Jon Stewart am 11. Juni vor dem US-Kongress © cc

Jon Stewart ist wütend: US-Kongress lässt 9/11-Helfer im Stich

Red. / 16. Jun 2019 - Mit vielen kranken Feuerwehrleuten, Polizisten und Bauarbeitern las der frühere Satiriker den Politikern im Kongress die Leviten.

Die Luft war voll giftigem Rauch, Asbest und Staub, als die professionellen Helfer am 11. September 2001 vor und nach dem Einsturz der Wolkenkratzer des World Trade Center in New York versuchten, Menschen zu retten. Vielen wurde nicht einmal eine Atemschutzmaske mitgegeben.

Heute leiden die meisten an Lungenproblemen, viele bekamen Krebs. Mehr als 350 Feuerwehrleute und Polizisten sind seit 9/11 an den Vergiftungen gestorben. Manchen Famlien fehlte das Geld für die Beerdigung.

Der Hilfsfonds wird dieses Jahr aufgebraucht sein. Es drohen Leistungskürzungen. Einige Kongressabgeordnete argumentieren, New York City sei zuständig und nicht der Bundesstaat.

«Eine Schande für dieses Land» rief Stewart den anwesenden Parlamentsabgeordneten zu. Viele waren gar nicht erschienen, was Stewart besonders anprangerte. 16 Jahre lang hatte Stewart die Satiresendung «Daily Show» präsentiert. Sein hoch emotionaler Auftritt im Kongress findet ein enormes Echo.

Auftritt von Jon Stewart im US-Kongress am 11.6.2019:

Anschliessender Auftritt von Jon Stewart als Gast in der «Daily Show» von Trevor Noah:

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Keine

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3 Meinungen

Ganz üblicher Umgang von scheinheiligen US-Machteliten mit anständigen Bürgern.
Paul Meyer, am 16. Juni 2019 um 13:21 Uhr
Der Fernsehsatiriker Jon Stewart hat vor dem US-Kongress seiner Wut über den Umgang mit kranken 9/11-Helfern freien Lauf gelassen haben. Zu sagen ist, dass nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nicht nur Helfer erkrankt sind, sondern auch viele Bewohner in New York Lower Manhattan, durch die giftige Staubwolke, die sich damals nach dem Einsturz der zwei Wolkenkratzer ausgebreitet hatte. Aktuell sollen 10'000 Personen an Krebs erkrankt sein. Zu dieser Staubwolke kam es, weil die beiden Wolkenkratzer nach dem Abflauen der Brände, die durch den Einschlag der beiden Flugzeuge verursacht wurden, plötzlich explosionsartig im freien Fall einstürzten. Die Trümmer wurden hunderte von Meter weit fortgeschleudert und haben Gebäude in der Nähe beschädigt. Solche riesigen Explosionen sind bei Bränden nie zu beobachten, ausser es explodieren Brennstofftanks, Chemikalien, Munitionslager oder Sprengstoff.

Der deutsche Physiker Heinz Pommer hielt in Zürich schon zweimal Vorträge über den Fall des Einsturzes der drei Wolkenkratzer am 11. September 2001.

https://www.youtube.com/watch?v=bJ-hjSf3xRY

Auch Richard Gage, ein Architekt aus den USA, hielt an der Uni Zürich und in der Helferei zusammen mit dem Zürcher Uni Professor Marc Chesney, einen Vortag über die Ereignisse vom 11. September 2001. alle drei Vorträge wurden von den Medien ignoriert.

Siehe auch:
https://nypost.com/2018/08/11/nearly-10k-people-have-gotten-cancer-from-toxic-9-11-dust/
https://www.ae911truth.org/
Heinrich Frei, am 16. Juni 2019 um 21:20 Uhr
Einige Betroffene fuhren mit Hilfe von Spendern nach Kuba, wo betroffene Polizisten und Feuerwehrleute vor Ort kostenlos medizinisch behandelt wurden, weil ihnen im eigenen Land nicht geholfen worden war. Es gab dazu mal eine Doku.
Barbara Vögeli, am 18. Juni 2019 um 10:25 Uhr

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