Verstrahltes Kind in der Nähe einer Atomanlage © ss

Verstrahltes Kind in der Nähe einer Atomanlage

Axpo verzichtet auf Uran aus Majak

Robert Ruoff / 28. Jan 2014 - Nach jahrelangem Zögern zieht die Axpo endlich endgültige Konsequenzen aus der Kritik am russischen Uranlieferanten in Majak.

Die Umweltorganisation Greenpeace hat seit Jahren die Zusammenarbeit von Schweizer Energieunternehmen wie der Axpo mit russischen Uranverarbeitern kritisiert. Die «Rundschau» von SRF hatte 2011 vor Ort die Verhältnisse dokumentiert und massive Kritik an den Verhältnisse geübt. Sie hat im Atomkombinat Seversk recherchiert und eine Plutonium-Vergiftung der Umwelt wie in Tschernobyl festgestellt. Die Gesundheitsschäden für die Menschen – unter anderem überdurchschnittlich verbreitete Krebsschäden bei älteren Menschen – sind dramatisch. Die Atomanlage in Majak durften weder Greenpeace noch die «Rundschau» noch die Majak-Geschäftspartner Axpo besichtigen...

«Infosperber» hat über diese Verhältnisse schon eingehend informiert.

Nach der Kritik – die in Schweizer Medien fast gar nicht aufgenommen wurde – hat die Axpo 2011 den Bezug von Uran sistiert. Sie verzichtet nunmehr, drei Jahre nach der öffentlichen Kritik, ganz auf den Bezug von Uran aus Majak für das Atomkraftwerk Beznau, wie die NZZ heute berichtet («Axpo verzichtet auf Uran aus Majak», NZZ 28.01.2014). Greenpeace begrüsst diesen Entscheid.

Für das Atomkraftwerk Gösgen (Mehrheitsaktionär: Alpiq) gilt nach der gleichen NZZ-Meldung ein völliger Verzicht auf russische Uranlieferanten ab 2016.

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keine

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2 Meinungen

Und die Bürgerlichen aus SVP und FDP verteidigen immer noch die Atomkraftwerke und sabotieren - seit 30 Jahren - alle alternativen Energiegewinnungen…
Rolf Raess, am 28. Januar 2014 um 13:48 Uhr
Leben mit der Energiewende - Der Kinofilm auf
http://www.youtube.com/watch?v=csbxbVj9q6k#t=3781

Mein Solarstrom verkaufe ich für 10 Rappen dem EW, dieses sucht Gutmenschen, welche bereit sind einen «ökologischen Mehrwert» von 30 Rappen zusätzlich zum normalen Tarif zu bezahlen. Natürlich wollen nicht sehr viele Stromkonsumenten dem EW eine Marge von 370 % bezahlen. Das macht dem EW nichts aus, denn sie können damit zeigen, dass niemand Solarstrom kaufen will. Figgimühli: sie präsentieren sich als Förderer und behindern gleichzeitig durch unverschämte Tarife.
Urs Lachenmeier, am 28. Januar 2014 um 21:43 Uhr

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