Installation von Claire Fontain, Art Basel 2012 © upg/Art Basel

Spareinlagen werden schleichend enteignet (1)

Matthias Weik und Marc Friedrich / 28. Jul 2016 - Für einmal ist die Fachsprache ehrlich und redet von «finanzieller Repression». Repression steht für willkürliche Zwangsmassnahmen.

Red. Aus dem neusten Buch der beiden Ökonomen, Querdenker und Publizisten Matthias Weik und Marc Friedrich «Kapitalfehler - Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen» dürfen wir vier Kapitel in gekürzter Form in vier Teilen übernehmen.

Die finanzielle Repression

Die Marschrichtung in den letzten Jahren spricht Bände, wohin es geht. Die Zinsen sind bei Null und weit unter der Inflationsrate – so wird der Sparer enteignet. Norwegen, die Schweiz, Dänemark und Japan haben bereits einen Gang höher geschaltet und Negativzinsen installiert. Momentan treffen Negativzinsen nur Grosskunden, aber irgendwann wird es alle treffen. Es ist damit zu rechnen, dass die Kosten immer weiter auf die Kunden abgewälzt werden und sich die Kontogebühren erheblich erhöhen.

Unser Schweizer Nachbar hat gezeigt, dass Negativzinsen kein Ding der Unmöglichkeit mehr sind. Aufgrund der Minusverzinsung von Kapital überlegen sich manche Pensionskassen bereits, einen Teil des Rentengeldes nicht auf einem Bankkonto zu belassen, sondern in einem externen Tresor zu lagern. Eine Pensionskasse hat ausgerechnet, dass sie so fast 25'000 Franken Rentengeld pro 10 Millionen Franken sparen würde. Trotz Unkosten für Tresormiete, Geldtransport und weiteren Ausgaben. So einfach ist das aber nicht. Denn die Schweizerische Nationalbank hat bestätigt, dass sie Bargeldhortung zur Umgehung von Negativzinsen nicht gerne sieht.

Kredit aufnehmen und damit noch verdienen

Des einen Leid ist des anderen Freud. Mittlerweile trägt die Niedrigzinsphase sonderbare Früchte. Während es in Deutschland bereits Null-Prozent-Kredite gibt, sind unsere Nachbarn im Norden bereits ein Stück weiter. In Dänemark zahlt eine Bank einer Kundin sogar Geld dafür, dass sie einen Kredit aufnimmt. Die Bank Realkredit Danmark gewährte ihr für einen dreijährigen Kredit Zinsen; fürs Schuldenmachen wurden 0,0172 Prozent gutgeschrieben. Das entspricht etwa einem Euro pro Monat.

Das neuste Buch von Matthias Weik und Marc Friedrich (siehe Link unten)

Hintergrund dieser irrsinnigen Entwicklung ist, dass die Dänische Nationalbank offensichtlich versucht, die Wirtschaft aggressiv anzukurbeln. Nach den Negativzinsen für Spareinlagen, die bei unserem nördlichen Nachbarn nicht selten sind, gibt es jetzt dort sogar Geld für das Schuldenmachen. Spätestens hier sollten wir uns alle an den Kopf fassen.

Riskante Flucht in Immobilien

Laut Bloomberg sind die Immobilienpreise in Dänemark seit 2012 um 40 bis 60 Prozent gestiegen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Immobilienblase platzen wird. Auch bei uns schiessen die Immobilienpreise aufgrund der niedrigen Zinsen in immer neue Höhen. So mancher lässt sich von den niedrigen Zinsen anlocken und kauft eine Immobilie, die er sich im Grunde genommen überhaupt nicht leisten kann. So wird die Immobilienblase immer weiter aufgepumpt. Einige werden sich dabei in Zukunft eine blutige Nase holen.

Ruf nach Abschaffung des Bargelds

Derzeit wird das Geschrei nach der Abschaffung von Bargeld immer lauter. Erst hiess es noch, die Sparer mit Negativzinsen zum Geldausgeben zu animieren, wozu Bargeld abgeschafft oder zumindest drastisch eingedämmt werden müsse. Egal, ob der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der Havard-Ökonom Kenneth Rogoff, der ehemalige Chef der Weltbank Larry Summers oder Andrew Haldane, Chefökonom der Bank of England – unisono erklären alle plötzlich, dass Kriminalität und Terrorismus durch eine Abschaffung des Bargeldes bekämpft werden könnten.

In das gleiche Horn bläst inzwischen auch die Politik, denn sie weiss, dass Menschen in Angst immer die Sicherheit der Freiheit vorziehen. Doch in Wirklichkeit geht es um etwas ganz anderes. Sie wollen uns die Freiheit nehmen und uns gnadenlos in die Abhängigkeit von Banken treiben. Larry Summers und Kenneth Rogoff argumentieren unverhohlen, dass es darum gehe, auch private Ersparnisse mit Negativzinsen für Regierungen «nutzbar» zu machen. Deshalb sollte uns allen klar sein, dass uns die Niedrigzinsphase erhalten bleibt. Es ist absehbar, dass die Zinsen sogar noch weiter sinken und die Enteignung durch die Notenbanken weiter fortschreiten wird, um die Kosten der Krisen auf uns alle abzuwälzen.

Einen Sturm auf die Banken verhindern

Damit sich die Bürger dieser Enteignung nicht entziehen können, soll Bargeld in Form von Bargeldzahlungs- und Bargeldabhebungsgrenzen immer weiter eingeschränkt werden. Das alles wird uns in kleinen Dosen verabreicht, damit wir uns langsam an den Schmerz gewöhnen. Der Zugriff auf Geld wird immer weiter erschwert. Ziel ist es, einen Bankensturm zu verhindern und die Sparer für kommende Bankenrettungen in die Pflicht zu nehmen.

In Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland gelten bereits Obergrenzen für Bargeldabhebungen, und die Menschen spüren es am eigenen Leib. In Deutschland wird aktuell eine Obergrenze in Höhe von 5000 Euro diskutiert. Wir gehen davon aus, dass der Bargeldverkehr in Zukunft massiv beschränkt wird. Auch den 500-Euro-Scheinen soll es ans Leder gehen, da diese laut EZB-Vizepräsident Constâncio »nicht so dringend« gebraucht werden.

Freie Fahrt für Enteignung

All dies geschieht natürlich nur zu unserer eigenen Sicherheit. Warum die Kriminellen dann aber nicht auf kleinere Euro-Noten ausweichen, kann uns keiner erklären. Lassen Sie sich nicht blenden und hinters Licht führen. Diese Argumentation, dass dadurch Terrorismus, Drogenhandel und Mafia bekämpft werden können, ist lediglich vorgeschoben, um die wahren Beweggründe zu verschleiern. Bargeld ist Freiheit!

Die Marschrichtung ist klar: Es geht um Kontrolle, Überwachung und Enteignung. Denn mit der Abschaffung von und der Kontrolle über Bargeld kann man problemlos Negativzinsen einführen, ohne dass sich die Bürger diesen entziehen können. Schweden ist bereits auf dem besten Weg, Bargeld abzuschaffen. Wenn das Bargeld begrenzt oder sogar verboten ist und die Negativzinsen in unvorstellbare Höhen steigen, dann werden auch die Narren, die heute für die Bargeldabschaffung plädieren, erkennen, dass sie ihre Enteignung selbst unterschrieben haben. Doch dann ist es zu spät. Aus den genannten Gründen ist es essenziell, sich aktiv um sein Vermögen zu kümmern. Wir sind grosse Verfechter von Sachwerten.

Krisen sind gewollt!

Die letzten dreissig Jahre waren geprägt von zyklischen Krisen. Börsencrash 1987, Asienkrise, Russlandkrise, Staatsbankrott Argentinien, Dotcom-Blase, Zusammenbruch des Neuen Marktes, Immobilienkrise … Krise bedeutet Krankheit. Wenn also immer wieder Krisen aufbrechen, ist dies ein Zeichen, dass unser System offensichtlich schwer krank ist. Dass die Krisen immer umfassender und heftiger werden, sollte uns warnen und die Alarmstufe Rot auslösen. Der Zustand des Krisenpatienten wird immer bedrohlicher und eine Rettung immer unwahrscheinlicher.

Allen grossen Krisen folgte ein Paradigmenwechsel. Vom Liberalismus zu Keynes und von Keynes zum Neoliberalismus. Immer? Nein, 2008 war alles anders. Nach dem Finanzcrash wurde Grundlegendes nicht neu überdacht, infrage gestellt, geschweige denn geändert. Obwohl der Neoliberalismus total versagt hat, bleibt man dem gescheiterten Kamikazekurs treu. Warum ist das so? Wir konnten es nicht fassen, bis wir das Puzzle selbst zusammengesetzt hatten. Ein Wandel ist überhaupt nicht gewollt. Noch schlimmer: Krisen sind gewollt und erwünscht.

Betrachten wir die Entwicklung seit 2008 etwas genauer. Der Kapitalismus wurde längst durch Planwirtschaft, insbesondere die der Notenbanken, ersetzt. Notenbanken werden von Menschen geleitet, die keiner von uns je gewählt hat. Sie kaufen Staatsanleihen und sogar Aktien in grossem Stil – und beeinflussen so Politik und Wirtschaft.

Niemals zuvor ist das Vermögen der Superreichen schneller und stärker gewachsen, nie konnten Staaten sich günstiger verschulden und auf Kosten der Bürger entschulden. Die Bürger wurden und werden durch Niedrigzinsen beziehungsweise Negativzinsen enteignet. Banken wurden mit Steuergeldern gerettet und Gesetze im Schnelldurchgang verabschiedet, die unter normalen Umständen nicht hätten realisiert werden können.

Neben unserem Wohlstand und unseren Vermögen ist eines der Hauptopfer der Krisen unsere Demokratie und damit unsere Freiheit! Die Politik hebelt die Demokratie Schritt für Schritt aus, und niemand empört sich. Keiner erhebt sich, um unsere hart erkämpften demokratischen Werte und unsere Freiheit zu verteidigen.

Wenn sich Politik und Gesellschaft nicht endlich aus dem Würgegriff der Finanzmärkte befreien, dann werden Marktwirtschaft und Kapitalismus – stets gut gemeinte, von vielen Denkern gut gedachte und im Alltag auch nicht immer nur schlecht umgesetzte soziale «Erfindungen» – endgültig von Förderern zu Totengräbern unseres Wohlstands

  • Zu Teil 2: Der Finanzkapitalismus ist schlechter Kapitalismus. Der deregulierte Finanzsektor dient kaum mehr der Realwirtschaft, sondern ist zum gefährlichen Wettcasino verkommen.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Im Jahr 2012 hatten die Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich das Buch «Der grösste Raubzug der Geschichte – warum die Fleissigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden» veröffentlicht. Es folgte das Buch «Der Crash ist die Lösung – Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten». Es war das meistverkaufte Wirtschaftsbuch des Jahres 2014. Die Autoren sind Initiatoren der Petition «EZB Stoppen – wir zahlen nicht für Eure Krise».

Marc Friedrich (links) und Matthias Weik

Weiterführende Informationen

Zum Buch: «Kapitalfehler - Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir ein neues Wirtschaftsdenken brauchen»

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5 Meinungen

Ich finde diesen Beitrag sehr ungenau, hat nicht das Perber-Niveau. Das zeigt sich an solchen Sätzen:
"Der Kapitalismus wurde längst durch Planwirtschaft, insbesondere die der Notenbanken, ersetzt....."
Waren es denn nicht schon immer «die Kapitalisten», die ihre Interessen in staatlichen und demokratischen Gremien planmässig durchsetzen konnten?
Das eigentliche Problem des systeminhärenten potentiellen Wachstums durch Zins und Zinseszins wird betriebsblind ausgeklammert. Doch genau dadurch wird Geld aus dem Nichts geschöpft, zu ca 85% durch die «guten Kapitalisten», die bösen Staatskapitalisten (vom gleichen Clan...) versuchen durch Nullzins das Giralgeldwunder zu begrenzen. Viel zu spät und leider zum Schaden der Sparer. Die Enteignug entstand aber sehr viel früher.
Wie können Fachexperten ein solch grundlegender Systemfehler einfach ausblenden? und schwarzpetermässig den - auch nicht unschuldigen - Nationalbanken anlasten?
Ein sehr schwacher Beitrag, leider!
Urs Lachenmeier, am 28. Juli 2016 um 22:21 Uhr
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Überwachung/Kontrolle der Bürger und dem Würgegriff der Finanzmärkte?

"Die Marschrichtung ist klar: Es geht um Kontrolle, Überwachung und Enteignung."

"Allen grossen Krisen folgte ein Paradigmenwechsel. Vom Liberalismus zu Keynes und von Keynes zum Neoliberalismus. Immer? Nein, 2008 war alles anders. Nach dem Finanzcrash wurde Grundlegendes nicht neu überdacht, infrage gestellt, geschweige denn geändert."

Warum hat sich nach der Dotcom-Blase um 2000 und dem Finanzcrash 2008 nichts geändert?

Weil wir offensichtlich die Überwachung lieben.
http://dasnetz.net/2016/wir-lieben-ueberwachung-weil-sie-uns-arm-macht/

«Überwachung ist Gift für die Demokratie, eine schleichende Gefahr für eine offene Gesellschaft, ein Feind freien Wissens.»

Seit 2001 ist die Überwachung bzw. Kontrolle der Bürger masslos geworden und sie ist erfolgreich:

"Niemals zuvor ist das Vermögen der Superreichen schneller und stärker gewachsen, nie konnten Staaten sich günstiger verschulden und auf Kosten der Bürger entschulden."

Wir lieben Überwachung weil sie uns arm macht. :-)
Robert Vogel, am 28. Juli 2016 um 22:22 Uhr
Zusammenhang:
Beispiel die 2. Säule. Die AN und AG sollten auch vom «Segen des arbeitenden und sich endlos vermehrenden Geldes» profitieren dürfen, was ja nicht ganz falsch war. Doch genau dadurch wurden genannte Sozialpartner zu Freiern dieses Grundübels. Da nun die Grenzen der Geldvermehrung sichtbar werden, sehen sich insbesondere Gewerkschafter als Opfer der Tiefzinspolitik, (welche den Kollaps abbremsen sollte...).
Der Fehler der Gewerkschaften und Sozialpartner ist, dass sie das verlogene System opportunistisch mitgetragen haben, ohne dieses im Ansatz zu verstehen.
Die SP-Minderheit, welche den Kapitalismus überwinden wollte hatte völlig recht, konnte sich leider nicht durchsetzen.
Die Spekulanten verstehen das System etwas besser, steigen deshalb etwas früher aus, realisieren die Buchwerte, was die Verlierer noch mehr versegglet. Die Führerschaft der AN merken es nicht oder sie wollen es nicht merken, weil sie Teil des Systems sind.
Blasen: Weshalb gibt es diese überhaupt? Blöde Frage, Blasen sind auch Teil des Systems!
Urs Lachenmeier, am 28. Juli 2016 um 23:20 Uhr
Auf den Punkt gebracht?
„Der Fehler der Gewerkschaften und Sozialpartner ist, dass sie das verlogene System opportunistisch mitgetragen haben, ohne dieses im Ansatz zu verstehen.“

Ja, aber warum sitzen nun auch Gewerkschafter auf der gleichen Seite des Tisches?

Auch 2008 war eine Blase und hat die meisten Banken reicher gemacht.
Warum sollen dann die Banken Blasen verhindern?

Einzig der Arbeiter hat seine Rolle noch nicht verstanden. Er muss trotz steigender Produktivität mehr und länger arbeiten. Und als Belohnung wird ihm noch der vorausgezahlte Lohn (Rente) teilweise verweigert.

Warum werden die Banken immer fetter und die Arbeiter ärmer?
Wer darf und kann diese, in zwischen ja zu unsrer Geschichte gewordenen Frage beantworten?
Genau, die Sieger! Sie gaben auch eine Antwort darauf: Das Geldsystem ist Schuld daran.

Es liegt aber eher daran, dass wir in einem totalitären Staat leben. Dieser Staat will keine Systemkorrekturen zulassen und setzt massive Überwachungs- und Kontrollsysteme gegen die eigenen Bürger ein.

Das Ergebnis wird nun in endlosen Diskussionen und dicken Büchern als Symptom behandelt. Parallelen zum Gesundheitssystem sind rein zufällig gewollt.

Wir leben in einer smarten Diktatur.
http://dasnetz.net/2016/die-smarte-diktatur/
Robert Vogel, am 29. Juli 2016 um 07:03 Uhr
In welcher Form hätte ich 30 Jahre lang für meine private Altersversorgung ansparen sollen, wenn ich dann auch noch im Alter davon profitieren will?
Also zusammen etwa 35 bis 50 Jahre.
Ich meine sicher ansparen, mit zumindest Inflationsausgleich und steuerfreier Wertsteigerung meines Angesparten, dass auch meiner Ehefrau und meinen Kindern bleibt, wenn ich einmal nicht mehr auf dieser Welt bin.
Auch ohne Steuern und andere Abgaben dafür zu bezahlen, wenn ich es verbrauche.
Es wissen Alle wie es geht.
Nur- wer macht es?
Kann es vielleicht sein, dass bei den Menschen, die bis heute Haus und Hof an der Börse, mit Fonds, Aktien und anderen Spekulationen verloren haben, das Stockholmsyndrom die Logik verdrängt?
Kurssteigerung von Gold seit dem Jahre 1970 8,4 % jährlich.
Seit dem Jahre 2000 etwa 400%
Seit dem Jahre 2009 etwa 80%
Dieses Jahr über 20%.
Ich kriege es einfach nicht zusammen, wie man dem „kleinen Anleger“ dazu raten kann seine Altersversorgung in Aktien zu organisieren.
Mitte:
2000 stand der Dax auf etwa 8.000 Punkte;
2016 aktuell Juli auf etwa 10.000 Punkte
Und wenn ich Experten höre, dann sagte diese, dass in dem Kurs schon die Dividenden eingerechnet sind.
Kann mir vielleicht jemand erklären, wie man dabei seine Altersversorgung aufbauen kann?
15 Jahre (über den Daumen) kleine Kursgewinne von etwa 20%, aber dafür etwa 100 % Preissteigerung in dieser Zeit und für die Gewinne auch noch Steuern zahlen.

Viele Grüße
H. J. Weber
Helmut Josef Weber, am 31. Juli 2016 um 09:57 Uhr

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