WER STEHT HINTER INFOSPERBER
Hinter der Plattform Infosperber.ch steht die gemeinnützige «Schweizerische Stiftung zur Förderung unabhängiger Information» SSUI. Weder ein Millionär noch ein Konzern kann sie kaufen. Die Stiftung will einen unabhängigen Journalismus in der ganzen Schweiz fördern, insbesondere journalistische Recherchen von gesellschaftlicher und politischer Relevanz. Die Stiftung ist auf Spenden der interessierten Leserschaft angewiesen.
PUBLIZISTISCHE AUSRICHTUNG
1. Die Plattform steht nicht unter dem Druck von Einschaltquoten, Leserzahlen oder von finanzstarken Lobbys. Infosperber setzt sich zum Ziel, allein nach gesellschaftlicher oder politischer Relevanz zu gewichten. Die Plattform fokussiert auf vergessene Zusammenhänge und vernachlässigte Perspektiven. Sie unterläuft die PR-getriebene Information anderer Medien. Infosperber sieht, was andere übersehen.
2. Infosperber.ch bietet unabhängigen und engagierten Journalistinnen und Journalisten sowie Expertinnen und Experten eine Plattform für Recherchen, übersehene oder vernachlässigte Informationen und pointierte Kommentare. Infosperber.ch will die dominierenden Medien nicht konkurrenzieren, sondern ergänzen. Die Plattform pflegt auch die vernachlässigte Medienkritik. Es gibt keinen Pflichtstoff.
3. Infosperber fördert die interaktive Diskussion unter professionellen Journalistinnen und Journalisten. Mitglieder der Redaktion sowie Expertinnen und Experten können Beiträge von Kolleginnen und Kollegen redaktionell ergänzen. Diese Ergänzungen erscheinen unmittelbar neben dem dazu gehörenden Absatz des Artikels in einem Aufklappfenster.
4. Die Plattform ist politisch und konfessionell neutral. Sie ist unabhängig von wirtschaftlichen, politischen oder weltanschaulich-religiösen Interessen. Sie will es interessierten Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, sich dank zusätzlichen Informationen aus anderen Perspektiven eine eigene Meinung zu bilden.
5. Nachrichten, Ergänzungen, Hintergründe, Reportagen, Dossiers und Kommentare werden nach folgenden Kriterien ausgewählt und gewichtet:
• Wie relevant sind Ereignisse und Aussagen für das Funktionieren einer modernen Demokratie? Für die Rechte und Pflichten als Individuum und als Bürgerin oder Bürger?
• Wie relevant sind Ereignisse und Aussagen für die Lösung wichtiger Probleme auf internationaler, regionaler oder lokaler Ebene?
• Oder anders: Wie relevant sind Ereignisse und Aussagen für Konfliktlösungen? Für das Vermeiden sozialer Spannungen?
6. Mitarbeitende Journalistinnen und Journalisten sowie auch Expertinnen und Experten können Beiträge von Kolleginnen und Kollegen redaktionell ergänzen.
Getrennt davon können Bürgerinnen und Bürger ihre Meinungen einbringen.
7. Da Infosperber eine gemeinnützige Plattform ist, werden keine Honorar bezahlt. Spesen und Nutzungsrechte können abgegolten werden.
FREIE NUTZUNGSRECHTE
© Das Weiterverbreiten sämtlicher auf dem gemeinnützigen Portal www.infosperber.ch enthaltenen Texte ist ohne Kostenfolge erlaubt, sofern die Texte integral ohne Kürzung und mit Quellenangaben (Autor und «is» (für Infosperber) oder Autor und «Infosperber») verbreitet werden. Für das Verbreiten von gekürzten Texten ist das schriftliche Einverständnis der AutorInnen erforderlich.
Für Bilder, Grafiken, Audio- und Videobeiträge bleiben das Copyright und die Nutzungsrechte bei den Autorinnen und Autoren und Infosperber bzw. der SSUI. Bilder, Grafiken, Audio- und Videobeiträge dürfen weder kopiert noch weiter verbreitet werden.
ADRESSE
Die Stiftung SSUI als Verantwortliche des Informations-Portals Infosperber.ch hat folgende Postadresse:
SSUI, Jurablickstrasse 69, CH-3095 Spiegel b. Bern
ZITATE
«Wir haben immer mehr Medienkanäle, aber immer mehr Einheitsbrei und weniger Auswahl.»
Konservativer US-Kolumnist William Safire.
«Der öffentliche Diskurs gerät zunehmend unter den Einfluss der PR-Industrie. Akteure, die über grosse finanzielle Mittel verfügen und ganz bestimmte Interessen verfolgen, aber meist anonym bleiben, gewinnen an Definitionsmacht.»
Pietro Supino, Verleger Tamedia, im Magazin 42/2010
«Gemäss seriöser Studien sind etwa 75 Prozent des redaktionellen Inhalts von PR bestimmt, was ich nur bestätigen kann.»
Klaus J. Stöhlker im Klartext 5/09
«Die Medien sind beeinflusst bis manipuliert von immer zahlreicheren PR-Beratern und Fassadenmalern...Ein wesentlicher Teil der redaktionellen Inhalte sind mittlerweile ‚Convenience Food aus den PR-Küchen.»
Karl Lüond «Die Macht der Ehrlichkeit», Rüegger-Verlag 2010.
Die jungen, aktiven Trendsetter von morgen wenden sich von Druckmedien ab und nutzen interaktiv das Internet.»
Journalistik-Professor Klaus Meier von der Hochschule Darmstadt, NZZ 16.3.07
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