Klimawandel Gletscher © ritsch-flickr-cc

Morteratschgletscher - Tafel markiert Stand der Gletscherzunge im Jahr 2000

60 Billionen Dollars für das grosse Schmelzen

Christoph Keller / 01. Sep 2017 - Schwindende Gletscher, tauender Permafrost, Bergstürze wie in Bondo, der Preis des Klimawandels: Motivation zu politischem Handeln?

Red. Christoph Keller leitet die Redak­tion Kunst&Gesell­schaft von Radio SRF2Kultur, er ist Buchautor, Lehr­beauf­trag­ter an der Zür­cher Hoch­schule der Künste und Dozent an der Schwei­zer Journa­listenschule MAZ in Luzern, zudem Moderator an regionalen, nationalen und internationalen Veranstaltungen.

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Der Grüebugletscher erstreckt sich unterhalb des Fletschhorns ob Saas Grund in den Walliser Alpen von 2850 Meter auf 3990 Meter über Meer. Und er ist, wie andere Gletscher auch, eine Gletscherruine geworden. Dort, wo vor Jahren noch Eis war, schimmert jetzt ein neuer See, man kann dem Eis beim Schmelzen zusehen. So gebrechlich ist der einst stolze Grüebugletscher geworden, dass Alpinisten davor warnen, den Eisfirn zu überqueren.

Er ist nicht allein. 2,2 Kilometer hat etwa auch der Morteratschgletscher seit Beginn der Messungen 1878 eingebüsst, mehr als ein Viertel seiner früheren Länge. Er wird vermutlich bis im Jahr 2050 ganz verschwunden sein, wenn die Erwärmung des Klimas so weitergeht. Und mit ihm, so die Berechnungen des World Glacier Monitoring Service an der Universität Zürich, verschwinden die meisten Gletscher der Alpen auch, unwiderbringlich. In den Alpen allein sind bereits 100 Gletscher weg. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, das zeigen neueste Auswertungen des Gletschervolumens der Schweizer Gletscher, werden bis Ende des Jahrhunderts auch alle anderen verschwunden sein, selbst dann, wenn die Menschheit den Ausstoss von CO2 heute auf einen Schlag stoppen würde.

Aber was sind Gletscher?

Gletscher, für sich genommen, sind zunächst einmal eine Anhäufung von Eis. Nicht irgendwelches Eis allerdings, sondern Eis, das über Jahrhunderte und Jahrtausende gewachsen ist, Ergebnis eines komplizierten, dynamischen Prozesses der Akkumulation und Metamorphose von Schnee zu Eis. So sind die Gletscher weltweit, und nicht nur in den Alpen, Archive des Klimas, aus deren Schichtungen, Wachstumskurven, Schneesedimenten, aber auch aus deren Karbongehalt oder Russbefall die Glaziologen klimatische Veränderungen der letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende herauslesen können.

Gletscher erzählen, wenn man sie mit Bohrungen analysiert, vom Ausbruch des südostasiatischen Vulkans Tambora im Jahr 1815, von der kleinen Eiszeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts, vom zunehmenden Ausstoss an CO2 in die Atmosphäre in den letzten 150 Jahren und von der sprunghaften Erwärmung in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Eingelagert in den Eisschichten trägt jeder Gletscher auch seine eigene Geschichte in sich, die schnellen wie die langsamen Wachstumsphasen, Abbrüche, Verwindungen, Verwerfungen, die langsamen Prozesse der Ablation und Sublimation.

Gletscher sind einfach da, anwesende, ruhende, manchmal auch würdevolle Zeugen der Klimageschichte.

Kein Posten in der Bilanz

Aber Gletscher sind auch Speicher von weltweit rund 70 Prozent allen Süsswassers dieses Planeten, das sind rund 30 Millionen Kubikkilometer Wasser – nicht wenig also, was da oben in den Gipfeln der Alpen ruht und auch im Himalaya, in den Anden, in Norwegen, auf Grönland.

Dennoch: Ökonomisch betrachtet sind die Gletscher irrelevant, denn ihr Verschwinden hinterlässt bis heute in keiner Buchhaltung einen Minusposten. Gletscher sind zwar in den Alpen wichtige Trinkwasservorräte, vor allem das Wallis ist vom Schmelzwasser der Gletscher abhängig. Gletscherwasser speist zudem Flüsse und Speicherseen; rund 19 Prozent der heutigen Stromproduktion in der Schweiz erfolgt mit dem Schmelzwasser der Gletscher. Fallen die Gletscher als Wasserlieferanten dereinst weg, rechnen die Experten der ETH-Wasserforschungsanstalt EAWAG allerdings nicht mit einem signifikanten Rückgang der verfügbaren Wassermenge.

Verschieben würden sich zwar, sagen Experten, die saisonalen Abflussmengen, mit mehr Hochwasser im Winter, weil mehr Regen statt Schnee fallen wird. Im Sommer hingegen werden die bis dahin neu entstandenen Gletscherseen die Aufgabe der Gletscher als Wasserspeicher erfüllen. Kein Grund zur Sorge also. Und auch der Grundwasserspiegel der Schweiz wäre nicht gefährdet, wenn es keine Gletscher mehr gäbe. Insgesamt, so eine Studie des Klimaforschers Konrad Steffen von der ETH Zürich, bedroht das Verschwinden der Gletscher die Rolle der Schweiz als «Wasserschloss Europas» nicht.

So gibt es, zumindest vonseiten der Strom- und Wasserwirtschaft, kein unmittelbares Interesse an der Weiterexistenz von Gletschern. Nicht einmal ein ästhetischer, möglicherweise auch touristischer Wert lasse sich den meisten Gletschern zusprechen. Zu weit oben, zu weit entfernt von den Wanderpfaden liegt ein Gletscher wie der Turtmanngletscher, der nur noch ein Trümmerfeld ist. Mehr Aufmerksamkeit gibt es vielleicht für den mächtigen Rhonegletscher, eventuell für den Aletschgletscher, der jährlich Zehntausende Besucher anzieht und unter dem Schutz der UNESCO steht. Aber auch hier werden – anders als in den historischen Stätten des Welterbes – keine konkreten Sicherungsmassnahmen ergriffen. Das Weltnaturerbe wird bestaunt, nicht bewahrt.

Gletscher werden in diesem Sinne nicht als Rohstoffe betrachtet, und sie gehören auch nicht zu den Gemeingütern, zu den sogenannten Allmenden. Allmende sind gemeinwirtschaftlich genutzte Güter, an denen viele partizipieren, und sie setzen – das war die grundlegende Erkenntnis der Ökonomin und Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom – konkurrierende individuelle Nutzungsinteressen der Beteiligten voraus. Erst aus diesen konkurrierenden, also auch konfliktiven Nutzungsinteressen heraus können Regeln entstehen, die verhindern, dass Allmenden übernutzt werden. Aus ihnen ergeben sich Absprachen, wie die Kosten der Nutzung und der Erhalt der Ressource geregelt werden können. Fehlt hingegen das Nutzungsinteresse, gibt es auch kein Interesse an einer gemeinwirtschaftlichen Bewahrung, und genau das ist die Situation bei den Gletschern.

Wenig Interesse

Gletscher stehen sozusagen auf gleicher Stufe mit vom Verschwinden betroffene Arten und sind so wenig geschützt wie Eisbären oder Lemuren – mit dem Unterschied, dass gefährdete Tierarten zumindest so etwas wie emotionale Reaktionen auslösen. Das Verschwinden der Gletscher vor der Haustür hingegen, das zeigen die Forschungsergebnisse des Klimapsychologen Adrian Brügger, wird als ein Phänomen betrachtet, das «weit weg» liegt und bestenfalls «als Bedrohung für die Natur und für zukünftige Generationen» empfunden wird, wie er kürzlich in einem Interview sagte. Man bedauert, man dokumentiert, man deckt die Gletscherstummel mit Planen ab, aber es gibt keine Bewegung, nicht in der Politik, nicht in der Zivilgesellschaft.

Die rapide dahinschmelzenden Gletscher teilen damit die Fatalität des sich stetig erwärmenden Klimas, die Ursache ihres Verschwindens. Das Klima steht zwar seit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 unter einem umfassenden Schutzregime, gewachsen aus der Einsicht, dass unsere Biosphäre kollabieren wird, wenn es auf der Erde mehr als anderthalb, maximal zwei Grad wärmer wird als heute. Aber trotz klaren Beschlüssen, trotz weitestgehenden Bekenntnissen, trotz Warnungen der Klimaforscher weltweit — die Reduktionsziele, welche die Länder bis heute beschlossen haben, sind weit davon entfernt, erreicht zu werden; wir steuern zurzeit auf ein Szenario zu, nach dem das Klima sich bis Ende dieses Jahrhunderts um etwa vier bis sechs Grad erwärmen wird. Und die Erwärmung würde sich auch dann fortsetzen, wenn wir heute sofort den Ausstoss aller Klimagase stoppen würden, weil die Erwärmung, die wir heute spüren, auf die Emissionen an CO2 aus früheren Jahrzehnten zurückgeht; was wir heute ausstossen, kommt potenziert obendrauf.

Globale Kosten

Im Alpenraum liegt die mittlere Temperatur bereits heute zwei Grad Celsius über dem vorindustriellen Mittel, das Doppelte der globalen Erwärmung von mindestens 0,85 Grad Celsius. Die Gletscher also sind verloren, und es ist auch kein Interesse an ihrem Fortbestehen auszumachen. Das ändert sich vielleicht erst dann, wenn man die Kosten ihres Verschwindens in groben Zügen zu beziffern versucht. Denn die Klimaerwärmung, die fast alle Gletscher im Alpenraum abschmelzen wird, führt im ebenso schnellen Takt zum Abschmelzen der Polkappen, zur rasant fortschreitenden Ausdünnung des arktischen Meereises; sie treibt das Wegschmelzen der Gletscher im Himalaya voran, in den Anden, auf Alaska, Norwegen, sie ist die Ursache für das Wegbrechen von grossen Teilen des antarktischen Eises.

Neuere Berechnungen haben ergeben, dass allein das Wegschmelzen weniger antarktischer Eisschilde den Meeresspiegel um bis zu 3,3 Meter ansteigen lassen wird. Rechnet man mit dem vollständigen Abschmelzen des grönländischen Eises, ergibt sich ein Anstieg des Meeresspiegels um 7,3 Meter. Geht man vom Abschmelzen aller Gletscher und Polarkappen welt­weit aus, errechnet sich ein Anstieg um ganze 66 Meter. Und welche Kosten dies verursachen würde, kann man sich klarmachen, wenn man die Schäden betrachtet, die der bisherige Anstieg des Meeresspiegels um global rund 20 Zentimeter schon heute schafft. Auf den flachen Südseeinseln wie Kiribati oder Fidji hat das steigende Wasser zum Verlust an fruchtbaren Böden, zur Versalzung des Grundwassers, zur Aufgabe von Dörfern geführt; die Schäden nehmen zu, von Jahr zu Jahr. Auch an der Westküste Westafrikas, im Küstenabschnitt zwischen Mauretanien und Nigeria haben Sturmfluten und die Erosion der Strände zum Verlust ganzer Ortschaften geführt. Die Touristenorte an der Petite Côte im Senegal haben herbe Verluste hinzunehmen, die Kosten gehen in die Milliarden.

Auch für die Alpenländer sind die Kosten kaum absehbar, aber bereits spürbar. Der Bergsturz in Bondo, der nur dank Investitionen von 4,5 Millionen Franken in ein Auffangbecken keine noch schlimmeren Schäden verursachte, ist nur der Anfang. Auftauender Permafrost, der Felsen nicht mehr hält oder durch Wiedergefrieren im Winter sprengt, wird zum Kostenfaktor: Wanderwege, wie der Europaweg im Wallis mit seiner langen Hängebrücke, müssen verlegt werden, Felswände müssen gesichert und überwacht, Strassen und ganze Dörfer geschützt werden. Manche werden unbewohnbar, ihre Bewohner sind die ersten inländischen Klimaflüchtlinge. Allein für 2016 beliefen sich die Schäden in der Schweiz durch Naturkatastrophen auf 300 Millionen Franken, für die Prävention werden heute schon drei Milliarden Franken pro Jahr ausgegeben.

Im Weltmassstab sind die Aussichten noch dramatischer. Städte wie New York, Los Angeles, Djakarta, Amsterdam, Shanghai, Tokio und viele andere können nur mit riesigen Infrastrukturmassnahmen vor den steigenden Fluten gerettet werden. In New York etwa werden Schutzmassnahmen gegen die steigenden Fluten nur schon für die nähere Zukunft auf 19,5 Milliarden Dollars berechnet. In Miami sind Immobilien im Wert von 3,7 Milliarden US-Dollars von den steigenden Fluten betroffen, und nicht bezifferbar ist wohl das Verschwinden ganzer Staaten, etwa von Kiribati, den Malediven, von Fidji und weiten Teilen der Marshallinseln. Noch nie in der jüngeren Menschheitsgeschichte musste das Aufgeben ganzer Staaten überhaupt errechnet werden.

Rechnete man alle Faktoren zusammen, dürfte es bis ins nächste Jahrhundert hinein sechzig Billionen Dollars – das sind sechzigtausend Milliarden Dollars – in heutiger Kaufkraft kosten, um die Folgen des Abschmelzens der Gletscher und der Polkappen zu bekämpfen. Auf diese Zahl kamen Forscher rund um Gail White­man an der Erasmus-Universität Rotterdam und der Universität Cambridge in einer Untersuchung, die bereits 2013 in Nature veröffentlicht wurde. Whiteman rechnet als eine der wenigen mit ein, dass die fortschreitende Erwärmung des Klimas beschleunigende Folgeeffekte haben wird, etwa das Auftauen des Permafrostes, was zu einer massiven Freisetzung des Klimagases Methan führen wird.

Am Ende doch ein Preis

Das Verschwinden der Gletscher hat am Ende doch einen Preis. Allerdings nicht primär im Alpenraum, in der Schweiz, wo jeder Bewohner im Schnitt 5,02 Tonnen C02 pro Jahr ausstösst, das Fünffache von dem, was für das Klima erträglich ist; und auch nicht in der eigenen Lebensspanne, sondern erst in der nächsten und übernächsten Generation, also weit weg. Dennoch hat die Erkenntnis des Klimaökonomen Nicholas Stern Bestand: es komme viel günstiger, dafür zu sorgen, dass das Eis erhalten bleibt als zu warten, bis die Katastrophe ihren Lauf genommen hat. Einzig der Schutz des Klimas führt zu nachhaltiger wirtschaftlicher Vorsorge, d.h. zu vorweggenommenem Schutz vor ansteigenden Fluten, Überschwemmungen, Erdrutschen, Murgängen und anderen klimabedingten Schäden.

Damit lassen sich zwar die Gletscher im Alpenraum (und an vielen anderen Orten) nicht mehr retten, aber ein ungetrübter Blick auf die Folgekosten liesse die Einsicht wachsen, dass es sich lohnt, immerhin einen Teil des arktischen und des antarktischen Eises zu erhalten. Für die Schäden, die so oder so zu erwarten sind, müssten Staaten und Firmen jetzt schon Rückstellungen machen, mit Einschluss der Kosten für die bevorstehenden Migrationsbewegungen aus den betroffenen Gebieten. Rund sechzigtausend Milliarden Dollars also, die geäufnet werden müssen, von den Verursachern der Klimakatastrophe, der Erdölindustrie, den Betreibern von Kohlekraftwerken, den Palmölproduzenten, die nach wie vor den Regenwald abholzen – aber auch von der Allgemeinheit, den Staaten. Milliardenschweres Vorsorgekapital, das den Klimafonds der UNO endlich mit dem notwendigen Kapital ausstatten würde, aber auch einzelstaatliche Fonds.

Das Dahinschmelzen der Gletscher könnte durchaus als Mass für die notwendige Höhe des aufzubringenden Kapitals dienen – dahingeschmolzene Kubikkilometer Eis, in Geld umgerechnet.

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Dieser Text wurde erstmals auf der Plattform «Geschichte der Gegenwart – Beiträge zur öffentlichen Debatte» publiziert.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine.

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3 Meinungen

Eindrücklich schon, aber die Alpengletscher sind tatsächlich verzichtbare Romantik. Weniger romantisch, aber genauso angesagt, sind Dürren und Überschwemmungen. Und die grosse Tragödie ist die Zerstörung der Biodiversität, also von grossen Teilen des Lebens, sowieso, und nun zusätzlich durch die Temperaturerhöhung.
Erstaunlich ist, wie lange sich die Mär hält, eine Tonne CO2 pro Kopf (oder 1,5 Tonnen, oder 2, je nach Glaubensrichtung) wären nachhaltig oder «klimaverträglich». Klimaverträglich ist auf die Dauer 0 Tonnen. Während Journalisten, Redaktoren das Publikum und sogar die zuständige Bundesrätin und ihre Kollegen und Kolleginnen noch in ihrer gefälligen 1,5-Tonnen-sind-OK Propaganda verfangen bleiben, sind die Klimaforscher schon einen Schritt weiter. Sie phantasieren auf höchstem Niveau über Minus-Gigatonen, weil, wenn wir so weitermachen — damit haben die Forscher recht —, eigentlich demnächst negative Emissionen angemessen wären.
Möglich wären bestenenfalls schnelle Emissionsreduktionen, bis eben auf Null, aber auch nur, wenn die Menschheit sich von der schädlichen Idee der Freiwilligkeit in diesem Bereich verabschiedet und harte internationale Realpolitik das gängige selbstgefällige Wischiwaschi ersetzt, Paris inklusive.
Vielleicht realisiert die junge Generation noch rechtzeitig, wie sehr sie verarscht wird, oder die Alten kapieren, dass sie genauso verarscht werden, und sie produzieren dann bitte mal einen heilsamen Wutausbruch. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Peter Vogelsanger, am 01. September 2017 um 15:52 Uhr
"Bergstürze wie in Bondo, der Preis des Klimawandels». Nur weil die Bundesrätin dies erzählt hat, ist es noch lange kein Fakt. Von der wirklichen Fachleuten hat das keiner so bestätigt.
Tim Meier, am 02. September 2017 um 21:59 Uhr
genau, geologen meinen, dass der klimwandel eine untergeordnete rolle bei diesem bergsturz spielt, im gegenteil sogar, dass der klimawanderl sogar beiträgt, dass bergstürze unterhalb 2500 m weniger oft vorkommen, dass es v.a. klate winter sind, die die flesen instabil machen. abgesehen geschah der grösste bergsturz der schweiz vor dem modernen klimawandel, nämlich vor mehr als 200 jahren. es ist nicht alles klimwandel wenn sich etwas aussergewöhnliches geschieht. da erwarte ich von infosperber schon mehr...
frank müller, am 04. September 2017 um 14:06 Uhr

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