Gemüseanbau an einem Nebenfluss des Quan. Fuyang, Provinz Anhui, 2011 © Andreas Seibert / Pro Litteris
Sandabbau am Fluss Huai für die Betonherstellung, Anhui province, 2011 © Andreas Seibert / Pro Litteris
Durch Blaualgen verschmutztes Wasser des Chao Sees. Provinz Anhui, 2011 © Andreas Seibert / Pro Litteris
Frauen aus dem Dorf Xiao Cheng in der Nähe einer Chemiefabrik. Provinz Anhui, 2011 © Andreas Seibert / Pro Litteris
In der Lobby des besten Hotels der Stadt Jieshou. Provinz Anhui, 2011 © Andreas Seibert / Pro Litteris
Abwasserbecken einer Lebensmittelfabrik. Provinz Henan, 2011 © Andreas Seibert / Pro Litteris
Herr Jia, 68, ist an Krebs erkrankt. Sein Einkommen reicht nicht aus, um die teuren Medikamente kaufen zu können. © Andreas Seibert / Pro Litteris
Abwasser hinterlassen eigenartige Spuren am Ufer des Huai. Provinz Henan, 2011 © Andreas Seibert / Pro Litteris
Herr Wang verkauft seine Fische für ¥ 6 (CHF 0.90) pro halbes Kilogramm. Provinz Henan, 2011 © Andreas Seibert / Pro Litteris

Fotoreportage: Der tatsächliche Alltag in China

Andreas Seibert / 24. Okt 2012 - Fotograf und Infosperber-Mitarbeiter Andreas Seibert ist mit seiner Kamera dem 1000 Kilometer langen Fluss Huai entlang gereist.

Diese Fotoreportage hat der in Tokyo lebende Schweizer Fotograf Andreas Seibert auf mehreren Reisen von der Quelle bis zur Mündung des tausend Kilometer langen Flusses Huai realisiert. Der Huai-Fluss teilt China in eine nördliche und eine südliche Hälfte.

Entlang des Flusses spiegeln sich die rasanten Veränderungen und Widersprüche des ungestümen wirtschaftlichen Wachstums. Seibert begegnete den Hoffnungen und Ängsten und dem täglichen Überlebenskampf einer Bevölkerung, die sich dem guten und schlechten Wandel ständig anpassen muss.

Was in China passiert, gilt für viele Gegenden auf unserer Erde: Ein rücksichtsloses Wirtschaftswachstum, bei dem die Schätze dieser Erde keinen Preis haben, vorhandene Ressourcen verschwendet, sich Flüsse in giftige Kloaken verwandeln und lokale Traditionen und Kulturen zerstört werden.

Trotzdem sind Seiberts Landschaftsbilder von melancholischer Schönheit, und seine Portraits zeigen oft Menschen, die trotz Verzweiflung ihre Würde und ihren Stolz bewahren.

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AUSSTELLUNG IN WINTERTHUR

Die «Schweizerische Stiftung für Fotographie» stellt Andreas Seiberts Fotos aus

vom 27. Oktober 2012 bis zum 17. Februar 2013.

Fotostiftung Schweiz | Grüzenstrasse 45 | 8400 Winterthur | Te l . 052 234 10 30

Täglich 11–18 Uhr, Mi 11–20 Uhr. Montag geschlossen. Feiertage: 24., 25., 31. Dez. und 1. Jan. geschlossen; 26. Dez. und 2. Jan. 11–18 Uhr geöffnet.

Begleitveranstaltungen: 28. Oktober, 11.30 Uhr: Ausstellungsrundgang mit Andreas Seibert. 5. Dezember, 19.30 Uhr: «From Somewhere to Nowhere – Wanderarbeiter in China». Unterwegs in China mit dem Schweizer Fotografen Andreas Seibert. Ein Film von Villi Hermann (2009).

8. Januar 2013, 12.15 bis 12.45 Uhr: Bildfokus am Mittag mit Sabine Münzenmaier.

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Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine. Produzent und Autor des Films «From Somewhere to Nowhere – China's Internal Migrants, 2008, der auch am Schweizer Fernsehen gezeigt wurde.

Weiterführende Informationen

Film-Reportage über die internen Migranten in China, 2009: Trailer
Das neuste Foto-Buch von Andreas Seibert: «The Colors of Growth: China's Huai River», Lars Muller Publisher, 48.00 CHF.
Andreas Seibert: »From Somewhere to Nowhere. China's Internal Migrants.» Lars Muller Publishers, Baden 2008, Ex Libris, 53.90 CHF
TV-Sendung Kulturplatz vom 6.8.2008: «Das andere China – Andreas Seiberts Fotos von der Not chinesischer Wanderarbeiter»
Einladung zur Vernissage mit Andreas Seibert am 5. Dezember 2012.

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