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Täglich hämmert der «Blick» seinen LeserInnen die Denkfigur der «Bestie» in den Kopf. © Ringier

Blick, Bestie, Bin Laden: 3xB und ein Gesicht I/II

Jürgmeier /  «Jetzt, wo ich es weiss, überrascht es mich ehrlich gesagt nicht, dass er es war.» Der aus der Normalität kam: doch eine «Bestie»?

Haben Sie ein «markantes Kinn»? Dann gehören Sie zu den fokussierten und ehrgeizigen Menschen, «die bereit sind für ihre Ziele zu kämpfen». Eine rechteckige und hohe Stirn? Also «intelligent, strategisch geschickt», und Sie «versuchen gerne, Ihre Grenzen auszuloten». Ist Ihre Nase «geradlinig und spitz verlaufend»? Dann müssen Sie eine «äusserst schnelle Auffassungsgabe» sowie «einen starken Charakter» haben. Und wenn der «Nasen-Oberlippen-Abstand» noch «aussergewöhnlich gross ist», könnte bei Ihnen «Macht auch eine Rolle spielen». Ist Ihre Haut trotz Ihres Alters noch glatt, haben Sie kaum Falten, dann sind Sie «allenfalls stärker verletzt und/oder missbraucht worden» als andere; «um innere Spannungen abzubauen und persönliche Erlebnisse verdauen zu können», leiden Sie womöglich am «bekannten Borderline-Syndrom». Wenn all das auf Sie zutrifft und zudem Ihre Augenbrauen «für Kraft und Durchhaltevermögen» stehen, Sie «aufgrund des Augenbrauen-Abstandes belastbar und psychisch flexibel sind», Ihr Aussenohr «im oberen Drittel auf eine ausgeprägte Sexualität» schliessen lässt und an Ihren Lippen beziehungsweise Ohrläppchen zu erkennen ist, dass Sie zu «starken Gefühlen fähig» und verletzbarer als andere sind, dann, erschrecken Sie nicht, entspricht Ihre Physiognomie derjenigen «eines kaltblütigen Mörders». Alle diese Angaben stammen nämlich aus dem vom «Gesichtsleser» Paul Kobel für Blick online vom 18. Mai 2016 erstellten «Persönlichkeitsprofil» der «Bestie von Rupperswil».

Täglich hämmert der Blick seinen LeserInnen die Denkfigur der «Bestie» in den Kopf. «Hier grinst die Bestie … So krank ist die … Diese Anwältin vertritt die … Der Knast der … Das passiert mit der Bestie von Rupperswil …» Zwei Tage nach der Verhaftung publiziert das Schweizer Boulevardblatt das unverpixelte Gesicht des «brutalsten Mörders der Schweiz aller Zeiten». Andere Zeitungen machen den Täter mit Pixeln oder schmalen Augenbalken «mehr oder weniger unkenntlich», was NZZ online am 17. Mai als «geheuchelte Seriosität» und, weil der Verhaftete keine öffentliche Gefahr mehr darstellt, «Voyeurismus» kritisiert. Die «Bestie» – noch ein mutmasslicher Täter, dem die Unschuldsvermutung zusteht, bis er von einem Gericht rechtmässig verurteilt (oder freigesprochen) worden ist.

Die Veröffentlichung von Gesicht und ersten Angaben zur Person beendet die Phantasien darüber, wer den vierfachen Mord begangen haben könnte. Ein Fremder ist es nicht. SVP-Präsident Toni Brunner hatte kurz vor der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative in einem Streitgespräch mit Philipp Müller, FDP, am 23. Februar 2016 schwadroniert, er würde sich nicht wundern, «wenn im Fall Rupperswil kriminelle Ausländer dahintersteckten, aber die Behörden kommunizieren es ja nicht, aus Angst vor der Abstimmung» (Blick am Abend). Nicht nur der Urnengang geht für den Hobbydetektiv verloren, auch seine Aussagen zu den Rupperswiler Morden erweisen sich als populistisches Vorurteil: «Die ermordete Frau hat ja am Morgen noch Euro abgehoben, da läuten doch schon alle Alarmglocken! Da sind offensichtlich ausländische Straftäter am Werk» (Blick am Abend). Noch an der Pressekonferenz am 13. Mai 2016 erkundigt sich, laut Tages-Anzeiger, ein Journalist, ob der Verhaftete «Migrationshintergrund habe» – auch Doppelbürger(innen) wären verdächtig – was die informierenden Behörden verneinen.

Einigen wird es ergangen sein wie der auf Blick online zitierten Nachbarin: «Ich ging davon aus, dass die Täter zu einer ausländischen Bande gehörten. Dass der Täter direkt neben mir lebte, macht mir Angst. Ich hätte ihm so eine schreckliche Tat nie zugetraut. Er war meist für sich alleine … Aber immer freundlich.» Der Tages-Anzeiger fasst am 17.5. zusammen: «Beim mutmasslichen Vierfachmörder erschreckt die Normalität.» Dass er weder Vorstrafen noch Hörner hat, kein Ausländer & kein Fremder ist, nicht aussieht, wie wir uns das «Böse» vorstellen, irritiert. Der Täter ist «Einer von uns», wie Åsne Seierstad ihr Buch über Anders Behring Breivik übertitelt.

«Der Mörder kommt aus dem Dorf: ‹Wem kann ich noch meine Kinder anvertrauen?›», titelt die Aargauer Zeitung am 14.5. Plötzlich ist jeder (und jede) eine potenzielle Gefahr. Diese Vorstellung ist so beklemmend, dass nach dem ersten Dashätteichniegedacht umgehend die von Europas führendem Kriminalpsychologen (der ecowin-Verlag über Thomas Müller) in seinem Buch «Bestie Mensch» beschriebene zweite Phase, die «Verortung des Bösen» (Lukas Häuptli, NZZ am Sonntag, 22.5.) beginnt: «Je nach Komplexität des Verbrechens dauert es bloss wenige Stunden bis einige Tage und plötzlich finden sich genügend Leute, welche die Meinung vertreten: ‹Das haben wir ja immer schon gesagt. Dieser Mensch war immer schon etwas anders.›»

Der Tages-Anzeiger erfährt in Rupperswil, dass es mit dem mutmasslichen Täter & Hundefreund nicht zu «Gesprächen mit Passanten, wie es bei Hündelern oft der Fall ist» gekommen sei (14.5.). Und in der SonntagsZeitung vom 15. Mai geben vom Verhafteten trainierte Fussballjugendliche zu Protokoll: «‹Wir haben uns einfach immer gefragt, warum er nie eine Freundin mitnimmt.› … Gelacht habe er grundsätzlich nicht, sagen die Junioren: ‹Und nie über seine Familie oder seine Gefühle gesprochen.› Seltsamerweise habe N. es aber zelebriert, arrogant zu sein. Immer öfters brachte er den gleichen Spruch: ‹Viele Leute sagen, ich sei arrogant. Und das bin ich auch.› …» Die Aargauer Zeitung findet am 14. Mai eine Nachbarin, die sich gut an den mutmasslichen Mörder erinnert: «Er sei autoritär gewesen, erinnert sich die Frau. Er habe ihr kürzlich sogar verboten mit ihrem Hund an seinem Garten vorbeizulaufen, weil das seine beiden Huskies störe … Er sei gegenüber seinen Hunden sehr dominant aufgetreten … ‹Jetzt wo ich es weiss, überrascht es mich ehrlich gesagt nicht, dass er es war.›» Die Schweiz am Sonntag deckt am 15.5. auf: «Seine Interessen für Gewalt und Zerstörung schienen schon seit Jahren in ihm zu schlummern. Seine Matura-Arbeit verfasste er über den Terroristen Osama Bin Laden und die Anschläge von New York.» Für das Schweizer Boulevardblatt, das diese Geschichte aufnimmt, ist am 15. Mai, einem Sonntag, klar: «Hinter der Maske verbarg sich ein eiskalter Killer».

Stellen Sie sich vor, nur so als Gedankenspiel, Sie gerieten in den Fokus kriminalistischer Ermittlungen und jetzt würde Ihr gesamtes Leben nach Auffälligkeiten & Abnormitäten durchgescannt – wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein, dass Ihnen anschliessend ein Mord oder andere Abscheulichkeiten zugetraut werden? Oder der Blick würde Paul Kobel auf Ihr Porträt ansetzen. Für den Mann – der auch schon mal in Fernsehsendungen oder an Partys psychische Eigenschaften (un)bekannter Personen in deren NasenLippenFalten hineinliest – sind Masken Gesichter, und die liest er «wie andere ein offenes Buch» (Tages-Anzeiger, 16.11.2006). Für Blick online hat er dem Unauffälligen von Rupperswil die Maske heruntergerissen und in dessen wahrem Gesicht Zeichen gefunden, «die durchaus zum Profil eines kaltblütigen Mörders passen», wie die Charakterisierungen zu Beginn dieses Textes «beweisen». Der aus der Normalität kam – doch ein Fremder, doch eine «Bestie»? Der Gesichtsleser – ein Hellseher?

Es ist, vermutlich, die Sehnsucht nach Sicherheit – danach, den Verbrecher zu finden, bevor er zuschlagen kann – die Menschen auf die Physiognomik setzen lassen, auf diese umstrittene «Wissenschaft», die vorgibt, vom Äusseren des Körpers, insbesondere des Gesichts, auf das Innere beziehungsweise das potenzielle Handeln eines Menschen schliessen zu können. Das Gesicht als verräterisches Merk-Mal ist ideal, weil es nicht versteckt werden kann, und wer KinnMundNasenAugenOhren verhüllt, macht sich – siehe Debatten über Vermummungsverbote aller Art – sofort verdächtig. Ganz zu schweigen von all diesen unheimlichen Pokergesichtern.

Der Wunsch, Verbrecher präventiv durch «Schädelkunde» auszumachen, trieb auch den italienischen Psychiatrieprofessor Cesare Lombroso (1835-1909) dazu, seiner Meinung nach «geborene Verbrecher» systematisch zu fotografieren & zu vermessen. «Nach seinem Tod», schreibt der Beobachter am 20. Februar 2015, «beriefen sich die Nationalsozialisten auf ihn, als sie systematisch Kriminelle zwangssterisilierten.» Das «düstere Kapitel» der Physiognomie ist auch dem trendigen Hautdeuter Paul Kobel bekannt, der aber darauf besteht, es dürfe nicht sein, «dass man wegen der grausamen Verbrechen im Dritten Reich die Erkenntnisse der Physiognomie grundsätzlich in Frage stellt oder gar ablehnt» (Tages-Anzeiger, 30.6.2006).

Halten wir uns also grosszügig an aktuelle Einsichten dieser Wissenschaft, die nicht als einzige eine Vergangenheit hat. Fritz Aerni – der Gründer des Carl-Huter-Instituts, das PsychophysiognomInnen ausbildet & beschäftigt – beweist, beispielsweise mit seiner Analyse von Wladimir Putins Gesicht aus dem Jahre 2000, prophetische Kompetenzen: «In Verbindung mit seinem Naturell zeigt seine Unterstirn, dass er lieber eine ausreichende Anzahl an Raketen, Flugzeugen, Schiffen und Panzern hat, die mit angemessen modernen Waffen bestückt, als Friedensverträge …» (www.carl-huter.ch).

Würde Physiognomik funktionieren, es müssten umgehend mehr GesichtsleserInnen ausgebildet werden, damit sie, ausgerüstet mit Haftbefehlen, ausschwärmen und den potenziellen MörderInnen – die in unseren TramsStrassenRestaurantsSchulenWohnungen auf eine günstige Gelegenheit lauern – präventiv in den Arm fallen könnten. Bevor die «Bestie» ihrer wahren Natur nachgibt und aus dem Käfig der Normalität ausbricht. Dann wären wir endlich sicher.

Aber es ist zu befürchten, dass Thomas Müller – «der schillernde Star unter den Profilern» (Die Zeit) – recht hat, wenn er schreibt: «Menschen, die komplexe Verbrechen begehen, haben keine gelben Augen. Sie kratzen nicht mit ihren Fingernägeln am Boden dahin oder haben ein Kainsmal auf der Stirne …» Wir seien unfähig, «nach aussen hin zu erkennen, was jemand in der Lage ist zu tun oder auch nicht … Das Aussergewöhnliche kann manchmal sehr gewöhnlich ausschauen …» Enttäuscht Müller die Hoffnungen auf das präventive Aussortieren potenzieller Täter(innen).

Um dann auf den zweiten «Irrtum, dem ich in meiner Karriere immer wieder begegnet bin» hinzuweisen – «die Annahme, dass das Böse sehr weit weg ist. Ein sudanesisches Sprichwort sagt: ‹Suche den Feind im Schatten deiner Hütte!› Und so grotesk es klingt, aber die meisten Menschen, die geschlagen, betrogen, vergewaltigt, belogen und umgebracht werden, könnten uns den Namen desjenigen sagen, der es getan hat. Die Annahme zu wissen, was man jemandem zutrauen kann und was nicht, ist der grösste Irrtum und bestenfalls die Basis für Vorurteile» (Bestie Mensch). Wir sind die, vor denen wir euch immer gewarnt haben.


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5 Meinungen

  • am 24.05.2016 um 13:36 Uhr
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    Infosperber, das ist sauberer, extrem guter Journalismus. Zum Glück gibt dies in der Schweiz.
    Denn diejenigen, die von Bestie sprechen, sind selber noch die größeren Bestien.

  • am 24.05.2016 um 17:09 Uhr
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    Ach, was für ein Durcheinander. Dass der «Blick» wie andere sogenannte Boulevard-Zeitungen (und mittlerweile auch sogenannte «Qualitäts-Medien») seine Auflage und seinen Erfolg unter anderem auch Sex and Crime zu verdanken hat, ist seit gut einem halben Jahrhundert bekannt. Cesare Lambroso ist seit über hundert Jahren tot, was will man ihm noch anlasten? Dass er versucht hat, etwas herauszufinden, was für die Gesellschaft von einigem Interesse ist? Das ist ihm hoch anzurechnen und nicht vorzuwerfen. Dass seine theoretischen Annahmen und seine Schlüsse falsch waren? Das geht seit Jahrhunderten Heerscharen von Wissenschaftern so und wird auch künftig immer wieder der Fall sein. Spricht das dagegen, etwas erforschen und Kenntnisse gewinnen zu wollen? Anzunehmen, die Physiognomik sei purer Aberglaube und habe – wie alle, die sich je damit auseinandergesetzt haben – rein gar nichts herausgefunden, wäre noch zu beweisen; der Autor wird den Beweis schuldig bleiben müssen. (Seine Folgerung, dass Physiognomiker – würde Physiognomik funktionieren – «mit Haftbefehlen ausgerüstet werden müssten», ist ja nur noch Schwachsinn.) Und dann die sogenannte Unschuldsvermutung: Der Vierfachmörder hat seine Tat, so viel ich weiss, zugegeben, und Indizien dafür, dass er weitere (Un-)Taten vorgehabt haben könnte, scheinen auch vorzuliegen. Vermutet der Autor tatsächlich seine Unschuld?

  • am 24.05.2016 um 17:13 Uhr
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    Noch etwas zur «Unschuldsvermutung»: der Begriff ist widersinnig.
    Eine Unschuldsvermutung dürfte es in einem Rechtsstaat nicht geben; weil man davon ausgehen können sollte, dass jemand nur verhaftet und vor Gericht gebracht wird, wenn man schwer vermutet bzw. fest davon überzeugt ist, dass er oder sie sich etwas zuschulden kommen liess.
    Dass diese vermutete Schuld zu beweisen ist, ist klar, und auch, dass jemand erst nach einer Verurteilung öffentlich als schuldig bezeichnet werden darf; es sei denn, dieser jemand gibt seine Schuld – von sich aus oder aufgrund erdrückender Beweise – schon vorher zu.
    Aber anzunehmen bzw. zu «vermuten», Untersuchungshäftlinge und Angeklagte seien, weil noch nicht verurteilt, allesamt unschuldig, ist offensichtlich unsinnig: Wo Recht und Gesetz walten, «gilt» die so genannte Unschuldsvermutung vernünftigerweise nicht.
    Zweifellos wird immer wieder jemand zu Unrecht einer Tat bezichtigt; doch ob es sich so verhält, hat die Justiz zu beurteilen.

  • am 24.05.2016 um 17:22 Uhr
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    Pardon: Lombroso, nicht Lambroso

  • am 26.05.2016 um 16:46 Uhr
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    Der Artikel von Jürgmüller ist brillant. Mir ist die «Blick"-Kampagne ebenfalls sauer aufgestossen. Wie kann man nur im Jahre 2016 eine Gesichtsanalyse machen? Total bescheuert. Gesichtsanalysen waren übrigens ein Markenzeichen der Nazis und der Faschisten in der Zwischenkriegszeit. Das üble NSDA-Kampforgan «der Stürmer», herausgegeben vom Scheusal Julius Streicher, war voll von Zeichnungen jüdischer Gesichter. Es war mit ein Mittel, diese Menschen zu diskriminieren.
    Noch eine bemerkenswerte Information in Jürgmeiers Artikel. Die geradezu unglaubliche Aussage des ehemaligen SVP-Präsidenten Brunner. Sie ist nicht nur rassistisch, saudoof auch noch.
    Nun hat sich herausgestellt, dass der Täter aus Rupperswil einer der unseren ist. Einer aus gut bürgerlichem Haus. Keiner mit der Nachnamenendung ic, keiner mit dem Vornamen Mohamed oder Osama. Wie kann man den Menschen schmackhaft machen, dass das «Böse» plötzlich auch in unseren Reihen auftreten kann? «Blick» hat es versucht, mit dem Resultat: dümmer geht es nicht mehr.

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