Abschalten oder noch nicht abschalten: Die Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle bleibt ungelöst. © BKW

Abschalten oder noch nicht abschalten: Die Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle bleibt ungelöst.

Hochradioaktive Abfälle für unsere Grosskinder

Christian Müller / 13. Mai 2014 - Das Bundesamt für Energie BFE vermeldet Verzögerung der Endlagerung bis mindestens im Jahr 2060 – und keinen interessiert’s.

Vor 45 Jahren, im Jahr 1969, ging mit Beznau I das erste Schweizer Atomkraftwerk ans Netz. Und Wissenschafter und Techniker, Betreiber und Behörden, alle wussten es: Es gibt dabei hochradioaktive Abfälle, die irgendwo sicher gelagert werden müssen, weil deren tödliche Strahlung Jahrtausende braucht, bis sie abgeklungen ist. Seither haben in der Schweiz mit Beznau II (1971), Mühleberg (1972), Gösgen (1979) und Leibstadt (1984) vier weitere Atomkraftwerke ihren Betrieb aufgenommen. Bereits 1972 wurde deshalb die Nagra, die «Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle» gegründet, der neben der Schweizerischen Eidgenossenschaft die Betreiber der Atomkraftwerke (Axpo, Alpiq, BKW, u.a.) angehören.

Einen geologisch geeigneten Ort für die Endlagerung zu finden, schien damals noch nicht dringlich zu sein, da die Brennstäbe nach dem Einsatz zwecks Abkühlung eh zuerst einige Jahre in einem Wasserbecken und dann etwa weitere 40 Jahre in einem Zwischenlager versorgt werden müssen, bevor sie zur Endlagerung ausreichend abgekühlt sind. Doch wer geglaubt hatte, heute, nach 45 Jahren, sei ein Standort für ein Endlager in der Schweiz gefunden und die unterirdische Anlage gebaut, liegt falsch. Die zuständigen Geologen der Nagra meinen zwar, im Zürcher Weinland, auf dem Bözberg und nördlich der Lägern geeignete Tonschichten in ca. 600m Tiefe gefunden zu haben, mit Probebohrungen wirklich abgeklärt ist aber erst das Zürcher Weinland.

Damit sind also noch nicht einmal alle drei möglichen Standorte vergleichbar gut erforscht. Und politisch akzeptiert ist schon gar nichts. Das vom Bundesrat 2008 ins Auge gefasste Ziel, bis im Jahr 2018 wenigstens das sogenannte Rahmenbewilligungsgesuch starten zu können, ist längst unrealistisch geworden.

Neue Daten im Nebensatz

Doch jetzt, im April 2014, vermeldete der «Projektleiter Auswahlverfahren» des Bundesamtes für Energie, Michael Aebersold, also der zuständige Mann in der verfahrensleitenden Behörde, in einem unscheinbaren Newsletter, dass mit weiteren Verzögerungen zu rechnen sei. Ein Endlager für hochradioaktive Abfälle dürfte, so steht da wörtlich, «voraussichtlich» nicht vor 2060 in Betrieb genommen werden können – oder also frühestens in weiteren 45 Jahren! Eine formelle Medienmitteilung schien dem BFE dafür nicht nötig zu sein, eine Medienkonferenz schon gar nicht.

Nichts, aber auch gar nichts spricht dagegen, dass die Abklärungen bei der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Endlager der hochradioaktiven Abfälle sehr, sehr sorgfältig vorgenommen werden. Längst ist auch klar, dass nicht mehr jene, die die Atomkraftwerke initiiert und gebaut haben, das Problem der Endlager lösen können. Viele Entscheidungen werden erst mit einer Verzögerung von zwei bis drei Generationen gefällt werden können. Gerade weil wir aber die Kehrseite der Atomenergie-Technologie, das Problem der Endlager der nächsten Generation und der übernächsten übergeben müssen, ist eine ehrliche Information zuhanden der Energie-Konsumenten und der Steuerzahler unabdingbar. Diese ehrliche Information wird hier in der Schweiz nicht nur nicht gewährt, es besteht der Verdacht, dass sie nicht aus Fahrlässigkeit, sondern bewusst nicht gegeben bzw. verzögert wird, um neue und für die Behörden unangenehme Diskussionen zu vermeiden.

Und die Absicht, so es denn eine ist, scheint sich zu lohnen. Die Medien haben auf die versteckte Ankündigung fast gar nicht reagiert (Ausnahme TagesAnzeiger), und überraschenderweise hat sich nicht einmal die Schweizerische Energie-Stiftung dazu verlauten lassen.

Unrealistische Finanzierung

Verschwiegen vom Bundesamt für Energie wird auch, dass die um Jahrzehnte länger dauernde Suche nach geeigneten Standorten für ein Endlager auch deutlich teurer zu stehen kommen wird als ursprünglich angedacht. Neben der ungenügenden finanziellen Absicherung der AKW-Rückbauten liegt nun auch eine ungenügend abgesicherte Finanzierung der Abfall-Endlagerung vor: neben all den durch die demographische Veränderung unserer Bevölkerung verursachten zusätzlicher Belastungen kommender Generationen ein weiteres Paket, das wir unseren Nachkommen überlassen. Zumindest muss die Frage jetzt auf den Tisch, ob diese Kosten durch die (heutigen) Konsumenten getragen werden müssen oder ob es zu verantworten ist, sie – möglichst unbeachtet – den künftigen Steuerzahlern zu überbinden.

Eine verkehrte Welt

Bis etwa zum Zweiten Weltkrieg war es, zumal in Europa, eine Selbstverständlichkeit, bei Investitionen langfristig zu denken und für kommende Generationen auch wirtschaftlich vorzusorgen. Ein anschauliches Beispiel etwa waren die Bauern im südlichen Frankreich, die ganze Eichen-Wälder pflanzten, damit ihre Enkel dereinst Trüffel darin ernten konnten. Für sie selber war es nur Aufwand, ohne jeden Gewinn. Heute leisten wir uns einen Lebensstil, der zu einem nicht unwesentlichen Teil von unseren Kindern und Grosskindern berappt werden muss. Da wäre es wenigstens angezeigt, dies transparent zu machen und substanzielle Themen nicht einfach zu verdrängen, wissend, dass die anstehenden Probleme eh von Anderen angegangen und gelöst werden müssen. Après moi le déluge...

*****

Zum Interview im TagesAnzeiger mit Prof. Walter Wildi, dem auf Endlager spezialisierten Geologen der Universität Zürich, siehe den Link unten.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Weiterführende Informationen

Zum Interview betr. Endlager mit Geologie-Professor Walter Wildi
Infosperber vom 11.5.2014: «Regierung lässt Stimmbürger zappeln»

Meinungen / Ihre Meinung eingeben

Ähnliche Artikel dank Ihrer Spende

Möchten Sie weitere solche Beiträge lesen? Ihre Spende macht es möglich:

Mit Kreditkarte oder Paypal - oder direkt aufs Spendenkonto für Stiftung SSUI, Jurablickstr. 69, 3095 Spiegel BE
IBAN CH0309000000604575581 (SSUI)
BIC/SWIFT POFICHBEXXX, Clearing: 09000

Ihre Spenden können Sie bei den Steuern abziehen.

Einzahlungsschein anfordern: kontakt@infosperber.ch (Postadresse angeben!)

59 Meinungen

Ja.
Seit ich von Atomkraftwerken weiss, bin ich beim Verbrauch von Strom bewusst: Du machst bei einem Kapitalverbrechen mit.
Liege ich mit meiner Info richtig, dass die Halbwertszeit hochradioaktiver Abfälle bei 20'000 Jahren liegt?
Wenn ja, dann ist es vermessen, zu denken, dass diese Abfälle in unserem Kosmos (!) irgendwo vernünftig gelagert werden können.
Es ist der Irrsinn, zu meinen, vielleicht im Aargau oder im Jura oder in China eine Stelle zu finden, welche dieses Produkt unserer Verrücktheit so deponiert werden kann, dass es nicht wahrscheinlicherweise im Laufe der nächsten x 10'000 Jahre Mensch, Flora und Fauna gefährden wird.
Es gibt nur Eines: Alle AKW stoppen. Heute.
Die von uns dadurch herbeigeführte Katastrophe ist ein Schei33dreck gegen das, was wir mit dem weiteren Betrieb verursachen.

Ich bin ein fast ganz alter Mann. Aber auch heute noch haut es mir die Schädeldecke weg, wenn ich mir vorstelle, dass eine nagra so tut, als wäre eine «Lösung» möglich.
Es ist eine irre Augenwischerei.

Ganz und gar nebenbei: So ein Kindergartenverein wie die nagra wird auch noch finanziert. Na ja, von wem wohl.

Man möge ruhig weiterschlafen. Die Zukunft wird es schon richten.
Amen.
Thomas Ramdas Voegeli, am 13. Mai 2014 um 14:10 Uhr
Das Muster ist klar: verschleppen, verzögern einschlafen lassen...
Ein Beispiel wie das in der Vergangenheit funktionierte hier: http://wieweiter.wordpress.com/2013/04/20/kolliken-ein-modell-fur-die-zukunft/
Ausserdem ein interessanter Film von Edgar Hagen zum Thema:
http://www.cineman.ch/movie/2013/DieReiseZumSicherstenOrtDerErd/
Die Fakten sind bekannt - seit langem schon - wen interessiert es?
Christoph Nikolaus, am 13. Mai 2014 um 19:19 Uhr
Es gab noch das Projekt 'Gewähr'. Wer ein bisschen älter ist und nicht alle Hirnzellen mit Alkohol oder so abgetötet hat, weiss noch davon. Wenn bis 1985 (ungefähr (ich trinke auch)) nicht eine 'Endlösung ' gefunden ist, werden die AKWs abgeschaltet, hiess es. Jetzt heisst es, 2019 wird Beznau abgeschaltet (und dann fahren auch nur noch 650000 LKW pro Jahr 'durch' die Alpen).
Warum lassen wir uns immer wieder so offensichtlich belügen?
Wie es Herr Nikolaus sagt: «Das Muster ist klar". Trotzdem bleiben wir alle ganz ruhig.
Sind die Umweltorganisationen eigentlich alle zum 'Feind' übergelaufen?
Gilbert Magnin, am 13. Mai 2014 um 22:38 Uhr
zum Feind übergelaufen....???
Ritschard und der gesamte BR war doch der Meinung, die AKW müssten abgestellt werden, falls keine sichere Endlagerung möglich ist (1984?), wahrscheinlich plagte sie ihr Gewissen....? Und Rometsch auch tot... sagte, man könne das Plutonium unter sein Bett legen... und Bovin schön früher, sagte, er übernehme die Verantwortung. Es ist wirklich zum kotzen! Dann diese idiotischen und verlogenen Diskussionen um «Gewähr"... Pragmatisch und (käuflich-) demokratisch lassen wir uns versegglen. Angesichts der Halbwertszeit von 20'000 Jahren (Plutonium) kommt es auf ein paar Jahre auch nicht mehr an... und wenn wir Pech haben, dann ist es ja sowieso zu spät...
Zum Glück gibt es noch ein paar AKW-Gläubige... sonst hätten wir gar niemanden, der die Machenschaften der Zauberlehrlinge einigermassen hüten könnte.
Meiner Meinung war es völlig falsch, sich auf die Diskussion der Alternativen zum Atomstrom einzulassen. AKW sind unverantwortlich, selbst wenn es keine alternative und ungefährlich Stromproduktion gäbe. Punkt.
Die Basken hatten die Atompromotoren ermordet.... «vorausschauende Notwehr"? Ob dies jenem Lande Segen gebracht hat? Auch keine Lösung, sofort das gefährlich Zeug abstellen, aber auch dann brauchen wir noch Wunder, denn technische Lösungen gibt es nicht!
Der Feind ist eben nicht im Aussen, deshalb nützen auch Kampfjets nichts...
Urs Lachenmeier, am 13. Mai 2014 um 23:32 Uhr
@Christoph
Die Umweltorganisationen?
Ich liess mich täuschen, habe ab 16. Altersjahr WWF und später Greenpeace finanziell unterstützt. Das ist ein Fehler.
Meine höchste Achtung vor den Aktivisten an den Fronten, welche mit Herzblut kämpfen, sie wissen nicht, dass sie in einer Scheinfirma arbeiten.
WWF und Greenpeace gehen die wichtigen Themen nicht an. Chemtrails? Radioaktive Abfälle? Verchippung der Menschen? Fehlanzeigen.
Ja warum, warum wohl gehen sie solche Themen nicht an?

WWF und Greenpeace dienen lediglich dazu (genau wie AVAAZ), von den wichtigen Themen abzulenken und den Menschen das Gefühl zu vermitteln, dass es «gute Kräfte» gebe, welche «etwas bewirken". Prima dabei: Die Menschen spenden.

So ist das.
Thomas Ramdas Voegeli, am 14. Mai 2014 um 06:25 Uhr
@ Thomas Ramdas Voegeli
Die Halbwertszeit radioaktiver Materialien ist sehr unterschiedlich. Das geht von Bruchteilen von Sekunden über Stunden, Tage und Jahre bis hin zu Millionen und Milliarden von Jahren. Beispiele für Halbwertszeiten: Radon 222 (kommt natürlich vor): 3,8 Tage, Plutonium 238: 87.7 Jahre, Plutonium 239 (fällt bei der Kernenergieerzeugung in grösseren Mengen an): 24'110 Jahre (das sind vielleicht die etwa 20'000 Jahre, die Sie erwähnten); sehr langlebige Isotope sind Uran 235: 704 Millionen Jahre und Uran 238: 4,5 Milliarden Jahre. Das sind unvorstellbar lange Zeiträume. Da haben wir keine Chance, irgend eine Endlagermethode zu finden, die Sicherheit für solche Zeitspannen gewährleistet. Wir können nicht einmal sichere Verfahren für «nur» schon 10'000 Jahre garantieren. Wer will beispielsweise sicher stellen, dass die Menschen in 10'000 Jahren noch unsere Schriftzeichen lesen oder unsere Sprache verstehen können? Eine Sprache hat eine durchschnittliche «Lebensdauer» von etwa 6000 Jahren!
Mittlerweile lagern unter anderem über 100 Tonnen Plutoniumabfälle. Wer nur schon ein Millionstel Gramm Plutonium einatmet, kann an Lungenkrebs erkranken. Die 100 Tonnen würden also mehr als 10’000-mal ausreichen, die ganze Menschheit umzubringen.
Auch 2060 wird das Bundesamt für Energie keine sichere Endlagerung anbieten können. Auch 2100 nicht und 2200 nicht. Das wird UNS dann nicht mehr interessieren - aber unsere Urenkel und Ururenkel und und ...
Hartwig Roth, am 17. Mai 2014 um 12:00 Uhr
Die deutschen Konzerne wollen sich von den Altlasten entledigen und Risiko und Kosten sozialisieren:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/atomstiftung-regierung-will-mit-konzernen-ueber-akw-rueckbau-verhandeln-a-970005.html
Olivier Bregy, am 18. Mai 2014 um 14:02 Uhr
@Hartwig Roth
Danke für deine fachkundige Bestätigung meines Votums.
Wann wachen die Leute mal auf?
In der Schweiz ist aufwachen verd schwierig, weil alle zehn mal so viel einkaufen als sie fressen können.
Zum Himmel schauen? Oh, wenn mal, dann hat es schöne KONDENSstreifen.
Ich denke, die Schweizer werden vor wirtschaftlicher Not verschont, damit die Scheizer schön schlafen, damit die saubere Schweiz, wie schon im 2. WK, als Drehscheibe der grossen Drehs unter dem Schein der redlichen Sauberkeit verwendet werden kann.
Wichtigste Konferenzen finden statt wo? hahaha, in GENF. Dort wird Mutter Erde verhökert. Oooch, die Menschen dazu, Peanut, die Menschen.
Wäre die Schweizer «Elite» redlich, sone Sachen wie BIZ gäbe es nicht auf Schweizer Terrain.
Thomas Ramdas Voegeli, am 18. Mai 2014 um 14:18 Uhr
Ja, das Ende ist nah. Wir werden alle sterben. Todsicher. Auch Sie. Wenn ich den Bericht und v.a. die Kommentare mit mittlerweile gelernter Gelassenheit durchlese, wähne ich mich im falschen Film. Wo drückt Ihr Schuh? Womit wird denn Ihr Laptop auf Betriebstemperatur gebracht; mit einem Dynamo? Wie kann man so über AKW`s jammern, und gleichzeitig alle elektronischen Gadgets benutzen, welche uns das Leben angeblich einfacher machen. Was wir m. E. brauchen, ist eine professionelle Weiterentwicklung der Nukleartechnik; aber sicher nicht ein Abschalten der Atomkraftwerke à la Merkel. Wir müssen die bestehenden Staudämme erhöhen und ein paar Alpentäler mit Wasser fluten. Für die Schweiz reicht das völlig aus. Windräder gehören verboten und Solarkraftwerke dürften nur punktuell und für den Eigengebrauch gebaut werden. Das CO2 Gejammer ist mittlerweile der wissenschaftlichen Realität gewichen. Hat lange gedauert.
Wir müssen die neuen Technologien nutzen; dann wird Nuklearabfall plötzlich zur Goldgrube. So funktioniert modernes Denken. Nicht jammern, Gas geben! Die Wissenschaft unterstützen. Ich vertraue auf den Erfindungsgeist der kommenden Generationen.

PS: Es gibt kein Atom-Endlager. Punkt. Aber das wissen wir ja alle.

@Thomas Ramdas Voegeli: Ich kann Sie beruhigen; es gibt keine Chemtrails. Von den zehn Tonnen Kerosin, welche ich mit meinem Flugi pro Stunde verpuffe, besteht der sichtbare weisse Streifen zu 99,998 Prozent Wasserdampf. Die Chemtrail Theorien sind lächerlich.
Renato Stiefenhofer, am 24. Mai 2014 um 07:13 Uhr
@Renato
Ich habe nicht behauptet, jede Flugi sprühe Trails. Ich habe nicht behauptet, alle Fluggesellschaften seien involviert.
Schön, wenn Ihre Fluggesellschaft sich an diesem bestimmt lukrativen Verbrechen nicht beteiligt.
Bitte erklären Sie mir, wie das in schweizerischen Bergseen in unnatürlich hoher Konzentration GEMESSENE Aluminium dort hineingelangt ist. Da bin ich nun wirklich sehr neugierig.

AKW
AKW gehören innert kurzer Frist abgestellt. Das Verbrechen, tausenden von Generationen nirgends zu entsorgender strahlender Abfall zu hinterlassen ist ohne Mass grösser als die harten Einschränkungen, welche wir erleiden müssen, wenn die AKWs wegfallen.
Thomas Ramdas Voegeli, am 24. Mai 2014 um 07:25 Uhr
Ich kann Ihnen nicht erklären, wie das in schweizerischen Bergseen in «unnatürlich hoher Konzentration» gemessene Aluminium dort hineingelangt sein soll. Dazu müsste ich Ihre Studie kennen und Vergleichszahlen der letzten, sagen wir fünfzig Jahre haben. Gibt es wahrscheinlich kaum.
Sehen Sie, Herr Voegeli, unsere modernen Flugzeuge haben, um die Atemluft in der Flugzeugkabine zu produzieren, ein ausgeklügeltes Mess-System eingebaut, welches die durch die Triebwerke angesaugte, komprimierte Aussenluft überprüft. Diese Luft wird vom schädlichen Ozon befreit, gefiltert und dann mit der Kabinenluft vermischt. Die so erzeugte Luft entspricht der Reinheit eines OP`s. Relativ trocken, aber klinisch sauber. Da wir zwangsläufig ja dauernd im Abgasstrahl anderer Flugzeuge fliegen, müssten wir Piloten und Stewardessen längst mausetot sein. Ich habe mich mit den Chemtrail-Theorien befasst. Es ist unglaublich, mit welch schlechtem Fachwissen die Akteure ihre Fantasien auf youtube etc. verbreiten. Deswegen mögen sich daran auch Greenpeace oder andere Alarmisten-Organisationen nicht die Finger verbrennen.
Gruss aus dem versmogten L.A.
Hier ist die Luft heute tatsächlich schlecht.
Renato Stiefenhofer, am 24. Mai 2014 um 08:04 Uhr
"Alarmisten» - guter Begriff.
Allerdingst können wir damit die offensichtilichen Geheimnisse leider nicht durchschauen, und genau deshalb gibt es Theorien, welch dann entwertend Verschwörungstheorien genannt werden.
Damit ist wiederum völlig unklar, hinter welchen Machenschaften tatsächlich Verschwörungen stecken und wer diese Verschwörer sind. Es scheint mir z.B. plausibel, dass die offizielle Theorie 9/11 die verlogendste aller (Verschwörungs-)Theorien ist.
Mit den Chemtrails scheint es unschlüssig. Es gibt gewiss auch «Alarmisten", welche mit der Abwendung der Erderwärmung zu technischen Mitteln greifen wollen, weil es ein Geschäft ist und die Leute erst noch als Retter unsrer Mutter Erde auftreten können. Ob dies bei den Chemtrails so ist, weiss ich natürlich nicht. Jedenfalls habe ich in die Natur mehr Vertrauen, als in jene, welche ihr dreinpfuschen. Dass wir von offizieller Seite immer wieder dick angelogen werden, bestreiten immer weniger «Selbstdenkende", die Mainstreammedien lassen heisse Themen einfach aus... Wir brauchen Plan B mit einer freien Presse.
Frage an den Fachmann Stiefenhofer: Ist es denkbar, dass zeitlich beschränkt solche Aerosole in die Atmosphäre gegeben wurden? Was ist von der Unterscheidungsmöglichkeit zu halten, normale Kondesstreifen würden einige Meter hinter den Triebwerken sichtbar, während die Aerosolstreifen ganz nahe hinter dien Triebwerken sichtbar würden? Meine eigene Beobachtung: nur Kondensstreifen gesehen (kein Beweis...)
Urs Lachenmeier, am 24. Mai 2014 um 08:38 Uhr
@Renato
Ich schätze Ihre sachliche Antwort. Ich schätze sie deswegen auch besonders, weil ich viele offene Fragen bezüglich der Praxis der Sprüherei habe, und viele Antworten können mir nur von Fachleuten wie Sie es sind, gegeben werden.

Sie gehen davon aus, dass - hätte es denn Chemtrails - A) Verkehrsmaschinen durch höhere Konzentrationen fliegen als sie im übrigen Luftraum anzutreffen sind.
Dazu: Meines Wissens sind es mehrheitlich nicht gekenntzeichnete Militärmaschinen, welche die Trails in anderer als der üblichen Flughöhe der Verkehrsmaschinen ausbringen. UND ich habe Berichte von Flugpersonal gelesen, welche von «unerklärlichen» Krankheiten erzählen, unter welchen sie leiden. Blöd von mir, ich habe die Links nicht abgespeichert.
B) gehen Sie davon aus, dass die (angeblich) gesprayten Substanzen von den Luftfiltern der Verkehrsmaschinen nicht herausgefiltert werden könn(t)en, wenn Sie sagen, das Personal müsste erkranken.
Ich kann das nicht beurteilen - aber immerhin widersprechen Sie sich da - bitte um Verzeihung - nicht gerade selber, wo Sie doch eben die hohe Qualität der Filterung betont haben? :-)
Thomas Ramdas Voegeli, am 24. Mai 2014 um 08:39 Uhr
@Urs Lachenmeier: «Was ist von der Unterscheidungsmöglichkeit zu halten, normale Kondensstreifen würden einige Meter hinter den Triebwerken sichtbar, während die Aerosolstreifen ganz nahe hinter den Triebwerken sichtbar würden?»

Die verdächtigten «Aerosolstreifen» sind nichts weiter, als durch die Aerodynamik über die Flügel und Leitwerke (aber ab und zu auch vom Rumpfende) hervorgerufene Kondensation komprimierter Umströmungsluft, welche bei entsprechender Temperatur und Luftfeuchtigkeit, welche auch in 12`000 Metern herrschen kann, sichtbar wird. Ich habe solche schon fotografiert. Übrigens bei Kollegen «meiner» Airline. Bei Pazifikflügen (Höhenstaffelung 300 Meter) konnten dieselben Kollegen auch meine Kondensstreifen beobachten. Damit wäre dieses «Phänomen» dann auch hinreichend erklärt.

Zu 9/11 habe ich mich in einem Buch hinreichend geäussert. Die Presse hat dies nicht besonders geschätzt. Wir, Herr Lachenmeier, sind hier offenbar einer Meinung. Auch bezüglich Mainstream-Presse.

@Thomas Ramdas Voegeli: «..gehen Sie davon aus, dass die (angeblich) gesprayten Substanzen von den Luftfiltern der Verkehrsmaschinen nicht herausgefiltert werden könn(t)en, wenn Sie sagen, das Personal müsste erkranken?»

Das Personal erkrankt nicht, weil es dazu keine Veranlassung gibt. Das Mess- und Filtersystem arbeitet äusserst zuverlässig.
Renato Stiefenhofer, am 24. Mai 2014 um 09:52 Uhr
@Renato Stiefenhofer, ich muss (fragend) nachhaken...
Die Kondensation an Rumpfextremitäten sind zu jenen der Triebwerke sehr gering und vom Boden aus kaum sichtbar - richtig?
Vom Boden aus sind hingegen die Kondesate der Abgase hinter den Triebwerken deutlich zu sehen.
Die unbeantwortete Frage ist: sagt die Distanz vom Triebwerk zum Kondensat etwas aus? Wie schon erwähnt, ich selbst habe in natura die Kondensate immer in relativ grossem Abstand beobachtet, also nach dieser These waren dies normale Kondensate.
Ein weiterer Unterschied zeige sich in der Auflösung, während sich normales Kondensat zügig auflöse, lösen sich die Aerosolstreifen nicht auf, sie verteiilen und verdünnen sich nur, ob da etwas dran ist? Die Luftfeuchte hat logischerweise grosse Wirkung auf die Auflösung des Kondesats, bei gesättigter Luft bleibt auch das normale Kondensat und geht in die Cirrostratus ein.
Urs Lachenmeier, am 24. Mai 2014 um 10:34 Uhr
@Voegelig: Die giftigen Gase in den Kabinen stammen nicht von Chemtrails:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article127818309/Behoerde-erklaert-giftige-Kabinenluft-zum-Problem.html
Olivier Bregy, am 24. Mai 2014 um 10:48 Uhr
...sorry, war etwas im Stress beim Kommentar. Meinte natürlich Herr Vögelin.

Eine Erklärung könnte auch sein, dass die Luft bei einigen Modellen am falschen Ort abgezapft wird:

"Die Öldämpfe enthalten ein Nervengift. Es gelangt in die Raumluft, weil sie am Triebwerk abgezapft wird."

http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/reisemedizin/oeldaempfe-im-flugzeug-giftige-gase-piloten-muessen-atemmasken-tragen_aid_773154.html

Aber eben: Ob Focus, die Welt und die Zeit taugen, um der Wahrheit näher zu kommen, ist eine andere Frage.
Olivier Bregy, am 24. Mai 2014 um 15:32 Uhr
...hier wird das angeblich grafisch belegt:

http://www.welt.de/vermischtes/article113855339/Giftige-Luft-in-Flugzeugen-koennte-toedlich-sein.html
Olivier Bregy, am 24. Mai 2014 um 15:33 Uhr
@Stiefenhofer: Ihr Arbeitgeber nimmt das vielleicht auf die leichte Schulter...
Olivier Bregy, am 24. Mai 2014 um 15:50 Uhr
noch eine gute, kurzgehaltene Zusammenstellung von Susan Michaelis:

http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=18&cad=rja&uact=8&ved=0CH4QFjAHOAo&url=http%3A%2F%2Fec.europa.eu%2Fsocial%2FBlobServlet%3FdocId%3D11294%26langId%3Den&ei=p9SBU5OzJK2M7AbuxgE&usg=AFQjCNGFnXu-p66sS_Ke63psP9979D4t2g&sig2=ybmaLBEw-dny4JxaqpSTtA&bvm=bv.67720277,d.bGQ
Olivier Bregy, am 25. Mai 2014 um 13:35 Uhr
Die letzten etwa 12 Kommentare sind völlig vom ursprünglichen Thema (hochradioaktive Abfälle) abgedriftet. Gäbe es da nicht andere Diskussionsmöglichkeiten?
Hartwig Roth, am 25. Mai 2014 um 16:49 Uhr
...aber die letzten 12 Kommentare könnten einen Piloten vor Nervenschäden bewahren, der glaubt:

«Die so erzeugte Luft entspricht der Reinheit eines OP`s. Relativ trocken, aber klinisch sauber. «

(http://www.welt.de/vermischtes/article113855339/Giftige-Luft-in-Flugzeugen-koennte-toedlich-sein.html )

ist doch auch was wert. Vor hochradioaktiven Abfällen kann uns wohl kein Kommentar mehr retten.
Olivier Bregy, am 25. Mai 2014 um 16:58 Uhr
@Olivier Bregy : ...aber die letzten 12 Kommentare könnten einen Piloten vor Nervenschäden bewahren, der glaubt:
«Die so erzeugte Luft entspricht der Reinheit eines OP`s. Relativ trocken, aber klinisch sauber. « Nice try, Herr Bregy.

Die Probleme mit der verschmutzten Kabinenluft finden fast ausschliesslich in den (fast nur noch) von der Swiss betriebenen, uralten Avro-Kurzstreckenmaschinen statt; vielleicht mit ein Grund, dass sie nicht mehr Swiss-AIR heisst? Das Problem wurde schon vor Jahren erkannt, aber eben nicht eliminiert. Der Airbus A320 war auch schon betroffen. Die Piloten konnten ihre Flugzeuge innert kürzester Zeit landen und so die Passagiere an die frische Luft lassen. Bei einem Interkontinentalflug wäre das Jammern wohl grösser...

Gruss aus Seoul, wo die Luft auch nicht gerade OP-mässig ist.
Renato Stiefenhofer, am 26. Mai 2014 um 07:11 Uhr
...umso besser, Herr Stiefenhofer.

"Bei einem Interkontinentalflug wäre das Jammern wohl grösser... «

..oder völlig verstummt.
Olivier Bregy, am 26. Mai 2014 um 09:21 Uhr
Laut Studie sind u.a. folgende neuere Flugzeuge betroffen:

- Embraer 190 (Rollout 2004)
- A380 (2005)
- A319 (1995)

auch A330, der immer noch produziert wird... aber sehen Sie selbst:

http://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Statistiken/Tabellen-Studien/Tab2014/Studie_Fume_Events_2014.pdf?__blob=publicationFile
Olivier Bregy, am 26. Mai 2014 um 10:21 Uhr
...unglaublich, weil «nicht meldepflichtig", zum Beispiel der Interkontinentalflug (New-York - Berlin) mit einem A330-200 (S. 38):

Rauchentwicklung im Cockpit mit Geruch bei Start und Anflug:
"Die Besatzung klagte über Kopfschmerzen, Husten, Heiserkeit....leichte Taubheit in den Fingerspitzen"
Olivier Bregy, am 26. Mai 2014 um 10:46 Uhr
gut, noch gefährlicher ist wahrscheinlich Email-Schreiben, während dem Fliegen :-)
Olivier Bregy, am 26. Mai 2014 um 10:53 Uhr
Meine Meinung, Herr Stiefenhofer:

1. ältere Flugzeugtypen treten in den Statistiken häufiger auf, weil sie länger im Verkehr sind
-> es entsteht der falsche Eindruck, dass v.A. ältere Typen betroffen sind.

2. Extrem hohe Dunkelziffer: Welcher Pilot meldet schon gerne seinem Arbeitgeber, dass er taube Finger hat. Auch das Meldesystem lässt eine hohe Dunkelziffer erwarten.

3. Verharmlosung bei allen Beteiligten, von Hersteller über Fluggesellschaften bis Piloten.
Olivier Bregy, am 26. Mai 2014 um 11:05 Uhr
"In den kommenden Wochen wird laut «Monitor» eine Analyse verschiedener Professoren veröffentlicht. Die Ergebnisse «könnten die gesamte Luftfahrtbranche erschüttern". Denn sie würden nachweisen, dass es durch Chemikalien in der Kabinenluft zu Nervenschädigungen kommen können.» (Huffington Post)

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2014/0522/kabnenluft.php5
Olivier Bregy, am 26. Mai 2014 um 11:39 Uhr
@Admin
Ich verstehe, dass Sie in einem Strang am Thema bleiben möchten, hier AKW.
Das Thema Chemtrails brennt meiner Ansicht nach, und etwas weiter oben hatten wir einen Exkurs darüber.
Darf ich? Oder gibt es einen anderen Strang, wo es ins Thema passen würde?

Taffe Schulmädchen in Basel haben Regenwasserproben einem renommierten Institut zur Messung des Alu- und Barium- Gehaltes gegeben. Das Resultat: Wir haben Alu und Barium im REGENWASSER. Woher denn bitte nur?

Ich hoffe, dass Sie den Kommentar akzeptieren. :-) Danke!

Wer sich dafür interessieren sollte:

http://bumibahagia.com/2014/05/28/nei-nei-barium-und-aluminium-gits-i-de-schwiizer-luft-need-schulmadchen-fuhren-das-schweizerische-bundesamt-fur-umweltschutz-vor/
Thomas Ramdas Voegeli, am 27. Mai 2014 um 19:43 Uhr
@Voegeli: Ohne Ihnen nahezutreten zu wollen. Entkoppeln Sie das Thema Chemtrails von der Belastung der Gewässer, denn

- es wird Ihnen sonst niemand zuhören
- es wird Sie niemand ernst nehmen
- die Verschmutzung kann viele Ursachen haben

Die Belastung ist beweisbar, Chemtrails nicht. Auf das Problem zeigen, nicht auf potentielle Verursacher(, die abgesehen davon ausserhalb des Vorstellungsvermögens eines Normalbürgers sind). Gerade Behörden werden Sie ansonsten nicht ernst nehmen.
Olivier Bregy, am 27. Mai 2014 um 21:43 Uhr
...und auch vom Rest der Website sollten Sie die Gewässerbelastung trennen...
Olivier Bregy, am 27. Mai 2014 um 21:47 Uhr
...ansonsten ran an die Luftkristalle und sauber programmieren! ;-)
Olivier Bregy, am 27. Mai 2014 um 21:50 Uhr
@Olivier Bregy
Sie treten mir nicht zu nahe, ich nehme Ihren Rat als freundschaftlich ernsthaft gemeint entgegen.
Ich hätte da eine längere spassige Entgegnung, aber bei Infosperber möchten die Chefs Themenbezogenheit wahren, und als Gast respektiere ich das. :-)
Thomas Ramdas Voegeli, am 28. Mai 2014 um 01:47 Uhr
Es gibt Gemeinsamkeiten der Themen radioaktive Risiken und Chemtrails:
wir werden offensichtlich und behördlich angelogen!
Was würde den Schulmädchen passieren, wenn sie das Labor doch nennen würden? Gibt es denn soviele rennomierte Labors, die so messen können?
Urs Lachenmeier, am 28. Mai 2014 um 09:28 Uhr
Zum Thema Chemtrails: Suchen Sie alle Filme der 50 und 60 Jahre mit Flugzeugen. Vergleichen Sie die Trails. Wenn kein Unterschied, Therie sein lassen.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 10:44 Uhr
@Urs Lachmeier
Ich bin und schreibe emotional, nehme mich bei Infosperber so gut ich kann zurück, weil Infosperber den sachlichen Ton will. J'ai à accepter cela.
Du nennst eine Gemeinsamkeit: Die Behörden lügen (@Infosperber : lügen MÖGLICHERWEISE).
Da gibt es eine zweite Gemeinsamkeit der beiden Themen: Sie handeln von Unternehmungen, deren grausige Folgen kein Mensch voraussehen kann.

Ich denke nicht, dass die Schulmädchen gefährdet sind. Wären sie in einer Machtposition, dann schon. Noch sind sie «dumme kleine» Schulmädchen.

Der Firma, dem Labor aber, dem kann MÖGLICHERWEISE schon etwas passieren. Bei dem Filz in der Schweiz (nicht nur in der Schweiz, dieser Filz floriert heute noch fast gesamt erdenweit) zwischen profitorientierter Wirtschaft und Politikern, da kann es MÖGLICHERWEISE passieren, dass eine Firma, welche schlicht feststellt, dass es Alu und Barium in der Luft hat (woher, Rumpelstilzchen, könnte das wohl möglicherweise nur kommen?) plötzlich ganz ganz schlechte Karten hat. Aufträge werden gestrichen, möglicherweise. Auflagen werden gemacht, möglicherweise. Mitarbeiter werden deren oder jener Schandtat bezichtigt, möglicherweise.

Fact ist - ich vertraue der Aussage der Mädchen - dass die Firma nicht genannt sein will. Die Firma ist es, welche ganz offenbar vor MÖGLICHEN Folgen zittert.
Thomas Ramdas Voegeli, am 28. Mai 2014 um 12:20 Uhr
@Voegeli: Sie stellen sich das mit einem wissenschaftlichen Nachweis etwas zu einfach vor. Beispiel: Vor Jahren versuchte ein Mädchen in einer Diplomarbeit nachzuweisen, dass Wasser ein Gedächtnis hat. Es braucht nur einen Paramater, der nach einer «Programmierung» konstant anders ist und der Nachweis ist erbracht. Nun konnte dieses Mädel tatsächlich nachweisen, dass sich die Oberflächespannung bei der «Programmierung» ändert. Sensation!
Die Wissenschaft war sehr skeptisch, anerkannte die Ergebnisse nicht. Die indo-eso-Szene begann zu schreien: «Verschwörung, Verschwörug!»

Doch dann stellte sich heraus, dass die Gute das Wasser durch einen Schlauch liess, der das Wasser mit Weichmachern anreicherte. Das war die Ursache der Veränderung.

Kein seriöses Institut, Herr Voegeli, wird seine Unterschrift unter Proben stellen, die es nicht selber unter kontrollierten Bedingungen gesammelt hat.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 13:26 Uhr
...sehe gerade das Video: Die Girls haben ja die Auswertung selber gemacht im Labor! Ich würde es als Verschwörung betrachten, wenn das Labor Ergebnisse von Lehrlingen ohne Kontrolle bestätigt.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 13:37 Uhr
"Der Firma, dem Labor aber, dem kann MÖGLICHERWEISE schon etwas passieren... plötzlich ganz ganz schlechte Karten hat."

-> Wenn ein Labor Ergebnisse von Lehrlingen, deren Ausbildung nicht mal im Kontext zum Labor steht, ungeprüft veröffentlicht, dann bekommt es keine Aufträge mehr.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 13:42 Uhr
Aber es gibt Labore, die lukrative Jobs verloren haben, weil sie Studienergebnisse der Pharmaindustrie richtig interpretiert haben. Das ist aber eine andere Geschichte.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 13:44 Uhr
und dies schrieb ein mir bekannter Chemiker:
"Aluminium ist das 3.häufigste Element in der Erdkruste. Barium kommt immerhin an 12 Stelle. Letzte Woche hatten wir z. B. viel Saharastaub in der Luft. Hätte man dann die Elemente gemessen, hätte man alles, was sich in der Erdkruste befindet, gemessen."

Die Frage bleibt, wieviel ist normal und sind die gemessenen Werte erhöht, sind die verschiedenen Elemente in einem natürlichen Mix....
Urs Lachenmeier, am 28. Mai 2014 um 14:08 Uhr
..und wir haben im Wallis eine Alusuisse...und in Visp eine Lonza. Entlang des Rottens, abwärts von Visp ist der Boden für immer verseucht. Viele Krankheiten in den Dörfern, gerade bei Kindern, bekommen jetzt einen ganz anderen Hintergrund.

Und was in Basel alles für Verschmutzer tätig sind... Ich weiss nicht, ob es da noch Chemtrails braucht um das Regenwasser zu dekontaminieren.

Wollen wir gar nicht erst damit beginnen, was im Feinstaub von Camion und Co alles enthalten ist.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 14:16 Uhr
@Lachenmeier: Das ist aber eine sehr wichtige Feststellung, mit den Elementen in der Erdkruste.
Denn: sie sind eben nicht mehr in der Erdkruste, das ist das Problem. Während der Evolution der höheren Lebewesen waren diese Elemente noch in der Erdkruste.

Der Mensch hat sie aus der Erdkruste gelöst und sieht sich nun mit ihnen konfrontiert - das erste Mal...

Und so haben wir auch die Luft verändert, bzw. das Luftgemisch. Während CO2 früher unter der Erdkruste gebunden war, haben wir es an die Oberfläche befördert. Und jetzt verdrängt es den Sauerstoff. Das sehen wenige ein.

Auch die Radioaktivität haben wir nicht erfunden, aber in unser Umfeld geholt.

Letzthin habe ich das Durchschnittsalter aller Toten in der Oberwalliser Presse von einem Jahr berechnet. Ich finde die Tabelle leider nicht mehr, aber eher anfangs, mitte Siebzig sterben die Leute bei uns. Und glaube der Trend hat sich längst gedreht.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 14:25 Uhr
Ich habe eben die Antwort vom hochverehrten Bundesrat Leuthard an die dummen Mädchen gelesen. So weit mein Bauernverstand reicht, lautet die Antwort: Chemtrails gibt es nicht.
Die Frau im Bundeshaus gibt Antwort. Sehr gut, ehrlich, und schweizerisch schnell, ausgezeichnet! Sie gibt null Hinweis darauf, was, wo und wie die dazu zuständigen Behörden FORSCHEN TÄTEN. Absolut verwerflich. Es ist eine schallende Ohrfeige an sehr Junge Menschen, welche sich verd nochmal um das, was hier geschieht, kümmern.
Weiss der Satan, ich bin der Erste, welcher erleichtert aufatmet, wenn es denn die Trails nicht gibt. Ich will nicht recht haben. Ich möchte, dass es keine Trails gibt, das ist mein Anliegen.
Ja, hier ist die Antwort unserer dekorierten und bezahlten Magistratin nachzulesen:
http://i.imgur.com/hZh3xN6.png

Ich gehe voll eins mit dir, (oh, hier siezt man), mit Ihnen, Urs, dass es eine sehr simple Sache ist: Messen. Einfach messen. Und vergleichen. Einfach vergleichen. Wie war das vor 40 Jahren mit Alu und Barium? Wie war das mit den Sandstürmen der Sahara? DAZU haben wir eine Behörde. Haben wir doch, oder? Heisst doch Bundesamt für Umweltschutz? Ich habe vier Grosskinder. Ich wäre dankbar, das Bundesamt würde messen und der Bevölkerung Zahlen und daraus erwachsende Schlüsse liefern. Aber nein. Trails gibt es nicht, weiterschlafen. Sagt Frau Bundesrat.
Flapsig gesagt, lieber Sperber, aber stimmt in der Sache doch?
Thomas Ramdas Voegeli, am 28. Mai 2014 um 14:26 Uhr
Ich habe die Tabelle gefunden: Durchschnittsalter 76.05
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 14:31 Uhr
@Voegeli: wie gesagt, Sie müssen nicht auf die Chemtrails zeigen. Sondern:

1. seriöse Untersuchungen (Ursache offen lassen!)

2. Ursachenforschung nach den Untersuchungen

Sie kämpfen gegen einen imaginären Feind, anstatt Aufklärung zu verlangen für eine vielleicht beorgnis erregende Verschmutzung.
Da verstehe ich unsere Bilderbergerin mal ausnahmsweise.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 14:35 Uhr
zu meiner eigenen Bemerkung «Während CO2 früher unter der Erdkruste gebunden war, haben wir es an die Oberfläche befördert. Und jetzt verdrängt es den Sauerstoff. Das sehen wenige ein."

Damit meine ich, dass wir das Gemisch zu ungunsten von Sauerstoff verändern, indem wir immer mehr aus dem Erdreich an die Oberfläche befördern und gleichzeitig die Grünfläche reduzieren. Nicht das CO2 nicht natürlich wäre...
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 14:47 Uhr
Bei Gewässerproben sehe ich vor Allem ein Problem: Immer wieder hört man, dass sich die Wasserqualität etwa im Mittermeer verbessert. Aber jeder einigermassen Vernünftige weiss, dass man nur nachweisen kann, was man auch sucht.

Herr Voegeli: Ich fände es ergebnisorientierter und erfolgsversprechender, wenn man das Bundesamt überzeugen könnte, die Parameter der Tests auszuweiten. Es braucht neue Standards.

Ich meine, man müsste heute standardmässig auch auf Phtalate oder andere hormonaktive Substanzen überprüfen. Natürlich auch Schwermetalle usw.

Aber Sie können, Hergott nochmal, von Leuthard nicht verlangen über Chemtrails Auskunft zu bekommen. Nicht mal Sie selber sind ja sicher!

Da können Sie Leuthard auch gleich fragen, ob denn nicht Shiva für all die Zerstörung verantworlich ist.
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 14:58 Uhr
@Olivier
Einverstanden.
Ich gehe davon aus, dass sich Disskussionsteilnehmer längst so weit wie möglich schlau gemacht haben, ich sehe davon ab, hier Links zum Thema einzustellen oder gar selber Fakten hinzulegen. Der Platz reicht hier nicht, zudem bin ich auf keinem mich interessierenden Gebiet Detailkundig, Daten müsste ich alle zusammensuchen, mein Gedächtnis ist dazu nicht geschaffen. Ausnahmen: 9/11. Musik. Lebenskunde.

Danke an Sperber, dass ihr den Chemtrailstrang im AKW Strang laufen lässet.

Ich sage es sanft: Ich erwarte von den zuständigen Behörden Untersuchungen und Veröffentlichung derselbigen.
Vielleicht bin ich zu blöd im Zeitunglesen, aber ich kann mich nicht entsinnen, jemals etwas über Alu und Barium in der sauberen schwiizer Luft gelesen zu haben.
Thomas Ramdas Voegeli, am 28. Mai 2014 um 15:28 Uhr
@Voegeli: Wenn sich fast die ganze Bevölkerung Aluminium unter die Achseln reibt (Deos), muss man sich nicht wundern, wenn das Zeug irgendwann runterregnet.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.aluminium-in-deo-weniger-alu-unter-der-achsel.086a6ff1-85de-48c1-aaa1-5e2ba6245c05.html

gute anti-chemtrail-seite:
http://www.martin-wagner.org/anti-chemtrails.htm

Wettermanipulation gibt es allerdings schon lange, gerade bei grossen Sportereignissen:

Peking:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/olympia-wetter-china-schiesst-auf-regenwolken-a-569361.html

Fussball-WM:
http://www.n-tv.de/sport/Prof-will-Eingriff-ins-WM-Wetter-article184375.html

Sotschi:
http://diepresse.com/home/sport/olympia/1563734/Gegen-Nebel-bleiben-Putins-WolkenImpfungen-wirkungslos

für Landwirtschaft:
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/in-sueddeutschland-spruehen-flugzeuge-silberiodid-in-wolken--reine-geldverschwendung--glauben-einige-forscher-die-mit-dem-hagel-ringen,10810590,10500310.html
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 23:34 Uhr
...vielleicht schon 1952 in Lynmouth:
http://wetter.tagesschau.de/wetterthema/2013/07/04/die-wettermacher.html
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 23:39 Uhr
Auch unsere Bauern schicken jede Menge Sauereien in den Himmel (mit Hagelraketen):

http://www.srf.ch/player/tv/einstein/video/mit-hagelraketen-gegen-gewitterwolken?id=a1402c10-5605-430a-bb3c-61d3bbaa4c3e
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 23:43 Uhr
In Hagelraketen explodiert unter anderem auch Aluminium:
http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleDJ1L7-1.17956
Olivier Bregy, am 28. Mai 2014 um 23:45 Uhr
@Olivier Bregy
Lach, ja, sehr überzeugend ;-)
Ich stelle jetzt doch mal einen Link ein. Darf ich, lieber Sperber?
Der Artikel stammt aus einer Schweizer Feder.
http://bumibahagia.com/2014/05/29/chemtrails-die-menschen-mussen-aufwachen/

Antwort von Sperber:
Sie dürfen, lieber Herr Voegeli, aber vielleicht wäre es doch Zeit, die Diskussion, die zu einem Zweiergespräch und weitestgehend auch zu einem anderen Thema geführt hat, gelegentlich abzubrechen. Oder erlauben Sie uns, Ihrem Gesprächspartner Ihre Email-Adresse herauszugeben, dann kann auch er Ihnen die seine geben, und Sie können Ihr Gespräch bilateral beliebig verlängern. Oder eines Tages sogar einen Kaffee zusammen trinken...
cm


Thomas Ramdas Voegeli, am 29. Mai 2014 um 05:21 Uhr
Quatsch.
Wenn Sie was tun wollen, fliegen Sie nicht mehr. Am Besten in Indien bleiben oder so.
Olivier Bregy, am 29. Mai 2014 um 12:37 Uhr
@Admin
Klar, respektiere ich.
Mein Schlusswort

@Herrn Bregy
Danke für den Rat. Er regt mich an, über Arten der Gesprächsführung nachzudenken.
Thomas Ramdas Voegeli, am 29. Mai 2014 um 12:45 Uhr
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Gift-Daempfe-im-Flugzeug-als-Gefahr-fuer-Passagiere--11720662
Olivier Bregy, am 30. Mai 2014 um 00:30 Uhr
@heute auf ard 23:00:

"Nervengift im Flugzeug": Die Dokumentation zeigt, welche gravierenden gesundheitlichen Schäden Piloten, Flugbegleiter usw. erlitten haben. (Programmtext)
Olivier Bregy, am 07. Juli 2014 um 20:04 Uhr

Ihre Meinung

Loggen Sie sich ein, um Ihre Meinung unter Ihrem richtigen Namen zu äussern. Wir gestatten keine Meinungseinträge anonymer User, um Missbräuche zu vermeiden. Hier können Sie sich registrieren.
Sollten Sie ihr Passwort vergessen haben, können Sie es neu anfordern. Achtung: Die Länge der Einträge ist beschränkt und wir erlauben nicht, zwei Meinungseinträge unmittelbar hintereinander zu platzieren. Unnötig herabsetzende Formulierungen ändern oder löschen wir ohne Korrespondenz.