe?» fragt er nach. «Nein», wiederhole ich. Zu allem, was mir im Verlauf der Jahre aufgrund meiner Tätigkeiten zugeschrieben worden ist, sage ich, mangels entsprechender Papiere, Nein. Eigentlich, beispielsweise, bin ich gar kein Lehrer. Als hätte ich Angst, der Hochstapelei bezichtigt zu werden. In diesen Zeiten der Zertifizierungswut wird jeder, die eine Tätigkeit ausübt, ohne dafür die entsprechenden Bescheinigungen vorweisen zu können, zum Hauptmann von Köpenick. Und dem ist es bekanntlich schlecht ergangen. Wir sind nicht, was wir denkenfühlentun. Wir sind, was in unseren Ausweisen steht.

Vor Jahrzehnten bin ich, in der Hoffnung, künftig auf die gefürchtete Frage eine ultimative Antwort zu haben, in die AutorInnengruppe Olten – jetzt Autorinnen und Autoren der Schweiz AdS – eingetreten und habe mich, das Kriterium «urheberrechtlicher Ansprüche gegenüber Dritten» erfüllend, bald einmal im Telefonbuch auch als «Schriftsteller» eingetragen. «Selbsternannt», spottete ein Kritiker. Mich an die Brüchigkeit selbst konstruierter Identitäten erinnernd. Natürlich half die Berufsbezeichnung «Schriftsteller» bei bezahlten Aufträgen und Lohneinstufungen selten wirklich weiter. Hätte der Master of Advanced Studies in Cultural/Gender Studies – den ich, mich dem allgemeinen Diplomierungswahn doch noch unterwerfend, 2006 erworben habe – den erwähnten Mann eher beruhigt als das lapidare «Nichts»? Nur weil ich jetzt im Besitz einer ähnlich aufgemachten Urkunde bin, wie sie die ÄrztInnen in ihrem Wartezimmer hängen haben?

Der Generalverdacht

Der gemeinen Ausweismanie zugrunde liegt der Generalverdacht, einer könnte vorgeben, eine andere zu sein. Könnte etwas tun, wozu sie nicht befähigt ist. Etwas haben wollen, was ihm nicht gehört. Sich an einem Ort aufhalten, für den ihm die Zutrittsberechtigung fehlt. Der Generalverdacht hat etwas Kränkendes. Er unterstellt in letzter Konsequenz Betrug. Zum Beispiel wenn am Postschalter der gelbe Avis-Zettel nicht genügt, um meine eigenen ZeitungenRechnungenAuftragsbestätigungen abzuholen, sondern ich auch noch beweisen muss, dass ich ich bin. An besseren Tagen stösst eine Kollegin die Frau hinter dem Panzerglas in die Seite und flüstert ihr zu, damit es der Chef im Hintergrund nicht hört: «S’isch scho in Ornig.» Er ist er. Aber meist fällt der erlösende Satz nicht, und der Beleidigte muss sich ausweisen. Je flexibler wir uns in Raum & Zeit bewegen, desto seltener steht hinter dem Schalter jemand, dieder unser Gesicht oder unseren Geruch erkennt. Und am Ende bekommt diejenige meine Liebesbriefe, der meinen Ausweis hat. Ich ist, wer meine Identitätskarte vorweist. Ohne dieses magische Ding gibt es uns nicht. Da können wir noch so lautstark und mit allen Sinnen wahrnehmbar auf unserer Existenz beharren.

Die Vorstellung, dass es der Prominenz nicht viel besser gehen könnte, hat etwas Beruhigendes & Beklemmendes zugleich. Wenn die Zeiten definitiv vorbei sind, in denen sich so eine Kaiserin oder ein König im Restaurant ohne Geldbeutel & Kreditkarte ein Zehngang-Menu servieren lassen konnte; wenn eine Ministerin nicht mehr ins Bundeshaus kommt, weil sie ihren Badge verloren hat, und der Mittelstürmer im WM-Final nicht mitspielen darf, weil er seinen Stadionpass im weit entfernten Hotel hat liegen lassen, dann ist das einerseits eingelöste Demokratie & Gleichheit, andrerseits der endgültige Sieg des Ausweises über den Menschen. Und wenn in absehbarer Zeit der biometrische Pass für alle kommt, muss sich jede & jeder bemühen, mit den eigenen Daten identisch zu bleiben. Der Ausweis wird zum Original, wir zur Kopie.

Die verausweiste Gesellschaft traut dem Zeichen mehr als der Realität, auf die es verweist. Glaubt eher den von Dritten ausgestellten Zertifikaten als der sinnlichen Wahrnehmung des tätigen Menschen. Ausweise gelten als fälschungssicher. Menschen nicht. Der Ausweis wird zum Ritterschlag, der bestätigt: Er ist, der sie vorgibt zu sein. Der Code wird zum Sesamöffnedich: Wer ihn kennt, erhält meinen Besitz. Der Ausweis befreit den Menschen vom Generalverdacht, da wolle sich eineeiner etwas erschleichen. Ohne Ausweis bin ich nur ein Scheinmeier.

Der Refugee-Bachelor

Das AlleBillettebitte verletzt meine eitle Ehrlichkeit. Was aber bewirkt das Primat des Ausweises bei Menschen, die – womöglich mit Bildern im Kopf und Spuren auf der Haut, wie wir sie nur aus Film & Fernsehen kennen – nach einem endlosen Autofährtli oder einem mehrtägigen Bootstrip von Afrika nach Lampedusa mit einem «Können Sie sich ausweisen?» empfangen werden? Sie müssen, vermeintlich in Sicherheit, den Nachweis erbringen, dass sie echte Flüchtlinge sind und sich nicht einfach nur ein Stück Gemütlichkeit abschneiden wollen. Dass sie ihr Heimatland nicht nur wegen schlechter Strassen, Mangelernährung oder irgendwelcher Katastrophen, wie sie nun mal zum Leben gehören, verlassen haben. Ohne Ausweis geraten sie unter Missbrauchsverdacht. Wird ihnen Aufenthaltserschleichung durch Identitätsverschleierung unterstellt. Da können sie ihr Elend noch so blumig schildern. Wir Belesenen wissen: Das Erfundene erscheint nicht selten glaubwürdiger als die Wahrheit. Das hat die Weltliteratur längst und schon vor Wilkomirski (2) immer wieder bewiesen.

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(2) Das 1995 erschienene Buch «Bruchstücke» des vermeintlichen KZ-Überlebenden Binjamin Wilkomirski erwies sich im Nachhinein als Fälschung des Schweizers Bruno Dössekker.

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Zur Entkräftung des Generalverdachts braucht der Mensch ein Papier, für Asylsuchende ein Beweis der Kooperationsbereitschaft. Die Empfangsorgane hätten nebst einer offiziellen Existenzbestätigung vermutlich am liebsten auch gleich noch ein schriftliches Attest der Folterknechte für ihre Verletzungen der Menschenrechte. Zu prüfen wäre allenfalls die Einführung eines World Refugee Credit Transfer and Accumulation Systems. Wer hundertachtzig WRCTS-Points (3) sammelte, erhielte den Refugee-Bachelor und damit die vorläufige Aufenthaltsgenehmigung. Mit zusätzlichen neunzig bis hundertzwanzig WRCTS-Points gäb’s den Master, der zum Asyl in sämtlichen Mitgliedsländern berechtigte. Fragt sich nur, welche Staaten ihren BürgerInnen solche WRCTS-Points gutschrieben. Und wofür? Welche Asylbehörden den Flüchtlingsbachelor anerkennen würden. Und wo der Refugee mit Master erst recht unter Betrugsverdacht geriete.

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(3) Vergleichbar mit den ECTS-Punkten im Bildungsbereich, wie sie im Rahmen der so genannten Bologna-Reform eingeführt wurden.

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Der Ausweis regelt den Zugang zu politischer Macht, wirtschaftlichen Ressourcen, Arbeits-, Liebes- und Aktienmärkten. Er schützt unsere Interessen und limitiert die Konkurrenz. Wir wollen ja nicht, dass sich jede & jeder Psychotherapeut, Rechtsanwältin oder UnternehmensberaterIn nennen kann. Natürlich war auch die in rebellischen Zeiten schon mal ausgerufene Utopie «Jeder ist eine Künstlerin» nicht ganz wörtlich zu nehmen. SchriftstellerInnen sollen auch in der Demokratie etwas ganz Besonderes bleiben. Der Ausweis macht aus Menschen Zugehörige und Aussenstehende. Er integriert und exkludiert. Und bringt den Missbrauch erst hervor. Wo der Zugang nicht beschränkt ist, kann er nicht erschlichen werden. Es ist der Ausweis, der uns in politische Heimaten und sozioökonomische Systeme integriert. Ohne ihn sind wir nichts. Das macht ihn, im Allgemeinen, so begehrt. Den Ausweis. Und zum Objekt von Fälschungsversuchen. Denn die gelungene Fälschung macht aus der Kopie ein Original.

Die Angst vor den Selbsternannten

Weshalb vergessen wir das mit den Ausweisen nicht einfach? Und lassen alle ihr Glück versuchen, wo immer sie wollen? Wieso haben wir so viel Angst vor den selbst Ernannten? Schützen uns Masterdiplome vor schlechten Schulen & Gerichten, Spitälern & Theatern, Bäckereien & Fahrradshops? Ginge es mit unserer Demokratie tatsächlich bachab, wenn alle Interessierten, unabhängig von Alter und Staatszugehörigkeit, ihre Stimme abgeben könnten? Ist die mazedonische Elektroingenieurin, die schon seit fünfzehn Jahren eidgenössische Wohnungen putzt und sich eingehend mit dem Für & Wider der neusten Verkehrsinitiative auseinandergesetzt hat, tatsächlich die schlechtere Bürgerin als ein Schweizer, der sich noch nie für Politik interessiert hat, aber aus geschäftlichen Gründen seit Jahrzehnten Mitglied einer Partei ist und ihr aus Loyalität seine Stimme gibt? Verlangen wir, blutend auf der Strasse liegend, einen Erste-Hilfe-Ausweis? Merken wir es, wenn wir in einem Bus sitzen, der von einer Frau ohne gültigen Ausweis gesteuert wird? Und wenn wir es erfahren – bekommen wir es hinterher mit der Angst zu tun? Weshalb wird eigentlich dem aufgeflogenen Scheinarzt, der während zwanzig Jahren, ohne Klagen und Diplom, PatientInnen behandelt hat, umgehend das Operieren verboten? Müssen die Hauptleute von Köpenick ihr Handwerk nicht besonders gut beherrschen? Um keinen Verdacht zu wecken und die eigenen Zweifel zu beruhigen? Während die Lizenzierten auf die selektive Bestätigung des Vorurteils, auf das Primat des Ausweises vor der Realität hoffen dürfen? Unterstellen wir – Misstraue deinem Nächsten wie dir selbst –, wenn die Menschen nicht daran gehindert würden, sie täten allealle, wozu sie gar nicht befähigt sind. Kinder in die Welt setzen, zum Beispiel. Und vor allem erziehen. Hatten die Deutschen, damals, Angst, wenn es keine Ausweispflicht für Jüdinnen & Juden, später einen Zwang, den Stern zu tragen, gegeben hätte – es wären die Falschen in Treblinka gelandet? (4) Weil die meisten Jüdinnen & Juden ihren Zuschreibungen nicht entsprachen? Haben wir Angst, ohne Ausweis bräche die oft als Chaos diffamierte Anarchie aus? Keine & keiner wüsste mehr, wo ersie hingehört? Ans Kalte Buffet oder ins KZ?

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(4) «...dass sich die Bevölkerung sehr darüber erregt hat, dass die hiesige Arztfrau (Volljüdin) keinen Judenstern zu tragen braucht. Die Jüdin nutzt dies sehr aus, indem sie oft mit der Bahn 2. Klasse nach Kassel fährt und ohne den Stern ungestört reisen kann.» [Aus einem Brief des Bürgermeisters von Immenhausen und stellvertretenden Ortsgruppenleiters der NSDAP Karl Gross an seinen Vorgesetzten zum Thema «privilegierte Mischehe», aus: Saul Friedländer: Die Jahre der Vernichtung, München: Verlag C.H. Beck, 2006]

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Zugegeben – wer einmal in einem Kino gesessen hat, in dem das Pärchen von Platz 36 und 37 in der Reihe 7 sitzt, aber, wie sich später herausstellt, Billette für die Reihe 17 hat, deshalb nach empörtem Zücken von Eintrittskarten seine Plätze dem Pärchen mit den richtigen Tickets überlassen muss, um dann seinerseits die ganze Reihe 17, die Richtung Mitte aufgeschlossen hat, bitten zu müssen, nach links und rechts zu rutschen, um endlich auf den ihren Ausweisen zugeordneten Plätzen sitzen zu können, und wer sich dann die ganze Übung noch mit sich fremden Einzelpersonen auf den Plätzen 36 und 37 in Reihe 17, beide ohne Billet, vorstellt, weiss – der Film muss ausgesprochen gut sein. Und damit wir den am nächsten Samstag um 21.00h garantiert sehen können, braucht es gültige Papiere. Ohne sie sässe, wenn wir anschliessend nach Hause kommen, wie in «Doktor Schiwago» nach der russischen Revolution, eine unbekannte Familie in unserem (dann eben nicht) grundbuchverbrieften Wohnzimmer. Ohne Ausweis wüsste am Ende keine & keiner mehr, was Oben und was Unten ist. Und das können wir, solange wir so gemütlich sitzen, doch nicht ernsthaft wollen.

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Dieser Text wurde erstmals in der Zeitschrift «entwürfe», Nr. 39, April 2007, veröffentlicht.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Weiterführende Informationen

Vom Leben mit dem falschen Pass I und II // Christof Moser (auf «Infosperber»)
Urlaub von Flüchtlingen & anderen Unbilden (auf Infosperber)
Kompetenz- und andere Hochstaplergeschichten (auf «Infosperber»)
Merkblatt für Flüchtlinge und andere Asylanten (auf «Infosperber»)
Zu einem, der sich nicht ausweisen musste (Gerd Postel; etwas zum Lachen)

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Eine Meinung

Der Satz von Bert Brecht, der gerne Plagiate machte, ist mindestens sinngemäss ein Zitat von Carl Zuckmayer aus dem «Hauptmann von Köpenick», Jahrzehnte zuvor schon ein Bühnenerfolg.
Pirmin Meier, am 23. August 2015 um 11:20 Uhr

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