Hauptsitz der Service-public-Welt: die SRG-Generaldirektion in Bern © srgssr

Hauptsitz der Service-public-Welt: die SRG-Generaldirektion in Bern

SRG: Der grosse Umbau

Robert Ruoff / 02. Mai 2016 - Eine kleine Revolution: Die SRG soll zu einer Plattform für den direkten demokratischen Austausch werden.

Die SRG will sich neu erfinden. Bekannt gemacht hat sie diese Absicht in einer Studie mit dem Titel «Öffentlichkeit 4.0». Erarbeitet hat die Studie das Gottlieb Duttweiler Institut GDI im Auftrag der SRG. Das GDI ist eine Denkfabrik, die sich mit Trends und Tendenzen künftiger Entwicklungen in der Gesellschaft auseinandersetzt.

Die Studie über die «Öffentlichkeit 4.0» ist wohl der erste zusammenhängende Gedanke über die neu gestaltete Zukunft von Radio und Fernsehen im Service public der Schweiz, mit dem die SRG einen so grundlegenden Umbau im Programm zur Diskussion stellt. Es ist die Idee einer kleinen Revolution.

Die SRG will nicht mehr nur ein Sender sein, der seinem passiven Publikum über Radio, Fernsehen und Online Botschaften schickt. Die SRG will zur Plattform werden, auf dem die Bürger und Bürgerinnen, die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz sich selber äussern, diskutieren und miteinander kommunizieren können. Die Idee geht also an die Wurzel der Tradition von Radio und Fernsehen, wie es bisher war.

Radio und Fernsehen bleiben stark als Kanäle für Live-Übertragungen und für Service public-Sendungen von besonderer Qualität. Daneben soll die SRG eine Plattform sein, auf der die Nutzerinnen und Nutzer sich Information, Bildung, Kultur, Sport, Unterhaltung holen können, wann und wo sie wollen. Und vor allem sollen Bürgerinnen und Bürger diese Plattform nutzen können als Austausch für die Debatten in der direkten Demokratie.

Online für die Jugend

Die Zukunft ist digital, die Zukunft bedeutet: Herrschaft des Internet für alle bisherigen Medien, Zeitung, Radio, Foto, Film, Fernsehen. Das wird all diese Medien radikal verändern. Die grossen Service public-Unternehmen stehen erst am Anfang dieser Entwicklung.

Die britische BBC, Mutter und Vorbild des Service public bis heute, strahlt seit diesem Frühjahr ihr Jugendprogramm «BBC three» nur noch Online aus. Aber sie tut es vor allem, weil sie damit ihrem jungen Publikum folgen will, das sich vom klassischen Fernsehprogramm mehr und mehr verabschiedet. In Deutschland arbeiten ARD und ZDF an einem Online-Angebot für Nutzer zwischen 14 und 29 Jahren. «Wir müssen da sein, wo die Leute sind», erklärt die ARD-Vorsitzende Karola Wille. Und: «Wir müssen ganz aus der Onlinewelt heraus denken.» Das fällt manchen Radio- und Fernsehmachern noch immer schwer.

Im Umbruch

Auch die SRG befindet sich in diesem schwierigen Umbruch.

Die Programmstruktur des SRF-Fernsehens ist seit zwanzig Jahren die gleiche: Es ist ein Taktfahrplan, bei dem die Zuschauerin und der Zuschauer seit Jahren wissen, wann der «Kassensturz« kommt und wann der Krimi und wann die «Tagesschau» sowieso.

Neben dem Fernsehen gibt es das routinierte Angebot der Radiokanäle von Eins bis Vier, mit den Inhalten, die sich so langsam wandeln wie das Publikum.

Und wieder daneben hat die SRG die Online-Angebote wie «srf.ch» angesiedelt, die nur Themen knapp aufgreifen dürfen, die im SRG-Radio und Fernsehen behandelt werden, weil die privaten Zeitungsverleger sonst um ihre Zukunft fürchten.

Eine etwas freiere Entwicklung ist nur den Internet-Angeboten für das Ausland gestattet. «Swissinfo.ch», vertritt als Nachfolger von Schweizer Radio International die Schweiz in der Welt. Die italienischsprachige Radiotelevisione Svizzera bedient mit einem lokalen, nationalen und internationalen Online-Angebot unter der Adresse «rsi.ch/news» neben der italienischsprachigen Schweiz gezielt auch die italienische Nachbarschaft. Und die SRG denkt darüber nach, das zweite Fernsehprogramm «La due» nur noch online auszustrahlen.

Aber all das atmet noch den alten Geist der Rundfunksender, die als Türhüter der Information die Inhalte an ihre Konsumenten senden, die sie für gut und richtig halten. Oder von denen sie annehmen, dass die Konsumenten sie wünschen.

Aber die Zeit der Türhüter geht zu Ende.

Am Anfang der Revolution

Jede und jeder ist heute ein Publizist. Internet-User schreiben heute ihre Kommentare nicht nur auf den Nachrichtenportalen «Watson» bis «Infosperber» sondern auch zu Hunderttausenden auf Facebook. Jede und jeder kann heute seine Foto-Geschichten auf «Instagram» und seine eigenen kleinen oder grösseren Filme auf «YouTube» laden und hoffen, dass sie von den Millionen Besuchern entdeckt werden. Manchmal mit Erfolg.

Zurzeit werden auf «Youtube» pro Minute zwischen 300 und 500 Stunden Video hochgeladen. In Toronto wurde 2012 das erste Smartphone-Filmfestival durchgeführt. Die Musikproduktion hat sich seit 2003 mehr als verdoppelt: «Im Jahr 2003 wurden weltweit etwa 40'000 Musikalben veröffentlicht, aktuell sind es mit etwa 100'000 Alben mehr als doppelt so viele.» (Öffentlichkeit 4.0)Die Revolution findet schon längst statt.

Neue Gemeinschaften

Die Daten sind ein Signal für die wiederkehrende Kreativität der Amateure. Die digitale Technik der Smartphones, iPads und Laptops erlaubt es den Konsumenten nicht nur, als Produzenten selber zu komponieren, fotografieren und zu filmen. Sie erlaubt auch, Musikstücke oder Filme oder Texte – oder alle drei – in ihre Bestandteile zu zerlegen und neu zusammenzusetzen. Dieser «Remix» kann eine neue kulturelle, künstlerische oder gar politische Schöpfung sein. Und die digitale Technologie bringt Amateure und Profis zusammen zu einer Arbeit, in der gegenseitige Anregung und kreativer Austausch wichtiger ist als technische Perfektion.

Manchmal wird die künstlerische Kreativität auch zur politischen Kreativität. Etwa wenn ein Video Ansprachen des amerikanischen Ex-Präsidenten George W. Bush so zusammengesetzt, dass er den Song «Imagine» von John Lennon singt, vermischt mit Videoclips aus dem Irakkrieg. Dafür braucht es keine Medien. Dafür genügt eine Plattform wie «Youtube» mit seinen über 1 Milliarde Nutzer. Es ist auch eine Gemeinschaft, die sich abgrenzt von den Medien der Mächtigen.

Alte Spaltungen

Die Studie «Öffentlichkeit 4.0» spricht von Christoph Blocher und der «Basler Zeitung», aber sie spricht auch von den «Milliardären Rupert Murdoch, John Malone und dem saudischen Prinzen al -Walid ibn Talal al Saud», denen die News Corporation gehört, zu der «The Sun, The Times, das Wall Street Journal, die New York Post, Sky und Fox News» und insgesamt gegen 200 Zeitungen gehören. Und die Studie spricht von den selbsternannten Eliten der Welt, die am World Economic Forum WEF in Davos Lösungen für die Probleme der Welt propagieren, welche die grosse Zahl der Menschen nicht erreichen.

Sie schildert damit die Segmentierung, die Aufsplitterung der Gesellschaft in getrennte Gemeinschaften. Und auch damit kämpft die SRG. Als Service public-Sender erreicht sie über die traditionellen Kanäle die digitalen Generationen immer weniger. Es ist nur folgerichtig, dass sie sich in diesem Umfeld auch zur Plattform wandeln will.

Grosser Wille, kleiner Mut

Wer in die SRG hineinschaut, findet heute allerdings nur kleine Partikel davon im Angebot. Die Westschweizer Fernsehmacher haben unter dem Namen «Nouvo» für mobile Nutzer eine Serie von Clips auf Facebook platziert. Es sind Informationsfilme mit Bewegtbild, Schrift und Musik, die vom Smartphone oder anderen mobilen Geräten bequem herunter geholt werden können. Und manchmal enden sie sogar mit einer Frage, um damit Meinungsäusserungen oder eine Debatte auszulösen.

Wer in die SRG hineinhört, vernimmt aus dem Sitz von SRF-Fernsehen, dass eine Gruppe junger Newsproduzenten am gleichen Projekt arbeitet. Hier ist das Ziel, die Nachtausgabe der «Tagesschau» neu zu gestalten. Verstellt wird der Weg dahin zurzeit durch interne Widerstände und alte Normen auf der Seite der Technik und des alten Apparats.

Die britische BBC hat dieses Problem einfach dadurch gelöst, dass sie einen ganzen neuen Medienkomplex gebaut und das Programmteam zur einem grossen Teil mit Online-Produzenten von aussen besetzt hat.

Das ist in der Schweiz schlicht nicht denkbar. Aber die Programmchefs wollen das Projekt auf nationaler Ebene über die Hürden bringen.

DIe SRG als Plattform

Der Anspruch an eine Plattform für die Nutzer reicht aber viel weiter. Der Service public ist seiner Bestimmung nach ein republikanisches Gemeingut, das jedem Einzelnen und allen gemeinsam gehört. Das heisst auch, dass die SRG – Stichwort: «Vielfalt und Integration» – für den Austausch von Positionen und Meinungen sehr viel mehr tun müsste als das, was die SRG in der «Arena» heute schüchtern versucht.

Es heisst ausserdem – Stichwort: «Demokratie» –: die SRG müsste als «Beauftragte» viel umfassender und offener die Fragen der Bürgerinnen und Bürger an die politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen und religiösen Autoritäten aufnehmen als mit gelegentlichen Twitter- und Mail-Einblendungen in den Gesprächssendungen.

Das ist alles angedacht in der neuesten SRG-Studie. Es ist sogar die Rede davon, dass es in der SRG eine «Operation Change Storm» geben könnte, bei der etwa «der Online-Redaktion für eine bestimmte Zeit eine gewisse Narrenfreiheit zugestanden werden» könnte. Es ist die Rede von einem Experimental-Modus, in dem auf der Plattform Versuche mit Nutzerbeteiligung gestartet werden könnten, die sogar das Recht auf Scheitern haben.

Plattform zum freien Austausch

Auf diesem Weg könnte die SRG als Service public tatsächlich zu einem Marktplatz werden, auf dem sich die Menschen zum Austausch der Meinungen frei bewegen und alte Strukturen und Autoritäten in Frage stellen und überwinden. Wie auf dem alten Forum oder den heutigen Maidan. Denn «Maidan» heisst nichts anderes als Platz, und Maidan heissen alle die Plätze, die zu umkämpften Plattformen der Freiheit geworden sind: «Nesaleschnosti» in Kiew, «Tahrir» in Kairo, «Taksim» in Istanbul, «e-Shah» in Isfahan. All diese Orte sind Plätze der Repräsentation wirtschaftlicher, religiöser und politischer Macht. Und es sind Orte des Kampfs für Unabhängigkeit und Freiheit.

Ob das Konzept den Verbands- und Medienpolitikern gefällt, die in die Grabenkämpfe um Markt- und Medienmacht verstrickt sind, muss dahingestellt bleiben.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine. Der Autor war bis 2004 Mitarbeiter von SRG/Schweizer Fernsehen. Der Text ist am 30. April in der "Nordwestschweiz" erschienen.

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8 Meinungen

.........und was bringt das Ganze schlussendlich der Welt? Ist irgend etwas besser geworden auf dieser Welt? Hat es mehr Frieden gegeben? Ist «unsere» Welt gerechter geworden? Haben die Politiker für die Bürger politisiert? ODER ist das ganze ein weiterer Schritt zurück ins «alte Rom» ? «Gebt den Bürgern Brot und Spiele » Damit sie ruhig und dumm bleiben und noch weniger selber Nachdenken? Solange die Geldaristokratie das sagen hat gib's keine Änderungen !
Willi Fetzer, am 02. Mai 2016 um 13:51 Uhr
Was bei all dem privaten produzieren bleibt ist die totale Unverbindlichkeit falsch kommuniziert und ebenso falsch verstanden als Freiheit der Meinung, Freiheit des Publizierens, Freiheit der Sprache, Freiheit des Debatierens... dabei geht komplett vergessen das die Reichen und Mächtigen dieser Welt ohne staatlich gesicherte und steuerbare Verbindlichkeit von Gesetzen, Gerichten, Richtern, Politik in Räten und Parlamenten grad gar nichts tun.

Im Gegenteil dürfen sich diese darauf Verlassen das der Staat das Eigentum dieser Individuen bis zum letzten verteidigt. Nicht verteidigt wird Besitz der kleinen Bürger und Arbeiter zumal diese eh hoch Versxhuldet sind.

Eigentum was alle anderen eben genau nicht haben wie Kontrolle des Internet, Nachrichten, Politik, Gesetzen, Regeln die Patente, Lizenzen, Urheberrechte, Besitz auch von Medien, Besitz auch der Sprache (Klagen für Beleidigungen etc.) , Zugang zu Gesetzen, Richtern, Anwälten ohne Vermögend zu sein.
.
Bitte was haben die Massen von der Freiheit der Publikation als nur einen Turm zu Babel bei dem alle reden aber niemand versteht.
Uwe Borck, am 02. Mai 2016 um 13:56 Uhr
Die Kunde hören wir, allein...es nützt niemandem, wenn die Informationsflut exponentiell zunimmt bei konstantem und/oder qualitativ vermindertem Informationsgehalt. Mist bleibt Mist, egal über welche Kanäle er gekarrt wird.
Walter Schenk, am 02. Mai 2016 um 15:23 Uhr
@borck, @fetzer, @ schenk – die trübselige Verachtung der freien Rede klingt ein bisschen depressiv, um nicht zu sagen in der ganzen Reihe fast ein bisschen vertrollt. Dass die spiessig traurige Missachtung so frei geäussert werden kann, zeigt allerdings sogleich, wie falsch diese Missachtung ist.
Robert Ruoff, am 02. Mai 2016 um 15:34 Uhr
Der zentrale Satz lautet: Aber die Zeit der Türhüter geht zu Ende.
Ausser natürlich an den Landesgrenzen, wenn Menschen ungerufen kommen.
Da werden sie, die Türhüter, wieder gebraucht.
Was heisst Markzplatz der Meinungen ? Das haben wir in Zeiten der sogenannten Social Media ja jetzt schon. Alle haben zu allem zu allen Zeiten an allen Ecken eine Meinung, und sie geben sie auch noch von sich. Und niemand hört mehr zu, weil im Lärm nichts mehr zu hören ist. Ich stelle fest, dass ich soeben auch einen Beitrag leiste.
Heinz Abler, am 02. Mai 2016 um 15:34 Uhr
@Ruiff, ich denke das freie Rede und Meinung in allen Ländern und Völkern existiert und auch gelebt wird, denn immer schon musste das Volk Wege finden sich gegen die Eliten zu äussern, laut darüber nach zu denken oder sich clandestin zu treffen. Die feinen Künste genauso wie die Philosophie, Religion und Wissenschaft es bis heute gegen die Interessen der Eliten tun müssen.

Ganz genauso wie es in jedem Land und Gesellschaftsordung Tabuthemen gibt die nie das Licht einer breiten Öffentlichkeit erblicken und nur hinter vorgehaltener Hand besprochen werden. Ich wage gar zu schreiben das die Tabuthemen in den ehm. sozialistischen Ländern damals weitaus geringer waren als das was uns heute hier als Freiheit der Meinung in Medien und von der Politik vorgekaut wird.

Die Rechte von immer neuen Minderheiten als neue Freiheit und Moderne der Menschheit, ja gar als ultimative fortschrittliche Entwicklung, hat für mich rein gar nichts mit Freiheiten gegenüber Politik und Gesetz zu tun.

Was bitte nützt Freiheit der Rede und Meinung wenn sich daraus keinerlei verbindliche politische Prozesse entwickeln? Derart gefangen und beschäftigt in anonymen sozialen Netzwerken, ebenfalls komplett ohne politische noch rechtliche Verbindlichkeit, kommt das gleich wie der Speakers Corner in einem Londoner Park. Ebenfalls ohne Verbindlichkeit.
Uwe Borck, am 02. Mai 2016 um 16:56 Uhr
@Ruoff: «Vertrollt» ? Die Bedeutung des Begriffs hat sich mir auch nach Konsultation des Dudens nicht erschlossen. Müsste doch zwischen «vertrödeln» und «vertrösten» stehen. Und eine Zeile weiter unten steht im Duden dann «vertrotteln», damit kann ich was anfangen. Wie Sie sehen, fällt es mir schon deshalb schwer, der Diskussion zu folgen, weil mir die «Basics» fehlen; aber ob mir das aus der Depresson heraus hilft ? Aber ich möchte Ihre Zeit nicht vertrödeln und lasse mich gerne auf den Zeitpunkt vertrösten, wo mir ein gnädiger Troll die Erklärung ins Ohr flüstert.
Heinz Abler, am 02. Mai 2016 um 18:20 Uhr
In der Praxis ist es ohne Türhüter schwierig. Wenn die Zahl der Beiträge in den dreistelligen Bereiche steigt, könnte man sie fast genauso gut einfach löschen. Das liest sowieso niemand mehr. Auswahlverfahren wie «beliebtester» sind auch nicht problemlos. Für die Spitzenplätze kommen sowieso nur Beiträge in Frage, die ganz zu Beginn geschrieben wurden. Interessant ist auch, wie die Betreiber reagieren, wenn sich unerwünschte Meinungen häufen. Der Tagesanzeiger ersetzte auch schon die Kategorie «beliebteste» durch «Auswahl der Redaktion», und bei gewissen Themen wird schon gar keine Kommentarfunktion mehr eingerichtet.
Fakt ist, dass es in einer Gesellschaft mit Millionen von Mitgliedern immer eine Selektion der Stimmen, welche breiter wahrgenommen werden, gibt.
Ich finde es gut, wenn die SRG einen Versuch in die geschilderte Richtung unternehmen. Es ist kein einfaches Unternehmen. Und es wird das klassische Radio und Fernsehen eher ergänzen als ersetzen.
Daniel Heierli, am 03. Mai 2016 um 11:15 Uhr

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