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Arbeiter in einen Fukushima-Reaktor: Messgerät gibt bei zu hoher Strahlung «Error» an
Der Energiekonzern zahlt die Himmelfahrtskommandos schäbig. Verstrahlte Arbeiter müssen vertraglich auf Schadenersatz verzichten.
Reporter des ZDF-Magazins «Fontal» waren vor Ort und trafen skandalöse Zustände an: Die Arbeiter in den Katastrophen-Reaktoren von Fukushima mussten sich in den Arbeitsverträgen verpflichten, mit keinem Journalisten zu sprechen. Nur anonym und ausserhalb des Geländes berichteten einige Arbeiter übereinstimmend, wie mies sie behandelt werden und mit welchen Ängsten sie leben.
Die Messgeräte, die sie bei der Arbeit am Schutzanzug tragen, können hohe Strahlenbelastungen gar nicht messen. Wenn auf dem Gerät «Error» erscheint, wissen die Arbeiter nur, dass die Strahlung höher ist als das Gerät messen kann.
Die meist jungen Arbeiter haben Angst, dass ihre Kinder mit gentischen Defekten und geistig unterentwickelt zur Welt kommen – eine reale Gefahr, wie ein Professor in der Sendung bestätigt.
Für ihre lebensgefährliche Arbeit erhalten sie einen Tageslohn von 100 bis 120 Franken. Eine «Gefahrenzulage» von höchstens zwölf Franken pro Tag erhalten sie nur, wenn sie unterschreiben, dass sie für alle Zukunft auf jegliche Schadenersatzansprüche bei Gesundheitsschäden verzichten. Fast alle Arbeiter unterscheiben, weil sie auf das Geld angewiesen sind.
Tepco-Verantwortliche erklärten den ZDF-Reportern, dass ihr Konzern damit nichts zu tun hätte und die Arbeitsverträge nicht kennen würde. Denn Tepco habe eine Drittfirma mit den Arbeiten beauftragt, deren Geschäftspolitik sie nicht kenne – und offensichtlich auch nichts davon wissen will.
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Es lohnt sich, den Beitrag der ZDF-Reporter anzusehen. Siehe unten «Weiterführende Informationen».
keine
Zur ZDF-Reportage über die Arbeiter in den Reaktoren von Fukushima
Zum Beitrag «Betroffene müssen die Radioaktivität selber messen»
Zum Beitrag «Nach gezielter Desinformation verstrahlt»
Zum Beitrag: «In Fukushima arbeitet Japans Strahlenproletariat»
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