Wie und warum wird ein Mensch zum Terroristen? © SRF

Wie und warum wird ein Mensch zum Terroristen?

Wie kann und soll auf Terror reagiert werden?

Christian Müller / 16. Jul 2016 - Nach Charlie Hebdo, Bataclan, Brüssel und Nizza: Immer stellt sich die gleiche Frage: Wie reagieren wir auf Terror in unserer Nähe?

(cm) Wie kommen junge Menschen dazu, in einer sogenannt aufgeklärten Welt ihr Heil ausgerechnet in der Religion, ja sogar in religiösem Extremismus zu suchen und zu Terroristen zu werden? Wir haben den renommierten Psychiater und Neurowissenschaftler Prof. Dr. med. Joachim Bauer vom Uniklinikum Freiburg im Breisgau gefragt. Hier seine Erklärung.

Die Schwierigkeit, auf Terror vernunftgeleitet zu reagieren

Von Joachim Bauer

Was monströse Gewalttaten bei den unmittelbaren Opfern, so sie denn überlebt haben, psychisch anrichten, sind – auch bei Inanspruchnahme von therapeutischer Hilfe – nur schwer verheilende Wunden. Die seelischen Narben, die sie zurücklassen, bleiben für die Betroffenen jahrzehntelang, meistens lebenslang spürbar. Opfer von Gräueltaten, wie sie in Paris geschehen sind – neben den zu beklagenden Toten – sind nicht nur die unmittelbar Verletzten. Psychisch traumatisiert zurück bleiben auch verwitwete Partner, ausserdem Eltern, Kinder und nahestehende Freunde von Getöteten. Der Begriff des Traumas, der manchmal leider leichtfertig gebraucht wird, beschreibt die Erfahrung einer totalen Überwältigung, also das Erleben einer Situation, in der die beiden typischen, sozusagen «gesunden» Reaktionsmuster gegenüber einer uns plötzlich begegnenden Gefahr – Kampf oder Flucht – nicht mehr möglich sind. Mit dem Erleben eines Traumas typischerweise verbunden ist stattdessen die Lähmung, die im Moment der Tat den Körper erfasst, aber nicht auf ihn beschränkt bleibt, sondern die Seele mit einbezieht. Das emotionale Einfrieren, das in der Fachsprache auch als «emotional numbness» (emotionale Taubheit) bezeichnet wird, ist eine oft lang anhaltende, quälende Trauma-Folge, die nicht selten zum Auslöser dafür wird, dass sich Betroffene irgendwann therapeutische Hilfe suchen. Die Betroffenen leiden unter der Unfähigkeit, emotional mitzuschwingen, unabhängig davon, ob es sich um einen traurigen Moment oder um Situationen handelt, die zur Freude Anlass geben könnten.

Wir Aussenstehenden, die wir die Horrorszenarien in Paris durch die Presse oder im Radio mitgeteilt bekommen haben oder im Fernsehen und im Internet indirekt miterleben mussten, sind schwer betroffen. Wir mögen vorübergehend sprachlos oder geschockt gewesen sein, doch wir sind keine Traumatisierten. Unsere Beobachtersituation ist nicht vergleichbar mit jener eines Kindes, welches schwere Gewalt zwischen den Eltern oder Übergriffe eines Elternteils gegen ein Geschwister aus nächster Nähe als Zeuge erleben muss – eine solche Erfahrung, die Kinder leider immer wieder machen, ist sehr wohl traumatisierend. Wir dagegen mögen uns in den Tagen nach der Horrortat zwar hilflos gefühlt haben, so ausgeliefert wie das machtlose Kind gegenüber einem gewalttätigen Elternteil sind wir jedoch keinesfalls. Wir alle sind jetzt aufgerufen, uns zu besinnen und richtig zu handeln, den Opfern zu helfen und als Staatsbürger dazu beizutragen, dass weitere Gewalttaten kurz-, mittel- und langfristig verhindert werden. Wir sind nicht gelähmt, können also etwas tun – aber wofür sollten wir plädieren? Sollten wir dem reflexartig ausgesandten Ruf nach Revanche – nach «Krieg» – , nach einer harten Hand und einer Verschärfung von Strafen folgen? Es mag uns frustrieren, aber davon ist nichts zu erwarten. Warum sollten die Ansagen von härteren Strafen oder von «Krieg» fanatische Täter, die bei ihren Taten den eigenen Tod mit in Kauf nehmen, beeindrucken? Das Gegenteil des beabsichtigten Effekts würde – und wird wohl – der Fall sein.

Gegengewalt ist sinnlos

Als vernunftgeleitete Reaktion auf Terrortaten wie auf jene in Paris taugen keine drakonischen Massnahmen, insbesondere nicht eine Ansage von verstärkter Gegengewalt (»Krieg»). Ohne jede Frage bedarf es einer massiven Intensivierung der Arbeit der Strafverfolgungsbehörden und einer deutlich verbesserten Aufklärungsarbeit der Geheimdienste. Überlebende Täter und ihre Hintermänner müssen ermittelt, gefasst und mit der maximalen Härte der Gesetze – die wir zu diesem Zwecke nicht verschärfen müssen – bestraft werden. Die bestehenden Gesetze reichen voll aus, um Täter, die Terror verüben wie in Paris, dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen. Doch wenn vorbeugende Aufklärung und verbesserte Strafverfolgung das einzige Mittel bleiben, dann wäre dies so, wie wenn in einer Chemieanlage seit Jahren an verschiedenen Stellen fortlaufend Brände aufträten und die Reaktion sich darauf beschränken würde, da und dort auftretende Undichtigkeiten besser zu erkennen und mehr Feuerlöscher aufzustellen, ohne zu beachten, dass in dieser Anlage Dichtungen, die brennbare Flüssigkeiten unter Verschluss halten sollen, ständig unter zu hohem Druck stehen.

Vom Ursprung des Bösen: Die Suche nach tiefer liegenden Ursachen von Gewalt

Der Grund dafür, dass wir uns mit einer vernunftgeleiteten Suche nach den tiefer liegenden Ursachen von destruktiver Gewalt und von Terrortaten seit Jahren schwer tun, liegt darin, dass viele glauben, für irrationale Taten wie jene von Paris könne es keine rational erklärbaren Ursachen geben. Begründet wird diese Position entweder mit der – von niemandem bestrittenen – krassen Amoralität derartiger Taten, die jeden Erklärungsversuch selbst zu einem amoralischen Unterfangen mache. Oder damit, dass menschliche Aggression nun einmal – wie der Sexualtrieb – eine anthropologische Konstante und von daher nicht erklärungsfähig sei, selbst dann, wenn die Gewalt in derart monströser Weise auftrete wie bei Terrorakten. Die zweite, auch von einigen Sozialpsychologen unserer Tage vertretene Position hat ihren neuzeitlichen Ursprung in dem von Sigmund Freud 1920 –unter dem Eindruck der Schrecken des Ersten Weltkrieges – postulierten Aggressionstrieb. Freuds Postulat wurde jedoch weder von Charles Darwin, der die menschliche Aggression als reaktives Geschehen beschrieb, geteilt, noch konnten die modernen Neurowissenschaften Freuds Hypothese bestätigen. Im Gegenteil: Als stärkste menschliche Triebkraft identifizierte die moderne Hirnforschung – insoweit Charles Darwin bestätigend, der die «sozialen Instinkte» als den stärksten menschlichen Trieb erkannte – das Streben des Menschen nach sozialer Akzeptanz, Anerkennung und Zugehörigkeit. Dieses wissenschaftlich inzwischen gut gesicherte Faktum macht den Menschen jedoch nicht moralisch «gut», im Gegenteil.

Der Trieb nach sozialer Akzeptanz – vielleicht sollte man besser von einer Gier sprechen – ist eine derart stark ausgeprägte menschliche Grundmotivation, dass Menschen bereit sind, Böses zu tun, nur um zugehörig zu sein. Thomas Insel, Direktor des National Institute of Mental Health (NIMH), immerhin eine der weltweit grössten neurowissenschaftlichen Forschungsstätten, äusserte vor einiger Zeit die Ansicht, der Wunsch des Menschen nach sozialer Verbundenheit sei so etwas wie eine «addiction disorder», also eine Suchtkrankheit. Der Wunsch nach Zugehörigkeit um jeden Preis macht den Menschen nicht nur nicht «gut», sondern bildet – dies mag überraschen – eine bedeutende Quelle zwischenmenschlicher Aggression und Gewalt. Der Grund dafür ist, dass soziale Zugehörigkeit fast immer mit der Bildung von Ingroups und Outgroups verbunden ist. Kriterien, die Zugehörigkeit begründen, begründen meistens zugleich auch den Ausschluss bestimmter anderer. Dies kann so weit reichen, dass die Ausgrenzung anderer das eigentliche Motiv und Kriterium für die Zugehörigkeit zur Ingroup bildet.

Was bedeutete die von Adolf Hitler postulierte «Volksgemeinschaft» anderes als die Nicht-Zugehörigkeit zu den zahlreichen Untergruppen der Bevölkerung, allen voran die jüdischen Mitbürger, gefolgt von Anhängern linker Parteien, Sinti und Roma, Homosexuellen und seelisch Kranken? Was anderes als die Feindseligkeit gegenüber dem Fremden ist es, was die Anhänger der sogenannten «Pegida»-Bewegung untereinander verbindet, ebenso wie die französischen, ungarischen und italienischen Faschisten? Auch Religionen, und derzeit leider vor allem der Islam, haben das Potential zur Spaltung zwischen In- und Outgroup und zu einem sich daraus speisenden Hass. Um den Hintergrund für die seit Jahren gegenüber dem Westen ausgeübte islamistische Gewalt auszuleuchten, muss jedoch eine zweite, neurowissenschaftlich ebenfalls sehr gut belegte Aggressionsquelle mit in die Betrachtung einbezogen werden.

Die neurowissenschaftliche Dimension von Ausgrenzung und Demütigung

Ein entscheidender Grund, warum die Evolution das Verhaltensprogramm der Aggression nicht eliminiert hat, war ihre lebenserhaltende Bedeutung bei der Abwehr von Schmerz und der Bewahrung der körperlichen Unversehrtheit. Wessen Schmergrenze berührt wird, und wer bei Bedarf keine Aggression emittieren kann, hat es schwer und wird nicht lange überleben. Eine der bedeutendsten neurowissenschaftlichen Beobachtungen der letzten Jahre war, dass die Schmerzzentren des menschlichen Gehirns nicht nur bei der Zufügung körperlicher Schmerzen aktiv werden, sondern auch dann, wenn sich eine Person sozial ausgegrenzt oder gedemütigt fühlt. Das menschliche Gehirn reagiert auf soziale Diskriminierung also genauso wie auf einen körperlichen Angriff. Das macht verständlich, warum nicht nur zugefügter körperlicher Schmerz die Aggressionsbereitschaft erhöht, sondern auch soziale Ausgrenzung oder Demütigung. Eine derartige, sozial verursachte Reaktion der neurobiologischen Schmerzzentren ist jedoch nicht nur dann zu beobachten, wenn eine Person selbst ausgegrenzt wird, sondern auch dann, wenn jemand «nur» miterlebt, wie ein Mitglied der eigenen Ingroup gedemütigt wird, zum Beispiel ein Familienmitglied oder ein Angehöriger der eigenen Religion oder der eigenen Ethnie. Neurobiologisch unterfütterte Identifizierungsvorgänge dieser Art können dazu führen, dass sich Gewaltreaktionen wie eine ansteckende Krankheit epidemisch – auch über grosse Distanzen – ausbreiten. Dies ist der Grund, warum das, was im Nahen und Mittleren Osten passiert, sich überall auf der Welt auswirkt.

Das Gehirn reagiert beim Anblick von krasser Benachteiligung neben ausgeprägter Privilegierung

Ausgrenzungen und Demütigungen werden nicht nur dort erlebt, wo Menschen und Menschengruppen verbal oder im alltäglichen Umgang herabgesetzt werden. Ebenso durchschlagend werden Ausgrenzungen und Demütigungen überall dort erlebt, wo Menschen – im Angesicht anderer, die sich eines erheblichen Wohlstandes erfreuen – in Mangel oder Armut leben müssen und von Bildungs- und Entwicklungschancen abgeschnitten bleiben. Dies betrifft nicht nur das Leben in den Banlieues von Paris. Wir leben heute in einer medial komplett vernetzten, in einer Welt. Daher wird überall da, wo Menschen Armut erleiden, diese zugleich immer auch im Angesicht grossen Reichtums erlebt. Unabhängig voneinander durchgeführte Studien zeigen einen linearen Zusammenhang zwischen der Ungleich-Verteilung von Einkommen und Vermögen (gemessen mit Hilfe des sogenannten Gini-Index) einerseits und Gewalt (gemessen als Tötungsdelikte pro 100'000 Einwohner) andererseits. Das menschliche Gehirn ist keineswegs kommunistisch aufgestellt, es toleriert, dass Menschen unter wirtschaftlich unterschiedlichen Bedingungen leben – auch das zeigen neurowissenschaftliche Experimente. Die Toleranz gegenüber Ungleichheit ist jedoch begrenzt und endet dort, wo krasse Benachteiligung auf ausgeprägte Privilegierung treffen. Leider bilden solche Konstellationen die derzeitige globale Realität. Friedensfördernd ist das nicht.

Wir brauchen ein neues Nachdenken

Wie also können wir der Unmenschlichkeit und dem Terror islamistischer Gruppen langfristig begegnen? Wie können wir den Sumpf austrocknen, aus dem die terroristische Brut immer wieder neu hervorwächst? Die Täter und ihre Hintermänner gehören hinter Gitter, und zukünftige Täter sollten wir fassen, bevor sie ihre Taten begehen. Doch das wird nicht ausreichen. Wir brauchen ein neues Nachdenken über das vielleicht stärkste Antidot gegen globalen Terrorismus: globale Gerechtigkeit und ein Ende all dessen, was in vielen Ländern dieser Erde als Ausbeutung und Demütigung durch die westliche Staatengemeinschaft erlebt wird. Hundertausende junge Männer in jenen Ländern, die derzeit durch Unruhen und Kriege paralysiert sind, suchen nach Möglichkeiten, sich zu bewähren und sich nützlich zu machen. Was sie dazu dringend brauchen ist familiäre und soziale Verbundenheit und ein Zugang zu Bildungswegen. Wenn die zivilisierte Welt ihnen diese Möglichkeiten nicht bietet, suchen sie nach Alternativen.

Über lange Zeit in einer Anlage immer wieder auftretende Brände beendet man nicht dadurch, dass man überall mehr Feuerlöscher aufstellt, sondern indem man den Ursachen für die Brandneigung auf den Grund geht und sie abstellt.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Joachim Bauer, Dr.med., Univ.-Prof., ist Neurowissenschaftler und Psychiater am Uniklinikum Freiburg im Breisgau. Joachim Bauer ist Autor etlicher Bücher, darunter "Schmerzgrenze – vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt" (Heyne 2013). – Die Frage an ihn stellte Christian Müller als Chefredaktor der deutschen Vierteljahreszeitschrift DIE GAZETTE. Joachim Bauers Antwort erfolgte noch vor "Brüssel" und vor "Nizza" und erschien zuerst in der GAZETTE Ausgabe 49 vom März 2016.

Weiterführende Informationen

Zum gleichen Problem ein Interview im "Spiegel"
Zu bemerkenswerten Informationen des Kriminologen Christian Pfeiffer (im Echo der Zeit)

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4 Meinungen

Ja - den Ursachen auf den GRUND gehen.
---> Also keine Waffenexporte mehr dulden. Das könnte die UNO verlangen.
---> Die Pensionskassen dürfen nicht mehr in Kreigsmaterial-Firmen investieren. Dann fällt allerdings das ganze Finanzsystem* zusammen - ja. Die «Kleinen» -von Links bis Rechts- in den Industrieländern würden sich wohl am meisten dagegen wehren, weil sie so konditioniert wurden (von den Mainstream-Massen-Verdummungs-Medien u.a.).
---> Sanktionen gegen den grössten Kriegstreiber weltweit. Wenn 90% mitmachen, dann würde das schon gehen...

Wachen wir auf - bevor es zu spät ist ! (?) !

* dieses Schneeballsystem fällt so oder so zusammen. Je früher umso weniger schmerzlich. Ein weiterer Weltkrieg verzögert den Kollaps einfach - dabei sollten wir jetzt schon die ALTERNATIVE einüben: Vollgeld.ch ist der Anfang dazu: http://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Abschaffung-Bargeld-Banken-Auf-die-Barrikaden
alec gagneux, am 16. Juli 2016 um 10:06 Uhr
Diese Analyse von Herrn Dr. Bauer gehört zu den besten und logischsten, d.h. verständlichsten und einleuchtendsten Texten, die ich bisher zu diesem Thema gelesen habe - ich werde «nachlesen» und vertiefen, so dass seine Argumentation Teil meiner Werkzeuge wird, die ich in der Beurteilung von Situationen dieser Art ab jetzt einsetzen kann. Danke bestens.

H.C.von Imhoff, 16. 7. 2015, 23 h 25
Hans-Christoph von Imhoff, am 16. Juli 2016 um 23:25 Uhr
Eine globalisierte Welt erzwingt faire «terms of trade» und das Unterlassen von Angriffskriegen zwecks regime change, Ausbeutung von Ressourcen, etc.. Dennoch wundert es mich, dass die islamistische Aggression die Ungleichheit in und zwischen islamisch geprägten Ländern nicht stärker in den Blick nimmt. Und: Auch in westlichen Ländern gibt es immer mehr Armut - Lebensmittelmarkenbezieher in den USA, Langzeitarbeitslose in Europa... Ausserdem wundert es mich bei dieser Erklärung von Aggression, warum nicht mehr Frauen Attentäter sind. Sie leiden weltweit am meisten unter Armut, Diskriminierung, Gewalt. Sie werden wirtschaftlich und rechtlich in Abhängigkeit und Armut gehalten, verachtet, wahlweise zwangsverschleiert oder zwangsprostituiert (bei uns), verstümmelt, gequält. Bei der Erklärung müsste es mehr Penis verstümmelnde Frauengruppen und Frauenattentate geben, denn grosse Traumarisierungen lassen sich nicht wirklich durch sogenannte indirekte, subtile Aggressionen lösen, dafür ist die Schmerzerfahrung zu gross.
Christina Falke, am 17. Juli 2016 um 22:09 Uhr
Hört endlich auf damit! Der ganze Medienrummel um diese islamistischen Attentate, die Stellungnahmen wichtiger Persönlichkeiten (Reden an die Nation etc.), feierliche Gottesdienste für die Getöteten, Talk-Gespräche etc. verhindern nicht weitere Attentate. Im Gegenteil, sie animieren potentielle Attentäter erst Recht zu noch mehr solchen publikumswirksamen Taten. Mein Rat: Eine kurze Pressemeldung mit dem Wichtigsten. Fertig! Sowas frustriert potentielle Attentäter: „Meine Tat, mein Märtyrer-Tod wäre nur noch eine kurze Notiz wert? Nein Danke“
Leo Specht, am 02. August 2016 um 19:12 Uhr

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