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Das Kopftuch oder: der Reiz der Verhüllung © Aye Tasci

Kopftuch: Die Kunst der Verhüllung

Robert Ruoff /  Aye Tasci, tief gläubige Türkin, trägt kein Kopftuch aber entdeckt seinen Reiz. «Spiegel Online» berichtet darüber.

Aye Tasci (28) ist Absolventin der berühmten Folkwang Universität der Künste. Sie ist tief gläubige muslimische Türkin, lebt seit sieben Jahren in Deutschland und trägt kein Kopftuch. So wurde sie immer wieder gefragt, warum sie denn keines trage.

Tascis Antwort ist wunderschön. Sie findet sich in ihrer Diplomarbeit «Caprasik – Verwickelt». «Spiegel Online» berichtet darüber, auch mit einer Fotostrecke:

«Tasci hat türkische Frauen mit traditionellen Tüchern fotografiert, Musliminen mit madonnenhafter Anmut, im Profil, die Gesichter sind kaum zu erkennen, der Fokus liegt auf dem Kopftuch.

Ästhetisch sieht das zwar aus. Aber was bitte ist an solchen Bildern neu? Ist das Kopftuch nicht ein alter Hut? Wer will noch etwas darüber hören nach all dem Streit darüber, nach Sarrazins Spruch über «Kopftuchmädchen»?
Tascis Bilder locken auf neue Pfade – weil sie leise und eindringlich den Betrachter um etwas bitten: einen Blick hinter die Kopftuch-Kulisse zu werfen.»

Mehr Bilder von Aye Tasci finden sich übrigens auf ihrer eigenen Website: www.ayetasci.de


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