Jean Ziegler: Empört, enttäuscht und unverdrossen engagiert. © ziegler/cbertelsmann
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Jean Ziegler: Wir lassen sie verhungern

Robert Ruoff / 13. Sep 2012 - Jean Zieglers Buch zum Thema «Hunger» ist auf deutsch im Buchhandel. Es ist ein Manifest für das Menschenrecht auf Nahrung.

Jean Ziegler schreibt wie er spricht. Er schreibt vom «Sieg des Raubgesindels» und meint damit die Banken, die mit Milliarden gerettet wurden – nicht zuletzt zu Lasten von Entwicklungshilfe. Er nennt Genf die «Welthauptstadt der ‚Tigerhaie’» und meint damit die Lebensmittel-Spekulanten. Es ist ein Ziegler-Buch: Provozierender Klartext, reich an Fakten, Begegnungen und Geschichten. Das Elend ist, dass ihm das Elend in der Sache recht gibt.

Das Elend des Hungers hat wieder zugenommen im 21. Jahrhundert. Im Jahr 2009 zählte die UNO 1023 Millionen «permanent schwerst unterernährte Menschen», also über eine Milliarde. Ein Jahr später waren es ‚nur noch’ 925 Millionen. Aber zwölf Jahre früher, im Durchschnitt von 1995 – 1997, waren es deutlich weniger gewesen: 788 Millionen.

Das «Raubgesindel» treibt die Lebensmittelpreise

Die Rolle des «Raubgesindels» in dieser Geschichte scheint klar. Nach dem Zusammenbruch des Immobilienmarktes suchte das Finanzkapital neue, sichere Anlagemöglichkeiten und fand sie unter Führung der Investment- und Wertpapierbank Goldman Sachs im Lebensmittelmarkt: parallel zum zwanzig- bis dreissigfachen Wachstum der spekulativen «Investitionen» in diese Warengeschäfte stiegen die Mais- und Weizenpreise um das Dreifache – und das trieb trotz guter Ernten 150 Millionen Menschen mehr in den Hunger (Zahlen: Oxfam).

Die Politik hatte den wichtigen «Playern» auf dem Rohstoffmarkt - neben Goldman Sachs unter anderen auch die Deutsche Bank und die UBS – mit einer fundamentalen Deregulierung der Warenbörsen das Feld bereitet. Sie hat aber auch im Gefolge der Finanzkrise weltweit Tausende von Milliarden Dollar in Bankenrettung und ähnliches gesteckt – und gleichzeitig bei Entwicklung und Sozialem massiv gespart.

Ziegler beschreibt dramatische Folgen, weltweit und in Europa: Das Welternährungsprogramm musste in vielen armen Ländern die Schulspeisungen einstellen. Und 2011 in Spanien zählte man in Spanien 2.2 Millionen «permanent schwerst unterernährte» Kinder.

Empört, enttäuscht - und weiterhin engagiert

Aber Jean Ziegler ist kein Zahlenakrobat. Er war und ist engagiert und empört. Und er ist enttäuscht vom Versagen der grossen Institutionen. Er beschreibt den Kampf zwischen den Ideologen der ungezügelten Marktes im Währungsfonds IWF und in der Welthandelsorganisation WTO und den Anwälten der Hungernden im Welternährungsprogramm WFP. Es ist der Kampf darum, ob der entfesselte Markt alles bestimmt oder ob das Menschenrecht auf Nahrung mit Regulierungen durchgesetzt werden muss. Ziegler lässt an der Antwort keine Zweifel: «Die Nahrung muss als öffentliches Gut betrachtet werden.»

Weil er den Institutionen nicht mehr traut, erzählt er uns Geschichten, die uns berühren können. Geschichten über eine Tankfüllung von 50 Liter Agro-Benzin – das sogenannte «Bio»-Ethanol -, mit der wir eine Jahresration Mais für ein Kind in Mexiko verbrennen. Über die Bauern in Kolumbien oder Brasilien, die für Palmöl oder Zuckerrohr von ihrem Land vertrieben werden. Über die Kleinbauern in Ghana oder Sambia, deren Land von einer korrupten Regierung für einen Spottpreis und finanzielle Nebenleistungen an ausländische Konzerne verschachert wird. Sie haben alle eine gemeinsame Aussicht: Hunger.

Die Rekolonisierung des Südens

«Rekolonisierung» nennt Ziegler die Landnahme, bei der sich private und staatliche Unternehmen aus China, Indien, Japan, Saudi-Arabien, Belgien, Brasilien oder den USA Millionen Hektaren Land und kaum begrenzte Wasserrechte in den wenig entwickelten Ländern aneignen, für einen globalisierten Markt.

Ziegler plädiert nicht für die Abschaffung des Marktes. Die Erde kann genug Nahrungsmittel für zwölf Milliarden Menschen hervorbringen, und «Hunger» ist ein Problem der angemessenen Preise und der gerechten Verteilung. Ziegler plädiert für ein Verbot der preistreibenden Spekulation und den angemessenen internationalen Schutz des Menschenrechts auf Nahrung. Wenn wir sie nicht verhungern lassen wollen.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Weiterführende Informationen

Jean Ziegler: Wir lassen sie verhungern. C. Bertelsmann 2012. CHF 28.50 ISBN 978-3-570

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15 Meinungen

Wenn man die Angelegenheit etwas bösartig betrachten darf, erlaube ich mir zu sagen dass das grösste, dickste und räuberischste „Tigerhai“...der Mensch selbst ist !
Er rodet ganze Wälder, führt unendlich Kriege, züchtet in Gefangenschaft und in «unmenschlicher» weise andere Wesen (um sie danach zu fressen !), … vermehrt sich ungebremst, stellt Ansprüche ohne Ende, macht sich territorial breit und breiter und verdrängt somit alle andere Wesen die schon lange vor uns da waren und die auch dasselbe recht auf Leben haben wie wir ...

Hier muss angesetzt werden mein liebster Herr Ziegler, alles andere sind Details ... ich zumindest, in meinem kleinen, esse wenigstens kein Fleisch mehr, schon mal ein winziger Anfang …
Frau Carmey Bruderer, am 13. September 2012 um 12:12 Uhr
Meine Hochachtung vor Jean Ziegler. Wenn es einen Menschen gibt in der Schweiz mit dem höchstmöglichen politischen, lebendigen, gerechten und wahrheitsbezogenem Format, dann ist er es. Für mich gehört das Wirken dieses Mannes in die gleiche Reihe wie Mahatma Gandhi, Joshua, Martin Luther King, Mutter Theresa, Marshall Rosenberg, u.s.w. Er ist mir immer ein Vorbild gewesen. Das erste Buch welches ich lesen durfte von ihm war: Die Schweiz wäscht weisser. Genial recherchiert, grossartig formuliert, ich bin dankbar, dass es solche Menschen wie Jean Ziegler gibt.Ich habe die ganze Palette der misanthropischen Minderheit der Schweiz abbekommen. Vom katholischen Kinderheim mit übergriffen bis zum unter Existenzangst leidenden Vater, welcher zuweilen 3 Jobs gleichzeitig machen musste, um zu überleben, und auf Anweisung des katholischen Priesters der Michaelskirche in Basel, im Bäumlihofquartier, lernte seine Kindersöhne mit dem Ledergürtel und dem Teppichklopfer zu prügeln. Wie und warum er dies zu tun hätte, erklärte ihm der Herr Pfarrer auch sehr genau. Auch andere übergriffe blieben mir nicht erspart, es war das volle Programm. Das ich heute noch da bin, und wen wundert’s, 18 Jahre lang trotz Behinderung als Streetworker und Gründer der Projekte www.streetwork.ch, um solchen Missständen mit dem Werkzeug eines tiefen Glaubens, und der gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg entgegen zu wirken, das verdanke ich solchen Menschen wie Jean Ziegler. Darum konnte ich weitermachen und befreite meinen Geist und meine Seele von den Tätern, welche eigentlich immer einmal mehr Opfer sind als ihre Opfer, denn sie wurden noch Opfer ihrer selbst. Und wiederholten an anderen was ihnen ward angetan. Dies entschuldigt nichts, im Gegenteil, es vergrössert die ethisch/moralische Verantwortung noch, denn sie wussten ja, was ganz sicher nicht funktionieren würde. Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe, Schutz, Sicherheit und Mitgefühl, das ist der Weg der heilt. Und viele wollen lieber ihre Traumen wiederholen an neuen Opfern als eigene Heilung zu erfahren, denn Heilungsprozesse können zuweilen sehr schmerzhaft sein. Viele von diesen Menschen sind zu finden in der SVP. Und viele dieser Art von Menschen haben sich mit grosser Schuld beladen. Von Beatus Gubler für die wundervolle, grossartige Plattform Infosperber und den genialen Politiker Jean Ziegler, ein Fels in der Brandung der Verschupften, Danke, dass es euch gibt.
Beatus Gubler, am 13. April 2013 um 00:28 Uhr
@beatusgubler. Danke, spät kommt er, doch er kommt. Und die Antwort und die Geschichte berührt. Danke für die Unterstützung und beste Wünsche für den weiteren Weg.
Robert Ruoff, am 15. April 2013 um 15:05 Uhr
@beatusgubler ... So nicht Herr Gubler ! Mit Bemerkungen wie » ... auf Anweisung des katholischen Priesters» und am Schluss, ganz diskret versteckt die richtige Bombe: «... Viele von diesen Menschen sind zu finden in der SVP.» ... !
Voila’, da haben wir es wieder einmal, die subtile verbale «Manipulation von links» einer Partei, natürlich der SVP wem denn sonst, die ganze Schuld des Elends auf dieser Welt zu geben.
Bei der SP und ihrer Anhänger und gleichgeschaltete gibt es natürlich nur Gutmenschen, Saubermänner und Engel.
Dort sind nur solche mit spitzer Feder angesiedelt die keiner Fliege etwas antun, „nur ab und zu ein bisschen“ Anprangern, Beschuldigen, Verleumden, Verklagen, und am Schluss gerne auch (siehe Fall Mörgeli), ruinieren.
Nein dort gibt es keine Teufel !
Ich sagen hingegen, DORT sind die wahren Aufwiegler, Aufrührer, Giftspeier der Nation zu finden sind.
Am 1. Mai werden wir wieder ein schönes Beispiel von diesem vorbildlichem Volk bekommen, … da bin ich mir sicher.

Übrigens ich selbst bin in KEINER Partei, hasse aber jegliches mieses unfaires Verhalten !
Frau Carmey Bruderer, am 22. April 2013 um 17:46 Uhr
Herr Bruderer, Leiden Sie an einem Stockholm-Syndrom? Was gewesen ist das ist gewesen, und muss auf den Tisch. Finito verdrängen und so tun als wäre nichts gewesen. Derjenige der den Gürtel schwang, hat der SVP viel Geld gespendet, es ist also verifizierbar was ich sage. Es gibt Bankdaten, Belege, u.s.w. Da ist nichts gelogen, das ist erlebt und Beobachtet, es ist Zeugnis, wo leben Sie denn, sind Sie blind? Oder macht ihre Wut sie Blind, weil sie selber solches durchmachen mussten? Gehen Sie zu einem Priester, einem lieben Freund oder guten Therapeuten, wenn Sie so reagieren auf diese Zeilen, brauchen Sie Hilfe, Sie sind in Not. Alles Gute wünsche ich Ihnen.
Beatus Gubler, am 22. April 2013 um 20:52 Uhr
@beatusgubler Herr Gubler ! Genau diesen Styl und Äusserungsart ist das was ich so liebe und schätze ! Anständiger Umgang mit andere (gleichberechtigte) Meinungen, Worte die nicht «auf den Mann spielen", sachliches diskutieren und stichhaltige Argumente. Bravo, mein Kompliment an sie, mehr brauche ich nicht zu sagen.
Mit freundlichen grüsse !
Frau Carmey Bruderer, am 22. April 2013 um 23:14 Uhr
Guten Tag Herr Bruderer. Anbei ein Bespiel, auch als Zitat anderer unten aufgeführter Autoren, wie man miteinander Kommunizieren kann, ohne dass ein gewisses Niveau unterschritten wird:

Teil 1
Authentizität, wichtige Ich weil Ich-Botschaften.

Ich übernehme die Verantwortung für mein denken, fühlen und handeln, für meine Bedürfnisse, mein Verhalten und meine Reaktionen. Ich treffe jetzt bewusst die Entscheidung dafür die Verantwortung zu übernehmen. Habe ich diese Entscheidung getroffen, so bin ich verantwortlich und andere werden nach und nach ihre Macht über mich verlieren. Gleichzeitig werde ich anderen ihre Verantwortung nicht wegnehmen. Das lernen der Selbstverantwortlichkeit ist Prozessbedingt und erfordert Geduld und Zeit. Nur selten kommt es von heute auf morgen.
In einem guten Gespräch spielen «Zuhören» und «sich Mitteilen» eine gleichermaßen wichtige Rolle. In einer angenehmen, wohlwollenden oder gar geschützten Atmosphäre, in der ich mich als ernst genommen und verstanden erfahre, ist es weniger schwierig, ein gutes Gespräch zu führen. Schwieriger wird es erst, wenn einer oder mehrere Gesprächspartner mich mit ihrem Verhalten bewerten, verärgern, angreifen, mir Vorwürfe machen, Vermutungen über mich anstellen, über mich spekulieren oder mich nicht ernst nehmen. Hier beginnt bereits die verführerische Konfrontationsschiene, auf welcher so leicht abgefahren werden kann und welche eine destruktive Eigendynamik in sich trägt. Einmal in diese destruktive Konfrontationsschiene ein und abgefahren beginnen wir nach und nach für uns in Anspruch zu nehmen selber im Recht zu sein und gleichzeitig andere im Unrecht zu sehen. Befinden wir uns einmal auf der Ebene des Recht/Unrecht haben’s, ist es praktisch unmöglich weiterzukommen, es sei denn wir verlassen diese Ebene wieder. Dies können wir nur tun indem wir in einer solchen Situation die Verantwortung für unsere Gefühle und Reaktionen übernehmen. Ansonsten besteht die Gefahr dass wir in eine Täter/Opfermentalität abrutschen und delegieren unsere Verantwortung zu unseren Gegnern, an unsere Empfindungen oder zu den Umständen die uns umgeben.
Dies könnte sich in etwa so anhören:

Du bist schuld daran, du bist auf Konfrontationskurs…
Du hast mich gereizt, dann raste ich halt aus…
Ihr habt schließlich angefangen…
Du machst mich wütend wenn Du so etwas sagst…
Du machst mich traurig mit deinen Aussagen..

In solch einer Situation ist es aber meine eigene Verantwortung, wie ich mich entscheide zu reagieren.
Ich kann ebenfalls auf dieser Schiene abfahren, Vorwürfe hervorbringen und zu einem Gegenangriff starten.

Ich kann meinem Gegenüber aber auch mitteilen, was bei mir gerade im Vordergrund steht und was in meinem Innern abläuft. Diese Art der Kommunikation bringt wesentlich bessere Resultate und entschärft Konfrontationen. Solche Botschaften werden Ich-Botschaften oder „Ich weil Ich“ Botschaften genannt.

Durch die „Ich weil Ich“ Botschaft“ mache ich meine Absichten, Wünsche, Empfindungen, Erwartungen und Gefühle für die anderen Hör und Erlebbar. Dazu ist es notwendig, dass ich meine Aussagen mit ICH beginne und innerhalb der Aussagen ebenfalls bei mir selbst bleibe, denn so kommt es zu einer wesentlichen Verbesserung der Kommunikation.


Frei zitiert nach:
Die gewaltfreie Kommunikation, von Marshall B. Rosenberg.
Das Prinzip der Eigenverantwortung, von Reinhard K. Sprenger.
Miteinander Reden, Band 1 von Schulz von Thun.
Winning through enlightenment, von Ron Smothermon.
Benevol Basel, Einführungskurs Freiwilligenarbeit, Kommunikation.
Eigene Erfahrungen von Mitwirkenden des Streetwork-Projektes.
Beatus Gubler, am 23. April 2013 um 11:44 Uhr
Teil 2:
Der Unterschied wird sichtbar wenn wir die folgenden zwei Aussagen miteinander Vergleichen:


Ohne Eigenverantwortung, die „Du weil Du“ Kommunikation:
«Ich ärgere mich, weil du immer zu spät kommst, du bist rücksichtslos!»
Mit Eigenverantwortung, die „Ich weil Ich“ Kommunikation:
«Ich bin verärgert, weil ich mich beeilt habe und ich jetzt 30 Minuten warte, ich fühle mich übergangen!»

In der ersten Äußerung «Ich ärgere mich, weil du immer zu spät kommst!» übertrage ich dem anderen die Verantwortung für meine Gefühle, in diesem falle also für den Ärger. Somit mache mich zum zwangsläufigen Opfer meines Gesprächspartner und verleugne damit meinen eigenen Anteil an meinem gegenwärtigen Gefühl. Mit der Aussage „du bist Rücksichtslos“ bewerte, entwerte ich meinen Gesprächspartner.

In der zweiten Äußerung mache ich einfach die Feststellung was gegenwärtig ist. Mein Ärger, dass ich mich beeilt habe, mein 30 minütiges Warten und das ich mich übergangen fühle ist eine Realität und ich mache meinen Gesprächspartner mit dieser Realität bekannt ohne ihn anzugreifen. Die Frage was das mit mir oder ihm zu tun hat wird vorerst offen gelassen. Ich werde nicht zum Richter über mein Gegenüber, nehme ihm somit keine Eigenverantwortung weg und bleibe in meiner eigenen Selbstverantwortung.
Die „Ich weil Ich“ oder Ich-Botschaft trägt in sich deeskalative Eigenschaften und steht im Gegensatz zur «Du-Botschaft". Bei der Du-Botschaft wird eine Aussage über den anderen gemacht, z.B. wie wir ihn sehen, wofür wir ihn halten oder was er tun oder nicht tun soll.
"Du bist rücksichtslos» ist eine verallgemeinernde Beschreibung des anderen und sagt nichts über mein eigenes Gefühl aus, welches mich zu dieser Aussage bringt, nämlich, dass ich mich übergangen fühle. Dies führt dazu dass der andere sich angegriffen fühlt, sich zu verteidigen beginnt, zu einem Gegenangriff startet oder seine eigene Verantwortung leugnet. Das Gespräch landet nun in einem Recht haben/Unrecht haben oder in einem Schuldig/Unschuldig Muster und entfernt mich von mir selbst, meiner Authentizität und somit von meiner inneren Klarheit. Ich bin dann außer mir statt bei mir selbst. Eine Sufiweisheit vom Poeten Rumi sagt: „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

Frei nach:
Die gewaltfreie Kommunikation, von Marshall B. Rosenberg.
Das Prinzip der Eigenverantwortung, von Reinhard K. Sprenger.
Miteinander Reden, Band 1 von Schulz von Thun.
Winning through enlightenment, von Ron Smothermon.
Benevol Basel, Einführungskurs Freiwilligenarbeit, Kommunikation.
Eigene Erfahrungen von Mitwirkenden des Streetwork-Projektes.
Beatus Gubler, am 23. April 2013 um 11:47 Uhr
Teil 3:
Eine Möglichkeit «Bei sich selbst sein» zu erleben kann folgende Feststellung sein:

Ich muss nichts und Ich darf alles. Ich bin Eigenverantwortlich für mein denken, fühlen, handeln, und meine Bedürfnisse.
Bei der Formulierung von Ich-Botschaften sollten wir sehr aufmerksam sein.
Das Vorhandensein des Wortes ICH genügt nicht wenn darauf offene oder versteckte Du-Botschaften folgen.

Beispiele:
Ich weil Du: «Ich ärgere mich, weil du egoistisch bist und mich immer warten lässt»
Ich weil Du: «Ich bin verletzt, weil du immer nur die anderen zu Wort kommen lässt!»
Ich weil Ich weil Du: «Ich bin verärgert, weil ich mich beeilt habe und jetzt 30 Minuten warte, du bist rücksichtslos!»

Die eigenen Gefühle zu benennen bedeutet noch nicht, die volle Verantwortung für das eigene Denken und Fühlen zu übernehmen. Wenn die eigenen Gefühle mit dem Verhalten einer anderen Person begründet werden, handelt es sich um eine Schuldzuweisung und damit um ein Delegieren der Verantwortung.
Wirkliche Ich-Botschaften folgen dem Schema:
"Ich bin verärgert, weil ich mich beeilt habe und ich jetzt 20 Minuten warte!»
"Ich bin frustriert, weil ich mich übergangen fühle. Ich habe das Gefühl, nicht richtig integriert zu sein, und leide unter dieser Situation. Ich hätte gerne einen besseren Kontakt zu euch.»
Eine weitere Form, sich aus der Verantwortung zu ziehen und wenig authentisch zu sein sind Wir oder Mann Botschaften.
Sie sind dann angebracht und berechtigt, wenn den mit WIR bezeichneten Personen das gleiche widerfährt oder widerfahren ist, wie uns. Mit einer Wir-Aussage können wir aber auch bewusst unsere Position stärken, uns unangreifbar machen, unsere Meinungen und Wünsche verstecken und uns hinter einer ganzen Gruppe verbergen.
Mit den so genannten Mann-Botschaften können wir eine große Mehrheit, manchmal die ganze Menschheit vorschieben und nehmen damit oft eine passive Opferhaltung gegenüber Ansichten, Meinungen und Werthaltungen von «Wem?» ein. (Des Partners, des Chefs, eines Schriftstellers, der Eltern, eines weisen Menschen, der Gesellschaft, einer religiösen Moralvorstellung).
Schlussfolgerung: Die wichtigste Grundvoraussetzung in einem Konfliktgespräch ist: Bleiben Sie bei sich selbst - bei Ihren Emotionen, Gedanken und Bedürfnissen - und lassen Sie sich auch durch Angriffe nicht aus dem Gleichgewicht bringen.
Als Mensch der die volle Verantwortung für sein Denken, seine Handlungen und Gefühle übernimmt, kann Sie niemand mehr durch Beleidigungen verletzen, es sei denn Sie haben ihm die Macht dazu gegeben. Sie können einen beleidigenden Angriff auch ignorieren oder als ein besonders starkes Interesse verstehen. Ermächtigen Sie andere Menschen nicht, sich Ihrer durch Beleidigungen zu ermächtigen. Bleiben Sie bei sich selbst, anstatt außer sich zu geraten. .

Frei nach:
Die gewaltfreie Kommunikation, von Marshall B. Rosenberg.
Das Prinzip der Eigenverantwortung, von Reinhard K. Sprenger.
Miteinander Reden, Band 1 von Schulz von Thun.
Winning through enlightenment, von Ron Smothermon.
Benevol Basel, Einführungskurs Freiwilligenarbeit, Kommunikation.
Eigene Erfahrungen von Mitwirkenden des Streetwork-Projektes.
Beatus Gubler, am 23. April 2013 um 11:49 Uhr
Teil 4:
Konfliktleitfaden Die fünf Schritte für erfolgreichere Kommunikation lauten:
1. Wertungsfreie Benennung der Störung/des Sachverhalts. Mitteilen was ich beobachte. Ohne es mit Interpretationen zu vermischen.

2. Wenn der Ärger oder die Emotion (Z.B. Betroffenheit, Sprachverschlag, Entsetzen) sehr groß: Ärger oder Emotionsmitteilung mit Ich-Botschaft: «Ich weil ich»

3. Bedürfnis-Äußerung. Sehr wichtig, bringt das menschliche Element in das Geschehnis, erinnert auch das Gegenüber an seine Bedürfnisse und gesteht diese ihm zu.

4. Verständnis-Äußerung

5. Wunsch-Äußerung, Bitte: «Ich möchte“ oder „Ich bitte um..“

Wenn Sie diese Schritte bei der Bearbeitung von Konflikten beachten, können Sie feststellen, dass konfrontative Situationen deutlich abnehmen. Ihre Konflikte nehmen einen anderen Verlauf. Sie durchbrechen somit das Schema von Angriff und Gegenangriff, indem Sie Selbstverantwortung übernehmen. Sie können solche Situationen zuhause trainieren, indem Sie sich eine Konfliktsituation vorstellen. Dazu können Sie laut vor sich her sprechen, als Symbol für das Gegenüber können Sie z.B. ein Kissen nehmen.
Ihre Haltung sollte erfüllt sein von dem Wunsch, dass aus diesem Konflikt alle als Gewinner hervorgehen sollen.
Eine deeskalative Respektdistanz ist ebenso zu beachten wie die Tatsache, dass emotionale Hindernisse oder festgefahrene Verhaltensmuster im Moment eine Wahrnehmung des auch eigenen Gewinnes trüben können.
Hier spielt der Faktor Zeit eine wichtige Rolle. Manch ein Teilnehmer solch einer Konfliktsituation kann erst nach einigen Tagen klarer Erkennen, dass die Lösung auch für ihn einen Gewinn darstellte. In solch einem Falle kann das weiterarbeiten an einem Konflikt auch vertagt werden.

Einige Beispiele eigenverantwortlicher, deeskalativer, gewaltfreier Kommunikation:



Ihr Kollege Charles erscheint mit 30 minütiger Verspätung am vereinbarten Treffpunkt.

Benennung des Sachverhaltes: Charles, wir sind seit 30 Minuten verabredet.
Emotion/Ärgermitteilung: Ich ärgere mich, weil ich mich beeilt habe um pünktlich zu sein und nun seit 30 Minuten hier warte, das ist unangenehm.
Bedürfnisäusserung: Pünktlichkeit ist mir ein Bedürfnis, ich finde das wichtig.
Verständnisäusserung: Ich kann verstehen dass mal etwas passieren kann, deswegen habe ich auch eine Toleranzzeit von 15 Minuten.
Wunschäusserung: Bitte bemühe dich ernsthaft um Pünktlichkeit oder rufe mich doch frühmöglichst auf meinem Handy an, wenn du nicht rechtzeitig kommen kannst.



Ein Arbeitskollege hat Sie an der letzten Sitzung vor versammelter Runde respektlos behandelt:

Benennung des Sachverhaltes: Herr Maier, Sie haben mich in der letzten Teamsitzung eine Versagerin genannt.
Bedürfnisäusserung: Ich möchte mit Respekt behandelt werden.
Verständnisäusserung: Ich finde es okay, wenn Sie den Inhalt meiner Arbeit kritisieren.
Wunschäusserung: Aber ich bitte Sie, künftig mögliche Kritik an meiner Arbeit so zu formulieren, dass ich weiß, was Sie verändert haben möchten.

Frei nach:
Die gewaltfreie Kommunikation, von Marshall B. Rosenberg.
Das Prinzip der Eigenverantwortung, von Reinhard K. Sprenger.
Miteinander Reden, Band 1 von Schulz von Thun.
Winning through enlightenment, von Ron Smothermon.
Benevol Basel, Einführungskurs Freiwilligenarbeit, Kommunikation.
Eigene Erfahrungen von Mitwirkenden des Streetwork-Projektes.
Beatus Gubler, am 23. April 2013 um 11:56 Uhr
Teil 5, letzter Teil:
Diese Ich weil Ich weil Ich Kommunikation kann auch außerhalb von Konflikten angewendet werden. Diese Art der Kommunikation erzeugt eine Atmosphäre des gegenseitigen Wohlwollens und Verständnisses. In diesem Falle befindet sich noch der Schritt «Entscheidung". Auch hier können wir erkennen, dass die Reihenfolge der 4 beziehungsweise 6 Kommunikationsschritte nicht starr sein muss. Ein Beispiel dazu:
Sie hatten auf dem Heimweg von der Arbeit abends ein unangenehmes Erlebnis und möchten es ihrem Partner mitteilen. Bedürfnisäusserung: Roland, darf ich dir etwas erzählen was mich sehr belastet. Sachverhalt: Ich habe auf dem Heimweg einen schrecklichen Unfall gesehen wo ein Kind angefahren wurde.

Emotion/Ärgermitteilung: Ich bin sehr erschrocken weil ich mich an meinen eigenen Unfall erinnert habe, ich bin jetzt noch ganz zittrig. Es ärgert mich dass ich noch keine Beschwerde an die Behörden darüber geschrieben habe, dass sich an dieser Kreuzung keine Signalanlage befindet.

Verständnisäusserung: Ich verstehe ja, dass solche Dinge geschehen, unsere Verkehrssituation ist alles andere als perfekt.
Wunschäusserung: Ich wünsche mir das dort eine Signalanlage installiert wird.
Entscheidung: Ich werde morgen den zuständigen Behörden schreiben.
Gewaltfrei heisst nicht wehrlos zu sein….

Gewaltfrei zu leben heisst nicht Schutzlos zu sein, so sagt Marshall Rosenberg in etwa: Für den Fall jedoch, dass von der Durchsetzung der eigenen Position die Sicherheit aller Beteiligten abhängt, bietet Rosenberg die Anwendung «schützender Macht» an. Er unterscheidet bei Machtentscheidungen zwischen der schützenden und der strafenden Art. Während die «strafende Macht» zum Ziel habe, Haltung oder Gefühle einer oder mehrerer Personen zu verändern, zielt die «schützende Macht» auf die Umstände ab. Sie versuche also, die Situation so zu verändern, dass ein Schutz entsteht, habe aber nicht die Absicht, jemand anderem Schaden zuzufügen oder ihn unter Druck zu setzen. Das sei ein Weg auch im Sinne der GfK seine Macht einzusetzen. Dies bedeutet also, falls erforderlich, sich Hilfe zu holen, Zeugen zuziehen, Konflikte vertagen oder die Behörden informieren. Notwehr ist nie Gewalt, solange diese bereits vorhandene Gewalt minimiert oder verhindert, auch wenn es dafür Krafteinsatz verlangt.

Frei nach:
Die gewaltfreie Kommunikation, von Marshall B. Rosenberg.
Das Prinzip der Eigenverantwortung, von Reinhard K. Sprenger.
Miteinander Reden, Band 1 von Schulz von Thun.
Winning through enlightenment, von Ron Smothermon.
Benevol Basel, Einführungskurs Freiwilligenarbeit, Kommunikation.
Eigene Erfahrungen von Mitwirkenden des Streetwork-Projektes.
Mit freundlichen Grüssen Beatus Gubler Projekt www.streetwork.ch
Beatus Gubler, am 23. April 2013 um 12:01 Uhr
@beatusgubler. Damit bin ich wieder «zu haben» ... sehen sie, sie schreiben es ja selbst und ziemlich «auf den Punkt gebracht» wie man miteinander umgehen sollte und könnte. Auf dieser Ebene liesse sich sachlicher miteinander Diskutieren. Mich stört es effektiv diesen (Heutzutage sehr beliebten Modus), des «auf den Mann zu spielen".
Wenn Verdachtsmomente vorliegen dann soll geradeaus den Rechtsweg beschritten werden. Pauschal Beschuldigungen einfach so ins All zu versenden bringen nur Gegen Aggressionen hervor und verhindern eine saubere Auseinandersetzung und können auch einen unschuldigen (z.B. Fall Mörgeli), ruinieren.
Mich zumindest mich macht diese neue beliebte «Manipulative-Unart» wütend !
Frau Carmey Bruderer, am 23. April 2013 um 12:18 Uhr
Guten Tag Herr Camey
Danke, Nun ja, ich bin auch nicht immer perfekt, auch ich bemühe mich jeden Tag weniger dumm zu werden. Und die «Gewaltfreie Kommunikation", sowie meine Präzision des Ausdrucks zu verbessern. Aber sie kennen es ja von sich, wenn Ihre Wut mit Ihnen durchgeht, dann ist es dasselbe wie bei mir. Es ist klar, dass wir alle an uns selber arbeiten müssen, um in Momenten der Wut nicht das präzisieren zu vergessen. Und wissen Sie, es gibt einen harten, aber sehr wahren Satz von Gandhi: Seien Sie derjenige, der Sie wünschen für die Welt, den Sie wünsche in einem Disput vor sich zu haben. Ich plädiere immer für ein ganz klares differenzieren b.z.w. präzisieren. Obwohl mir dies auch nicht immer gelingt, ich bin ja kein Gott, sondern ein Mensch wie Sie. Ich habe nicht gesagt «Alle von der SVP", Ich bin davon ausgegangen dass das so schon reicht, damit den Lesern klar ist, dass es auch noch die anderen gibt, welche ich als Oppositionspartei schätze. Aber eben, wenn ein Leser an einem Ort einen wunden Punkt hat, so wie auch ich meine habe, scheint eine präzisere, differenzierende Formulierung angebracht zu sein. Soweit kann ich mit Ihnen übereinstimmen. Letztendlich haben Sie, wenn Sie die Grösse besitzen dies einzusehen, mit Ihrer Aeusserung bezüglich Linke und/oder SP, ich zitiere ihre Worte: «Ich sagen hingegen, DORT sind die wahren Aufwiegler, Aufrührer, Giftspeier der Nation zu finden sind.» Dass Sie eben damit dieselbe indifferente Aussage gemacht haben, wie ich, worüber sie sich dann bei mir beklagten.
So sind wir beide ins Fettnäpfchen getreten, der eine vielleicht mehr der andere vielleicht weniger, doch darauf kommts nicht an, Fettnäpfchen ist Fettnäpfchen. So lernen wir nie aus, und unsere Feinde sind die besten Lehrer (Dalai Lama) womit er manchmal vielleicht nicht ganz unrecht hat. Und Hermann Hesse sagt: Alles was dich am Verhalten eines anderen stört, hat immer auch etwas mit dem zu tun, was in dir selber drin ist. In diesem Sinne, lernen wir weiter, und ich werde meine Fähigkeit zu Präzisieren noch weiter Schulen, bis an mein Lebensende, denn ich bin überzeugt, man lernt nie aus, niemals. Dasselbe hoffe ich von Ihnen auch, nicht um Sie zu belehren, sondern um des Wohlwollens willen. Gruss Beatus Gubler
Beatus Gubler, am 23. April 2013 um 19:35 Uhr
@beatusgubler. Ja, in vielem haben sie recht, besonders die drei Zitate die sie erwähnen sind Treffend.
Beschämt schaue ich zurück auf meine eigene scharfe Worte, … effektiv mir geht manchmal auch der Gaul durch.
Wissen sie, es macht mich einfach traurig dass wir auf dieser Welt noch nicht die Grösse erlangt haben ein harmonisches und friedliches miteinander zu erleben.
Macht man das Radio an, hört man nur Horror Zeugs, Krieg, Raub, Mord, Streit und Gier, Fernseher an, dasselbe, Zeitung aufgeklappt, dito ... und hier auf Infosperber wird auch gejammert über irgend jemanden, meist von der Opposition (SVP).
Infosperber ist politisch nicht so Neutral wie ursprünglich versprochen, zumindest ich empfinde es zu linkslastig, das war auch der Grund warum ich mich in letzter Zeit zurückgezogen hatte.

Desto differenzierter der Mensch sich ausdrücken kann, desto mehr nutzt er diese gefährliche Gabe. Wir zwei sind bestimmt ein winziger Schritt weiter gekommen, oder zumindest wir werden uns bemühen aus den Worte die schärfe zu nehmen und auch etwas kürzer zu fassen um Herr Gasche nicht allzu sehr zu verärgern !
Sende freundliche grüsse !
Frau Carmey Bruderer, am 24. April 2013 um 03:24 Uhr
Guten Tag Herr Camey
Mir geht es auch so, auch mein Gaul haut manchmal einfach ab. Ihr Schreiben hat mich angenehm berührt, und viele gute Worte fand ich darin. Und zuoberst in diesem Blog das Antlitz von Jean Ziegler, ein Vorbild an Menschlichkeit, ich musste einfach alles kopieren in ein Worddokument, als Erinnerung und Mahnung an das Menschsein. Das differenzierte ausdrücken kann man für gutes sowie für übles verwenden, es liegt an uns. Auch hinter meinen Schreibarbeiten steht die Traurigkeit meiner vielen unerfüllten Bedürfnisse, z.B. nach Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Mitgefühl, Handreichung in der Not, nicht erst wenn es zu spät ist, u.s.w. Unser Land könnte ein Vorbild sein für die Welt, es wäre alles da was es brauchen würde, bis auf die richtigen politischen und wirtschaftlichen Kräfte, welche moralisch und ethisch mitfühlende und funktionierende Werte und Regeln durchsetzen. Und an den meisten Orten wird nur gesagt und geklagt wie es nicht geht, aber wie es gehen würde, sagen die wenigsten. Ihre Worte und Rückschau zeugen von Grösse, wenn alle diese hätten, wäre schon manches viel besser in unserem Lande.
Mit freundlichen Grüssen Beatus Gubler
Beatus Gubler, am 24. April 2013 um 09:23 Uhr

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