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ZWEIMAL WERBUNG MIT DEM ICH-FAKTOR

Jürg Lehmann / 07. Mai 2013 - «Ich bin CVP» teilt uns ein Plakat der Zürcher Stadtpartei mit. «Ich bin Vaudoise» sagt die Versicherung auf ihrem Aushang.

Die CVP kämpft in der Stadt Zürich um ihren Einfluss. Sie wird in der Mitte hart von den Grünliberalen bedrängt. Jetzt will sie ihr Image aufpolieren. Im Februar 2014 finden nämlich die Wahlen in den Stadt- und Gemeinderat statt. Darum lächeln uns ab und an schon jetzt von Plakaten Menschen mit dem Slogan «Ich bin CVP» entgegen: Die Partei will sich als jung, modern und aufgeschlossen zeigen – «anders als man denkt».

Jung, modern, aufgeschlossen und regional verankert gibt sich auch der Versicherer Vaudoise. Wie anders ist es zu deuten, dass uns auf Plakatwänden und in Spots Menschen aus dem Wallis, Basel oder Zürich erklären «Ich bin Vaudoise»? Die aktuelle nationale Kampagne bringe den Anspruch des Konzerns auf den Punkt, heisst es, nahe bei den Menschen zu sein – «da, wo Sie sind».

Zweimal die gleiche Botschaft für unterschiedliche Anliegen. Dumm gelaufen! Oder doch nicht? Die Plakate von CVP und Vaudoise machen ja eines klar: Ich kann vieles sein. Und vieles offensichtlich gleichzeitig. Aber was macht mich einzigartig?

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