Die «Washington Post» deckte die dubiosen Geschäfte der «Clinton Foundation» auf © Washington Post

Die «Washington Post» deckte die dubiosen Geschäfte der «Clinton Foundation» auf

Clintons: Keine schmutzigen Gelder mehr nach Wahl

Red. / 20. Aug 2016 - Die «Clinton Foundation» hat u.a. von Diktatoren und Konzernen zwei Milliarden kassiert. Jetzt verspricht sie, damit aufzuhören.

Die «Wohltätigkeitsorganisation» der Clinton-Familie will nach einer Wahl Hillary Clintons keine Gelder aus dem Ausland oder von Konzernen mehr annehmen, gab Bill Clinton laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AP bekannt. Nur noch US-BürgerInnen und unabhängige Hilfsorganisationen sollen der «Clinton Foundation» Geld überweisen können. Bisher hatte die Stiftung auch hohe Beträge zum Beispiel von Saudiarabien, Katar, Oman oder von afrikanischen Potentaten akzeptiert. Infosperber hatte am 1. August 2016 darüber berichtet:

Nach Bill Clintons Rücktritt als Präsident der USA gründete er zusammen mit seiner Frau Hillary und Tochter Chelsea die «Clinton Foundation». Bis Ende 2014 akquirierten die Clintons Spenden in Höhe von zwei Milliarden Dollar. Das berichtete die «Washington Post» bereits Anfang 2015. Neuere Zahlen sind nicht bekannt. Peter Schweizer hat darüber ein Buch veröffentlicht.

Das 2016 veröffentlichte Buch von Peter Schweizer, Harper Collins Verlag, 24.90 CHF

Die Stiftung finanziert Aktivitäten für den Klimaschutz, den Zugang zu HIV-Medikamenten und Entwicklungsprojekte in der Dritten Welt. Laut «Federalist» und der «New York Post» seien jedoch im Jahr 2013 nur 10 Prozent der Einnahmen für solche Wohltätigkeitszwecke ausgegeben worden:

Die grosszügigsten und angeblich uneigennützigen Spender

Die grössten Spenden der Wirtschaft stammen vom Finanzsektor, u.a. von Goldman Sachs. Deshalb werden den Clintons eine zu starke Nähe zur Wall Street vorgeworfen. Unter den Spendern befinden sich auch Konzerne wie Coca-Cola.

Zu den grossen Spendern gehören auch ausländische Regierungen und deren Institutionen. Diesen ist es nicht erlaubt, direkt für den US-Wahlkampf zu spenden. Unter ihnen die Regierungen von Oman, Kuwait und die Arabischen Emirate.

Besonders fragwürdig sind schmutzige Gelder von afrikanischen Potentaten, wie folgender Dokumentarfilm über Schweizers Buch belegt:

Dokumentarfilm über das Buch von Peter Schweizer: Viel Geld von korrupten Machthabern und grossen Finanzkonzernen. Auf den Pfeil in der Mitte klicken.

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Siehe auch:

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Keine

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Eine Meinung

Das nützt jetzt auch nichts mehr, Frau Clinton! Ihr Ruf ist ruiniert, und von dem vom anderen Kandidaten wollen wir gar nicht reden.
Die USA sind krank, durch und durch marode. Das sieht man an ihrem Präsidentschaftswahlkampf. Alle vier Jahre wieder, wie die Maikäfer!
Paul Jud, am 22. August 2016 um 19:15 Uhr

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