Entwicklung der täglichen BesucherInnen seit 2011 (Quartalsdurchschnitte). Quelle: Awstats © is
Entwicklung der täglichen BesucherInnen seit 2011 (Quartalsdurchschnitte). Quelle: Awstats © is

Die gemeinnützige Plattform Infosperber in Zahlen

Red. / 31. Jan 2017 - Recherchen, Analysen, Informationen und Kommentare auf Infosperber stossen weiterhin auf ein stark wachsendes Interesse.

Die «Schweizerische Stiftung zur Förderung unabhängiger Information» SSUI, die mit Spendengeldern die Informations-Zeitung Infosperber ermöglicht, informiert über das vergangene Jahr.

Infosperber will andere Medien mit Relevantem ergänzen. Das Zielpublikum sind Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sowie alle, die Ergänzendes zu den Mainstream-Medien schätzen.

Das Fernsehen informiert vorwiegend über das, was Einschaltquoten bringt. Grosse Zeitungen leiden an sinkenden Inserateeinnahmen. Deshalb locken sie Inserenten mit irreführender PR im redaktionellen Teil und in Beilagen, die vom redaktionellen Teil kaum zu unterscheiden sind. Infosperber will diese grossen Medien nicht konkurrenzieren, sondern sie ergänzen. Unsere Internet-Zeitung setzt sich zum Ziel, allein nach gesellschaftlicher oder politischer Relevanz zu gewichten. Sie fokussiert auf vergessene Zusammenhänge und vernachlässigte Perspektiven. Die Plattform pflegt auch die notwendige, jedoch kaum mehr existierende konkrete Medienkritik.

Im vergangenen März feierte Infosperber das 5-Jahr-Jubiläum mit einem öffentlichen Benefiz-Anlass in Bern zum Thema «Was Medien gerne verschweigen». Rund 240 Personen nahmen daran teil.

Unsere Leserinnen und Leser

Die gemeinnützige Stiftung SSUI verfügt über keine Mittel für Marketing und Werbung. Trotzdem wurden im Laufe der Jahre immer mehr Interessierte auf Infosperber aufmerksam und haben auch den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonniert.

Die täglichen User-Zahlen sind kontinuierlich gestiegen (siehe Grafik oben). Bei den «Usern» zählen die sogenannten «Sitzungen»: LeserInnen zählen doppelt, wenn sie mehrmals täglich Infosperber konsultieren.

«Unique User» pro Monat

Dagegen zeigt die folgende Grafik die Entwicklung seit 2013 der sogenannten «Unique User» pro Monat (entspricht etwa den Zahlen von Google-Analytics).

Die «Unique User» stiegen im Jahr 2016 im Vergleich zu 2015 um 58 Prozent auf täglich 3086. Grafik im Grossformat hier

Seitenaufrufe pro Tag

Die folgenden Grafik zeigt die Zahl der Seiten, die im Durchschnitt jeden Tag aufgerufen wurden:

Quelle: Awstats, Quartalsdurchschnitte. Grafik im Grossformat hier.

Abonnentinnen und Abonnenten des täglichen oder wöchentlichen Newsletter

Die Zahl der täglich versandten Newsletter stieg von 6300 auf über 6900, die Zahl der wöchentlichen Newsletter von 3800 auf 5600.

Die «Gefällt mir»-Einträge für die Infosperber-Facebook-Seite insgesamt erreichten Ende 2016 3925 (plus 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Unsere Finanzen

Die Ausgaben für Betrieb und Inhalt des ganzen Internet-Portals beliefen sich im Jahr 2016 auf 174'000 Franken. 95 Prozent der Einnahmen stammten aus Spenden, vielen Kleinspenden und einigen grösseren Spenden. Die restlichen 5 Prozent der Einnahmen brachten die Werbe-Banner.

Die Arbeit der Redaktion erfolgt zu einem schönen Teil unbezahlt. Eine Produzentin mit Teilzeitpensum erhält einen normalen Lohn. Vollständig ehrenamtlich setzen sich eine Buchhalterin, ein Grafiker, ein IT-Spezialist sowie Übersetzer aus dem Französischen und Englischen ins Deutsche für Infosperber ein.

Eine Bereicherung sind die Cartoons, die Karikaturist Patrick Chappatte unserer gemeinnützigen Stiftung kostenlos zur Verfügung stellt.

Unsere Inhalte

Inhaltlich blieb die Plattform Infosperber ihrem Zweck stets treu, die grossen Medien mit relevanten Informationen zu ergänzen. Die Zusammensetzung der Journalistinnen und Journalisten, alle mit Fachwissen in unterschiedlichen Bereichen, führte zu folgenden inhaltlichen Schwerpunkten: Demokratie-Diskussion, Grundrechte, Syrien, Irak, Flüchtlinge/Migration, Finanz und Wirtschaftskrise, Energie und Verkehrspolitik, Sozialpolitik, Wachstums- und Gesundheitspolitik sowie nicht zuletzt Medienkritik.

Infosperber steht allen Journalistinnen und Journalisten offen, welche sich mit der publizistischen Ausrichtung identifizieren und das Handwerk des redaktionellen Schreibens beherrschen.

Impressum

Über uns

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Die «Schweizerische Stiftung zur Förderung unabhängiger Information» SSUI ermöglicht mit Spenden die Internet-Zeitung Infosperber.

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Einzahlungsschein anfordern: kontakt@infosperber.ch (Postadresse angeben!)

2 Meinungen

Weil's zum Wesen von Infosperber gehört, Dinge GENAU verstehen zu wollen: Was war da los, in Q4/2013? Ein Scoop, der mir entgangen ist? Und: 120'000 Unique User pro Monat sind zu wenig. Vielleicht mal eine Kampagne starten, von wg. jeder Newsletter-Abonnent postet einen Tag lang ausschliesslich Infosperber-Content auf seinem Facebook-Profil oder Twitter-Account? Auf dass (noch) mehr Menschen erfahren, wo man sich unabhängig, aber eben doch seriös informieren kann?
Marc Ritter, am 07. Februar 2017 um 19:32 Uhr
Der Ausreisser im 4. Quartal 2013 ist auf den kurzen Artikel «Zwei Sätze für 300 Tonnen radioaktives Wasser» (in Fukushima») vom 8. August 2013 zurückzuführen. Er wurde vor allem im 4. Quartal 2013 dank starker Verbreitung auf Social Media enorm beachtet. Bis heute haben knapp 200'000 Leserinnen und Leser diesen Artikel angeklickt. – Für alle Hinweise auf Infosperber-Beiträge in Social Media sind wir dankbar.
Urs P. Gasche, am 08. Februar 2017 um 09:33 Uhr

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